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11.06.2009 22:14 • 15.09.2020 #1


184 Antworten ↓


Hallo gred!Erstmal willkommen im Forum.

Möchtest Du erzählen,welche Frauen Du in Deiner Kindheit um Dich gehabt hast??
Liebe Grüße

11.06.2009 22:20 • #2



Habe Angst vor Frauen

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Huhu,

Anscheinend hast du schon viel durchgemacht und viele schlechten Erfahrungen mit Frauen machen müssen.
Das tut mir Leid.

Aber ich denke, dass du dir da teilweise auch selber sehr im Weg stehst.
Du sagst ja:
Die Eine will sofort Sex, die Andere braucht Zeit, und das scheint dich zu nerven.
Aber wir reden hier von Menschen, nicht von Robotern.
Jeder Mensch ist anders, und jede Frau ist anders.
Die Eine mag es so, die Andere so.
Da steckt doch kein böser Wille dahinter, das ist einfach nur menschlich

Vielleicht wirkt sich auch dein Aussehen negativ aus.
Gutaussehende Männer ziehen meistens immer den gleichen Typ Frau an.
Das ist gut, wenn Mann auf diesen Typ steht, aber schlecht, wenn man darunter so leidet, wie du es tust.

Frauen sind anders als Männer, das ist einfach so.
Sie reden mehr, sie teilen sich mehr mit, manchmal denken sie sehr kompliziert und um tausend Ecken. Frei heraus etwas zu sagen fällt den meisten Frauen leider schwer.
Das ist aber keine Bosartigkeit, wie du es auslegst -es ist einfach so.
"Men are from Mars, Women are from Venus" -oft hat man (und auch frau) das Gefühl, dass in einer Beziehung zwei Welten aufeinander prallen. Und ein bisschen ist das auch so.
Aber ich glaube nicht, dass die Frauen das böse meinen.. ich denke, das ist einfach die Natur der Dinge, dass Frauen anders sind als Männer.

Die Vorwürfe darfst du jedoch nicht so ernst nehmen.
Zu einer Beziehung gehören immer zwei, und auch zu einer Trennung.
Es hat niemals einer alleine die Schuld, das ist Schwachsinn.
Es tragen immer beide die Schuld, wenn eine Beziehung kaputt geht.
also gib nichts auf diese Anschuldigungen.
(Ich weiß, es klingt leichter, als es ist )
Als ich mit meinem Ex Schluss gemacht hab hab ich ihm ingseheim auch alle Schuld gegeben, weil ich mich von ihm so ungerecht behandelt gefühlt hab. Er hat z.B. sehr oft seine schlechte Laune an mir ausgelassen.
Später hab ich dann kapiert, dass ich genau so Schuld war.
Denn ich hätte ja einfach sagen können, dass mich das stört,dann hätte er zumindest die Chance gehabt, sich zu ändern.
Heute weiß ich, dass wir beide Schuld waren, und auch, dass da immer beide Schuld sind, wenn es nicht klappt.
Lange Rede kurzer Sinn: Lass dir niemals einreden, dass du alleine Schuld hast, weil es nicht klappt. Das ist Schwachsinn.

Ich finde es ganz davon abgesehen sehr gut, dass du eine Therapie begonnen hast, das ist immer ein großer und wichtiger Schritt, und es ist klasse, dass du den von Alleine gegangen bist


Alles Gute,
Pilongo

11.06.2009 22:29 • #3


Hallo gred!

Wie gut ich dich verstehen kann ...

Aber im wesentlichen gebe ich Pilongo Recht:
Man(n) darf solche Aussprüche der Frauen nicht in dem Sinne ernst nehmen, dass die Frau dann im Recht und du im Unrecht bist.

Die Frau äußert einfach ihre Gedanken und Wünsche. Du kannst und solltest sie dir anhören und dann versuchen zu verstehen, was die Frau von dir möchte. Und dann überlegen, ob und wie weit du das erfüllen willst und kannst. Aber du solltest dich dabei nicht in die Rolle des Kindes gegenüber der übermächtigen Mutter begeben, nicht in die Rolle eines Opfers, die Frau nicht als "Ursache" und dich nicht als "Wirkungsempfänger" sehen.

Das ist schwer zu begreifen, wenn man es so sehr gewöhnt ist, angeblich an allem "schuld" zu sein, womit der/die andere unzufrieden ist, und selber keine Möglichkeit zu haben, zu agieren, geschweige denn, eigene Wünsche erfüllt zu bekommen.

Aber als Erwachsener bist du den Frauen, mit denen du zu tun hast, gleichwertig. Du kannst und solltest mit ihnen auf Augenhöhe "verhandeln". Momentan scheinst du sofort in die Kind-Rolle zu rutschen, sobald eine Frau dich mit Kritik oder Wünschen konfrontiert - oder?

