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Hallo Sterntaler,
mit ärztlicher Überwachung meinte ich, dass du überhaupt einen Facharzt hast, der sich um dich kümmert Mein Citalopram hab ich vom Hausarzt und war damit bisher auf mich allein gestellt, habe erst ab Februar einen Psychiatertermin. Aber wenn du so Probleme hast, wäre dann nicht vielleicht eine stationäre Einstellung was für dich? Oder eine Tagesklinik?
Wie geht es dir denn heute? Merkst du schon eine Verbesserung?

Liebe Grüße
Fröschlein

23.01.2017 22:46 • #21


Ich habe das Medikament auch mal kurzzeitig genommen. Ich glaub auch 25mg morgens. Aber ich wurde so unruhig und zittrig das ich es nicht lange genommen habe. Vor allem wurden die Ängste die ich vorher schon hatte dadurch noch viel schlimmer. Und schlafen konnte ich auch nicht damit obwohl ichs nur morgens genommen habe. Jedenfalls hab ich dann Valdolxan abends genommen und damit ging es mir direkt besser. Es kommt auch immer darauf an. Zum Beispiel jemand wo ich kenne kommt super damit zurecht. Sie hatte zwar am Anfang auch Nebenwirkungen aber die waren wohl aushaltbar. Ich glaube Sertralin soll auch anregend wirken. Und deshalb wird man auch so unruhig. Bei mir konnte das ja nicht gut gehen. Ich war ja vorher schon auf hundertachtzig. Valdoxan wirkt eher beruhigend und gegen Ängste. Deshalb nimmt man es auch abends. Es kommt also auch immer auf die Symptome an die man hat was am sinnvollsten ist.

23.01.2017 23:02 • #22



Horrorzustand durch Sertralin?

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Zitat von Nic75:
Zitat von TiffyK:

Ich suche seit Anfang 2016 wieder ein AD, das hilft.
Hatte vor über zehn Jahren Escitalopram, das super gewirkt hat, jetzt bei Wiedereinnahme funktionierte es leider überhaupt nicht mehr.
Citalopram wirkt bei mir gegen Panik, verstärkt aber Depression, da ich starke Unwirklichkeitsgefühle davon bekomme, Sertralin genau das Gegenteil: stimmungsaufhellend, aber starke Unruhe und Panik. Habe alles durch, auch Fluoxetin, Mirtazapin, zuletzt jetzt ein SNRI (Duloxetin). Entweder kapituliere ich jetzt endgültig, oder ich starte einen letzten Versuch mit Sertralin, denn im Moment ist die Depression am stärksten bei mir ausgeprägt. Es ist wirklich zum Verzweifeln.



TiffyK
Mir geht sehr ähnlich, ich habe einen zweiten Versuch mit Sertralin gestartet, vor allem gegen die starke Depression, du könntest gegen die Panik noch ein zusätzliches medik wie Insidon oder Saroten nbehmen, ich bin grad dabei dies mit meinem Arzt abzuklären, oft ist eine Kombi eine gute Lösung.....
Mirtaz. Und Dulox haben bei mir gegen die Depr gar nicht geholfen, leider.....
Ich kann dich ja am laufenden halten...
Ich habe eine agitierte Depression welche sehr anstrengend ist weil der Körper ständig auf Hochtouren ist....
Lg


Ich bin heute beim 17. Tag Duloxetin angelangt. Mein Arzt meint, ich soll dem Ganzen noch eine Chance geben, bevor ich evtl nochmal einen Versuch mit Sertralin starte. Allerdings konnte er mir auch nicht sagen, ab wann man Duloxetin von der Wirkung her beurteilen kann. Im Moment ist es sehr wackelig, ich hab innerhalb eines Tages relativ gute Phasen und dann wieder Abstürze. In der Packungsbeilage steht, dass es bei den meisten Patienten innerhalb von zwei Wochen wirkt. Da bin ich ja nun schon drüber. Wie war das bei dir ?

LG Tiffy

24.01.2017 09:15 • #23


petrus57
Ich denke das die Probleme bei dir auch vom Benzoentzug kommen. Ich hatte ja gestern 0,5 Tavor genommen, da ging es mir fast den ganzen Tag blendend. Ohne Tavor habe ich auch immer solche Schwankungen. Hatte gestern auch kaum Zwangsgedanken.

