Pfeil rechts

Hallo an alle,

nehme jetzt seit 4monaten 10mg cipralex in tropfenform und habe irgendwie das gefühl als wenn ich erhöhen müßte,weil ich wieder ein paar symptome merke die ne ganze weile verschwunden waren. Hat jemand dieselbe erfahrung gemacht und dann erhöht oder kann es auch an eine kleine unregelmäßige einnahme von der uhrzeit liegen da ich schicht schaffe und ich es dadurch manchmal 3-4std später nehme.Mein doc meinte ich solle mal 1-2tropfen mehr nehmen oder runter reduzieren,aber ich kann mir bei 2tagen frei keine experimente erlauben.hoffe es kann mir jemand einen rat geben wie es bei ihm war.

gruß lucky

10.12.2011 01:55 • 10.12.2011 #1


3 Antworten ↓


Bei solchen Beiträgen hab ich immer den Eindruck, es wird jede Hoffnung zu 100% und ausschließlich in das Medikament gesetzt. Ein AD kann aber nichts heilen, nur lindern. Der Großteil der Heilung besteht in Veränderungen, Psychotherapie etc.

Auch mit einem AD kann man noch Panik etc. haben, was auch bei vielen so ist. Da muss man nicht immer gleich "nachlegen", um alles flach zu halten.

Lernen, mit der Angst umzugehen ist das A und O.

10.12.2011 09:59 • #2



Cipralex erhöhen?

x 3


@crazy auf solche antwort hätte ich gerne verzichtet von Dir. Kennst du mich und weisst du überhaupt wielange ich ohne medi so mit der Angst gelebt habe und wieviele therapien ich hinter mir habe ? ?? Ich kann sagen das ich ohne das medi heute nicht mehr wäre und den job nicht hätte den ich haben wollte!! Mir ist hier schon aufgefallen das du viel negativ siehst was ein Medi betrifft. Nur weil du schlechte Erfahrungen gemacht hast musst du nicht alles schlecht machen und anderen die Hoffnung nehmen.

10.12.2011 15:45 • #3


Ja was willst Du denn erwarten? Dann nimm doch paar Tropfen mehr, wenn Dir auch Dein Arzt das so gesagt hat. Warum musst Du Dich hier noch rückversichern? Du kannst doch nicht irgendwelche Laienmeinungen hier über die Deines Arztes stellen.

Ich hab nichts gegen Medikamente, aber die heilen Dich nicht. So war es gemeint. Und ich gehe nicht nur von mir aus, ich kenne persönlich genug Leute, die viele Jahre Antidepressiva oder Neuroleptika nahmen/nehmen und eigentlich haben alle irgendwann Probleme deswegen bekommen, physisch und/oder psychisch. Und gerade was die SSRI angeht, da gibt es keine Langzeiterfahrungen und auch ansonsten häufen sich in Fachkreisen immer mehr Zweifel und Kritik.

10.12.2011 16:19 • #4




Dr. med. Andreas Schöpf