App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

274

M

Mak30
Mitglied

Beiträge:
265
Themen:
23
Danke erhalten:
152
Mitglied seit:
Wie viele Antidepressiva habt ihr getestet, bis eines euch deutlich geholfen hat? Was habt ihr aus den Versuchen gelernt?

29.07.2023 #1


281 Antworten ↓
G

Giftiger_Kater
Gast

@Kermit Ja, dann kann ich das auch absolut verstehen. Glaub mir das ist nicht bei jedem so. Das kommt total auf die Grundkonstitution eines jeden an. Gute Psychiater wissen das und wägen da wirklich ab, aber bei vielen Berichten hier habe ich wirklich das Gefühl, dass die Psychiater einfach wild durchs Chemielabor durchtesten. Die sind auch glaube ich viel zu schnell unterwegs und nehmen sich garnicht die Zeit den Menschen richtig kennen zu lernen. Das ist wirklich schade. Alles muss schnell gehen bei den gesetzlich Versicherten.

Ich bin zum Beispiel ein total lahmer und antriebsloser, ängstlicher Mensch. Ich brauche so einen SSRI. Eher was noch stärkeres wie Venlafaxin. Da komm ich in die Gänge und die Angst nimmt ab. Bei dir klar, wenn du schon von Natur aus unruhig, panisch und ängstlich-agitiert bist, dann würde ich dir sowas nicht verschreiben. Dann bist du tatsächlich mit beruhigenden Mitteln wie deinem Trimipramin gut bedient 😉. Auch wenn's klugsch.risch klingt und ich nicht beliebt bin hier im Forum deswegen, aber wäre ich nochmal 20 mit meiner heutigen Lebenserfahrung, dann würde ich Neurologie und Psychiatrie studieren. Und ne Privatpraxis aufmachen. Ja das wär total meins die Leute dahingehend zu beraten und zu unterstützen.

07.05.2023 14:32 • x 2 #111


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Wie viele Antidepressiva bis zum Erfolg?

x 3


G

Giftiger_Kater
Gast

@silberauge Ich kann dich total verstehen, zu mir wurde schon gesagt, ich soll "die Tabletten weglassen". Von heute auf morgen. Von einer sehr abgehobenen Kollegin. Und dann noch oft Sprüche wie "Ich bruuch keine Stimmungsaufheller.", "Ich hab nie was g'nomme.". Ich finde es eine Frechheit und Anmaßung wenn man sowas von Arbeitskollegen zu hören bekommt. 😢😐 Null Ahnung von dem was sie da gerade von sich geben, aber Hauptsache wieder Gegroßkotzt. Ganz ganz schlimm sowas.

Achso und zum Thema wieder zurück, also anfangs hatte ich auch so die Meinung das Venlafaxin (das was ich nehme), der Goldstandard wäre, weil es extrem oft verschrieben wird, laut Fachliteratur ein sehr breites Spektrum hat und bli bla blubb. Es ist auch nach wie vor mein passendes Medikament, während andere Personen mit der Antriebssteigerung garnicht klarkommen.

Also man darf da niemandem etwas schlechtreden, mittlerweile bemerke ich nämlich wie gut es mir plötzlich geht, seitdem ich ein sedierendes, altes AD zusätzlich abends bekomme. In meinem Fall Trazodon. Ich bin total ausgeglichen plötzlich. Ich kenne nun beide Varianten aktivierend/sedierend und beides hilft super gegen meine sozialen Ängste. In unterschiedlicher Weise Smile

12.05.2023 06:19 • x 2 #165


Zum Beitrag im Thema ↓


E
2.
1. hat nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Nach 7 Wochen gewechselt. Das 2. wirkt und hilft in Kombination mit Therapie.

x 1 #2


E
@Mak30 Sehr viele. das einzigste wovon ich gleich was gemerkt habe war Trimipramin. Auch als Stangyl bekannt.

#3


P
Zitat von Kermit:
@Mak30 Sehr viele. das einzigste wovon ich gleich was gemerkt habe war Trimipramin. Auch als Stangyl bekannt.


Bei mir hat das erste gleich geholfen. Das Einschleichen war sehr, sehr hart, hat mich aber 2x sehr schnell aus tiefen Krisen geholt (mit Eigeninitiative).
Bei der 3. Krise wollte ich was anderes probieren, in der Hoffnung, dass das Einschleichen nicht wieder so schlimm wird.
Hat funktioniert: kaum NW, trotzdem gute Wirkung.

x 3 #4


Sonja77
Bis jetzt 10 verschiedene ADS und neuroleptika
Bis jetzt hat keines wirklich geholfen ich bin noch auf der Suche

x 4 #5


Perle
Mir hat gleich das erste AD, Fluoxetin, geholfen. Habe es mehrmals in den letzten 15 Jahren über längere Zeiträume eingenommen, sowohl bei mittelgradiger Depression als auch bei Agoraphobie mit Panikattacken.

x 2 #6


G
Das 4.
Ich merkte aber erst ca. 10 Jahre später dass es ein Medi gibt das mir richtig hilft…

x 1 #7


E
Das blöde ist ja das diese Ad,s meist erst nach 2 bis 4 Wochen helfen.Und selbst da merkt man sie kaum. Außer das Trimipramin.Gerade bei Angststörungen oder wenn man diese als Begleiterscheinung hat beruhigt dieses Antidepressiva nach ca.30 Minuten und hilft beim Ein und Durchschlafen fantastisch. Ich glaub man soll zwischen 50 bis 150 Tropfen nehmen. Ich sag Euch 2 Tropfen bei mir zumindest und ich schlafe Angstfrei 13 Stunden davon.Das Zeug ist hoch potent,macht jedoch nicht abhängig.