24.01.2017 09:41 • #24


Zitat von petrus57:
Ich denke das die Probleme bei dir auch vom Benzoentzug kommen. Ich hatte ja gestern 0,5 Tavor genommen, da ging es mir fast den ganzen Tag blendend. Ohne Tavor habe ich auch immer solche Schwankungen. Hatte gestern auch kaum Zwangsgedanken.


Teils bestimmt.
Aber ich hänge ja schon seit Herbst 2015 wieder in einer schlechten Phase und hab das Benzo erst im Juli 2016 runtergefahren.
Mit 0,5 Clonazepam geht's mir leider nicht wirklich großartig besser, hab ich auch schon versucht. Da hab ich dieselben Schwankungen.

24.01.2017 10:12 • x 1 #25


petrus57
Zitat von TiffyK:
Mit 0,5 Clonazepam geht's mir leider nicht wirklich großartig besser, hab ich auch schon versucht.


Vielleicht doch mal mit Tavor versuchen?

24.01.2017 10:23 • #26


Zitat von petrus57:
Zitat von TiffyK:
Mit 0,5 Clonazepam geht's mir leider nicht wirklich großartig besser, hab ich auch schon versucht.


Vielleicht doch mal mit Tavor versuchen?


noch ein böses Benzo ? Und dann noch eins mit kurzer Halbwertszeit Da würde mein Doc sich bedanken. Er meinte aber mal, wenn ein Benzo aufhört zu wirken, macht es Sinn, ein bis zweimal die Woche auszusetzen, oder eine Woche lang auf ein anderes umzusteigen. Das war glaube ich sein Ernst.

Bei mir wirken alle Benzos nicht wirklich gut, ich habe in der Vergangenheit bereits Diazepam und Midazolam gespritzt bekommen (zu der Zeit, als ich noch Krampfanfälle hatte), und der Notarzt war entsetzt, als er irgendwann die Dosis "für einen Stier" erreicht hatte (Midazolam) und ich immer noch topfit war und mein Arm weiter gekrampft hat.

Ich hab noch Bromazepam zuhause, die rühr ich aber nicht an.

Heute ist es eh wieder noch einen Ticken besser. Konnte schon einiges erledigen, genug Antrieb, Ängste halbwegs im Rahmen und auch die Gedanken einigermaßen im Griff. Werde dem Duloxetin noch ein paar Tage Chance geben, heute nehm ich die 18. Kapsel. Solange ich nicht dieses dauerhafte "Horrorfilmgefühl" habe und überall den Tod sehe, bin ich schon relativ zufrieden.

24.01.2017 13:31 • x 1 #27


petrus57
Bei mir halten sich Erledigungen in Grenzen. Aber nur wegen den Angststörungen. Draußen spazieren gehen ist kein Problem. Aber alles was abseits meiner täglichen Route liegt geht im Moment noch nicht so besonders gut.

24.01.2017 14:41 • #28


Zitat von petrus57:
Bei mir halten sich Erledigungen in Grenzen. Aber nur wegen den Angststörungen. Draußen spazieren gehen ist kein Problem. Aber alles was abseits meiner täglichen Route liegt geht im Moment noch nicht so besonders gut.


Sch... dass dir das Escitalopram da nicht hilft.

24.01.2017 14:44 • #29


Zitat von TiffyK:
Zitat von Nic75:


TiffyK
Mir geht sehr ähnlich, ich habe einen zweiten Versuch mit Sertralin gestartet, vor allem gegen die starke Depression, du könntest gegen die Panik noch ein zusätzliches medik wie Insidon oder Saroten nbehmen, ich bin grad dabei dies mit meinem Arzt abzuklären, oft ist eine Kombi eine gute Lösung.....
Mirtaz. Und Dulox haben bei mir gegen die Depr gar nicht geholfen, leider.....
Ich kann dich ja am laufenden halten...
Ich habe eine agitierte Depression welche sehr anstrengend ist weil der Körper ständig auf Hochtouren ist....
Lg


Ich bin heute beim 17. Tag Duloxetin angelangt. Mein Arzt meint, ich soll dem Ganzen noch eine Chance geben, bevor ich evtl nochmal einen Versuch mit Sertralin starte. Allerdings konnte er mir auch nicht sagen, ab wann man Duloxetin von der Wirkung her beurteilen kann. Im Moment ist es sehr wackelig, ich hab innerhalb eines Tages relativ gute Phasen und dann wieder Abstürze. In der Packungsbeilage steht, dass es bei den meisten Patienten innerhalb von zwei Wochen wirkt. Da bin ich ja nun schon drüber. Wie war das bei dir ?

