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A
Hallo ihr Lieben,

ich hab einen Kinderwunsch, das Problem ist nur, dass ich täglich 40 mg Citalopram nehme und je nach Befinden 0,25-1mg Tavor. Cita ist ja in der SS Ok...nun habe ich schon das gesamte Internet durchforstet und auch bei Embryotox angerufen. Die meinten , dass ab und zu eine Tavor in der SS auch Ok wär...nur nehme ich sie ja täglich...und jetzt BITTE keine Vorträge wegen Abhängigkeit etc...das weiß ich alles selber und ich hatte jahrelang daran zu nagen und auch schon mehrere Therapien hinter mir.

Meine Frage ist eig, ob jemand von euch Erfahrung hat mit Tavor in der SS. Hat es jemand regelmäßig genommen und trotzdem gesunde Kinder bekommen?

Ich bin wirklich verzweifelt und freue mich auf eure Antworten!
LG Anna-Lena

04.08.2017 21:27 • 08.01.2019 #1


67 Antworten ↓


Angor
Zitat von Annalena91:
und jetzt BITTE keine Vorträge wegen Abhängigkeit etc...das weiß ich alles selber und ich hatte jahrelang daran zu nagen und auch schon mehrere Therapien hinter mir.


Nun, deswegen würde ich Dir auch keinen Vortrag halten, weil Du es selber weisst.
Du solltest aber wissen, das nicht nur Du, sondern auch das Kind abhängig werden kann.

Es wird von Tavor in der Schwangerschaft abgeraten, denn auch das Kind kann nach der Geburt unter Entzugserscheinungen leiden. In der Stillzeit sollte man auch keine Benzodiazepine nehmen, weil es sich auf das Trinkverhalten des Säuglings auswirken kann.

04.08.2017 21:49 • x 3 #2


A


Tavor in der Schwangerschaft?

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R
NEIN! Kein Tavor... schon gar nicht schwanger und überhaupt nicht ambulant. Wann hört der Wahnsinn eigentlich mal auf?
Benzodiazepine machen keine gesunden Kinder.

04.08.2017 22:01 • x 6 #3


A
Ich weiß. Dessen bin ich mir leider bewusst. Nur komme ich ohne nicht zurecht. Erleide dann sehr starke Panikattacken und Ohnmachtsanfälle, mein Puls ist bei 200 und solche Geschichten...und leider hilft mir kein anderes Medikament richtig.
Meine Ärztin geht davon aus, dass ich das Medikament durch die Schwangerschaftshormone ausschließen könnte. Aber was wenn das nicht klappt und das Kind schon im ersten Trimester Schäden nimmt?
Das ist alles so ungerecht

04.08.2017 22:04 • #4


A
Reenchen sry....aber finde deine Kommentare unter aller Sau! Du kennst meine Geschichte nicht und manchmal bekommt man Medikamente auch auf Station, weil es das letzte ist was hilft, ohne zu wissen, was man nimmt oder bekommt. Und ich denke mal die von Embryotox kennen sich da besser aus als du!
Wollte lediglich gern Erfahrungen austauschen!

04.08.2017 22:30 • x 1 #5


Angor
Du schreibst ja selber, dass die nur von einer gelegentlichen Einnahme sprechen, Du die aber täglich nimmst, weil es ohne nicht geht. Da besteht schon ein Suchtverhalten ob Du es lesen willst oder nicht. Ich habe in der Schwangerschaft nicht mal ne Kopfschmerztablette genommen, aber Du musst ja wissen was Du tust.

Aber wenn Dein Neugeborenes Atemprobleme haben sollte oder Bluthochdruck, weißt Du ja, woher es kommt und Du musst dann damit klar kommen.

Ist vielleicht auch fürs Baby toll, wenn es Dich braucht und Du Dich jeden Abend mit Tavor abschießt.

04.08.2017 22:36 • #6


BellaM85
Hi!
Ich würde da mal ganz ausführlich mit deinem Arzt drüber sprechen. Ich weiß das man eigentlich noch nicht mal Medikamente wie zb Iberogast Tropfen während der Ss nehmen darf wegen dem Alk. darin andere Frauen ( zb Alk.) jedoch müssen während der Ss weiterhin Alk. trinken da das sonst zu Komplikationen führen kann.
Tavor und natürlich auch Citalopram ist nicht gut während einer Ss, ich durfte gar nichts nehmen obwohl meine Panik letztes Jahr während meiner Ss wieder richtig begann aber mein Arzt war strikt dagegen, nimm auch bis jetzt nichts. Du wirst es auch sicherlich so schaffen denn wenn du ein Baby möchtest ist das wichtiger als alles andere gerade wenn du erfährst das du schwanger bist! Vielleicht denkst du dann auch direkt anders über die ganzen Medikamente
Deswegen rede darüber mit dem Arzt!

