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18.10.2012 20:39 • 08.04.2020 #1


7085 Antworten ↓


Hey,

Paroxetin kann viele schlimme Nebenwirkungen haben, mir ist Gott sei Dank nichts dergleichen passiert, hoffe das wird bei dir auch so sein.
Im großen und ganzen muss ich sagen, dass die Medikamente mir eine Zeit sehr gut geholfen haben, war ein wenig müde dadurch, aber ich fühlte mich trotzdem irgendwie Energiegeladen, hab mich viel getraut und wieder viel mehr Lebensmut gehabt. Nach einem halben Jahr circa musste ich die Dosis erhöhen, keine Ahnung warum, aus irgendeinem Grund hat mir das nicht mehr gereicht. Fakt ist ja nun mal, dass der Körper sich schnell daran gewöhnt und wenn man Pech hat, können dann wieder die ganzen Symptome auftreten, die man vor dem Medikament hatte. Ich hab Paroxat nach einem Jahr wieder abgesetzt und das sehr plötzlich, was man ja nicht machen darf. In den ersten Tagen fühlte ich mich richtig wohl und ich dachte, dass mir der tolle "Entzug" nichts anhaben kann. Tja, ziemlich getäuscht. Mir ging's nach ner Woche abgrundtief schlecht, hatte leichte Wahnvorstellungen ect. halt die ganze Palette.
Ich will dir keine Angst machen. Probier es aus, die können wirklich gut helfen, aber wenn's ans Absetzen kommt, lass es ganz langsam angehen.

Gruß

18.10.2012 22:20 • #2



Hallo Omnia85,

Paroxetin Erfahrungen

x 3#3


ich hatte in den ersten paar Wochen ein wenig Magenschmerzen, das wars. Mir hat es gut geholfen. Es ist allerdings nicht so leicht, es dann irgendwann wieder abzusetzen. Das hat bei mir 7 Monate gedauert.

22.10.2012 19:16 • #3


25.10.2014 10:16 • #4


Carcass
gut du heisst wie ien Medikament

Also bei mir wirkte das wie Speed, ich war aufgeregt, redete doppelt so viel wie jetzt und war nur am lachen und wollte alles auf einmal machen. Adrenalin in Reinkultur, kein gutes Medi für mich. Herzjagen kam dazu und ich hatte so ziemlich jede Nebenwirkung die in der Beilage stand und das, obwohl ich sie mir nicht durchlas Besprich das mal mit dem Doc, was das Zeug mit dir macht. Einen introvertierten Menschen kann ich das nur empfehlen, dabei verliert man so ziemlich jede Angst

25.10.2014 11:53 • #5


also ich habe das Medikament schon mal einige Jahre genommen, hatte wie auch jetzt bei einschleichen, viele Nebenwirkungen, wie z.B. Unruhe, viele irre Gedanken, etwas benommen... . Ansonsten waren früher aber kaum Nebenwirkungen und ganz selten Rhythmusstörungen da.
Aber was ich eben nicht ganz verstehe, sollte das wirklich gegen Rhythmusstörungen die Lösung sein.

Ich habe schon soviel gemacht um die Dinger los zu werden. War dann echt glücklich wenn sie weg gingen. Aber dann kamen sie immer wieder und ich bin jedesmal noch tiefer gefallen.

2x Psychotherapie, 6 Wochen Kur, Osteopathie 6 Monate, Magnesium bis 900mg hoch, 1 Jahr Kraftsport 4x die Woche.

Deswegen traue ich jetzt wieder den Frieden nicht, das sie mit Paroxetin wirklich weg gehen sollten.

25.10.2014 13:58 • #6


so, ich melde mich mal wieder. Jetzt ist ja Mitte Februar und das Paroxetin wirkt in voller 40 mg Stärke, Extrasystolen sind so gut wie weg, manche Tage nix, aber auch garnix da. Mache nur seit drei Wochen wieder eine tiefenpsychologische Therapie über erst mal 50 Stunden. Ich finds ja toll, das Paroxetin so gut wirkt, aber eigentlich, sollte es ja Rhythmusstörungen machen, aber bei mir wirken sie und das leider auch mit den Nebenwirkungen, wie in der Nacht laufen wach, Alpträume, eingeschränkter Libido, Gewichtszunahme (8 Kilo in 4 Monate) .
Es ärgert mich schon das ich die Chemie nehmen muss, aber ich hoffe das es mal weg kann..... nur das wird dauern.

16.02.2015 13:40 • #7


Carcass
Das ist ja das Schlimme an diesem Zeug, dass es massive Nebenwirkungen hat. Suizidgedanken hatte ich in meinem Leben vorher nie, dank eines AD nach einem Tag schon und seitdem lasse ich die Finger davon. Sie dämmen zwar ein, aber die Probleme und Ursachen können nur therapeutisch geklärt werden, finde ich super dass du das machst!

