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W

Wortspielerei
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Liebe Alle!

Ich bin total verrückt nach Kaninchen und habe selbst ein Päarchen. Einen Löwenköpfchenbuben und ein Zwergwiddermädchen. Sie haben ein eigenes Zimmer, einen Käfig gibt es nicht .

Gibt es denn jemanden hier der auch Kaninchen hat?

Ich grüße Euch aus dem sonnigen Wien, Patricia

03.10.2013 x 1 #1


363 Antworten ↓
P

Pilongo
Gast

Ich sag mal so: Erlebnisse in Kindheit und Jugend und auch danach hinterlassen ihre Spuren, beim einen mehr, beim anderen weniger. Jede Verletzung lässt in der Seele eine Narbe zurück, das ist ein Fakt. Es kommt dann auf einen selbst an, wie man damit umgeht, wie man mit der Narbe an der man nun einmal nichts ändern kann lebt. Es ist sehr entscheidend, wie man über sich selbst und die seelischen Erfahrungen denkt. Denn der Umgang damit prägt -obwohl das Erlebte schon Jahre zurück liegen kann- einfach wie wir heute sind.

Ich denk da mal an mich. Ich hab meine gesamte Kindheit eigentlich im Krankenhaus verbracht. Bis heute fühle ich mich inm Krankenhäusern nicht sehr wohl und mach mir große Sorgen über die Versorgung Angehöriger, wenn die im Krankenhaus sind. Nicht über ihre Krankheit, nein, sondern über die Entscheidungen der Ärzte und Schwestern. Wenn ich selber im Krankenhaus bin bin ich ein nerviger Patient, der hinter jeder Handlung den Grund wissen will und Vieles hinterfragt - was ich aber nicht schlimm finde. So bin ich halt. Als Kind musste ich hinnehmen was mit mir passiert, jetzt als Erwachsener will ich verstehen, warum es passiert. Und bis heute fühle ich mich in weißen Wohnräumen absolut unwohl, hab meine Wohnung auch komplett bunt gestrichen.
Das sind meine kleinen "Macken" die ich von meiner Krankheit zurück behalten hab. Ich bin sehr froh, dass ich mittlerweile die Krankheit und meine Macken einfach akzeptieren kann, wie sie sind. Früher hab ich mich oft dagegen gewehrt und versucht, mich zu ändern, "normaler" zu werden im Bezug auf Krankenhaus und Krankheit. Heute glaube ich, dass 15 Jahre Krankheit ihre Spuren hinterlassen haben und ich froh sein kann, dass es nur diese drei Dinge sind Und seitdem ich meine Macken als Teil meiner Persönlichkeit akzeptiere sind sie viel weniger ausgeprägt als zuvor. Weil ich nicht mehr so darauf achte, sondern sie als gegeben akzeptiere.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass das Erlebte den Menschen prägt, ihn aber nicht ausmachen darf. Meine schwere Kindheit und Krankheit haben mich vielleicht etwas nachdenklicher und vorsichtiger werden lassen, aber sie machen mich nicht aus. Ich definiere mich nicht mehr, wie früher, über meine Vergangenheit und Krankheit, sondern lasse die Vergangenheit ruhen, nehme sie an wie sie eben ist, und lebe für das Hier und Jetzt und für die Zukunft. Damit fahr ich viel besser.
Es ist wichtig, dass man ordentlich mit dem in der Vergangenheit Erlebten abschließen kann.
Damit meine ich nicht, dass man Alles therapieren lassen muss, was vielleicht "komisch" ist. Sondern dass man das Erlebte akzeptiert und hinter sich lässt und nach Vorne schaut. Was passiert ist ist passiert, es hat auch seine Spuren hinterlassen, aber es muss nicht bestimmen wie es morgen weiter geht Sollte es auch nicht.