LG und alles Gute!

04.08.2017 22:39 • x 2 #7


L
Embryotox sagt ab und zu ist ok....

Du nimmst es täglich.

Das heißt, Du bist wohl noch sehr instabil. Alleine deshalb würde ich eine Schwangerschaft auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, denn Schwangerschaft, Geburt und das Baby destabilisieren um ein Vielfaches.

Auf jeden Fall ohne Tavor.

04.08.2017 22:39 • x 1 #8


kopfloseshuhn
Deine Geschichte scheint hart genug zu sein so dass du dein leben nur mit medis und benzos geregelt bekommst. Da ein Kind rein zu setzten wunsch hin wunsch her... das finde ich persönlich gewagter als tavor in der ss. Und das will was heißen.
Du kommst offensichtlich grad so klar. Wie wird das mit baby? Oder soll es doch gar heilen? Große Verantwortung für ein kleines wesen hm?
Das sond so meine erstem gedanken

04.08.2017 22:55 • x 5 #9


Angor
Lorazepam und eines seiner Hauptstoffwechselprodukte gelangen über den Mutterkuchen zum Ungeborenen. Sie können sich dort anreichern, was beim Kind zu Überdosierungen mit der Folge von Fehlbildungen und geistigen Einschränkungen führen kann. Insbesondere bei einer Dauerbehandlung im letzten Schwangerschaftsdrittel können außerdem nach der Geburt Entzugssymptome wie Atembeschwerden, erschlaffte Muskeln, erniedrigte Körpertemperatur und Trinkschwäche beim Neugeborenen auftreten. Deshalb sollte Lorazepam während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn es der Arzt für zwingend erforderlich hält.

Sollte während einer Lorazepam-Behandlung eine Schwangerschaft eintreten, so ist sofort ein Arzt zu informieren, der dann über eine Weiterführung oder einen Abbruch der Therapie entscheiden muss.

Lorazepam und seine Stoffwechselprodukte gehen in die Muttermilch über. Da der Wirkstoff bei Neugeborenen wesentlich langsamer abgebaut wird als von Kindern oder Erwachsenen, kommt es zu Atembeschwerden und Trinkschwäche. Es sollte also bei einer Behandlung mit Lorazepam vorher abgestillt werden.

http://www.onmeda.de/Medikament/Tavor+1 ... weise.html

04.08.2017 23:01 • x 1 #10


A
Beruhigt euch mal bitte wieder! Ich hab nicht geschrieben, dass ich JETZT ein Kind will! Das hat noch 3-4 Jahre Zeit und ich möchte natürlich am liebsten bis dahin noch von Tavor weg.
Normalerweise nehme ich auch pro Tag nur 0,25 mg, außer bei einer richtigen Panikattacke.
Ich schieße mich also nicht damit ab

Nach meinem Masterabschluss in ein paar Wochen stehen eh viele Entscheidungen bei mir an. Ich wollte lediglich wissen, ob es vertretbar wäre, auch in einer SS täglich oder eben bei Bedarf diese niedrige Dosis zu nehmen.

Und....ich bekomme mein Leben sehr gut hin. Ich schreibe Masterarbeit, gehe nebenher arbeiten, führe meinen eigenen Haushalt und pflege auch noch meinen Opa. Hört sich viel an, aber keine Sorge. Ach ja und nebenher kämpfe ich immer mit dem Tavorabsetzen. Ich habe lediglich diese ganz schlimme Angst, dass ich keine gesunden Kinder bekommen kann unter dieser Medikation.

So und jetzt wünsche ich euch eine gute Nacht und danke euch trotzdem für eure Antworten.
Wenn es mir egal wäre und ich verantwortungslos wäre, würde ich mich nicht schon Jahre vorher informieren und mir solche Gedanken darüber machen....also kommt runter!

04.08.2017 23:42 • x 2 #11


Sophie56
Meine Antwort wird dir nicht gefallen:

Wenn du solche starken psychischen Probleme hast, dass du solche Hauer schlucken musst, solltest du das erst mal in den Griff bekommen und nicht noch ein Kind damit belasten...weder in der Schwangerschaft noch danach.

.........

Nachtrag:
Ich relativiere meinen Kommentar, da ich deinen letzten Kommentar erst danach las. Natürlich hat er prinzipiell trotzdem noch Bestand.

05.08.2017 03:05 • x 1 #12


Angor
Wenn Du schon Jahre vorher fragst, wie lange willst Du den Tavor nehmen? Was gedenkst Du bezüglich z.B. einer Therapie wegen Deiner Probleme zu unternehmen?

