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Lolly83

Lolly83

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Hallo

Hat hier jemand Erfahrungen mit paroxetin? Ich soll ab morgen mit 20mg anfangen.

Lg

14.06.2016 11:09 • 26.06.2019 #1


3644 Antworten ↓


fragile1980

fragile1980


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Hat mir gut geholfen in Sachen Stimmungsstabilität und reduzierte Angst/Panik.
Bin allerdings mit 10 mg angefangen, soweit ich das noch weiß.

14.06.2016 11:12 • #2


Lolly83

Lolly83


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Ich soll das gegen meine Panik und angstattacken nehmen. Soll mit 20 mg beginnen und nach einer Woche 30mg und dann eine Woche später auf 40mg hoch gehen

14.06.2016 11:19 • #3


petrus57

petrus57


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Ich hatte die mal vor Ewigkeiten genommen. Haben gut geholfen aber die Nebenwirkungen waren bei mir heftig. Aber die sind ja bei jedem anders. Mit Citalopram bin ich besser klargekommen.

14.06.2016 12:05 • #4


miriam0707

miriam0707


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Hallo, ich nehme es jetzt seit zwei Wochen. So langsam merke ich die Wirkung und es tut mir wirklich sehr gut. Ich kann wieder arbeiten gehen und mein altes Leben hat mich langsam zurück. Allerdings bin ich der Meinung das AD nur eine Stütze sind, wir müssen natürlich selbst auch etwas ändern.
Liebe Grüße

14.06.2016 12:15 • x 2 #5


xenons

xenons


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Hallo ,

ich nehme jetzt schon über 15 Jahre Paroxetin (40mg).Und ich habe keine Nebenwirkungen gehabt.Was ich dir aber aus Erfahrung sagen kann ist
das nicht jeder mit jedem SSRI-"MEDI" klar kommt.Wenn du schon beim Einschleichen bemerkst das die Nebenwirkungen zustark werden lass es
und benutz einen anderen SSRI. Denn wenn du es durchziehst wirst du später beim Ausschleichen die Hölle durch machen.Daher gilt immer
wer es verträgt soll es weiternehmen wer am Anfang schon grosse Probleme hat "FINGER WEG"!.

23.06.2016 12:05 • x 2 #6


Lolly83

Lolly83


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Mir geht es damit besser als mit dem sertralin habe nur noch Unruhe und leichten Schwindel

23.06.2016 13:28 • #7


miriam0707

miriam0707


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Zitat von xenons:
Hallo ,

ich nehme jetzt schon über 15 Jahre Paroxetin (40mg).Und ich habe keine Nebenwirkungen gehabt.Was ich dir aber aus Erfahrung sagen kann ist
das nicht jeder mit jedem SSRI-"MEDI" klar kommt.Wenn du schon beim Einschleichen bemerkst das die Nebenwirkungen zustark werden lass es
und benutz einen anderen SSRI. Denn wenn du es durchziehst wirst du später beim Ausschleichen die Hölle durch machen.Daher gilt immer
wer es verträgt soll es weiternehmen wer am Anfang schon grosse Probleme hat "FINGER WEG"!.


Hallo Xenons,
vielen Dank für deine Antwort:-)
Jetzt bin ich bei knapp drei Wochen und die Nebenwirkungen sind komplett weg. Im großen und ganzen geht es mir ganz gut, klar es gibt Tage an denen ist es nicht so gut, aber das hat wohl jeder. Ich weiß nicht ob ein Wechsel jetzt noch so gut wäre ...?

23.06.2016 17:24 • x 1 #8


xenons

xenons


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Wenn du es jetzt gut vertragen tust bitte nicht Absetzen....du wirst sehen das Medi wird dir helfen.Es gibt Personen die mit Paroxetin Probleme gehabt haben und zwar während dem einschleichen und ausschleichen.Du scheinst zwar Nebenwirkungen gehabt zuhaben aber nicht so starke das du dich gequält hast(hoffe ich mal) daher wirst du beim Ausschleichen kaum Probleme haben.

24.06.2016 16:14 • #9


miriam0707

miriam0707


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Es hilft mir bis jetzt auch ziemlich gut, ich muss mich halt auch in Geduld üben
Ich finde die Nebenwirkungen waren schon ziemlich heftig, aber mein Allgemeinzustand war auch nicht gerade gut. Wie gesagt, die Nebenwirkungen sind zum Glück weg
So ganz die Alte bin ich zwar noch nicht, aber geht ja auch nicht alles von heute auf morgen ...
Darf ich fragen warum du Paroxetin nimmst? Wie geht es dir jetzt im großen und ganzen?

