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MJHSV424
Hallo zusammen,

bei mir wurde Anfang des jahres eine Panikstörung zusammen mit einer teilweise generalisierten Angststörung diagnostiziert.
Meine momentane Medikation sind 20mg Paroxetin morgens.
Die helfen mir auch sehr gut, ich arbeite wieder, kann wieder weggehen (war sogar schonmal in einer Discothek und im Kino wieder...)
Jedoch habe ich manchmal Tage, an denen ich kurz vor einer Panikattacke stehe und eben auch diese Derealisation wieder hochkommt, zwar selten aber ab und zu.

Meint ihr es würde Sinn machen das paroxetin zu erhöhen, da ja immer diese Durchhänger noch da sind ? Mein Therapeut meinte es wäre normal das man ab und zu eben schlechte Tage hat und aus seiner Sicht sollten wir eher ans Absetzen gehen, womit ich momentan definitiv nicht einverstanden bin...Was meint ihr dazu ?´

04.06.2016 19:39 • 11.12.2018 #1


3 Antworten ↓


laribum
Wozu erhöhen wenn du damit klar kommst. Bedenke mal das das keine Smarties sind die man einfach mal so nebenbei isst, sondern Chemie die dem Körper auf Dauer schadet. Würde auch eher ausschleichen empfehlen Psychopharmaka sind keine Dauerpräparate.

04.06.2016 23:02 • #2



Paroxetin erhöhen ?

x 3


Sorry, aber Paroxetin nimmt man nicht mal für 2-3-4 Monate und schleicht sie dann aus.
Paroxetin ist schon eine Unterstützung zu einer Angst und Panikerkrankung und man nimmt sie mindestens 6 Monate.
Ein Ausschleichen ist meines Erachtens viel zu früh, ein Therapeut redet mal gerne, denn je mehr Symptome wieder kommen umso mehr Stunden kann dieser bei Zwischenterminen wieder verrechnen. Nicht alle Therapeuten fühlen sich dem Patienten verpflichtet sondern eher seinem Geldbeutel.
Benzodiazepine wird man natürlich schauen, dass man sie so schnell als möglich weg bekommt aber SSRI ist ein Langzeitmedikament.
Dein Bauchgefühl x xx_MJ_x xx ist schon richtig!

04.06.2016 23:15 • #3


Hallo Leute
Meine Frage bezieht sich auf das wieder erhöhen von Paroxetin. Ich nehme es seit 12 Jahren und hatte nun versucht es auszuschleichen. Im Sommer reduzierte ich von 20 mg auf 10 mg . Ging bis vor 2 Wochen auch gut . Dann kamen langsam Suizidgedanken ect. und
ich hatte in mehreren Bereichen Stress, so dass es zu einem mittleren Zusammenbruch kam.
Daraufhin erhöhte ich wieder auf 20 mg und kämpfe seit dem mit den Nebenwirkungen.
Hat jemand Erfahrungen ähnlicher Art ? Wann haben bei euch die Nebenwirkungen nachgelassen und wann wirkte sich die Erhöhung positiv aus ?
Am meisten machen mir Ein und Durchschlafprobleme , innere Unruhe und Übelkeit /Appetitlosigkeit am Morgen zu schaffen. Am Tage fühle ich mich meist müde.

Für eure Tipps oder Erfahrungen wäre ich sehr Dankbar.

Paroxetin nehme ich ein wegen Depression und sozialer Phobie

11.12.2018 11:47 • #4




Dr. med. Andreas Schöpf