Wie Pilongo sagte: Eine normale, seelisch gesunde Frau meint es nicht böse, wenn sie Wünsche äußert, und erwartet keinen Gehorsam von dir. Außerdem erwartet sie, dass auch du Wünsche hast und äußerst. Das können auch Wünsche nach einer Verhaltensänderung der Frau sein, genauso wie eine Frau sich auch mal ein anderes Verhalten von dir wünscht. Das ist aber ganz normal, denn es ist völlig unwahrscheinlich, dass zwei Personen immer 100%-ig gleiche Wünsche, Ansichten und zueinander passende Verhaltensweisen haben. Deswegen muss man das mit Kommunikation überbrücken und anzupassen versuchen.

Es kann jedoch sein, dass du aufgrund deiner "Prägung" durch eine unberechenbare, ungerechte, lieblose Mutter dir bisher instinktiv wieder ähnlich gestrickte Frauen ausgesucht hast. Dann kann es natürlich sein, dass diese Frauen dich tatsächlich in übergriffiger Weise angehen und dich damit verletzen. Wenn das der Fall ist, ist es nur gut, wenn du dich von solchen Frauen fernhältst und in Zukunft genauer hinschaust, was für eine Art von Verhalten die Frau, die dich interessiert, hat. Wenn sie übergriffig, manipulativ o.ä. vorgeht, kannst du ihr noch 1 Chance geben, und wenn das nicht ausreicht - tschüs. Tu es dir nicht mehr an, herabgewürdigt zu werden. Das hat niemand nötig, du mit Sicherheit nicht.

Liebe Grüße,
GastB

12.06.2009 00:33 • #4


Vielen Dank für Eure antworten.

Ich weiss es nicht, ob ich "sie" mir suche. Ich weiss zwar schon , ob mir eine nicht guttut, aber ich kann einfach nicht sofort "und Tschüss" sagen. Es geht einfach nicht. Zu groß ist die Angst, zu hören zu bekommen, ich hätte zu schnell aufgegeben und würde wegrennen. Ich denke ich bin liebenswert, wenn ich ganz klar weiss was ich will. Ich kann das beim Kennenlernen aber noch gar nicht wissen, auch wenn ich ein Mann bin, das wird aber von mir erwartet! Ich muss Schutz geben, stark sein, ausdauernd, kämpfend, versorgend, einfühlsam sein und humorvoll. Ich hasse es ständig darauf abgescannt zu werden, ich hasse es ständig geprüft zu werden ich hasse es, Spinnenmännchen zu sein und hinterher gefressen zu werden!l

Ich traue mir selbst nicht mehr über den Weg.

Ich habe Angst davor wegzurennen, weil ich mich daran gewöhnen muss daß es die männliche Bestimmung ist, eben nicht wegzurennen.

Ich komme einfach nicht an mich ran. Ich bin da, rede irgendwas, aber spüre mich nicht. Ich will mutig sein und bin Vorsichtig. Ich will Vorsichtig sein und bin Unvorsichtig.

Zum Schluss heisst es dann wieder, ich sei kein Mann. Meine Vergangenheit kommuniziere ich grundsätzlich nicht mehr, weil das eh "keine Frau" kapiert und damit auch nix anfangen kann, weil es für sie ja nicht nützlich ist, eher anstrengend und störend.

Da ich kaputt bin, wird es auch nicht klappen mit den Frauen.
Das ist das was mir doppelt weh tut. Ich merke es ja immer wieder, daß ich den Frauen gar nicht gewachsen sein kann., sonst würde es ja klappen.

Genetisches Pech

Ich bin gerade traurig und ich beweine das gerade, ist das gut oder eher schlecht ?


Ich gehe jetzt schlafen

Gred

12.06.2009 01:27 • #5


Zitat von gred:

Ich traue mir selbst nicht mehr über den Weg.

Ich habe Angst davor wegzurennen, weil ich mich daran gewöhnen muss daß es die männliche Bestimmung ist, eben nicht wegzurennen.

Ich komme einfach nicht an mich ran. Ich bin da, rede irgendwas, aber spüre mich nicht. Ich will mutig sein und bin Vorsichtig. Ich will Vorsichtig sein und bin Unvorsichtig.

Zum Schluss heisst es dann wieder, ich sei kein Mann. Meine Vergangenheit kommuniziere ich grundsätzlich nicht mehr, weil das eh "keine Frau" kapiert und damit auch nix anfangen kann, weil es für sie ja nicht nützlich ist, eher anstrengend und störend.

Da ich kaputt bin, wird es auch nicht klappen mit den Frauen.
Das ist das was mir doppelt weh tut. Ich merke es ja immer wieder, daß ich den Frauen gar nicht gewachsen sein kann., sonst würde es ja klappen.

