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G

Gwendoline
Mitglied

Beiträge:
31
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10
Mitglied seit:
Sammelthema
Hallo erstmal! Ich bin schon länger in diesem Forum, wegen speziellen Ängsten, Agoraphobie, etc...
Ich habe jetzt endlich eine Psychosomatische Kur genehmigt bekommen und mir auch eine Klinik ausgesucht...

Danke schon mal,

eure Gwendoline

06.01.2021 #1


685 Antworten ↓
M

miaflorentine
Mitglied

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6
Mitglied seit:
Und ich wäre wahnsinnig dankbar, wenn mir ein paar alte Klinikhasen ein paar Fragen beantworten könnten:
- Wie reagieren die Ärzte und Krankenschwestern, wenn man Nachts Panik hat? Ich stelle es mir so vor, dass sie mir Tabletten anbieten und wenn ich die nicht nehme, dann muss ich halt alleine klar kommen. Denn die Besetzung lässt es wohl kaum zu, dass Jemand an meinem Bett sitzt und mir beisteht- wie sonst mein Mann. Das macht mir so viel Angst
- Einen Wasserkocher darf man wohl auch nicht mit aufs Zimmer nehmen, dabei brauche ich doch jeden Abend meine Wärmflasche und will nicht alle paar Stunden irgendwo in eine Teeküche spazieren. Das klingt nach pipifax, aber meine Wärmflasche ist wichtig für mich, weil ich so oft Bauchschmerzen.
- Desweiteren brauche ich mein Meeresrauschen, oder meinen Brummi (Ventilator) zum einschlafen, ohne geht gar nicht! Die Stille halte ich nicht aus. Darf ich soetwas mitnehmen??
- Ich kann nicht für mich einstehen. Ich traue mich nicht, um Hilfe zu bitten, oder mich zu wehren, wenn ich schlecht behandelt werde. Ich habe schon soviele schlechte Erfahrungen mit genervten Ärzten und Krankenschwestern. Als mein Sohn geboren wurde, hat mich schon am nächsten Tag eine Schwester gezwungen, trotz Katheter und erbrechen zum Frühstück zu gehen. Sie war so dominant und unverschämt- ich solle gefälligst mein Zimmer aufräumen, weil dort noch Geschenkpapier herumlag (zur Geburt) und ich habe mir alles gefallen lassen und war nur noch verzweifelt, bis mein Mann ihr ordentlich die Meinung gesagt hat. In so einer Klinik gehe ich doch unter. Die sind da doch auch alle genervt und schlecht besetzt, weiß ich ja selbst aus der Pflege. Hilfe!
- Darf ich meinen Laptop haben? Ich möchte mit meinem Sohn und meinen Mann in Kontakt bleiben können, gerade wenn ich Abends auf dem Zimmer bin. Ich kann ohne einen Film gar nicht mehr einschlafen, weil die Panik kommt, wenn ich mich nicht ablenken kann.
- Die machen viel Konfrontation, in den alten Elbtunnel etc. Ich bin aber nicht der typische Angstpatient, der vermeidet. Ich zwinge mich selbst schon genug und setze mich unter Druck und ich scheitere dabei selten an meiner Angst, vielmehr daran, dass ich oft Schmerzen habe, zB durch meine Gastritis, die oft aufflammt- so heftig, dass ich 3 Tage nur Wasser trinken kann, Zwieback essen und mit Fieber im Bett liege. Ich habe Angst, dass man mich dann zwingt, aufzustehen, weil sie denken ich sumiliere, will mich schonen, oder aus Prinzip- weil Angstpatienten sich eben jeden Tag aufraffen müssen.
- Konfrontation funktioniert be mir nur bedingt. Manchmal habe ich hinterher stundenlange Angstzustände und komme selbst zu Hause nicht wieder runter. Damit wird das Erlebnis dann zur totalen Katastrophe, statt zum Erfolgserlebnis. Wird man darauf Rücksicht nehmen?
- Bin ich ein Härtefall? Ich habe so oft schwere körperliche Probleme, mit solchen Bauchschmerzen, dass ich tagelang im Bett liege. Kann ich das Therapieprogramm so denn überhaupt durch halten?