Und wenn man sich als Einzelgänger wohl fühlt - warum nicht?
Ich geh gerne mit Leuten weg, merke aber, dass nach 5 Stunden Gemeinsamkeit ich langsam genervt werde. Ich kann auch nicht mit Anderen in den Urlaub fahren. Ich mag Menschen, ich bin gern mit ihnen zusammen, brauch aber auch meinen Rückzugsort und meine Ruhe wenn ich will. Wenn ich z.B. nach der Uni noch mit Jemandem Essen geh und dann noch zum gemeinsamen Kneipenabend eingeladen werde sag ich oft "Nö". Weil ich genau weiß, dass nach 8 Stunden in der Uni, wo ich andauernd Leute um mich hab und mit ihnen rede, und danach noch 2 Stunden Essen und Bummeln mit Leuten mir für einen Tag einfach reicht.
Und ich fühl mich wohl damit, und ich find das nicht komisch, dass ich so bin.
So bin ich halt.

Ich glaube, je mehr man sich selber mit allen Schrullen und Macken annehmen kann, desto weniger stört man sich daran, und desto besser kommt man damit zurecht.

21.07.2010 13:39 • #81


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A


Kaninchen Freunde im Forum - wer züchtet?

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Fantasy

Fantasy
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Ja, das könnte tatsächlich ein abendfüllendes Thema sein.

Wobei man dabei ja auch mal kritisch anmerken muss, dass nicht jeder Einsatz von Tieren im pädagoischen oder therapeutischen Bereich unbedingt gut zu heißen ist. Die Bedürfnisse der Tiere sollten dabei genauso eine Rolle spielen wie die der Menschen (also keine Überforderung der Tiere usw.). Gerade beim Thema Delfintherapie sollte man auch immer bedenken, wie die Delfine gehalten werden, die in diesen Bereichen zum Einsatz kommen. In den meisten Fällen leben sie in viel zu kleinen Becken und alles andere als auch nur ansatzweise artgerecht. Da verschiedene Studien gezeigt haben, dass mit Hunden und anderen hier domestizierten Tieren eigentlich ähnliche Erfolge erzielt werden können wie mit Delfinen und diese Tiere in unserer Gesellschaft wenigstens artgerechter gehalten werden können als Delfine (ganz artgerecht ist ja eigentlich keinerlei Tierhaltung in menschlicher Obhut), sollte man eher darauf zurückgreifen. Mal ganz davon abgesehen, dass Delfintherapie von privat normalerweise gar nicht zu finanzieren ist und vor Ort auch kaum möglich ist (findet bevorzugt in Florida oder Spanien statt).
Ich habe während meiner Tätigkeit als Integrationshelferin mal ein schwerstmehrfachbehindertes Mädchen betreut, das über einen Verein eine Delfintherapie in Spanien finanziert bekommen hat - hat aber keinerlei sichtbare Erfolge gebracht. Ein Wundermittel ist tiergestützte Therapie und Pädagogik auch nicht und es gibt durchaus auch Kinder (oder auch Erwachsene), die mit Tieren gar nichts anfangen können. Leider wird aber gerade in Bezug auf die Delfintherapie den verzweifelten Eltern behinderter Kinder immer noch der Anschein vermittelt, die Delfine wären so eine Art Wundermittel und die Eltern klammern sich mit all ihrer Hoffnung daran und sind maßlos enttäuscht, wenn ihr Kind nach solch einer Therapie keinerlei Fortschritte zeigt bzw. schon während der Therapie scheinbar auch keinerlei Spaß am Umgang mit den Tieren zeigt.

Mmh, schon wieder so lang geworden.

LG

Fantasy (die gerade schon wieder den inneren Schweinehund bezwungen hat und mit dem Fahrrad unterwegs war, weil das gestern auch schon so gut geklappt hat )

24.07.2010 15:45 • #116


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P
Hier, ich! Aber das weißt du ja bereits
Zeig mal fotos von deinen!

