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Meine Lieben,

seit Mittwoch nehme ich Sertralin ein, morgens 25mg. Ich reagierte relativ zügig mit Übelkeit, kann auch nichts essen, aber seit gestern abend ist es mir richtig kotzig und hab massiven Schwindel. Dachte eigentlich wenn ich geschlafen habe ist es besser aber ich bin wie überfahren, als hätte ich 3 Tage nen Trip gehabt. Mein Puls liegt über 120 und mir zittern alle Muskeln. Jetzt ist natürlich Samstag und ich kann meinen Neuro nicht erreichen.

Muss ich da jetzt durch oder soll ich sie weglassen?
Würde es n Gegengift geben, ich würde es sofort nehmen. Ich fühle mich hundsmiserabel....

14.01.2017 10:08 • 13.02.2017 #1


44 Antworten ↓


petrus57
Wenn du schon auf 25 mg so krass reagierst, solltest du die nicht mehr nehmen. Ich musste in der Klinik auf 150 mg hoch, hatte eigentlich nur Darmprobleme und wurde tierisch nervös.

Eigentlich sind Sertralin ziemlich nebenwirkungsarm.

14.01.2017 10:30 • #2



Horrorzustand durch Sertralin?

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Also soll ich jetzt vorerst mit 25 weitermachen? Oder garnicht mehr nehmen?

14.01.2017 10:45 • #3


petrus57
Ich würde die nicht mehr nehmen.

14.01.2017 11:28 • x 1 #4


Zitat von Sterntaler11:
Würde es n Gegengift geben, ich würde es sofort nehmen. Ich fühle mich hundsmiserabel....


Und da denkst du noch darüber nach, eine weitere zu nehmen?
Wenn es SO schlimm ist, würde ich Sertralin absetzen (jetzt geht das noch), und bei einem Ruhepuls von über 120 wahrscheinlich sowieso.
Ist es dein erstes AD?

14.01.2017 11:44 • #5


WolfM
Hi guten Tag Sterntaler11,

ich habe vor ein paar Jahren auch Setralin genommen, hast du davor ein anderes Medikament (SRRI) genommen? Wenn Ja dann kann es auch sein das das Absetzerscheinungen sind wenn das Serotonin fällt!?
Dann solltest du mir Absprache deines Arztes es erhöhen, sollte es dein erstes Medikament sein, dann lass es einfach weg und ruf am Montag gleich deinen Arzt an.
Bei starken schwindel hilft mir oft VomexA.

Mfg

14.01.2017 11:55 • #6


Hallo,
ich nehme auch Sertralin 25 mg, mir geht es damit soweit gut. Vielleicht musst du das Medikament durch ein anderes besser Verträgliches ersetzten lassen. Ich habe auch erst einige andere nehmen sollen, bis ich nun auf Sertralin eingestellt wurde.

14.01.2017 13:11 • #7


petrus57
@Sterntaler11

Und wie bist du weiter verfahren?

19.01.2017 11:27 • #8


Hallo,

also ich reduzierte auf 12,5mg ca 4 Tage lang. Dann steigerte ich 4 Tage auf 25mg und seit 4 Tagen bin ich bei 37,5mg. Ab 12,5mg gingen die NW weitestgehend zurück, der Schwindel und der Kopfdruck mit Ohrensausen ist bei den 37,5mg wieder ordentlich da. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich einen bemerkenswerten Antrieb habe und weniger Angstgefühle.

22.01.2017 18:42 • #9


Hallo sterntaler,
Obwohl das Sertralin eines der verträglichsten AD ist ist es ein Medikament dass auch einige Nebenwirkungen hat.
Ich habe gerade das Problem beim herunter dosieren, von 150mg auf 125mg, damit sich meine enorme Unruhe etwas legt.
Viel Durchhaltevermögen ist erforderlich!
Lg

22.01.2017 19:31 • #10


Hallo Nic, wie lange nimmst du das Medi schon? Reduzierst du weil es du es ganz absetzen möchtest? Hatte du beim Einschleichen auch solche Probleme?

22.01.2017 19:49 • #11


Hallo Sterntaler,

ich nehme zwar kein Sertralin, aber Citalopram und habe beim Einschleichen ähnlich gelitten wie du. Ich habe einmal 2 Nächte nicht geschlafen und hatte dann so eine schlimme Panik, dass ich in die Notaufnahme bin. Habe auch schon bei einer winzigen Dosis ziemlich heftig reagiert.
Kommst du inzwischen besser mit dem Medikament klar? Die Einschleichphase ist wohl häufig ein Gang durch die Hölle, aber es lohnt sich! Es ist gut, wenn du den Prozess ärztlich überwachen lässt. Dann kann dir nichts passieren.