16.02.2015 13:43 • #8


Danke für deine Nachricht. Ja das mit den Nebenwirkungen ist schon blöd, aber wenns erst mal fast weg ist, ist es auch gut. Na ich habe eine junge Psychologin in der Berliner Akademie für Psychotherapie. (Die Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) haben vor der Aufnahme ihrer Ausbildung ein Hochschulstudium abgeschlossen. Im fortgeschrittenen Stadium der Ausbildung beginnen die PiA mit der Behandlung von Patienten unter der Begleitung erfahrener Kollegen. )
Also jemand junges mit Willen und immer Begleitung ihrer Seite durch ihre Dozenten und Supervision .
Ich versuchs mit ihr, ist glaube ich besser als (hatte icj schon 2x) jemand der im Leben in dem Beruf schon verbraucht ist.....

16.02.2015 13:48 • #9


ManuBS

05.03.2015 21:45 • x 1 #10


Karry
Hey, Paroxetin habe ich auch ein paar Monate genommen aber da ich dadurch immer mehr zugenommen habe, habe ich beschlossen dieses Medikament nicht mehr zu nehmen und habe auf Fluoxetin gewechselt, was den selben Wirkstoff hat, aber man nimmt davon nicht so zu. Ansonsten hat es mir auch geholfen, aber Das mit dem bauchkrampf ist mir auch neu, darüber solltest du Vllt lieber mit deinem Arzt reden. Allerdings glaube ich nicht, dass es daher kommt. LG

05.03.2015 23:59 • #11


Stimmt Bauchkrämpfe oder ein aufgeblähter Bauch sollten nicht mit dem Paroxetin zusammenhängen.
Möglich wäre da ein Reizdarm o.ä
Das Paroxetin solltest du wenns dir wieder gut geht noch mindestens ein 1/2 Jahr nehmen sonst ist ein Rückfall nicht ausgeschlossen!
Ich habs nach 2 Monaten abgesetzt und kurz drauf war die Depression wieder voll da

06.03.2015 10:34 • #12


ManuBS
Moin Moin,

Danke für die Antworten also ich hatte mal nach den Symptomen gegoogelt und es würde zum Reizdarm passen ich war auch vor kurzen Krank von daher mal zum Doc fahren.

Danke nochmal.

06.03.2015 12:00 • #13


Paroxetin ist der nebenwirkungsstärkste und ungesundeste ssri. Impot., Gewichtszunahme , Brustkrebs, anticholinerge Nebenwirkungen

Am besten sind sertralin und escitalopram laut aktueller Daten

07.03.2015 23:39 • #14


Zitat von Serthralinn:
Paroxetin ist der nebenwirkungsstärkste und ungesundeste ssri. Impot., Gewichtszunahme , Brustkrebs, anticholinerge Nebenwirkungen

Am besten sind sertralin und escitalopram laut aktueller Daten


Jedes Medikament hat seine Nebenwirkungen und wenn es danach geht dürfte man gar nix nehmen...
Ich hab Paroxetin einige Monate lang genommen und hatte überhaupt keine der von dir beschriebenen Nebenwirkungen

08.03.2015 09:31 • #15


Lolly83
Hallo

Hat hier jemand Erfahrungen mit paroxetin? Ich soll ab morgen mit 20mg anfangen.

Lg

14.06.2016 11:09 • #16


fragile1980
Hat mir gut geholfen in Sachen Stimmungsstabilität und reduzierte Angst/Panik.
Bin allerdings mit 10 mg angefangen, soweit ich das noch weiß.

14.06.2016 11:12 • #17


Lolly83
Ich soll das gegen meine Panik und angstattacken nehmen. Soll mit 20 mg beginnen und nach einer Woche 30mg und dann eine Woche später auf 40mg hoch gehen

14.06.2016 11:19 • #18


petrus57
Ich hatte die mal vor Ewigkeiten genommen. Haben gut geholfen aber die Nebenwirkungen waren bei mir heftig. Aber die sind ja bei jedem anders. Mit Citalopram bin ich besser klargekommen.

14.06.2016 12:05 • #19


miriam0707
Hallo, ich nehme es jetzt seit zwei Wochen. So langsam merke ich die Wirkung und es tut mir wirklich sehr gut. Ich kann wieder arbeiten gehen und mein altes Leben hat mich langsam zurück. Allerdings bin ich der Meinung das AD nur eine Stütze sind, wir müssen natürlich selbst auch etwas ändern.
Liebe Grüße

14.06.2016 12:15 • x 2 #20




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Dr. med. Andreas Schöpf