#2


W
Huhu!

die sind ein Traum, zum niederknutschen! wie alt sind die beiden denn?

ich würd gern ein bild einstellen doch ich komm immer über die 50 pixel drüber, keine ahnung wie man die verkleinert. sind e schon so klein...ich probier mal weiter!


grüße, patricia

#3


Seepferdchen
Hi,

ich hab auch ein Päärchen Kaninchen. ^^ Angora-Männchen und (angeblich) Löwenkopfweibchen (Löwenkopf hat sich aber bisher nur in einem Igel aus 3 Haaren auf dem Kopf niedergschlagen). ^^"
Also, ich muss ehrlich sagen, ich bin nicht so ein Kaninchenfan (mehr). Ich wollte damals (vor 3 Jahren ca) unbedingt welche und habe auch ein Päärchen genommen, weil ich sie möglichst artgerecht halten wollte. Nun sind die aber so gar nicht zahm geworden, vielleicht weil sie immer sich hatten... Das Angora-Männchen macht extrem viel Arbeit wegen dem ganzen Fell und die Fusseln fliegen überall herum, die Pest... Und das Weibchen ist irgendwie so eine ganz ängstliche Maus, die kriegt fast einen Infarkt, wenn ich sie mal anfasse... Da macht es dann auch keinen Spaß, sie anzufassen, wenn sie immer so leidend dabei aussehen... Also pflege ich die Kaninchen eigentlich nur noch... Habe ihnen einen großen Käfig bauen (lassen) und habe dennoch ein schlechtes Gewissen, das meine Pflege nicht artgerecht genug ist. Habe auch schon daran gedacht, ob es für die Kaninchen nicht besser wäre, wenn ich sie abgebe. Ein Freilaufgehege wäre so super (meine Wohnungssituation lässt das aber nicht zu). Aber ich habe bisher nichts Gutes gefunden und jm, der sie auch nur im Käfig mit ab und zu mal Auslauf hält, will ich sie nicht geben, weil dass haben sie bei mir auch und ich würde sie nur abgeben, wenn sie es dann besser hätten... Weil irgendwie hänge ich auch dran. Aber wenn ich was Besseres für sie fände, würde ich es tun, damit sie es richtig gut haben... Hrm, naja, also ich und meine Nins sind irgendwie eher so eine Haß-Liebe-Beziehung...

Bis bald,
Seepferdchen

#4


P
Ich bin auch ein Kaninchenfreund. Hab jetzt schon mein drittes. Erst ein Männchen, dann ein Weibchen und nun wieder ein Männchen. Auch Löwenköpfchen und der ist is soooooo süß und weich. Daher heißt er auch Wuschel hihi. Ist ein Zwergkaninchen also n ganz kleiner mit kurzen Öhrchen. Leider ist er überhaupt nicht verschmust. Der ist eher so ein Einzelkämpfer und wild und rast immer mal mit 150 kmh durch die Wohnung *lach*

#5


P
Möchte auch mal Bilder einstellen aber der schreibt mir immer, dass die Bilder max. 50 Pixel sein dürfen. Bin auch bei www.abload.de

Bianca wie haste das gemacht? Bei mir meckert der immer wenn ich das von abload.de hier einstellen will.

#6


S
Ich habe 5 Kaninchen,sie leben in Außengehegen.

@Perlmutt: Warum hälst du denn ein Kaninchen einzeln?

#7


P
Weil ich nicht den Platz habe für 2 Kaninchen. Ich hab nur ne Miniwohnung und da kann ich nicht so einen rießen Käfig hinstellen geschweige denn gleich 2, falls die Genossen sich nicht verstehen sollten. Ich weiß, dass Kaninchen nicht alleine gehalten werden sollen, aber bisher hatten meine Hasis nie Langeweile oder waren einsam. Sie durften jeden Tag raus und meiner jetzt auch. Käfig steht immer offen wenn ich daheim bin.