Genetisches Pech

Ich bin gerade traurig und ich beweine das gerade, ist das gut oder eher schlecht ?
Gred

Hallo Gred!
Das nicht genügen kann ich gut verstehen.Das sich in Frage stellen auch.
Davor wegzurennen ist nicht der richtige Weg.
Natürlich bist du stark von Deiner Alk. dominanten Mutter geprägt, du mußt dir aber auch klar machen, dass Sie kein Maßstab war, denn Sie war krank.
Ich denke, dass Du in der Kindheit dadurch schon die Beschützerrolle einnehmen musstest, obwohl Du selbst beschützt sein wolltest. Das, so denke ich hat sicherlich was mit Dir gemacht. Du willst Dich vermutlich nicht mehr als Mann spüren, denn die Last war zu groß, und die Angst ebenfalls.
Wenn Du noch weinen kannst, ist das gut, denn dann scheinst Du doch noch was zu spüren.
Hast Du Dir schon mal überlegt, eine Therapie anzufangen, um Dich in einem anderen Licht zu sehen, und Vergangenes aufzuarbeiten?
Es sind nicht alle Frauen gleich, und auch nicht die Männer, darum lohnt es sich genau hinzuschauen, vergleichen und begreifen.
Alles Gute dazu

12.06.2009 07:42 • #6


Zitat von gred:
Vielen Dank für Eure antworten.

Ich weiss es nicht, ob ich "sie" mir suche. Ich weiss zwar schon , ob mir eine nicht guttut, aber ich kann einfach nicht sofort "und Tschüss" sagen. Es geht einfach nicht. Zu groß ist die Angst, zu hören zu bekommen, ich hätte zu schnell aufgegeben und würde wegrennen. Ich denke ich bin liebenswert, wenn ich ganz klar weiss was ich will. Ich kann das beim Kennenlernen aber noch gar nicht wissen, auch wenn ich ein Mann bin, das wird aber von mir erwartet! Ich muss Schutz geben, stark sein, ausdauernd, kämpfend, versorgend, einfühlsam sein und humorvoll. Ich hasse es ständig darauf abgescannt zu werden, ich hasse es ständig geprüft zu werden ich hasse es, Spinnenmännchen zu sein und hinterher gefressen zu werden!l

Ich traue mir selbst nicht mehr über den Weg.

Ich habe Angst davor wegzurennen, weil ich mich daran gewöhnen muss daß es die männliche Bestimmung ist, eben nicht wegzurennen.

Ich komme einfach nicht an mich ran. Ich bin da, rede irgendwas, aber spüre mich nicht. Ich will mutig sein und bin Vorsichtig. Ich will Vorsichtig sein und bin Unvorsichtig.

Zum Schluss heisst es dann wieder, ich sei kein Mann. Meine Vergangenheit kommuniziere ich grundsätzlich nicht mehr, weil das eh "keine Frau" kapiert und damit auch nix anfangen kann, weil es für sie ja nicht nützlich ist, eher anstrengend und störend.

Da ich kaputt bin, wird es auch nicht klappen mit den Frauen.
Das ist das was mir doppelt weh tut. Ich merke es ja immer wieder, daß ich den Frauen gar nicht gewachsen sein kann., sonst würde es ja klappen.

Genetisches Pech

Ich bin gerade traurig und ich beweine das gerade, ist das gut oder eher schlecht ?


Ich gehe jetzt schlafen

Gred



Guten Morgen Gred,

Mir fällt auf, dass du in ganz stereotypen Rollenmustern denkst.
Weglaufen, schwach sein, Gefühle zeigen und haben -das ist unmännlich.
Du möchtest männlich und stark sein, aber bist gleichzeitig sehr traurig damit und fühlst dich nicht wohl.
Woher kommt das denn?

Es gibt zwar Männer und Frauen, aber darüber hinaus sind wir Alle eines: Menschen.
Und menschen haben Gefühle, Gedanken, Wpnsche, Träume, Ängste, und dürfen sie auch zeigen.
Es ist menschlich.
Vielleicht tut es dir gut, mal so zu denken.
Wegzukommen von deinem Rollendenken und mehr Mensch zu sein.
Sei mal etwas weniger Mann und mehr Mensch