Also wenn ich auch heute noch mal nicht schlafen kann,nehme ich keine Schlaftablette sondern 2 Tropfen Trimipramin und ihr könnt mich wegtragen 😎😂

x 3 #8


M
Zitat von Grow:
Das 4. Ich merkte aber erst ca. 10 Jahre später dass es ein Medi gibt das mir richtig hilft…

Welche hast du vorher durchprobiert? Ich Esci, Paroxetin, Bupropion.

#9


M
Zitat von Grace_99:
2. 1. hat nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Nach 7 Wochen gewechselt. Das 2. wirkt und hilft in Kombination mit Therapie.

Welche AD hast du versuchst, wenn ich fragen darf?

#10


G
@Mak30 Sertralin, Citalopram und Paroxetin…. Jetzt Amitriptylin 🙏🏼

#11


M
Zitat von Pauline333:
Bei mir hat das erste gleich geholfen. Das Einschleichen war sehr, sehr hart, hat mich aber 2x sehr schnell aus tiefen Krisen geholt (mit ...

Welche beiden Medikamente dir gut geholfen? Ich bin gerade bei Tag2 Sertralin und überlege, die Tablette am Abend einzunehmen, weil ich die Nebenwirkungen direkt am Morgen nicht möchte.

#12


G
@Mak30 dann schläfst du unter umständen mies 🤓

#13


M
Zitat von Grow:
@Mak30 Sertralin, Citalopram und Paroxetin…. Jetzt Amitriptylin 🙏🏼

Esci fand ich von den Nebenwirkungen erträglich, von der Wirkung fraglich. Paroxetin ging gar nicht. Sertralin kann ich nach dem zweiten Tag noch nicht einschätzen. Nebenwirkungen scheinen viel besser als bei Paroxetin zu sein. Ich habe eigentlich einen sehr spezialisierten fähigen Psychiater, der mir bewusst mehrere SSRIs verschrieben hat. Die wirken ja scheinbar auch ganz unterschiedlich. Das eine SSRI kann nichts bringen und das andere wirkt, so sie es aussieht.

#14


M
Zitat von Kermit:
@Mak30 Sehr viele. das einzigste wovon ich gleich was gemerkt habe war Trimipramin. Auch als Stangyl bekannt.

Also hat dir ähnlich wie @Grow vermutlich nach einigen SSRIs ein altes trizyklisches etwas gebracht.

x 2 #15


E
@Mak30 So Ist es. Trizyklisch aber bewährt. Leider kennen nicht alle Hausärzte dieses Medi noch. Mir hilft es als einzigstes Antidepressiva. Würde ich nochmal Panikattacken bekommen würde ich jedoch gleich zu einem Benzo greifen bevor ich so ein Martyrium noch mal durchmachen müsste mit dem ganzen Ausprobieren. Allerdings nicht auf Dauer und nur wenn notwendig.

x 2 #16


M
@Kermit dann schauen wir mal. Hoffentlich hilft mir das Sertra. Therapien hatte ich schon, die haben nicht so viel geholfen. Ich würde sagen, ich bin mittlerweile 50/50 Angst/Depression. Meine Lebensumstände sind eigentlich auch nicht belastend, so dass das eine Depression begünstigen würde.

x 1 #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

R
Das erste bei mir war Mirtazapin, keine Ahnung warum, ich habe ja hauptsächlich wegen Energiemangel Probleme gehabt und das beruhigt eher. Die ersten Wochen habe ich nur extreme Dissoziation erlebt und war deswegen teils sehr frustriert. Nach 6 Wochen habe ich dann gewechselt.

Danach habe ich Venlafaxin bekommen, da hatte ich erst extreme Hitzewallungen, also haben wir es langsamer eingeschlichen, und nachdem ich so ca. 6 Wochen leichte Nebenwirkungen hatte (Albträume, trockener Mund, Schwitzen) ging es mir plötzlich deutlich besser. Ich musste dann nur alle paar Monate die Dosierung wieder hochsetzen.

Ich nehme jetzt seit 5 Monaten gar nichts mehr, weil ich nur noch eine leichte Depression habe.

x 2 #18


M
Ich würde das Sertralin denke ich gerne abends nehmen, weil es mich in der Einschleichphase am Morgen irgendwie leicht müde und angespannt zugleich macht und ich mich erst nach vier Stunden wieder wohler fühle.

#19


A
Bei mir war das erste gleich gut, Paroxetin.
Einschleichen war hart für 1 Woche , nach 4 Wochen hatte ich dann Besserung bemerkt und mir gehts in Kombination mit Therapie viel besser als davor!

#20


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. med. Andreas Schöpf
App im Playstore