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pummeluff
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Hallo!

Da mir Mirtazapin gegen Ängste nicht hilft, habe ich Paroxetin bekommen. Ich nehme seit fast 4 Wochen 20mg. Der Arzt sagte ich solle auch 4 Wochen bei 20mg bleiben und dann schauen und eventuell auf 40mg erhöhen.
Ich habe so gehofft, dass 20mg reichen würden, doch stehe ich immer noch mit dieser Nervösitat morgens auf.
Sollte ich jetzt vielleicht schon erhöhen oder noch warten? Kommt da noch was von den 20mg? Ich kann das leider auch gar nicht einschätzen, kann nur sagen, dass die Ängste noch nicht weg sind.
Und sie Nebenwirkungen bei der Erhöhung zu erwarten? Beim Einschleichen hatte ich eigentlich keine.

10.08.2015 #1


76 Antworten ↓
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Serthralinn
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Zitat von Faultier:
Zitat von Serthralinn:
Einen psychiater oder Neurologe mit Paroxetin erinnert mich ein bisschen an die Orthopäden, die heute noch ein analoges röntgengerät, das 30 Jahre alt ist benutzen. Kostenlose bestrahlung mit inbegriffen.


Viele Zahnärzte benutzen auch noch einen Bohrer obwohl es mitlerweile einen Laser gibt...
Es wird auch noch *tonnenweise* Ibuprofen verkauft obwohl es ab einer gewissen Dosis täglich nicht gut für das Herz ist.
Für unzählige andere Wirkstoffe gilt das sicher auch noch.
Wenn alle Escitalopram nehmen würden,wäre eines auf jeden Fall sicher: der Hersteller hätte finanziell ausgesorgt und die Kassen wären pleite.
Aber Hauptsache wir haben dann lauter glückliche und notgeile Serthralinns wie dich Mr. Green



Schluck. So viel Schwachsinn in einem Beitrag. rofl


Ibuprofen ist ein klasse Wirkstoff , der mittlerweile an allen Ecken und Enden Lob erfährt und als eines der sichersten und besten Schmerzmittel gilt. Ihm wird unter gewissen Umständen sogar lebensverlängernde Eigenschaften nachgewiesen. Allerdings wäre ich hier aufgrund der kardialen nebenwirkungen vorsichtig.

Auf jeden Fall deutlich besser als die anderen Schmerzmittel außer naproxen.

Mm , man sieht du hast echt null Ahnung.

Und wieder null Ahnung :

Escitalopram ist seit letztem Jahr auch in Deutschland generisch zum Preis von Paroxetin sertralin Citalopram in einer Festbetragsgruppe und somit gleich teuer. Cipralex von Lundbeck wirst du als Kassenpatient nicht mehr erhalten. Eine kanadische Studie wies sogar nach , dass zu Zeiten des Patents trotz 6 fachem Preis cipralex aufgrund der wesentlich geringeren Arzt besuche trotzdem billiger ist als die anderen Antidepressiva. Die Patienten hatten weniger Nebenwirkungen und es ging ihnen besser , was besuche im Krankenhaus und beim Arzt Sparte und die Krankenkassen billiger kam.

Bin aber jetzt einfach zu faul , die ganzen Quellen wieder zu Posten. Google hilft.

Aber ich sehe , du hast echt null Ahnung rofl

Und meine Beiträge zum Thema notge il hast du auch nicht kapiert. rofl

Wer lesen kann , ist klar im Vorteil

08.08.2015 22:30 • #63


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Paroxetin schon erhöhen?

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F

Faultier
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Zitat von Serthralinn:
Kaum hat der Landschaftsgärtner einsehen müssen, dass seine kardialen Nebenwirkungen von Escitalopram auf nicht mehr ganz aktuellen Daten beruhen , wird Ibuprofen mit wiederum veralteten Daten attackiert. Wenn man sich auf was beruft , sollte man schon den aktuellen Stand der Forschung wiedergeben.