LG Tiffy


Tiffy@ gib demMedikament noch Zeit, dass kann auch bis zu vier Wochen dauerrn.....

24.01.2017 14:49 • x 1 #30


Guten Morgen,

ich bin jetzt seit gut ner Woche bei 50mg angelangt. Der Antrieb ist deutlich vorhanden. Aber die Angstgefühle- u. Gedanken wollen einfach nicht schwinden. Ich bin nach wie vor sehr auf Körperempfindungen fixiert und überbewerte die kleinste Abweichung. Wenn ich die Woche über aufgrund der Arbeit beschäftigt bin geht es einigermaßen. Aber am Wochenende wenn ich Zuhause bin merke ich es ganz deutlich. Dann stellt sich auch dieser seltsame Matschkopf wieder ein. Und seit ich bei 50mg bin brennt mir die Zunge und der Gaumen.
Laut Neuro kann ich auf 100mg hochgehen. Macht das Sinn? Hab ich dann eine Besserung zu erwarten?

Viele Grüsse

04.02.2017 10:39 • #31


petrus57
Ich wurde in der Klinik auf 150 mg eingestellt. Ich kam mir vor wie auf Speed. Habe es nach der Klinik sofort abgesetzt und habe Escitalopram genommen. Aber irgendwie scheint das auch nicht so richtig zu helfen.

04.02.2017 10:42 • #32


Welche Problematik hast du?

04.02.2017 11:02 • #33


petrus57
Im Moment sehr stark Zwangsgedanken und Angststörungen.

04.02.2017 11:04 • #34


Ja das kommt mir bekannt vor. Mit escitalopram habe ich bis heute noch keine Erfahrungen gemacht. Seit wann nimmst du sie jetzt?

Kann diese benommenheit von der psyche kommen? Mein Blutbild ist tip top, neurologisch und vom hno abgeklärt, alles gut, orthopäde sagte lediglich muskulärer Hartspann. Aber wieviele Menschen haben das und sind trotzdem klar im Kopf?!

04.02.2017 11:10 • #35


Stgroupro
Hallo Zusammen,

ich leide auch an starken Zwangsgedanken und einer Angststörung. Ich bin zz. auf täglich 200 mg Sertralin und 350 mg Quetiapin eingestellt. Leider kann ich nur eine geringe Wirkung feststellen, habe aber auch nicht die geringsten Nebenwirkungen.

04.02.2017 11:15 • #36


Und WIE diese Benommenheit von der Psyche kommen kann !
Allerdings ist es auch oft eine Nebenwirkung von Medikamenten.

Escitalopram hat bei mir mal super geholfen, eine schwere Angst- und Panikstörung mit Zwangsgedanken fast symptomfrei gebracht. Bei Wiedereinnahme nach fast zehn Jahren war es bei mir nicht mehr gewirkt.
Sertralin war bei mir antriebssteigernd und antidepressiv. Hat mich mit 50mg schon so sehr aufgedreht, dass ich Panikattacken bekam.
Ich hab allerdings auch nicht lange durchgehalten damit.

04.02.2017 11:22 • #37

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petrus57
Zitat von Stgroupro:
Ich bin zz. auf täglich 200 mg Sertralin


Ich bekam die Zwangsgedanken erst so stark mit den Sertralin. Vorher hatte ich ja "nur" Zwangsimpulse. Und die sind auch eher selten aufgetreten. Aber die waren dann immer sehr heftig. Ich habe die immer richtig vor mir gesehen. War wie ein Filmchen im Zeitraffer.

Zitat von Sterntaler11:
Mit escitalopram habe ich bis heute noch keine Erfahrungen gemacht. Seit wann nimmst du sie jetzt?


Gute 4 Monate.

04.02.2017 12:02 • #38


Also das wird immer schlimmer... Könnte mir den kopf gegen die Wand hauen. War gestern noch zur physio Therapie, die sagte lediglich, dass die Muskulatur um die hws sehr fest wäre. Als ich dann gestern Abend auf der Couch lag und die Augen zumachte fühlte es sich 1:1 ein als sei ich sturzbetrunken. Heute hab ich druck in Kopf und im stehen fühlt es sich an als würde ich auf nem Boot oder nem surfbrett stehen. Was ist das nur? Das macht mich fertig... Könnt echt heulen

08.02.2017 12:11 • #39


Bei mir kamen solche Sachen auf, als die Dosis zu hoch war. Auch dieses Wellenreitergefühl und als ob ich high wäre.

08.02.2017 12:53 • #40



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