Oh ich habe so schreckliche Angst. Ich verlasse doch seit Jahren nicht meinen kleinen Sicherheitskreis, um unser Haus herum. Ich weiß nicht mal, wie ich dahin kommen soll, in die Klinik.

Ein weiteres Problem ist, dass ich um mich keine fremden ertrage. Genau genommen ertrage ich nicht einmal meine Eltern, manchmal nicht einmal meinen Mann, wenn es mir richtig schlecht geht. Vor allem, wenn ich denke ich muss erbrechen. Ich ertrage es einfach nicht, dass ist seit Beginn meiner Erkrankung so. Ich ertrage es nicht, wenn dann um mich völlig fremde sind. Ich habe so einen starken Reiz in mir, mich wie ein verwundetes Kind zurück zu ziehen. Es ist so stark, ich will dass nicht.

Ich habe auch Angst, an einen falschen Arzt zu geraten. Jemand der unmotiviert ist, oder noch unerfahren ist. Dieses Mal darf einfach nichts schief gehen. Ich habe schon soviel Pfusch erlebt. Und es ist so falsch, dass man nichts zu verlieren hat. Ich habe jedes Mal mehr Hoffnung und Kraft verloren und bringe jetzt meinen letzten Mut auf, in die Klinik zu gehen. d.H keine Ahnung, ob ich da wirklich hingehen kann. Aber meine Familie will nicht mehr, kann nicht mehr. Mir bleibt nichts anderes übrig
Entschuldigt bitte meinen verzweifelten und wirren Text. Schäm mich ein bisschen dafür

07.08.2011 15:42 • #623


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Psychologische Klink Erfahrungen & Bewertungen

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O

Oldie is Back !!!
Gast

Sag ich doch die ganze Zeit.

Soll jeder sein Ding machen und fertig und man geht sich aus dem Weg.

Ich habs versucht doch es wird mir ja unmöglich gemacht egal wo ich hingehe es kommen

irgendwelche unqualifizierten Kommentare die etwas an meiner Meinung auszustezen haben . Ich bin daran nicht interessiert und hab mir auch schon erlaubt zu äußern das ich keinen Kontakt mehr mit diesen Personen haben möchte. Wird jedoch ignoriert.

Sperre ich sie, gehen sie in andere Threads - merkwürdiger Weise in die wo sie so gut wie gar nicht waren aber ich und sticheln da. das kann es ja nun nicht sein.

Ich habe niemandem etwas getan, außer mir ausgebeten meine Meinung zu vertreten wie sie ihre ja auch vertreten.

Doch es wird sich immer wieder eingemischt, was ich nie getan habe. Außer ich wede blöde angemacht -von wegen Klinikgelaber usw. und das von jemandem der noch keine Langzeitherapie gemacht hat und somit gar keine Vergleiche ziehen kann.

Ich geh ja auch nicht in ihren Thread und mache alles schlecht was sie sagt. Was soll das eine persönliche Fehde von der ich nix weiss ?

Mir egal. Ich will nur in Ruhe hier meine Meinung sagen und mische mich auch nicht in andere Meinungen ein . Auch das jemand wenn er nur 4 Wochen in der Klinik war, und dann abgebrochen hat z.B. nicht geheilt ist, ist wohl klar.

Dann zu behaupten die Klinik taugt nix und ich schaff es lieber ohne ,ist auch eine merkwürdige Einstellung. Meine Meinung.

Oder ich geh in keine Klinik weil man da nur abgelenkt wird von seiner Angst und sich nicht stellen kann ist vollkommener Quatsch in meinen Augen. Wenn man sich mit seiner Angst und Panik auseinandersetzen muss, dann in einer Klinik.

Denn auschließlich deswegen geht man ja dort hin. Das habe ich auch in zwei Thhreads gelesen. Diejenige war aber noch in keiner. Woher will sie also wissen wie es dort ist ?