05.08.2017 04:01 • x 1 #13


F
Zitat von Annalena91:
Beruhigt euch mal bitte wieder! Ich hab nicht geschrieben, dass ich JETZT ein Kind will! Das hat noch 3-4 Jahre Zeit und ich möchte natürlich am liebsten bis dahin noch von Tavor weg.

Normalerweise nehme ich auch pro Tag nur 0,25 mg, außer bei einer richtigen Panikattacke.
Ich schieße mich also nicht damit ab


Und....ich bekomme mein Leben sehr gut hin.

Wenn es mir egal wäre und ich verantwortungslos wäre, würde ich mich nicht schon Jahre vorher informieren und mir solche Gedanken darüber machen....also kommt runter!

Hm...Ich habe noch nie Tavor genommen. Und ich hatte früher Panikattacken bei denen ich mir in die Hose gemacht habe...in denen ich Asthmaanfälle hatte... Zum Glück gehört das weitgehend der Vergangenheit an. Wenn es dir also gut ginge und du dein Leben gut gemeistert bekämst, dann würdest du es nicht brauchen. Tavor ist eigentlich als absolutes Notfallmedikament gedacht. Das soll man weder täglich noch wöchentlich nehmen. Das wird dir dein Psychiater auch irgendwann hoffentlich mal gesagt haben... Eigentlich ist es seine Verantwortung zu sehen im System in welchen Abständen du das Rezept bekommst um dann zu checken, das du es viel zu häufig nimmst. Eigentlich...

Ganz ehrlich? Warum machst du dir JETZT Gedanken um ungelegte Eier?
Und wenn du wissen möchtest ob du durch Medikamente deine Eizellen schädigst, musst du deinen Gynäkologie fragen.

Aber Ziel denke ich ist, das du ohne Tavor leben kannst.
Ziel ist JETZT nicht, in 4 Jahren schwanger zu sein.

05.08.2017 05:52 • x 2 #14


A
Ich hatte schon immer Mal Abschnitte in meinem Leben, in denen ich überhaupt keine Tavor genommen habe. Hatte leider zunächst einen Arzt, der diese Medikamente liebte. Da ich noch sehr jung war, wusste ich jahrelang gar nicht wirklich, was ich nehme. Und jetzt regt euch nicht wieder alle so auf! Hab sofort den Arzt gewechselt danach. Seitdem hab ich ganz verschiedene Therapien durch und befinde mich auch aktuell in einer.

Tja künftig? Weiter dran arbeiten, die los zu werden, wenigstens in einer SS. Auch wenn ihr jetzt wieder alle los tretet, meinten die von Embryotox, dass die im 1. und 2. Trimester ok wären. Hab zwar noch Promethazin, nur habe ich da was mit möglichen Blutzellschädigungen gelesen.

Und zu euren Kommentaren, ich hätte mein Leben nicht im Griff....sagt ihr das zu jedem, der Alk. trinkt, *beep* oder feiern geht oder was weiß ich? Davon mache ich zb nichts! Auch nicht rauchen. Ich weiß sehr gut um mein 'Laster' und Versuche in jeglicher anderlei Hinsicht, meinem Körper nicht zu schaden. Aber nachdem was ich geschrieben hab und momentan alles um die Ohren hab, versteht vllt der ein oder andere, dass es MOMENTAN nicht so einfach ist, alles unter einen Hut zu bekommen. Und ich muss mich hier auch nicht so anmachen lassen! Dachte eher, hier bin ich unter Gleichgesinnten, die evtl ähnliche Probleme haben.

Aber wusste nicht, dass ich selbst in einem Forum über psychische Erkrankung nur Leute mit einem perfekten Leben antreffe. Das hätte ich hier am wenigsten erwartet

05.08.2017 07:28 • x 1 #15


A
Zitat von kopfloseshuhn:
Deine Geschichte scheint hart genug zu sein so dass du dein leben nur mit medis und benzos geregelt bekommst. Da ein Kind rein zu setzten wunsch hin wunsch her... das finde ich persönlich gewagter als tavor in der ss. Und das will was heißen.
Du kommst offensichtlich grad so klar. Wie wird das mit baby? Oder soll es doch gar heilen? Große Verantwortung für ein kleines wesen hm?
Das sond so meine erstem gedanken


Es gibt sehr viele Leute, die Kinder haben und auch diese Medikamente nehmen und sehr gute Mütter sind! Eben weil sie sich so viele Gedanken machen und nichts ungeplant machen.
Anders Erkrankten wird doch auch nicht abgeraten, Kinderzimmer bekommen . Und ich komme nicht nur gerade so klar. Ich komme sehr gut klar und ich finde nicht, dass es gerechtfertigt ist, zu jemandem, der MOMENTAN meist 0,25 mg Tavor nimmt, zu sagen, man käme nicht klar.bin mir gar nicht sicher, ob diese kleine Menge überhaupt ne Wirkung haben kann...wohl eher psychisch abhängig.

05.08.2017 07:41 • x 1 #16


A
Zitat von Angor:
Lorazepam und eines seiner Hauptstoffwechselprodukte gelangen über den Mutterkuchen zum Ungeborenen. Sie können sich dort anreichern, was beim Kind zu Überdosierungen mit der Folge von Fehlbildungen und geistigen Einschränkungen führen kann. Insbesondere bei einer Dauerbehandlung im letzten Schwangerschaftsdrittel können außerdem nach der Geburt Entzugssymptome wie Atembeschwerden, erschlaffte Muskeln, erniedrigte Körpertemperatur und Trinkschwäche beim Neugeborenen auftreten. Deshalb sollte Lorazepam während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn es der Arzt für zwingend erforderlich hält.

Sollte während einer Lorazepam-Behandlung eine Schwangerschaft eintreten, so ist sofort ein Arzt zu informieren, der dann über eine Weiterführung oder einen Abbruch der Therapie entscheiden muss.

Lorazepam und seine Stoffwechselprodukte gehen in die Muttermilch über. Da der Wirkstoff bei Neugeborenen wesentlich langsamer abgebaut wird als von Kindern oder Erwachsenen, kommt es zu Atembeschwerden und Trinkschwäche. Es sollte also bei einer Behandlung mit Lorazepam vorher abgestillt werden.

http://www.onmeda.de/Medikament/Tavor+1 ... weise.html


Danke. Aber wie gesagt, kenne ich schon alles. Hab mich bereits umfangreich informiert. Und m.E. geht es immer um das letzte Trimester. Wie gesagt, Waging mir auch eher um Fehlbildungen, dich nicht davon ausgehe, im Falle einer SS, die noch im letzten Trimester zu benötigen. Denke mal, das regelt mein Körper dann schon selber.

05.08.2017 07:45 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

L
Das war Deine konkrete Frage :

Hat es jemand regelmäßig genommen und trotzdem gesunde Kinder bekommen?


solche Reaktionen wie hier hast du bezüglich dieser Frage in einem Psychic Forum nicht erwartet?

Die Reaktionen hier sind allesamt völlig angemessen...

Willst du hören nimm es nur ...kein Problem

Keiner, der halbwegs verantwortungsbewusst ist, würde sich diese Frage erst stellen.

Wenn du erst in 4 Jahren ein Kind planst hast du noch genug Zeit, Alternativen zum Tavor zu finden.

Bis dahin bist du bestimmt auch eine Menge Stressfaktoren los, so daß du es vermutlich gar nicht mehr brauchen wirst. Als Notfallmedikament könntest du zum Beispiel dann Bachblüten oder so was in der Art nehmen. Oder Globuli. Nur für alle Fälle.

0.25 mg mögen für deinen Körper Pipifax sein, aber nicht für den Körper eines Embryos.

05.08.2017 07:52 • #18


petrus57
40 mg Citalopram sind schon ziemlich viel. Mir ging es mit einer hohen Dosis Sertralin auch sehr mies. Vielleicht das Citalopram auf 20 mg reduzieren oder auf 10 mg Escitalopram umsteigen. Letzteres hat auch weniger Nebenwirkungen.

Oder du steigst auf trizyklische AD um.

05.08.2017 07:58 • #19


A
Zitat von lechatnoir:
Das war Deine konkrete Frage :

Hat es jemand regelmäßig genommen und trotzdem gesunde Kinder bekommen?


solche Reaktionen wie hier hast du bezüglich dieser Frage in einem Psychic Forum nicht erwartet?

Die Reaktionen hier sind allesamt völlig angemessen...

Willst du hören nimm es nur ...kein Problem

Keiner, der halbwegs verantwortungsbewusst ist, würde sich diese Frage erst stellen.

Wenn du erst in 4 Jahren ein Kind planst hast du noch genug Zeit, Alternativen zum Tavor zu finden.

Bis dahin bist du bestimmt auch eine Menge Stressfaktoren los, so daß du es vermutlich gar nicht mehr brauchen wirst. Als Notfallmedikament könntest du zum Beispiel dann Bachblüten oder so was in der Art nehmen. Oder Globuli. Nur für alle Fälle.

0.25 mg mögen für deinen Körper Pipifax sein, aber nicht für den Körper eines Embryos.


Danke, aber Bachblüten und Globuli helfen bei mir 0. Hab nächste Woche wieder einen Termin bei meiner Psychiaterin. Werde mit ihr auch nochmal meine Ängste bezüglich Promethazin besprechen und nach Alternativen fragen. Opipramol hat auch nicht geholfen und ist in der SS noch schlechter erforscht.

05.08.2017 08:06 • #20


A


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