Sorry ich musste erstmal wegen dieser ganzen Vorwürfe ne Psychotherapie machen und komm erst jetzt dazu zu antworten Mr. Green

1.Die QT Zeitverlängerung wurde schon kurz nach der Zulassung vor Jahren beschrieben ebenso wie plötzliche Herztodesfälle und da der Hersteller bisher wohl kein neues Escitalopram erfunden hat Wink wird sich daran nix geändert haben.
Todesfälle unter Esciatlopram gibt es und wird es auch immer wieder geben genau so wie unter Paroxetin oder den zig 100 anderen AD.
Nimm z.b ein bestimmtes Antibiotikum und gleichzeitig weiter dein AD und schon kanns das gewesen sein.
Nimm dagegen ein Antibiotikum und 5 mg! Omega 3 und du wirst auch in 20 Jahren noch leben Wink

2.Auch wenn nur ein leicht erhöhtes kardiovaskuläres Risiko besteht ist das noch lange kein Grund Ibuprofen als ungefährlich zu bezeichen.
Nimm 3 mal 800 mg alle 6-8 h und du hast die 2400 mg schon zusammen.
Das ist wie beim Bluthochdruck: 140/90 nur leicht erhöhtes kardiovaskuläres Risiko kommt ein hoher Cholesterinspiegel dazu und vielleicht noch erhöhte Blutzuckerwerte ist es plötzlich mittel-stark erhöht.
Was zugelassen ist und was jemand tatsächlich nimmt wenn er ständig unter Schmerzen leidet sind zwei verschiedene paar Schuhe.

3.Wenn du mit so einem hirnverbrannten Vergleich von einem 30 Jahre alten Röntgengerät und Paroxetin kommst solltest du lieber ganz ruhig sein und nicht andere kritisieren.
Paroxetin ist bei Angst und Panikerkrankungen fast so gut wie Escitalopram und deswegen wird es u.a auch heute noch verschrieben.
Nur einer gleichzeitig bestehenden Depression hat es Vorteile.
Bei einem 25 Jahre älteren Medikament schon ein Armutszeugnis gerade weil unter Escitalopram noch min 10 von 100 Patienten und einer starken Überlkeit leiden.
Menschen mit bestehender KHK,die unter Diabetes leiden und/oder blutverdünnende Medikamente nehmen müssen auch mit Escitalopram vorsichtig sein.
Wo ist da jetzt bitte der große Fortschritt zu dem 25 Jahre alten Paroxetin?

09.08.2015 16:32 • #67


Zum Beitrag im Thema ↓


S
Ich sag meine Meinung zu paroxetin besser nicht fluechten

#2


K
Zitat von Serthralinn:
Ich sag meine Meinung zu paroxetin besser nicht fluechten


Dann hättest du dir auch diesen Kommentar sparen können. Wir sind hier keine Ärzte und sollten uns daher auch zurückhalten, was die Medikation eines Users angeht.

#3


S
Nach dem letzten Besuch eines Psychiaters drängte sich mir tatsächlich dezent die Frage auf , ob ich nicht eventuell tatsächlich auf einem aktuelleren stand bin als er... mein Hausarzt hat das sogar mal selbst gesagt.

Mittlerweile Google ich jede Aussage nach.

#4


S
Aber das gilt natürlich nicht nur für Ärzte. Ich vertraue auch anderen Fachleuten nicht komplett. Daher lass ich mir auch selten irgendwas andrehen

#5


K
Aber Wissen, das man sich nur aus dem Internet holt, ersetzt doch kein Medizinstudium. Da kommt dann gefährliches Halbwissen bei heraus. Es ist ja schön, wenn du für dich dort Dinge heraus nimmst, aber ich würde mir doch echt wünschen, hier nicht den Arzt eines Users zu spielen.

x 1 #6


G
Zitat:
Aber Wissen, das man sich nur aus dem Internet holt, ersetzt doch kein Medizinstudium. Da kommt dann gefährliches Halbwissen bei heraus. Es ist ja schön, wenn du für dich dort Dinge heraus nimmst, aber ich würde mir doch echt wünschen, hier nicht den Arzt eines Users zu spielen.


Besser hätte es man nicht schreiben können! Daumen hoch

#7


S
Für Paroxetin spricht aber absolut nix. Diverse Ärzte und klinikleiter verwenden es gar NICHT. Hab den Eindruck , ist so ein Neurologen Mittel.

#8


S
Und das hat für mich nix mit Arzt spielen zu tun , wenn ich ÖFFENTLICHE Empfehlungen oder Studien zitiere oder verlinke. Wenn die generell zu dem Ergebnis kommen , dass paroxetin schlechter als escitalopram ist , wird da womöglich was dran sein .

