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optiman
Mitglied

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Hallo,

Ich, m, habe die letzten zwei Jahre Angstgedanken, mal mehr mal weniger, und auch der alltägliche Stress belastet mich. Leide an Schlafstörungen.

Arbeite in Vollzeit, bin verheiratet und habe zwei Kinder.

Habe immer wieder Trennungsgedanken, aber habe Angst das in Angriff zu nehmen. Weiß nicht, ob es mir nach der Trennung besser oder schlechter gehen wird.

Bildlich gesprochen stehe ich an einer Gabelung und kann mich nicht entscheiden, welchen Weg ich nehmen soll. Die Angst blockiert.

Hat jemand Ähnliches durchgemacht und kann berichten bzw. Tipps geben?

Freue mich über eine netten Gedankenaustausch.

Liebe Grüße

08.02.2026 #1


33 Antworten ↓


SilentRoG
Moin,

Stressfaktoren zu eliminieren könnte helfen. Bei mir war es eher der Job, statt die Familie, was mich gestresst hat und den Schlaf geraubt hat.

Eine Trennung wird mit Familie ne Menge Arbeit , Papierkram und auch Kosten mit sich bringen.
Aber wenn es deswegen nicht mehr geht, dann kann auch das ein Befreiungsschlag sein.

Ich würde daher immer Unterstützung empfehlen. Von Paarberatung oder auch einfach nur einer Begleitung während der Trennung, gerade wegen der Kindern.

ich habe das gleiche im März letzten Jahres durchgemacht. Allerdings hat sich da meine Frau getrennt.
Für meine Kinder (11 und 14) war das erst mal ein Schock und sehr traurig.
ein halbes Schuljahr sind die Noten beim Kleinsten abgestürzt, er wollte nicht mehr in die Schule, hat Ängste entwickelt, hat sich in der Schule gemobt gefühlt. Hatte Gedankenkarusell. Mittlerweile geht es seit ein paar Wochen besser.

Daher kann ich nur enpfehlen, dass du dir ganz sicher sein solltest, dass eine Trennung diebLösung wäre und. Icht vielleicht ein Arbeitsplatzwechsel oder andere Dinge.
oftmals hilft miteinander reden, um Probleme aus dem Weg zu schaffen.

x 2 #2


A


Trennung mit Angstgefühlen,

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Luce1
Hallo,

Was läuft denn in der Beziehung schlecht oder was würdest du gerne anders haben?

x 2 #3


O
Ja ich fühle mich in der Beziehung nicht verstanden und spüre, dass man sich auseinander gelebt hat.

Andererseits sind die Kinder und der Stress und Kosten einer Trennung, die mich davon abhalten mich zu trennen.

Habe jeden Tag Ängste, dass sich die Partnerin trennen könnte, weil sie natürlich auch spürt, dass es nicht gut läuft.

LG

#4


SilentRoG
Zitat von optiman:
Ja ich fühle mich in der Beziehung nicht verstanden und spüre, dass man sich auseinander gelebt hat. Andererseits sind die Kinder und der Stress ...

Habt Ihr schon mal darüber geredet?
Meine Frau und ich waren zu lange Harmoniebedürftig und haben uns Jahre lang nicht gefetzt und jeder hat alles nur geschluckt.

Redet miteinander, falls ihr es noch nicht tut und klärt Dinge, die euch nicht passen. Immerhin muss es ja mal anders gewesen sein.

x 1 #5


O
Ja es war alles mal wunderschön.
Klar ich weiß ja, dass nach Jahren Beziehungen sich ändern, weil sich die Menschen auch verändern.
Ich denke meine Angstproblematik macht es alles nicht besser.
Mein Plan ist jetzt keine vorschnelle Trennung und an der Angstproblematik arbeiten.
Tagsüber bin ich bester Hoffnung, abends kommen die Ängste und damit die Zweifel.
Hat vielleicht jemand eine ähnliche Situation erlebt bzw. durchlebt und kann berichten?

#6


SilentRoG
Zitat von optiman:
Tagsüber bin ich bester Hoffnung,


Das klingt doch eigentlich so, als wäre die Familie rational betrachtet erst mal nicht der Grund.


Zitat von optiman:
abends kommen die Ängste und damit die Zweifel.


Also dann, wenn die „Ablenkung“ durch job und Familie abflacht und es eher zur Ruhe / Entspannung hin geht?

Das Problem bei diesen Ängsten und Gedanken, bzw. generell bei der „inneren Stimme“ aka. innerer Schweinehund, dass sie sehr überzeugend sein kann.