Dass du deine Vergangenheit tot schweigst, finde ich sehr schade, und ich glaube, es hilft dir nicht.
Kein Mensch hat eine tolle Vergangenheit, es ist immer irgendwas, was uns beschäftigt.
Ich etwa litt von meinem 6ten Lebensjahr an an einer unheilbaren Krankheit. Meine kindheit hab ich quasi im Krankenhaus verbracht, ich hatte keine Freunde, konnte nicht zur Schule, nichts.
Das prägt einen Menschen.
So, wie du heute noch mit deiner Mutter zu kämpfen hast geht mir das auch noch nach.
Ich kann z.B. nicht in komplett weißen Räumen sein, da raste ich aus, das erinnert mich ans Krankenhaus. Ich konnte auch lange nicht im Dunkeln schlafen und hab ein fast schon gestörtes Misstrauen gegenüber Krankenhäusern und Ärzten entwickelt. Liege ich oder jemand der mir nahe liegt im Krankenhaus, finde ich keine Ruhe, hinterfrage alles, will Alles erklärt bekommen, Alles verstehen.
Bis zu meinem 18ten Lebensjahr hatte ich auch massive Schuldgefühle gegenüber meiner Familie, die so leiden musste, weil ich krank war.
Dabei konnte ich nichts dafür.
Den Gedanken hab ich erst langsam ablegen können.
Sowas dauert, bis man das verarbeitet.
Auch du musst das verarbeiten mit deiner Mutter.
Aber das wirst du nicht können, wenn du es Anderen verschweigst.
Meine Vergangenheit ist auch nicht schön, und in erinnere mich ungern an die Jahre im Krankenhaus. Aber es ist ein Teil meiner Geschichte und damit ein Teil von mir. Ich rede offen darüber und nehme es immer mehr an. Und das solltest du auch.
Du kannst nichts für deine Vergangenheit.
Du trägst keine Schuld daran, dass deine Mutter krank war.
Aber ihre Krankheit hat dich geprägt, und ist so ein Teil von dir.
Dazu musst du stehen lernen.
Du kannst das Anderen sagen, es spricht nichts dagegen.
Die Vergangenheit ist ein Teil von dir und macht dich zu dem, der du heute bist. Vermutlich erklärt es auch einige deiner Verhaltensweisen, die Frauen bei dir bemängeln, weil sie nicht wissen, woran sie bei dir sind -du verschweigst es ihnen ja.

Ich glaube, du musst erstmal lernen, wieder zu lieben.
Und zwar keine Frau, sondern dich!
Fang bei dir selber an und lerne, dich so zu akzeptieren wie du bist.
Mit deiner schei. Vergangenheit und mit deinen Fehlern und deinen Schwächen.
Du bist ein Mensch, und all das, was du an dir bemängelst, ist menschlich, also kein Makel, sondern einfach du.

Dass du dich selber so akzeptieren kannst und deine Vergangenheit nicht mehr verschweigen möchtest, das wünsch ich dir von ganzem Herzen.

Alles Gute,
Pilongo

12.06.2009 09:52 • #7


Hallo gred

Erst einmal tausenfachen Dank !
Dein Beitrag war für mich wie in einen erlösenden Spiegel zu schauen.

Ich selber habe Angst vor Nähe, Zärtlichleit und Sex, dies kommt von eine Kette traumatischer Kindheitserlebnissen. Eigentlich ist es aber eine extreme Verlustangst, denn in Wirklichkeit sehne ich mich ja nach diesen Dingen, nur die Angst sie wieder verlieren zu können, lässt sie mich vermeiden.

In Gedanken nenne ich mein Problem auch Angst vor Frauen (Frauenphobie), obwohl es natürlich nicht so ist, denn ich mag Frauen.

Die Sprache der Frauen wird jedoch für alle Zeit eines der letzten ungelösten Rätsel des Universsums bleiben.
Aber gerade darin liegt ja auch ein gewisser (positiver) Reiz.

Niemals zu wisen, was die Worte einer Frau bedeuten, und dennoch richtig darauf zu reagieren, scheint im ersten Moment eine unlösbare Aufgabe zu sein.
Aber bei genauer Betrachtung (Aufmerksamkeit) ist es eine grosse Bereicherung. Es bleibt immer spannend und es wird niemals langweilig. Und auf diesem Weg des Rätsels kommt man sich Stück für Stück näher, und findet in Autonomie die Zweisamkeit.

LG, omega

12.06.2009 09:55 • #8


Zitat von Pilongo:


Guten Morgen Gred,

Mir fällt auf, dass du in ganz stereotypen Rollenmustern denkst.
Weglaufen, schwach sein, Gefühle zeigen und haben -das ist unmännlich.
Du möchtest männlich und stark sein, aber bist gleichzeitig sehr traurig damit und fühlst dich nicht wohl.
Woher kommt das denn?


Das ist glaube ich eine Entwicklung. Es gab eine Zeit, da war ich gefühlt gar nichts, mittlerweile weiss ich daß ich Mann bin, weiss aber daß ich nicht bei mir sein kann. Ich gehe zu sehr darauf ein, was man von mir erwarten könnte. Ich setze mich damit doppelt unter Druck: Ich erwarte von mir, auf Alles und jeden angemessen reagieren zu können, merke aber gar nicht, daß ich gar nicht reagieren muss. Es kann mir eigentlich sogar völlig egal sein! Nun habe ich Angst, daß man mir auf diesem Weg vorwirft, ich bin ein egoist. Somit habe ich mich wieder verloren und bin wieder beim Anderen. Ich vermisse noch eine Instanz in mir, die so stark ist, zu mir zu halten.