#8


S
Diese Einstellung finde ich aber sehr egoistisch. Wenn man Tiere nicht vernünftig halten kann,soll man es lieber ganz sein lassen,finde ich. Du schreibst ja selber,dass du weißt,dass man es nicht machen soll...

#9


P
Ich bin absolut kein egoistischer Mensch, ganz im Gegenteil. Und ich muss mich hier glaube auch nicht rechtfertigen oder? du kennst mich überhaupt nicht also lass es sein, über mich zu urteilen.

#10


C
Unsere Kaninchen leben auch im Käfig....

Dann dürfte man auch keinen Hund in der Wohnung halten

#11


S
Nein,Perlmutt,ich kenne dich nicht. Aber ich habe mich umfassend über Kaninchen informiert. Und es ist eben bekannt,dass man ihnen wahrlich keinen Gefallen tut,wenn man sie alleine hält. Und wenn man das weiß und es trotzdem tut,ist dass meiner Meinung nach Egoismus. Das du dem Tier keinen Gefallen damit tust,weißst du ja.

Und der Vergleich mit Hunden. Da kommt natürlich die Frage auf,wie "artgerecht" es überhaupt ist,Haustiere zu halten. Aber das heißt ja nicht,dass man die Grundbedürfnisse eines Tieres ignorieren darf. Und dazu gehört bei Gruppentieren nunmal (mindestens) ein Partner. Oder bei Hunden der Kontakt zu anderen Hunden.

#12


S
Übrigens braucht ihr dazu hier nichts mehr schreiben. In solchen Fällen gebe ich leider meinen Nerven zuliebe schnell auf. Für die Tiere tut es mir leid,wenn man Einzelhaltung und Käfighaltung auch noch so unterstreicht und sich toll dabei vorkommt. Da ist dann Hopfen und Malz verloren...

#13


P
Oh man, hetz mir am besten noch den Tierschutzbund aufn Hals

Solche Moralapostel kann ich ja mal gar nicht leiden. Wenn man keine Ahnung hat, .... den Rest kennst du sicher. Du kennst mich nicht und auch nicht weitere Umstände in meinem Leben. Also halte dich gefälligst zurück. Danke

#14


C
nenene

#15


B
Hallo

Ich weiss nicht genau, wie das "Sozialleben" von Kaninchen ist.

Mir geht es mit Katzen so, ich liebe Katzen über alles.

Aber in meiner kleinen Dachwohnung könnte eine Katze nicht kommen und gehen wann sie wollte,
und für zwei Katzen wäre es hier zu klein.
Daher habe ich (trotz grosser Liebe) bisher auf eine Katze verzichtet.

Tierliebende Grüsse, Der Beobachter

#16


C
Du wärst bestimmt ein guter Katzenpapa....

Ich denke mal die liebe zu einem Tier ist das wichtigste....

#17

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B
Ich könnte oft ein kleines Kätzchen von meiner Schwester bekommen.
Sie hat viele aus dem Tierheim, und ab und zu gibt es Nachwuchs.
(1 mal dann erst Sterilisation, einfach tierlieb)

Aber da ist noch die Sache mit der Verantwortung ...
(kann sie ja noch nicht einmal wirklich für mich selbst garantieren)

Schäm mich, Der Beobachter

#18


C
Vielleicht wäre es ein Versuch wert?

#19


B
Hat mir meine Schwester sogar erst vor zwei Wochen angeboten.

Aber wenn ich einmal eine Tierliebe gefunden habe, dann kann ich sie nicht mehr einfach wieder hergeben (kenne mich da zu gut).

Und was wenn ich krank werde oder demnächst wieder arbeiten gehe ?

Ich will auf keinen Fall, dass ein Tier leidet, nur weil ich nicht alleine sein möchte.

PS:
Über ein Papageienpärchen habe ich aber schon ernsthaft nachgedacht.

Zu viel Denk, Der Beobachter

#20


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