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Hallo, ich nehme seit ca 4 Jahren Paroxetin 10 mg. Zeitlang habe ich 20 mg genommen.
Es hat mir sehr gut geholfen. Ich habe meine Probleme nicht komplett gelöst, doch hatte mehr Elan an ihnen zu arbeiten, ich war einfach viel entspannter,es war ein wenig wie Zauberpille für mich.
Ich habe mich spontan entschloßen das Medikament abzusetzen und nehme es seit einer Woche nichts mehr.
Ich kannte das volle Programm vom Reduzieren der Dosis, also hieß es erst mal Abwarten und Tee trinken, weil nach einer Woche hatte ich mich wieder gut gefühlt
Nun ist jetzt eine Woche rum und ich kann immer noch nicht schlafen.
Es geht mir schrecklich. Am Anfang war es furchtbar, die "Stromstösse" im Kopf waren noch das geringste Übel. Es hört sich arg an, aber es ist ein bekanntes Absetzsymptom.
Ich bin antriebslos, lebe in den Tag hinein, habe keine Lust mehr irgendetwas zu tun, habe Konzentrationsstörungen (die aber allmählich besser werden) nichts mehr macht mir Spaß was mir davor Spaß gemacht hat. Das wirkt sich auch auf die Schlafstörung aus, ich bin nicht mehr ausgelastet und dauermüde. Ich bin nur noch frustriert und genervt von mir selbst, daß ich nichts mehr auf die Reihe mehr kriege. Es ist so wie vor dem Medikament.
Ich bin gene Ich habe Angst daß der Zustand bleibt.
Ich habe mir wieder eine Packung geholt, für den Notfall.
Soll ich noch weiter warten? Wird es immer so bleiben?
Und ich bin enttäuscht, daß ich ohne das Medikament vielleicht nicht lebensfähig bin. Ich möchte aber nicht vom Medikament abhängig sein.
Und bitte sagt nicht, daß ich zum Arzt soll, die Beratung beim Psychiater ist ein Witz. Dauert 5 Minuten, hört nicht richtig zu und bin danach genau so schlau wie vorher.
Bei Informationen über Medikamente hat mir bis jetzt Internet am besten geholfen.