Zitat von Pilongo:
Es gibt zwar Männer und Frauen, aber darüber hinaus sind wir Alle eines: Menschen.
Und menschen haben Gefühle, Gedanken, Wpnsche, Träume, Ängste, und dürfen sie auch zeigen.
Es ist menschlich.
Vielleicht tut es dir gut, mal so zu denken.
Wegzukommen von deinem Rollendenken und mehr Mensch zu sein.
Sei mal etwas weniger Mann und mehr Mensch


Das bleibt schwierig. Ich möchte ja gar nicht darüber nachdenken müssen, weil ich ja schon Mensch bin. Wenn ich das zu sehr herauskehre, könnte ich angegriffen und mit Meinungen provoziert werden(negative Erfahrung= Vermeidung, ich kenne mein Muster ja schon ein wenig), das kostet mich wieder diese Kraft, mich davor zu schützen, weil ich nicht weiss, wann der richtige Zeitpunkt ist, einen Menschen durch gefühlte Provokation (nach dem Motto: "ist es wirklich so oder bilde ich mir auch das wieder ein?" = eigenes selbstmisstrauen= Überforderung) zu ertragen, oder "Tschüss" zu sagen, oder weiter zu machen.

Zitat von Pilongo:
Dass du deine Vergangenheit tot schweigst, finde ich sehr schade, und ich glaube, es hilft dir nicht.
Kein Mensch hat eine tolle Vergangenheit, es ist immer irgendwas, was uns beschäftigt.
Ich etwa litt von meinem 6ten Lebensjahr an an einer unheilbaren Krankheit. Meine kindheit hab ich quasi im Krankenhaus verbracht, ich hatte keine Freunde, konnte nicht zur Schule, nichts.
Das prägt einen Menschen.
So, wie du heute noch mit deiner Mutter zu kämpfen hast geht mir das auch noch nach.
Ich kann z.B. nicht in komplett weißen Räumen sein, da raste ich aus, das erinnert mich ans Krankenhaus. Ich konnte auch lange nicht im Dunkeln schlafen und hab ein fast schon gestörtes Misstrauen gegenüber Krankenhäusern und Ärzten entwickelt. Liege ich oder jemand der mir nahe liegt im Krankenhaus, finde ich keine Ruhe, hinterfrage alles, will Alles erklärt bekommen, Alles verstehen.
Bis zu meinem 18ten Lebensjahr hatte ich auch massive Schuldgefühle gegenüber meiner Familie, die so leiden musste, weil ich krank war.
Dabei konnte ich nichts dafür.
Den Gedanken hab ich erst langsam ablegen können.
Sowas dauert, bis man das verarbeitet.
Auch du musst das verarbeiten mit deiner Mutter.
Aber das wirst du nicht können, wenn du es Anderen verschweigst.
Meine Vergangenheit ist auch nicht schön, und in erinnere mich ungern an die Jahre im Krankenhaus. Aber es ist ein Teil meiner Geschichte und damit ein Teil von mir. Ich rede offen darüber und nehme es immer mehr an. Und das solltest du auch.
Du kannst nichts für deine Vergangenheit.
Du trägst keine Schuld daran, dass deine Mutter krank war.
Aber ihre Krankheit hat dich geprägt, und ist so ein Teil von dir.
Dazu musst du stehen lernen.
Du kannst das Anderen sagen, es spricht nichts dagegen.
Die Vergangenheit ist ein Teil von dir und macht dich zu dem, der du heute bist. Vermutlich erklärt es auch einige deiner Verhaltensweisen, die Frauen bei dir bemängeln, weil sie nicht wissen, woran sie bei dir sind -du verschweigst es ihnen ja.


ja das stimmt. Ich finde es schade, daß Du auch so etwas erleiden musstest. Ich weiss, jeder muss damit klar kommen, es bleibt uns ja nichts anderes übrig, es kostet aber immens viel Kraft und die kann ich in jedem Wort was Du geschrieben hast, durch mich selbst spüren.

Zitat von Pilongo:
Ich glaube, du musst erstmal lernen, wieder zu lieben.
Und zwar keine Frau, sondern dich!
Fang bei dir selber an und lerne, dich so zu akzeptieren wie du bist.
Mit deiner schei. Vergangenheit und mit deinen Fehlern und deinen Schwächen.
Du bist ein Mensch, und all das, was du an dir bemängelst, ist menschlich, also kein Makel, sondern einfach du.


Ja, das war dann auch meine Entscheidung in die Therapie zu gehen. Ich fühle mich ja mittlerweile stark und gefestigt genug, das anzugehen.
Es überkommt mich momentan.

Ich ahnte es bereits ein wenig, aber es wird doch wieder so vieles geöffnet, von dem ich hoffte, daß es kein Thema mehr ist. Es kann aber nur gut sein für mich, das will ich ja auch.


Zitat von Pilongo:
Dass du dich selber so akzeptieren kannst und deine Vergangenheit nicht mehr verschweigen möchtest, das wünsch ich dir von ganzem Herzen.


Vielen Dank. Ich wünsche Dir auch weiterhin immer wieder genug Energie...

12.06.2009 12:43 • #9


@ GastB

vielen Dank. Diese Strukturen sind mir selbst eigentlich klar.Das ist ja das verrückte.