24.06.2016 19:15 • #10


xenons

xenons


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Nun,

ich habe das Glück das ich es vererbt bekommen habe.Bei mir ist es Genetisch und es wird auch nie wieder weg gehen:Die Familie meines
Vaters hat mir das Vererbt.Alle meine Tanten und Onkel(von meinen Vater) sind keinen Natürlichen Todes gestorben........Meinen Vater scheint es übersprungen
zu haben und bei mir ist es im alter von 28 Jahren ausgebrochen.Ohne mein Medi würde ich dir jetzt nicht schreiben!.Da ist nichts mit sich zusammen
reisen und sein Leben in die Hand nehmen geschweigenden irgend eine Therapie.Als ich den letzten Versuch gestartet habe und ich in eine Klinik (Tagesklink) gegangen
bin waren die anderen Patienten entsetz das ich das so lange habe und es nicht mehr Weg gehen wird.Aber was mich nicht Umbringt macht mich nur Stärker!.
Und wenn dir Gott dieses Aufgabe gegeben hat dann erledige sie richtig!,vielleicht werde ich ja auf der anderen Seit für meine Qualen irgend wann mal
belohnt?.

24.06.2016 20:34 • #11


miriam0707

miriam0707


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Also geht es bei dir um Depressionen? Ich frage mich auch, wie kann man so lange damit leben? Ich drehe jetzt schon fast durch, wie gesagt ich bin jetzt bei drei Wochen Paroxetin und ich habe zwar schon meinen Alltag wieder. Aber diese Gedanken, sind zwar nicht immer da aber ab und an beschäftigt es mich schon noch und das macht mich fertig. Bei mir ist die Angst mein größtes Problem. Ständig daran denken was einem alles passieren kann ....

25.06.2016 10:52 • #12


xenons

xenons


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Bei mir sind es Depressionen,Panikattacken,Angstzustände(wobei ich keine Angst vor irgend etwas habe das Gefühl ist aber immer lattend da).Ich habe lernen müssen damit zu leben und ohne mein Medi das es etwas besser macht währe ich schon längst den Weg meiner Onkel und Tanten gegangen!.Trotzdem denke ich das dies mein Aufgabe ist mein Glaube stärkt mich und hilft mir!

25.06.2016 11:40 • #13


miriam0707

miriam0707


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Oh man, dass hört sich nicht so gut an. Aber die Medikamente scheinen dir zum Glück zu helfen. Meinst du wirklich das dir da keine Therapie helfen kann? Also mir hilft Paroxetin ja auch schon ganz gut, aber ich werde auch eine Therapie machen. Na ja, nach drei Wochen Medi kann ich ja auch noch keine Wunder erwarten ...

25.06.2016 11:52 • #14


Kirotimo


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Ich kann nur jedem von Paroxetin abraten. Eine Zeit hat es mir gut getan, um die Stimmung zu heben und wieder am sozialen Leben teilzunehmen, wenn auch mit einigen Nebenwirkungen. Habe es fast 2 Jahre genommen und mich immer irgendwie "wie auf Watte" gefühlt, nie ganz real. Ich wollte einfach wieder ich selber sein und habe Paroxetin ausschleichen lassen. Die Absetzerscheinungen waren die Hölle, ca. 2 Wochen. Leider habe ich nach 9 Monaten immer noch Probleme, Verwirrtheit, Aussetzer und Probleme beim Autofahren. War auch schon beim Neurologen, der keine Auffälligkeiten feststellte. Mit anderen Worten: Niemand vin den Ärzten hat eine Idee, wie man mir helfen kann oder sie nehmen es nicht ernst. Komme mir ziemlich alleingelassen vor und muss jetzt zusehen, wie uch klar komme. Das Verschreiben des Medikamentes ging hingegen sehr schnell.