Weiterhin viel Erfolg und alles Gute

Fröschlein

22.01.2017 20:38 • #12


Hallo Fröschlein, danke für deine Wortmeldung!
Citalopram nahm ich auch mal, wirkte aber iwann nicht mehr gescheit. Dann dachte ich ich bin ganz schlau und setze es von heute auf morgen ab. Die folgenden 2 Wochen waren die Hölle auf Erden und von dem Trip hatte ich mich nicht mehr richtig erholt weshalb ich auch jetzt wieder was nehme. Also wie gesagt bin jetzt aktuell bei 37,5mg und was ich habe ist dieser Schwindel, der mir das Leben echt schwer macht. Mit Übelkeit und dem Firlefanz komm ich gut zurecht aber wenn mein Kopf nicht klar ist dann reagier ich panisch.
Was verstehst du unter ärztlicher Überwachung? Ich meine, ich kann nicht alle 2 Tage zum Neurologen. Und der hätte wahrscheinlich gesagt "absetzen" und mir n neues gegeben aber ich kann nicht alle 2 Wochen n neues AD ausprobieren. Das Sertralin ist schon das vierte seit Oktober letzten Jahres.
Ach... Das ist doch alles Mist....

22.01.2017 21:08 • x 1 #13


Sertralin bekam ich auch mal vor Jahren und habe es auch überhaupt nicht vertragen.
Dazu vielen mir fast sämtliche Haare innerhalb kurzer Zeit aus.
Habe auch bei diesem Medikament letztendlich kapitulieren müssen.
Solange probieren, bis das richtige gefunden ist.
Geduld brauchen wir bei psychischen Krankheiten doch sowieso immer.

22.01.2017 21:16 • #14


Zitat von Sterntaler11:
Hallo Fröschlein, danke für deine Wortmeldung!
Citalopram nahm ich auch mal, wirkte aber iwann nicht mehr gescheit. Dann dachte ich ich bin ganz schlau und setze es von heute auf morgen ab. Die folgenden 2 Wochen waren die Hölle auf Erden und von dem Trip hatte ich mich nicht mehr richtig erholt weshalb ich auch jetzt wieder was nehme. Also wie gesagt bin jetzt aktuell bei 37,5mg und was ich habe ist dieser Schwindel, der mir das Leben echt schwer macht. Mit Übelkeit und dem Firlefanz komm ich gut zurecht aber wenn mein Kopf nicht klar ist dann reagier ich panisch.
Was verstehst du unter ärztlicher Überwachung? Ich meine, ich kann nicht alle 2 Tage zum Neurologen. Und der hätte wahrscheinlich gesagt "absetzen" und mir n neues gegeben aber ich kann nicht alle 2 Wochen n neues AD ausprobieren. Das Sertralin ist schon das vierte seit Oktober letzten Jahres.
Ach... Das ist doch alles Mist....


Ich suche seit Anfang 2016 wieder ein AD, das hilft.
Hatte vor über zehn Jahren Escitalopram, das super gewirkt hat, jetzt bei Wiedereinnahme funktionierte es leider überhaupt nicht mehr.
Citalopram wirkt bei mir gegen Panik, verstärkt aber Depression, da ich starke Unwirklichkeitsgefühle davon bekomme, Sertralin genau das Gegenteil: stimmungsaufhellend, aber starke Unruhe und Panik. Habe alles durch, auch Fluoxetin, Mirtazapin, zuletzt jetzt ein SNRI (Duloxetin). Entweder kapituliere ich jetzt endgültig, oder ich starte einen letzten Versuch mit Sertralin, denn im Moment ist die Depression am stärksten bei mir ausgeprägt. Es ist wirklich zum Verzweifeln.

22.01.2017 21:22 • #15

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von Sterntaler11:
Hallo Nic, wie lange nimmst du das Medi schon? Reduzierst du weil es du es ganz absetzen möchtest? Hatte du beim Einschleichen auch solche Probleme?