Wenn man keine Ahnung von etwas hat sollte man lieber schweigen oder sich mal richtig mit der Thematik beschäftigen.

Dann wollte jemand nicht in eine Therapie weil da zu viele merkwürdige Leute rumlaufen. Sogar die Stationsärztin hat ihr davon abgeraten. was stellte sich heraus ?

Das war gar keine psychosomatische Klinik sondern eine Notfallpsychiatrie, was ein himmelweiter Unterschied ist.

Und solche Leute schreiben dann Psychosomatische kliniken sind schei..e.


Doch um dem ganzen hier ein Ende zu setzen. Die Leute die mich nicht ab können aus welchen Gründen auch immer. Lasst mich doch einfach in Ruhe und gut is . Zwingt Euch jemand sich mit mir zu beschäftigen ?? NEIN.!

Im Gegenteil. Habe schon mehrmals darum gebeten mich nicht mehr zu kontaktieren. Wurde auch einfach ignoriert.

Leute ihr seid doch erwachsen sollte man annehmen. Dann lasst mich in Ruhe und alles ist Palleti. Ich tu keinem was und jeder hat halt seine Meinung. Fertig.

Im realen Leben kann ich auch nicht durch die Strassen gehen und jedem eine geben nur weil mir seine Ansicht oder Nase nicht gefällt. Da muss man sich auch aus dem Werg gehen. Das muss doch hier erst Recht möglich sein

In diesem Sinne auf reibungsloses Miteinander.

21.03.2011 07:55 • #472


Zum Beitrag im Thema ↓


H
Hallo Gewndoline,

wie lange hast du auf deinen Bescheid gewartet ?
Ich habe meinen Antrag im August gestellt und musste dann immer wieder verschiedene Berichte zwischendurch einreichen . Den letzten Bericht habe ich vor einer Woche verschickt und nun warte ich was da kommt .

LG Hummel

#2


G
Hallo Hummel!
Ich habe den Bescheid lette Woche bekommen! Den Antrag habe ich im Februar (!) gestellt, allerdings hab es bei meiner Krankenkasse Probleme, durch einen Wechsel meinerseits und daher ist der Antrag irgendwie untergegangen...naja jett hats ja geklappt

Liebe Grüße, Gwendoline

#3


H
Hallo Gwendoline ,

ui das hat ja lange gedauert ! Nun dann wünsche ich dir eine gute Zeit in der Reha !

Liebe Grüße ,
Hummel

#4


S
Hallo,
ich wollte hier mal ne Runde starten für alle die auch auf den Aufenthalt in einer Klinik warten, denn:

Gemeinsam ist man ja bekanntlich weiniger allein

Ich warte auf den Aufenthalt in der Schön Klinik Bad Bramstedt. Ich soll dort wegen meiner Angsstörung und Depressionen behandelt werden.

Leider ist bei mir noch nicht allzuviel passiert. Ich warte also quasi immernoch auf das Vorgespräch. Wer wartet mit mir ?

Liebe Grüße

#5


A
Ich!

LG Angstnase

#6


S
Hallo,

dann bist du ja schon weiter als ich. Ist doch super!
Ich versuche mich damit zu beruhigen, dass ich mir sage, dass es irgendwann soweit sein wird und das es bestimmt viele Menschen gibt, denen es noch viel schlechter geht und die vor mir dran sind.

Ich habe in der Zwischenzeit versucht einen Therapeuten zu finden, aber leider ohne Erfolg. Ich habe eine ganze Liste abtelefoniert ohne Erfolg. Schade. Und das obwohl man in einer so großen Stadt wie Hamburg eine riesen Auswahl an Therapeuten hat.

Hast Du mal bei deiner Klinik nachgefragt nach Wartezeiten oder hast Du einfach gewartet?