Das Problem daran ist, das diese Gedanken auf Realität / Plausibilität geprüft werden müssen, da unser Gehirn nicht dazu da ist uns Glücklich zu machen, sondern um Probleme zu lösen. Und wenn ws keine Probleme zum lösen hat, dann generiert es sich welche. Das ist dann dieses Gedankenkarusell.

Da hatte ich mal eine Psychologin auf Youtube gesehen, die das super erklärt hat. Sie war damals auf einem Kongress zu dem Thema und der Vortragende hat die Leute 5 Minuten in Ruhe sitzen lassen, ohne was zu tun und sie solten sich nur die Frage stellen, „Bin ich hier sicher“.
Anfangs war alles ok, aber sie meibte nach eib paar Minuten hätte ein Gedankenkarusell eingesetzt. Obbeiherbder Teilnehmenden vielleicht durchdreht, ob es zu brennen anfängt,… einfach aus dem Nichts, weil der Kopf aus Langeweile Szenarien erfindet, um Lösungen zu suchen.
Das ganze kann wohl durch fehlende Nähestoffe noch befeuert werden. Bei mir war es Zink und Magnesium.

Wann hast du denn das letzte Mal etwas mit deiner Partnerin alleine, ohne Kids unternommen?
Bei uns war es so, dass wir vor lauter Kids, unsere Beziehung nicht mehr gepflegt haben. Also einfach mal die Kids betreuen lassen und selbst was unternehmen.

#7


O
Ist schon lange her, dass wir mal was allein unternommen haben.

Das mit dem Gedankenkarussel kann ich genau so bestätigen.

Dennoch zieht es einen in so einen Bann und man nimmt es und vor allem empfindet es als Realität.
Es wirkt dann so real, dass man körperlich richtig leidet.

x 1 #8


E
An dieser Stelle wäre interessant zu wissen wie alt du bist. Gibt ja immer mal zwischenmenschliche Komplikationen aber auch ab einem bestimmten Alter oftmals gravierende Lebensabschnitte. In meiner letzten Reha war das zumindest für mich eine markante Feststellung das die Masse meiner Mitpatienten zwischen 35-50 alt waren.

x 1 #9


SilentRoG
Zitat von optiman:
Ist schon lange her, dass wir mal was allein unternommen haben. Das mit dem Gedankenkarussel kann ich genau so bestätigen. Dennoch zieht es einen in ...

Ja, das Problem ist, dass es so real wirkt
Aber wenn du dir in Gedanken vorstellst, auf einem rosa Elefanten am Strand entlang zu reiten, dann kann das so weit gehen, dass du das rauschen der Wellen oder den Geschmack des Meeres schmeckt. Unser Gehirn ist bei solchen Gedankenspielen richtig kreativ.

x 2 #10


O
Bin etwas unter 50, Ehe besteht seit 20 Jahren.
Verstehe auch die Problematik.

Wenn ich jedoch mal wieder in der Angstspirale stecke, wie zb heute Abend wieder einmal, dann versetzt die Angst den Körper in einen sehr unangenehmen Zustand. Ich fühle mich dann einfach nur noch sehr schlecht.

Aktueller Angstgedanke: Der Partner hat die Nase voll und verlässt mich bald. Und dieser Gedanke sitzt dann wieder fest.
Ich hoffe er geht bald bzw. wird schwächer.

#11


MrsNight
Hallo Optiman. Du bist etwas älter als ich und du hast aufgrund der Beziehung mit Sicherheit mehr Erfahrung zumindest in langen Beziehungen. Ich drücke dir erstmal auf jeden Fall ganz sehr die Daumen, dass das hier reinschreiben in das Forum schon etwas bei dir ändert und bewegt auf deinem Weg, dass es dir bald besser geht....Aber,...

Für mich klingt es so und ich würde mich für dich freuen, als ob du Hilfe bei deinen Angstgedanken bräuchtest, vielleicht ist eine professionelle Hilfe ja für dich etwas. Wenn du mit deiner Frau, ich weiß nicht ob du es schon getan hast, genau so redest wie mit uns hier? Falls nein vielleicht öffnet sich dann schon etwas. Ich finde du kannst ihr genau so ehrlich von deinen Befürchtungen erzählen. Manchmal ändert sich im Leben eine kleine Sache und es geht einem schon viel besser weil die Sache die sich verbessert gerade den Grad zwischen das Fass zum Überlaufen und nicht Überlaufen gerettet hat und damit dann eine Aufwärts statt Abwärtsspirale automatisch kommt.