Ich versuche für euch (und vor Allem für mich! das hilft mir) meinen Teufelskreis noch einmal zu beschreiben:

Ich lerne Frau kennen: Vorsicht ist schon da(positiv). Ich merke auch recht schnell, ob sie mir guttut oder nicht. Dann kommt die Angst, ich erkenne es nicht frühzeitig und ich bilde es mir nur ein. Dann werde ich misstrauisch mir selbst gegenüber und habe dann oft noch mit kennenlernen weiter gemacht, wo andere längst weggegangen wären. das Ergebnis ist ein Scheiterhaufen, den ich ja kommen sah, aber durch mein eigenes Misstrauen missachtete.

Verrückterweise weiss ich darum, es hat mich aber dann im Griff. Panik, somit Unkontrollierbarkeit. Ich habe Angst mich zu verlieben, weil ich dann die komplette Kontrolle über mich verliere (Erfahrung). Ich habe Angst mich nicht zu verlieben, weil ich denke, daß es "nur " wieder meine eigene Vermeidungsstrategie ist.
Ein Paradoxon und mein System friert wieder ein und ich bin hilflos ausgesetzt.

Sicher hat das mit Ängsten zu tun, abgewiesen und entwertet zu werden. Ich weiss noch gar nicht genau, WIEVIEL ich selber Wert bin.

Ich werde mich Stück für Stück beobachten müssen, um die Paradoxen zu verstehen und umzukehren.

Momentan weiss ich nicht wie das gehen soll, aber vielleicht wird es die Zeit mit der Therapie bringen...

Das hoffe ich so sehr...

12.06.2009 13:04 • #10


kann man die Posts eigentlich bearbeiten?

Nun, ich bin ja sozusagen mein von mir selbst geschriebenes Programm, was immer wieder Fehler verursacht und somit sich durch einfrieren am lernen hindert. Dennoch kann es nur allein da wieder rauskommen.

Vermutlich bleibt mir gar nichts anderes übrig, als da durch zu gehen. Vielleicht bin ich ja auf dem richtigen weg...

Try and error, try and error....

Vielleicht kommt es dann irgendwann zum laufen und friert irgendwann wenigstens nicht mehr ein... Das wäre ja schon ein enormer Gewinn.

12.06.2009 13:14 • #11


hallo gred!
Dann fang mal an die Festplatte zu löschen.

12.06.2009 13:44 • #12




Tut dir sicher gut.

12.06.2009 14:02 • #13


Hallo gred
du hast selber geschrieben das du dir nicht traust ,wie soll den dann eine Frau dir vertrauen ?Ich bin in meinem Leben oft mit den Männern auf die Nase gefallen ums mal nett zu umschreiben.Mache ich es so ist es falsch ,mach ich es anders ist es auch wieder falsch.Das liegt aber nicht an den Männern sondern ganz alleine an mir.Ich denke dann ok beim nächsten verhälst du dich so aber das war das was der andere Mann von erwartet oder gewünscht hat .So kann es ja nichts werden ,wenn ich nicht ich bin .Ich habe mal meinen Therapeuten gefragt warum ich immer an die falschen Männer gerate und seine Antwort war ,weil ich kein vertrauen zu mir selbst habe .lg sorpi

hi Carven
wieso sollte ihm das gut tun ?

12.06.2009 15:13 • #14


@ gred

Das könnte dir gut tun :

Mein Eindruck ist: Als Kind hast du von deiner Mutter viel zu wenig Bestätigung und Sicherheit über dein Richtig-und-Liebenswert-Sein bekommen.

Stattdessen bist du sogar noch durch falsche Beschuldigungen und völlig überzogene bzw. unangemessene "Strafen" für dein Verhalten stark verletzt worden.

Daher sehnst du dich noch immer (verständlicherweise) nach der Bestätigung durch die Frau (Mutter) ... und da du kein Sicherheitspolster, keinen seelischen Airbag entwickelt hast, sondern mit noch schlecht verheilten oder sogar noch offenen Wunden lebst, bohrt sich jede noch so kleine Kritik in diese offenen Wunden, tut unerträglich weh und schaltet deswegen deinen Mechanismus des Sich-Gar-nichtmehr-Fühlens ein.
Kann das stimmen?

Du lebst offenbar noch in der - dir wohl noch nicht ganz bewussten - Illusion, dass du irgendwann einmal durch ganz richtiges, unbeanstandbares Verhalten die Zustimmung, das Wohlwollen, die Liebe "der Frau" - sprich: deiner Mutter
Aber das ist leider nicht so. Du kannst dich anstrengen, wie viel du willst - deine Mutter wird dazu nie im Stande sein.

Und auch die anderen Frauen, selbst wenn sie dich sehr lieben, werden nie im Stande sein, dich 100%ig so anzunehmen und so zu lieben, dass du dich nie mehr kritisiert fühlen musst. Weil es eben unter realen Menschen kein 100 % geben kann.