Hallo sterntaler
Also ich nehms eigentlich seid 14 Jahren, dazwischen eine Pause von 1,5 Jahren, da hab ich alle SSRI und snri durch probiert( entweder nicht den Medikamentenspiegel , citalopram, cipralex, fluctin, ...erreicht oder wie bei den snri cymbalta, ixel und Venlafaxin völlig durchgedreht durch die noradrenerge Wirkung), dann vor 8 Monaten nochmal Sertralin versucht....die Unruhe ist seitdem mein Hauptproblem....mit Praxiten versuche ich gegen zu wirken....u jetzt eben bisserl runterdosieren viell wirds leichter
Das Einschleichen war bei jedem AD furchtbar anstrengend u kräfteraubend, auch beim Sertralin, da muss man durch, 25mg sind ja eigentlich "nix", ich denke mir du bist auch sehr sensibel was Medik betrifft, da gibts Leute die schnell auf 150 hochdosieren u sich super fühlen....fast schon ungerecht.....
Lg

23.01.2017 06:53 • #16


Zitat von TiffyK:
Zitat von Sterntaler11:
Hallo Fröschlein, danke für deine Wortmeldung!
Citalopram nahm ich auch mal, wirkte aber iwann nicht mehr gescheit. Dann dachte ich ich bin ganz schlau und setze es von heute auf morgen ab. Die folgenden 2 Wochen waren die Hölle auf Erden und von dem Trip hatte ich mich nicht mehr richtig erholt weshalb ich auch jetzt wieder was nehme. Also wie gesagt bin jetzt aktuell bei 37,5mg und was ich habe ist dieser Schwindel, der mir das Leben echt schwer macht. Mit Übelkeit und dem Firlefanz komm ich gut zurecht aber wenn mein Kopf nicht klar ist dann reagier ich panisch.
Was verstehst du unter ärztlicher Überwachung? Ich meine, ich kann nicht alle 2 Tage zum Neurologen. Und der hätte wahrscheinlich gesagt "absetzen" und mir n neues gegeben aber ich kann nicht alle 2 Wochen n neues AD ausprobieren. Das Sertralin ist schon das vierte seit Oktober letzten Jahres.
Ach... Das ist doch alles Mist....


Ich suche seit Anfang 2016 wieder ein AD, das hilft.
Hatte vor über zehn Jahren Escitalopram, das super gewirkt hat, jetzt bei Wiedereinnahme funktionierte es leider überhaupt nicht mehr.
Citalopram wirkt bei mir gegen Panik, verstärkt aber Depression, da ich starke Unwirklichkeitsgefühle davon bekomme, Sertralin genau das Gegenteil: stimmungsaufhellend, aber starke Unruhe und Panik. Habe alles durch, auch Fluoxetin, Mirtazapin, zuletzt jetzt ein SNRI (Duloxetin). Entweder kapituliere ich jetzt endgültig, oder ich starte einen letzten Versuch mit Sertralin, denn im Moment ist die Depression am stärksten bei mir ausgeprägt. Es ist wirklich zum Verzweifeln.



TiffyK
Mir geht sehr ähnlich, ich habe einen zweiten Versuch mit Sertralin gestartet, vor allem gegen die starke Depression, du könntest gegen die Panik noch ein zusätzliches medik wie Insidon oder Saroten nbehmen, ich bin grad dabei dies mit meinem Arzt abzuklären, oft ist eine Kombi eine gute Lösung.....
Mirtaz. Und Dulox haben bei mir gegen die Depr gar nicht geholfen, leider.....
Ich kann dich ja am laufenden halten...
Ich habe eine agitierte Depression welche sehr anstrengend ist weil der Körper ständig auf Hochtouren ist....
Lg

23.01.2017 07:00 • x 1 #17


Zitat von Blackstar:
Sertralin bekam ich auch mal vor Jahren babe es auch überhaupt nicht vertragen.
Dazu vielen mir fast sämtliche Haare innerhalb kurzer Zeit aus.
Habe auch bei diesem Medikament letztendlich kapitulieren müssen.
Solange probieren, bis das richtige gefunden ist.
Geduld brauchen wir bei psychischen Krankheiten doch sowieso immer.


Hallo blackstar,
Darf ich fragen bei welchem AD du aktuell bist
LG
Nic

23.01.2017 07:01 • #18


@Nic75

Darfst Du gerne erfahren. Morgens nehm ich Escitalopram und zum schlafen Opipramol. Wirkt bei mir beides sehr gut für die jeweilige Tages- Nachtzeit.

23.01.2017 11:30 • #19


Ah OK...ja das opipramol übrrlege ich auch
Ist angeblich sehr leichtes Medikament , wenn man das so sagen kann

23.01.2017 14:09 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf