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201818.02




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Hallo an alle die mir was zu Sertralin bei Angststörung schreiben können.
Hatte erst ein paar Tage 25 mg Sertralin jetzt 50 mg
Helfen tut es noch nicht aber ich wache jede Nacht so 2 Uhr völlig durchgeschwitzt auf und kann dann nicht mehr schlafen.
Auch ständiger Bauchgrummen und Durchfall.
Lassen diese Nebenwirkungen nach?

Wäre über Infos sehr dankbar

Auf das Thema antworten
Danke1xDanke


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  18.02.2018 23:16  
Mir wurde das Zeug gestern auch nahegelegt. Die ersten zwei Wochen sollen nicht so besonders toll sein, danach wirkt es aber. In dem Fall muss man einfach durchhalten. Das kommt auf mich auch noch zu :/



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Deutschland
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  19.02.2018 20:58  
Zari66 hat geschrieben:
Hallo an alle die mir was zu Sertralin bei Angststörung schreiben können.
Hatte erst ein paar Tage 25 mg Sertralin jetzt 50 mg
Helfen tut es noch nicht aber ich wache jede Nacht so 2 Uhr völlig durchgeschwitzt auf und kann dann nicht mehr schlafen.
Auch ständiger Bauchgrummen und Durchfall.
Lassen diese Nebenwirkungen nach?

Das ist normal. Deine 5HT-Rezeptoren werden durch die größere Konzentration von Serotonin im synaptischen Spalt stimuliert: Das verursacht die Nebenwirkungen. Nach drei bis sechs Wochen sollte es zu einer Downregulation der Rezeptoren kommen... d.h. es werden aufgrund kompensatorischer Mechanismen weniger Rezeptoren, und somit weniger Stimulation, weniger Nebenwirkungen...


Danke1xDanke


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  19.02.2018 21:39  
Nehme sertralin 50mg auch jetzt seit mehr als einer Woche . Seit dem hab ich immer starke Übelkeit und mein negatives denken hört auch nicht wirklich auf . Bevor ich mit sertralin angefangen habe , habe ich 7 Wochen paroxitin 40mg eingenommen und habe schmerzhaften Durchfall bekommen musste es von heut auf morgen absetzen . Ich hab wirklich gedacht ich pack das alles nicht mehr , meine ganzen symtome verschlimmerten sich . Ich hatte starke Zwangsgedanken gegen mich selber und die Hoffnungslosigkeit wurde immer schlimmer . Seit Samstag ist es wieder leicht besser geworden aber die Hoffnungslosigkeit ist immer noch da , leider!
Wecke jetzt jeden morgen mit Gedankenkreisen auf was mich dann den ganzen tag bekleidet , ich hoffe das daß sertralin bald anschlägt.

LG sunny 81



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Deutschland
56
  19.02.2018 21:46  
Sunny 81 hat geschrieben:
Nehme sertralin 50mg auch jetzt seit mehr als einer Woche . Seit dem hab ich immer starke Übelkeit und mein negatives denken hört auch nicht wirklich auf . Bevor ich mit sertralin angefangen habe , habe ich 7 Wochen paroxitin 40mg eingenommen und habe schmerzhaften Durchfall bekommen musste es von heut auf morgen absetzen . Ich hab wirklich gedacht ich pack das alles nicht mehr , meine ganzen symtome verschlimmerten sich . Ich hatte starke Zwangsgedanken gegen mich selber und die Hoffnungslosigkeit wurde immer schlimmer . Seit Samstag ist es wieder leicht besser geworden aber die Hoffnungslosigkeit ist immer noch da , leider!
Wecke jetzt jeden morgen mit Gedankenkreisen auf was mich dann den ganzen tag bekleidet , ich hoffe das daß sertralin bald anschlägt.

LG sunny 81

Jo, wie gesagt: die ersten 3 bis 6 Wochen Erstverschlechterung muss man durchhalten. Sollte es danach nicht besser werden, kann man sich medikamentös umorientieren... Ich hatte im ersten Monat auch ganz schlimme Nebenwirkungen (null Appetit, null Schlaf, Zittern, starke Gewichtsabnahme)



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  19.02.2018 21:52  
Das klingt wirklich lange wo man aushalten muss , das warten ist das schlimmste . Ich hoffe das sich das alles lohnt . Bei mir hat ja das plötzliche absetzen von paroxitin nochmal zusätzlich mit gewirkt , ich wusste nicht was mit mir geschied dachte ich drehe durch . Es ist alles so schlimm in letzter zeit , das leben ist ein reinster Kampf!



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  19.02.2018 22:10  
Hallo zusammen,
Ich nehme seit 6/2017 Sertralin. 75 mg am Tag.
Ich kann euch allen nur Mut machen durchzuhalten. Die Einstellungsphase war für mich der reinste Horror. Extremste Angstzustände, Übel, Schwindel, Herzrasen, Unruhe und eine extreme Zunahme der aggressiven Zwangsgedanken. Zeitweise ging es nur noch mit Tavor, da ich eine stationäre Einstellung, ohne meinen 5 Monate alten Sohn nicht wollte.
Das Ausschleichen vom Tavor klappte Dank meiner extremen Angst vor Abhängigkeit (da war die Angst mal sinnvoll) bestens. Aber die Zeit war insgesamt echt hart. Aber das kämpfen lohnt sich! Haltet durch! Lg

Danke3xDanke


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  19.02.2018 22:15  
Danke für deine lieben Worte .
Das tut echt gut mal sowas zu hören und gibt mir wieder etwas Mut und Hoffnung .
Wie geht es dir jetzt so?



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  19.02.2018 22:32  
Hoffnung ist gaaanz wichtig
...Und leider weiß auch ich nur zu gut, das man die echt auch manchmal verlieren kann...in Krisen geht es uns wahrscheinlich allen so. Nach jedem Tief kommt aber auch immer ein Hoch und jede Krise, die du meisterst stärkt dich.
Mir geht es gegenüber 2017 deutlich besser. Die Angst und Panikattacken sind sehr selten geworden, meine insgesamte Stimmung, Lebensfreude ist viel positiver. Nur die Zwangsgedanken sind immer noch da. Mal mehr mal weniger.
Für mich war es sehr wichtig... Veränderungen zu schaffen, sich mit all dem "verdrängten" auseinander zu setzen und mich dem zustellen, wer ich eigentlich bin. Sich selbst anzunehmen, mit all den Problemen und Unzulänglichkeiten, also auch seinen "Kranken" Anteil zu akzeptieren und zu lieben...Das ist wohl eine der wichtigsten Punkte, um seine Seele zu heilen.
Ich drück dir fest die Daumen, das die Nebenwirkungen bald nachlassen. Und heyyyyy, das schlimmste hast du schon geschafft... Die ersten 1-7 Tage sind hart.



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  19.02.2018 22:40  
Meine Zwangsstörung ist durch SSRI weniger mit Ängsten assoziiert. Dafür hab ich wenig Konzentration und kontrolliere dann deswegen , um nix zu vergessen. Also weg ist die Zwangsstörung mit SSRI nicht. Mir ist nur alles mehr egal.


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