#9


K
Aber solche Aussagen können User hier verunsichern! Du kennst weder ihre Krankengeschichte noch eventuelle Unverträglichkeiten. Es steht uns allen nicht zu, jemandem sein Medikament auszureden oder schlecht zu machen.
Jeder hat andere Erfahrungen gemacht. Es ist ja in Ordnung, wenn man seine Erfahrungen hier teilt, aber zu behaupten, ein Medikament sei schlechter als das andere, ist Quatsch, es sei denn, man ist selber vom Fach und kennt sich aus. Selbst dann muss man noch ein unheimliches Wissen über chemische Zusammensetzungen, Laborversuche, Wirkungsweisen, etc. haben, um das überhaupt beurteilen zu können.

#10


S
Ich weiß, dass paroxetin anticholinerge Nebenwirkungen hat und das ist definitiv von Nachteil. Deshalb verschreibt man die trizyklischen AD doch kaum noch.

#11


S
Der Sinn eines ssri ist doch gerade selektive Serotonin Hemmung und genau exakt das tut escitalopram, während paroxetin noch tausend andere Dinge beeinflusst , weil man damals in der Forschung noch nicht so weit war.

#12


P
Diese Diskussion bringt mich ja auch nicht wirklich weiter :-/

#13


S
Frag doch deinen Arzt mal , warum er paroxetin für besser hält als escitalopram

#14


G
pummeluff, die Diskussion ist auch für Pfurz, besprich wegen der Erhöhung das mit deinem behandelnden Arzt.
Es ist anfangs eine "Herumprobiererei", bis die richtige Dosierung für dich gefunden wird, das ist bei jedem AD so.
Gib dir noch einige Tage und habe Geduld, den meisten hier erging es nicht anders.

Alles Gute knuddeln

#15


S
Und das obwohl es dir mit paroxetin so schlecht ging. ...

Genau wie Faultier.. .

#16


G
pummeluff, ignoriere einfach Zwischenrufe, an denen du nicht interessiert bist...... Wink

x 1 #17

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S
Egal , man muss nicht dazu lernen. Sich dann aber nicht wundern , wenn es einem nicht besser geht oder diverse nebenwirkungen kommen...

#18


F
Zitat von Serthralinn:
Und das obwohl es dir mit paroxetin so schlecht ging. ...

Genau wie Faultier.. .


Was los,wer ruft ? Very Happy
Jup mir gings mit Paroxetin schlecht,allerdings erst nach dem dritten Therapieversuch Wink
Die Ärzte waren wohl der Meinung was einmal hilft wird immer helfen Rolling Eyes
Herz/Kreislaufprobleme hätte ich aber auch mit jedem anderen AD und nach mehrmaligem Therapieversuch bekommen können.
Paroxetin ist aber trotzdem auch weiterhin noch ein gutes AD zumindest bei der Behandlung von Angst und Panikattacken.
Wenn man zusätzlich noch unter Depressionen leidet gibts mitlerweile aber sicher besseres auf dem Markt.
Und ja Serthralinn,dazu gehört auch Escitalopram! Wink

#19


F
Zitat von pummeluff:
Hallo!

Da mir Mirtazapin gegen Ängste nicht hilft, habe ich Paroxetin bekommen. Ich nehme seit fast 4 Wochen 20mg. Der Arzt sagte ich solle auch 4 Wochen bei 20mg bleiben und dann schauen und eventuell auf 40mg erhöhen.
Ich habe so gehofft, dass 20mg reichen würden, doch stehe ich immer noch mit dieser Nervösitat morgens auf.
Sollte ich jetzt vielleicht schon erhöhen oder noch warten? Kommt da noch was von den 20mg? Ich kann das leider auch gar nicht einschätzen, kann nur sagen, dass die Ängste noch nicht weg sind.
Und sie Nebenwirkungen bei der Erhöhung zu erwarten? Beim Einschleichen hatte ich eigentlich keine.


Bei Angst und Panikattacken sind 20 mg meiner Meinung nach echt zu wenig.
Ich bin von 10 auf 20,dann auf 30 mg und sollte max 40 mg nehmen.
Bei 40 mg bin ich aber so was von *übergeschnappt* das alles aus war verrueckt
Ich persönlich halte ein Sprung von 20 auf 40 mg nicht für sinnvoll und verstehe da ehrlich gesagt deinen Arzt auch nicht.
Wenn du erhöhen willst,dann geh erst auf 30 mg und schau erstmal ob dein Körper damit klar kommt.
Nach 4 Wochen kann man das sicher schon mal versuchen.

x 1 #20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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