Wenn ihr schon lange nichts mehr zu Zweit unternommen habt und du ganz gelinde gesagt, deine Frau noch gern hast, wäre es dann nicht vielleicht schön ihr davon zu erzählen? Vielleicht freut sie sich über einen Vorschlag und vielleicht bringt es etwas schönes mit sich die Zeit mal wieder bewusst zusammen zu genießen. Vielleicht nimmt auch das direkte ansprechen dir die Angst, weil deine Frau genau so offen dir antwortet, dass sie dich deswegen nicht verlässt wovor du ja scheinbar auch Angst hast und schon ist eine Sache besser geworden.

Ich urteile erstmal nicht, weil mir persönlich dafür zu viele Dinge fehlen, mitunter dein eigenes Gefühl welches ich ja nicht fühlen kann, ob es Sinn machen würde die Beziehung zu beenden. Ich persönlich bin aber immer dafür, wenn man keine Gefühle mehr hat, eine Beziehung zu beenden wenn man sich dessen ganz bewusst ist ODER es anzusprechen und gemeinsam eine gute Zwischenlösung zu finden wo zb das mit dem Geld geklärt wird. Vielleicht gibt es da ja etwas und vielleicht hilft das ansprechen ja auch schon wie gesagt.

Meine Psychologin hat mir damals immer gesagt, wenn du Angst vor etwas hast finde etwas gegen die Angst, ganz vereinfacht gesagt. Aktuell verstehe ich dein Wohlbefinden sehr gut. Du steckst wo fest, natürlich fühlt man sich dann sehr schlecht. Du hast Gedanken wie was wäre wenn...was wäre wenn wir uns trennen und das alles sehr teuer wird. Selbst wenn ihr euch nicht trennt kann man gemeinsam dafür jetzt eine Lösung finden, das hilft eben, für Eventualitäten eine Lösung zu haben, dass du eben nicht mehr Angst vor dem Schritt haben musst weil er weitere negative Dinge mit sich bringt.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen oder ein paar Anregungen geben. Auf jeden Fall verstehe ich dich gut und kann auch einiges sehr gut nachvollziehen.

x 1 #12


MrsNight
PS. Das Beispiel meiner Psychologin war von ihr ein eigenes. Um das vielleicht etwas besser zu verstehen. Ihr ging es damals in der Beziehung irgendwann sehr schlecht, sie war ständig unruhig und hat sich nicht mehr wohl gefühlt. Bis ihr auffiel, dass sie ständig Gedanken hat über wie es ist wenn wir uns mal trennen und ich dann die Wohnung nicht alleine zahlen kann. Sie hat es dann angesprochen und es wurde für die Eventualität eine Lösung gefunden. Sie haben sich gemeinsam extra dafür Geld zurück gelegt damit dieser Schritt falls er mal passiert angenehmer ist weil die Angst um ohje wie zahle ich das alles dann, nicht mehr da ist. Ab da ging es ihr besser. Auch wenn natürlich bei ihr nur das eine Problem herrschte, zeigt es, dass es einem schon viel besser gehen kann wenn das eine Problem nicht mehr besteht.

x 1 #13


O
@MrsNight
Vielen Dank für die netten Worte und Anregungen.

Ich habe heute Abend mit ihr geredet und es war ein nettes Gespräch. Am Ende haben wir uns umarmt und geküsst.

Ich habe jedoch meine konkreten Ängste nicht angesprochen, da ich diese meine Schwäche nicht so offen ansprechen wollte. Letztlich habe ich wohl Angst, dass sie dann diese Schwäche kennt.

Das Gespräch drehte sich eher um das Thema, warum wir uns in letzter Zeit nicht gut verstehen und wie es besser laufen kann.

Ich liebe meine Frau und möchte natürlich nicht, dass es zu einer Trennung kommt.

Aber meine Ängste machen mir diesbezüglich echt zu schaffen.

An manchen Tagen, so wie heute, läuft regelrecht ein Kopfkino.

An prof. Hilfe habe ich auch gedacht, jedoch erstmal aufgegeben, da kein Psychologe in der Nähe in absehbarer Zeit Kapazitäten hat.

#14


O
@MrsNight
Während ich an manchen Tagen denke, eine Trennung sei notwendig, macht mir der Gedanke heute unheimliche Angst.

Im verstehe nicht, weshalb sie Angst zum Abend kommt und den Schlaf raubt. Es ist sehr belastend.