#7


O


Ich warte auch mit Euch und schau ab und an mal vorbei. Wenn man erst mal da ist, gehts einem besser als vorher mit der ganzen Aufregung

Es beisst Euch keiner . Doch ganz einfach Urlaub ist eine Therapie natürlich auch nicht. Die Gruppen oder Einzelgespräche können einen manchmal zur Weißglut treiben.hihi Aber meist nur wenn man sich etwas nicht eingestehen will und sich selbst im Weg steht. Alle sehen es nur man selber nicht. Da wirds evt. auch schon mal heftiger. Doch es ist ja nur das Beste für einen selber wie ich erfahren durfte.

Da gibts auch viele für und widers und so machne Runde geht mit lautem Lachen und Gelöstheit zu Ende.

Doch auch Tränen können und sollten fließen wenn man sich eine Schwäche eingestehen muss oder an sich entdeckt von der man noch agr nichts wußte.

Doch dann gibts auch trost und sehr viel Zuneigung.

Musste vor der gesamten Gruppe mal weinen wie ein Schlosshund. SAls Mann eh sehr schwierig und die Scham grenzenlos. Abgesehen von dem vertrauen was in die menschen fehlte.

Wenn ich daran denke muss ich heute fast noch weinen. Aber weil die herzenswärme die ich bekommen habe in mir hoch steigt.

12 - ja- nicht weniger als 12 Menschen auf einmal kamen zu mir und nahmen mich in den Arm und trösteten mich. Ich spürte so viel Herzlichkeit und Kraft in mir die mir sooooo lange fehlte. In dem Moment hatte ich das Gefühl von soviel Glück und Harmonie wie schon jahrzehnte nicht mehr. Und eine Kraft wurde in mir erweckt die ich schon längst begraben hatte und nicht mehr wußte das sie überhaupt noch existierte.

Heute bin ich 20 Jahre Angst und Panikfrei und es rollen die Tränen wenn ich daran denke wie es damals war. Ich vermiße die Leute sehr. Doch das leben geht weiter und nach und nach hat man sich aus den augen verloren.

Doch in meinem herzen sind sie immer noch. Als die Therapie zu Ende ging wollte ich gar nicht gehen. Alle meine neuen Freunde und die Umgebung und die Therapeuten die so viel über mich wußten und mir manchmal Übel mitgespielt hatten ,das ich endlich aus mir rauskommen konnte waren dann nicht mehr da. Ich war traurig aber wußte das ich sie nie vergessen werde.

Das mal als kleiner Beitrag von mir.

Vieleicht macht das ein wenig Mut

#8


A
@Ozonik: Huch, da wirds mir auch ganz wässrig um die Augen! Klingt auf jeden Fall schon mal hoffnungsvoll! Ich hoffe ich kann das auch von mir erzählen, wenn ich wiederkomme...

@sofie: Also ich habe dort angerufen und die haben mir dann einen Amnanesebogen zugeschickt. Alles mögliche zur Kindheit wurde da gefragt. Am Telefon haben sie mir vorher gesagt, dass ich 2 Wochen nach abshicken anrufen kann um einen Termin fürs Vorgespräch abzumachen... Auf den Fragebogen musste ich aber auch ziemlich lange warten! An deiner Stelle würde ich einfach mal anrufen und nachfragen an welcher Stelle du stehst. Ich habe auch nur einen Therapeuten bekommen, weil ich hartnäckig mindestens 10mal jedem aufs Band gesprochen habe. Psychologen sind total verplant, bloß nicht aufgeben.

Liebe Grüße, Angstnase

#9


S
Hey.

Vielen Dank für den tollen Beitrag! Es ist großartig zu lesen, dass eine Therapie solche Erfolge erzielt!Das macht Mut!!Ich muss zugeben ich freue mich auch schon sehr auf die Klinik. Und ich bin gewillt zu arbeiten und zu lernen. Daher ist es eher Vorfreude und Ungeduld!

Also ich habe die Fragebögen alle bereits eingereicht und bereits mit einer Therapeutin am Telefon gesprochen. Sie hat mir gesagt, dass ich ab sofort auf der Warteliste stehe. An welchem Platz konnte sie mir nicht sagen. Meine Hausarzt hat seinen bericht auch schon eingereicht. ich habe mir eigentlich das Limit gesetzt, wenn ich nach zwei Monaten noch nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, dann frage ich mal nach.....Aber wie unerträglich ist denn Ungeduld??