Deswegen hat es gar keinen Zweck, dich so anzustrengen, gred. Du möchtest es schaffen, von deiner Frau/Freundin die Note "1" zu bekommen, und zwar für alle Zeit eures Lebens. Dabei gibt es da weder ein Notensystem noch eine absolute Werteskala. Der einzige Wertemaßstab sind deine eigenen Überzeugungen. Nur nach diesen solltest du dich orientieren. Und in den meisten Fällen im zwischenmenschlichen Bereich gibt es kein objektives Richtig und Falsch. Ob es z.B. gerade ein "Weglaufen" ist oder ein "kreativer Rückzug", ist eine reine Interpretationsfrage. Ihr könnt euch drüber austauschen, aber ohne Unterwerfung.

Ich vermute, du hast noch ein Stück Wegs vor dir. Aber den hast du ja jetzt schon beschritten, und du wirst es schaffen, denke ich.

Liebe Grüße,
GastB

12.06.2009 23:41 • #15


Hallo GastB,

vielen Dank für Deine Antwort. Es ist in meinen Augen komplizierter, fast schizophren.

Die Liebe, die ich erwartete, habe ich nicht bekommen, weil meine Mutter das wohl irgendwie nicht konnte. Darüber verzweifelte sie wohl und hat mir die Schuld gegeben, mit dem Hinweis, daß Sie mich ja liebe, ich aber ich mein Verhalten ändern müsste:


Wenn ich diese "Liebe" dann nicht erwiderte, bekam ich Bestrafung in Form von unaufhörlicher Entwertung, Schlechtmachung und Schläge, wenn ich diese Liebe versuchte zu erwidern(mit meinen bescheidenen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten), habe ich auch Bestrafung in Form von Abweisung bekommen.
Weil sie dadurch ja indirekt zugegeben hätte, mich selbst gar nicht lieben zu können, sie da wohl selbst auch Angst vor hatte, hat sie wohl dann wieder den Weg der Abweisung genommen und mir dann die Schuld dafür als meine Unfähigkeit in die Tasche geschoben, um sich aus der Schusslinie zu bringen. Sie hatte somit einen für sich wasserdichten Stand geschaffen.

Für mich ein unentrinnbarer Teufelskreis ohne Chance auf Auflösung. Ein Leben lang.
Mein Vater , selbst unfähig, mich aufzufangen unterstütze das Prinzip irgendwie noch, in dem er bestätigte, daß es ja kein Wunder gewesen sei, Daß meine Mutter einen Selbstmordversuch beging, wenn ich (wir- Brüder) "weiterhin unsere zu ehrende und zu liebende Mutter so krank machen"(Botschaft die bei mir so ankam. Ich weiss nicht mehr den eigentlichen Wortlaut, ist zu lange her)

Dann fing sie an zu trinken und wurde heftiger in Ihren Raktionen und Aktionen, auch meinem Vater gegenüber, (der auch später überzeugt war, sich immer wieder als das wahre perfektes Opfer darzustellen("ich musste ja am meisten Leiden, schliesslich war es meine Frau"). Mir blieb damals gar nichts mehr anderes übrig, als mich selbst komplett "aufzulösen", weil es ja keine Möglichkeit der Lösung gab.

Ich habe so viel nachgedacht, die letzten Tage und ich muss sagen , ich gerate immer wieder in diese Spirale. Ich weiss noch nicht, ob es durch mein Verhalten ausgelöst wird, oder auch durch die Mithilfe einer "ungünstigen Frau" , die das evt. auch macht. Ich denke, ich werde es bald herausfinden...

13.06.2009 20:25 • #16


Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sich die letzten Tage diese Erkenntnis immer mehr verdichtet hat! Ich habe geheult, mir kam alles hoch, es erklärte sich so plötzlich Punkt für Punkt die vielen offenen Fragen, die Anspannung, das ständige Gefühl, daß da noch etwas Merkwürdiges in mir ist...

Ich freue mich gerade, wie enorm stark ich doch immer war, wie ich den Kampf aushielt, auch meinen eigenen zermürbenden Kampf mit mir selbst.

Ich bin guter Dinge, weil ich glaube, endlich das Dilemma erkennen zu können. Dann kann ich bestimmt auch besser neue Lösungsstrategien ausprobieren, weil ich endlich nun das Licht sehe, endlich mal effektiver denken und fühlen zu können. Ich werde es darauf hin beobachten und verliere gerade ein wenig Angst vor mir...


Ich danke Euch, meinem Bruder und mir!

13.06.2009 20:56 • #17


Zitat von gred:



Die Liebe, die ich erwartete, habe ich nicht bekommen, weil meine Mutter das wohl irgendwie nicht konnte. Darüber verzweifelte sie wohl und hat mir die Schuld gegeben, mit dem Hinweis, daß Sie mich ja liebe, ich aber ich mein Verhalten ändern müsste:


Wenn ich diese "Liebe" dann nicht erwiderte, bekam ich Bestrafung in Form von unaufhörlicher Entwertung, Schlechtmachung und Schläge, wenn ich diese Liebe versuchte zu erwidern(mit meinen bescheidenen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten), habe ich auch Bestrafung in Form von Abweisung bekommen.
. Sie hatte somit einen für sich wasserdichten Stand geschaffen.