22.09.2016 20:10 • #15


xenons

xenons


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Wenn dir Paroxetin schon beim "Einschleichen" Probleme macht dann wird das Ausschleichen die Hölle.Bei mir zb. hat das "Einschleichen" und das "Ausschleichen" keine Probleme gemacht.Darum ist es wichtig das "Richtige" Medi zu finden auf das dein Körper am besten Reagier.Ich zb.hab Trevilor nicht vertragen das Einschleichen war die Hölle und nach 5 Tage habe ich Abgebrochen.Es ist eben von Körper zu Körper anderst.

22.09.2016 21:24 • #16


miriam0707

miriam0707


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Zitat von Kirotimo:
Ich kann nur jedem von Paroxetin abraten. Eine Zeit hat es mir gut getan, um die Stimmung zu heben und wieder am sozialen Leben teilzunehmen, wenn auch mit einigen Nebenwirkungen. Habe es fast 2 Jahre genommen und mich immer irgendwie "wie auf Watte" gefühlt, nie ganz real. Ich wollte einfach wieder ich selber sein und habe Paroxetin ausschleichen lassen. Die Absetzerscheinungen waren die Hölle, ca. 2 Wochen. Leider habe ich nach 9 Monaten immer noch Probleme, Verwirrtheit, Aussetzer und Probleme beim Autofahren. War auch schon beim Neurologen, der keine Auffälligkeiten feststellte. Mit anderen Worten: Niemand vin den Ärzten hat eine Idee, wie man mir helfen kann oder sie nehmen es nicht ernst. Komme mir ziemlich alleingelassen vor und muss jetzt zusehen, wie uch klar komme. Das Verschreiben des Medikamentes ging hingegen sehr schnell.


Hallo:-)
ich habe vor Jahren schon mal Paroxetin genommen, für eine ziemlich lange Zeit.
Da hatte ich weder beim Einschleichen noch beim Ausschleichen Probleme.
Nach fast zwei Jahren ohne Paroxetin musste ich es leider nach einer ziemlich harten Zeit wieder nehmen.
Da habe ich leider die Nebenwirkungen durch gelesen und siehe da, ich hatte Anfangs fast alles.
Jetzt habe ich keine Nebenwirkungen mehr, allerdings ist die Angst leider auch noch nicht ganz weg so wie damals.
Ich denke es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Liebe Grüße

23.09.2016 13:49 • x 1 #17


miriam0707

miriam0707


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Zitat von xenons:
Wenn dir Paroxetin schon beim "Einschleichen" Probleme macht dann wird das Ausschleichen die Hölle.Bei mir zb. hat das "Einschleichen" und das "Ausschleichen" keine Probleme gemacht.Darum ist es wichtig das "Richtige" Medi zu finden auf das dein Körper am besten Reagier.Ich zb.hab Trevilor nicht vertragen das Einschleichen war die Hölle und nach 5 Tage habe ich Abgebrochen.Es ist eben von Körper zu Körper anderst.


Das sehe ich auch so.
Bei mir war beim zweiten Einschleichen echt alles dabei an Nebenwirkungen, jetzt habe ich natürlich total Angst wenn ich sie wieder Ausschleichen möchte...

23.09.2016 13:51 • #18


Serthralinn


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Ach ja, das gute alte Paroxetin. Bin immer wieder erstaunt, wie oft das noch verschrieben wird, bei den ganzen Nebenwirkungen. Dabei gibt's doch längst bessere wie Escitalopram

23.09.2016 13:56 • #19


Kirotimo


3
Leider wusste ich das damals noch nicht. Hätte fast alles getan, nur damit es mir endlich besser geht. Valdoxan und Opipramol habe ich auch nicht vertragen. Beschränke mich jetzt auf Johanniskraut, was ich aber noch nicht beurteilen kann. Leider sind meine Probleme fast genauso wieder da wie vor der Einnahme von Paroxetin. Ich kapsle mich ab, was sicher noch schlimmer wäre, wenn ich nicht zur Arbeit müsste. Ich hätte gern Gesellschaft, aber wehre mich auch dagegen, weil ich es dann als anstrengend empfinde. Fühle mich in Gesellschaft von vielen Leuten erstrecht einsam und schalte dann ab. Ich bin immer froh, wenn ich auf der Straße niemand Bekanntes treffe, weil mir kein Gesprächsthema einfällt, außer oberflächliche Floskeln, die ich nicht mag. Irgendwie stehe ich immer unter Strom. Echt schrecklich.

23.09.2016 16:36 • #20




Dr. med. Andreas Schöpf

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