#10


A
Seeehr unerträglich Aber man wartet ja schließlich auf etwas positives, da fällt das warten etwas leichter!

LG Angstnase

#11


S
Also ich habe gerade von der Klinik gehört, dass ich noch nichtmal auf der Warteliste stehe, sondern noch bei den Ärzten zur Beurteilung liege...also nicht ich, sondern meine Akte;-)

Das ist ja blööööd....Ich soll mich in 2 Woche nochmal melden.....Na mal sehen

#12


A
Siehste, gut das du angerufen hast..! Naja, aber immerhin exestiert überhaupt eine Akte von dir! Kopf hoch, solange sind 2 Wochen auch nicht!

#13


A
hallo

ich warte auch

#14


M
Hallo zusammen,
nun warte ich auch offiziell. Heute hat meine Psychiaterin empfohlen, ich solle doch eine Tagesklinik besuchen. Da es momentan mit dem Studium sowieso nicht klappt, halte ich das für eine gute Idee. Nun bin ich auf der Warteliste.

#15


S
Guten morgen alle zusammen,

dann sitzen wir ja alle im selben Boot. Ich bin mal gespannt wie lange wir warten müssen.
Ich habe nächste Woche Dienstag zum Glück einen Termin bei einer Verhaltenstherapeutin ergattert!mit Glück, kann ich die Zeit bis zum Klinikaufenthalt mit Ihr überbrücken.

Mal sehen....

Tagesklinik hatte ich auch erst überlegt. Berichte mal, wie das so funktioniert. Auch mit dem Anmeldeverfahren. Würde mich interessieren. Ansonsten kann mal wohl nicht sehr viel tun als durchhalten, oder? was sind so eure Taktiken?

Liebe Grüße

#16


K
Hallöchen,
ich warte auch auf einen Platz, in der Kitzbergklinik in Bad Mergentheim. Ich habe eine Angststörung mit Panikattacken. Da ich alleinerziehend bin möchte ich mein Kind mitnehmen, in dieser Klinik geht das zum Glück.
Ich habe mich schon kurz nach der ersten PA dazu entschieden direkt in eine Klinik zu gehen, da das für mich am sinnvollsten erschien. Bis vor kurzem wohnte ich noch in einer Region in der es so gut wie keine Psychotherapeuten etc gibt. Zu den anderen hätte ich mitm Auto fahren müssen, was nur grad garnicht geht. Meinen Job war ich dann auch gleich wieder los, von daher besser gleich alles richtig aufarbeiten, wenn man jetzt wschon mal die Gelegenheit hat.
Ich habe ca. 1 Woche nach Auftreten der PA in der Klinik angerufen. Die haben mir dann gleich nen Fragebogen zugeschickt und mir gesagt was ich noch alles an Unterlagen hinterschicken soll. Das war so Anfang August. Ich habe glaub ich jetzt insgesamt 5-6 Mal angerufen um mich zu erkundigen wann ich dran komme. Sagen wollte mir keiner was nur, dass ich 2 Wochen vor Antritt Bescheid bekomme. Beim letzten Telefonat kam zumindest raus, dass ich auf der Warteliste stehe und es gut 6 - 12 Monate dauern kann, vorher sagte man mir ich wäre als Notfallpatient eingestuft ( und muss trotzdem schon seit fast 5 Monaten warten ). Auf diverse Mails antwortete mir keiner.
Da ich jetzt umgezogen bin schau ich mich mal nach nem ambulanten Platz um , damit ich die Zeit etwas überbrücken kann. Die letzte Therapeutin bei der ich vor 8 Jahren bei der ersten PA Krise war gibts zum GLück nimmer, die hat mich nie richtig behandelt ( im nachhinein merkt man sowas ja schon ). Vielleicht hab ich ja diesmal Glück.

#17

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S
Hallo Kruemel,

das ist ja wirklich ätzend! Schon hart, dass die einem nichtmal ne Auskunft geben! Und überhaupt nich antworten ist ja schon echt frech!