Für mich ein unentrinnbarer Teufelskreis ohne Chance auf Auflösung. Ein Leben lang.
Mein Vater , selbst unfähig, mich aufzufangen unterstütze das Prinzip irgendwie noch, in dem er bestätigte, daß es ja kein Wunder gewesen sei, Daß meine Mutter einen Selbstmordversuch beging, wenn ich (wir- Brüder) "weiterhin unsere zu ehrende und zu liebende Mutter so krank machen"(Botschaft die bei mir so ankam.

Aktionen, auch meinem Vater gegenüber, (der auch später überzeugt war, sich immer wieder als das wahre perfektes Opfer darzustellen("ich musste ja am meisten Leiden, schliesslich war es meine Frau"). Mir blieb damals gar nichts mehr anderes übrig, als mich selbst komplett "aufzulösen", weil es ja keine Möglichkeit der Lösung gab.

"ungünstigen Frau" , die das evt. auch macht. Ich denke, ich werde es bald herausfinden...



Hallo gred!
Du hast schon sehr viel erkannt-gratuliere Dir dazu

Deine Mutter hat Dich seelisch am langen Arm verhungern lassen,und Dein Vater war kein Mann-er war Mittäter und ein Weichei.Sorry

Die 2 haben Dich geprägt und für Ihre Unfähigkeit missbraucht.
Mach Dir mal klar,dass Dich da keine Schuld trifft.Du konntest Dich so zwischen den 2 Geschlechtern nicht finden.
Wäre es möglich,dass Du Dir mal aufschreibst,was Du im Leben wichtig findest und wie Du Dich gerne definieren möchtest?
Du bist nicht "falsch",und Du findest eine Lösung,da bin ich mir sicher.
liebe Grüße

13.06.2009 21:08 • #18


Zitat von wild:


Hallo gred!
Du hast schon sehr viel erkannt-gratuliere Dir dazu

Deine Mutter hat Dich seelisch am langen Arm verhungern lassen,und Dein Vater war kein Mann-er war Mittäter und ein Weichei.Sorry

Die 2 haben Dich geprägt und für Ihre Unfähigkeit missbraucht.
Mach Dir mal klar,dass Dich da keine Schuld trifft.Du konntest Dich so zwischen den 2 Geschlechtern nicht finden.
Wäre es möglich,dass Du Dir mal aufschreibst,was Du im Leben wichtig findest und wie Du Dich gerne definieren möchtest?
Du bist nicht "falsch",und Du findest eine Lösung,da bin ich mir sicher.
liebe Grüße


Hallo Wild,

ja mein Vater war und ist ein Weichei. Er wird scheinbar mit dieser Last weiterleben und sterben müssen(andere Generation). Mir tut er Leid, habe aber schon länger Frieden mit Ihm geschlossen. Es gibt allerdings immer wieder Momente, wo ich in Gefahr gerate, wenn er immer wieder mal versucht mich zu manipulieren, aber zum Glück immer seltener: "Du solltest wenigstens heute mal eine Kerze auf das Grab stellen, es war immerhin Deine Mutter...")

Ich muss ihm halt immer wieder sagen, daß ich entscheiden möchte, ob und wann ich es tu. Allerdings leider mit anschliessenden Schuldgefühlen...

Naja, kein Wunder...

Ich habe schon länger eine ungefähre Definition von mir im Kopf, werde sie jetzt weiter präzisieren...
Was ich wirklich wichtig im leben finde, fällt mir noch schwer, zu gross empfinde ich noch die Macht/Abhängigkeit meiner Widersprüche und des Erlebten. Ich will keine "jetzt werde ich Alles genau andersrum machen"-Verknüpfung starten, die ja auch wieder nur eine leere Handlung sein könnte ,ohne wirkliche erlerntes Wissen aus positiver überzeugung, ob das überhaupt notwendig ist.

Ich muss mich jetzt erst einmal mehr kennenlernen und mehr wertschätzen lernen.

13.06.2009 21:39 • #19


Ich muss mich jetzt erst einmal mehr kennenlernen und mehr wertschätzen lernen.

Da lieber gred ist der Anfang.
Diese Schuldgefühle solltest auch ablegen lernen,denn nur Du bist für Dich verantwortlich.
Ich weiß,das ist ein langer Prozess,aber er lohnt.
Immer wenn der Schuldgefühlteufel von hinten kommt frag Ihn WOZU

Frag Dich auch mal,ob ein Vater-Schuldgefühl-Mittäter dich noch manipulieren darf.

13.06.2009 21:48 • #20



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Prof. Dr. Borwin Bandelow