Ich glaube es bringt nichts, man muss einfach dran bleiben! Und warten und warten. Geht es dir auch so, dass du während Du wartest nichts anderes im Kopf hast?? Mich beruhigt fast gar nichts mehr. Und ablenken geht mal so ne halbe Stunde dann ist es wieder vorbei.

Man wartet ja quasi auf hilfe und wenn man dann so hängen gelassen wird ist es wirklich nicht zu verstehen. Die sollten mal ein anderes System versuchen und sich wenigsten zwischendurch mal melden. Wenigstens weiß man so, dass man nicht in Vergessenheit gerät. Naja, ich habe gut reden, ich weiß ja nicht, wie die Abläufe in einer Klinik so sind und wie viele Menschen auf einen Klinikplatz kommen.

Wie macht ihr das denn alle? Über die Krankenkasse mit Einweisung? Oder über den Rentenversicherungsträger?

#18


K
Ja es nervt total, zumal ich am Anfang davon ausgegangen bin innerhalb 3 Monate dort zu sein, zumindest ist das in anderen Mutter Kind Einrichtungen so, dafür ist allerdings meine Kleine schon zu alt gewesen. Die alternative wäre eine Notfalleinweisung in die Akutpsychiatrei. da kann man sofort hin, allerdings ohne Kind und vor allem erstmal in die geschlossenen Abteilung. Ich arbeite ja selbst im mediz. Beruf und war während meiner Ausbildung auch in der Psychiatrie. Das Problem ist ganz einfach, dass jeder Mensch unterschiedlich lange für die Therapie braucht, manche sagen auch ab, dadurch verschiebt sich der Aufnahmetermin immer.

Mein Problem ist, dass ich mir wahnsinnige Gedanken darüber mache was passiert wenn ich wirklcih 12 Monate warten muss. Zum einen könnte ich in der Zwischenzeit was sinnvolles machen ( außer den ganzen Tag daheim rumgammeln ) und zum anderen zahlt mir die Krankenkasse ja auch nicht ewig Krankengeld. Was mach ich denn wennich entlassen werde und mein Anspruch aufgebraucht ist? Ich find es ja wenig sinnvoll sich direkt nach dem Aufenthalt wieder ins Arbeitsleben zu stürzen, mal abgesehen davon dass das ein Auslöser bei mir war. Als Arbeitsloser würd ich nicht durchgehen, da ich ja nicht vermittlungsfähig bin, also Hartz 4 ? Da könnt ich das Kotzen kriegen.
Ich weiß noch, dass die Patienten damals in der Tagesklinik in der ich gearbeitet habe teilweise zum Arbeitstraining gingen. Die waren nach 2 h so fertig wie manch einer nach ner 12 h Schicht. Leider weiß ich den genauen Ablauf nicht mehr.
EIn weiteres Problem ist, dass ich in meinem alten Beruf nimmer arbeiten will und kann.
3 Jahre Pflegeheim machen einen so fertig, ich kann einfach nimmer. Aber wie ich das System kenne verdonnert mich das Arbeitsamt einen Beruf auszuüben den ich zwar gelernt habe , den ich aber mittlerweile nicht mehr ausüben kann. Es gab zwar auch schöne Zeiten aber die Arbeitsbedingungen werden von Monat zu Monat miserabler und ich bin nicht bereit mich verfeuern zu lassen.

#19


S
Hallo Krümel,

das ist ja mal ne Story! Gibt es denn für dich keine Möglichkeit zur Umschulung? Also natürlich, wenn Du wieder stabiler bist?

Eigentlich sollte man doch mal davon ausgehen, dass die Klinik und alle anderen mal ein bißchen gas geben, wenn es sich um Leute handelt, die eh schon krankgeschrieben sind und nicht merh arbeiten können, oder?

Ist es bei dir denn besser, wenn du zu Hause bist? Bei mir ist es so, dass ich arbeiten gehe. An manchen Tagen geht es und manchen gar nicht. Aber ich versuche noch mich zu halten.

#20


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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