Das einzige was manchmal hilft ist manchmal der Gedanke, wenn alles schief geht und ich plötzlich allein bin mit meiner Angst, dann habe ich nichts zu verlieren, das lässt dann die Angst etwas weniger werden.

Auch Ablenkung scheint etwas zu helfen.

Aber ich bin leider noch nicht soweit, dass ich diese Angstgedanken unter Kontrolle hätte.

x 1 #15


MrsNight
@optiman das mit dem Psychologen kenne ich sehr gut. Das einzige was mir dazu einfällt ist, trotzdem einen Termin machen. Wenn es dir in 10 Monaten nämlich immer noch schlecht geht hast du ab da vielleicht in 2 Wochen deinen Termin.

Und die andere Sache verstehe ich auch sehr gut. In unserer Gesellschaft wurde uns über sehr lange Zeit vor allem Männern eingeredet, dass Ängste haben und mal nicht stark sein als schwach gilt. Aber es ist völlig okay und hat nichts mit schwach sein zu tun. Oder vielleicht ist es auch schwach sein, nur dass eben schwach sein absolut okay ist und nichts schlimmes?
Ich verstehe aber sehr und das von mir selbst, dass du Angst hast deine Frau könnte dich dann anders sehen, wenn sie deine "Schwäche" kennt, dich eventuell nicht mehr so stark sehen oder womöglich als Belastung weil du ja "so viel" negatives und Gedanken und Ängste in dir trägst, sie vielleicht dann denken könnte ohje du ist noch mehr und ich muss da jetzt mithelfen und nein das ist mir alles zu viel mit meinem Mann. Und es eventuell sogar ausnutzen? All solche Gedanken hatte ich mal in so einer Situation. Letztendlich habe ich mir aber gedacht, ich möchte eine Person haben die mich so liebt wie ich bin und mich sicher und wohl fühlen und wenn es mir mal nicht gut geht weiß die Person davon alles. Wenn sie sich dann entscheidet wegen "sowas" was wirklich jeden starken Menschen passieren kann, dich zu verlassen...dann ist das für dich traurig, aber sehr gemein von deiner Frau. Man steht, finde ich, sowas gemeinsam durch, es bedeutet ja nicht dass es ab da zur Belastung für die nächsten 10 Jahre wird. Und das Ansprechen bedeutet auch nicht, dass das eintritt wovor du Angst hast. Vielleicht findet das deine Frau ja gar nicht schlimm, vielleicht findet sie dich dann nicht schwach, vielleicht hat sie Mitleid, vielleicht hilft sie weil sie dich genau so liebt, vielleicht wird es ab da ja besser. Wir denken oft gerade wenn wir Angst haben an alle negativen Auswirkungen, vergessen aber uns genau das Gegenteil zu sagen, das positive kann genau so eintreten.
Ich habe vor ein paar Monaten wieder Ängste gehabt die ich 4 Jahre oder so nicht mehr hatte und sie sind dann eingetreten wo ich gerade eine Partnerschaft hatte, wo mein Partner nicht unbedingt der beste im handeln solcher Probleme von anderen ist. Er ist mit sowas überfordert, er denkt erstmal das wird ab jetzt alles eine Belastung. Ich habe es dann aber an einem Abend angesprochen, dass er wissen soll, dass es mir zur Zeit nicht so gut geht. Entgegen meiner Erwartung war er ganz ruhig und hat überhaupt nicht so reagiert wie ich es befürchtet habe.
Ich empfehle dir nur, auch das vor deiner Frau anzusprechen, weil du in erster Linie der wichtigste Mensch für dich im Leben bist. Und man dafür keine Schonhaltung wegen anderen eingehen sollte. Es ist aber alles nur eine Empfehlung, ein Tipp von meiner persönlichen Seite aus, kein... nur meine Einstellung und Meinung dazu ist die einzig richtige. Ich sage das immer gern nochmal dazu 😊


Dass deine Angstgedanken abends schlimmer werden, klingt für mich total normal und eher danach als ob du allein oder mitunter ein ganz großes Problem mit diesem Gedankenkarusell hättest. Also dieses Gedanken sind nur Gedanken, die Realität ist am Ende gar nicht so schlimm, nur dass uns negative Gedanken natürlich auch negativ beeinflussen und Angst machen. Klar, abends fährt alles runter, alles ist ruhig, du bist nicht mehr so stark abgelenkt wie zum Tag wo man mehr Dinge tut, es ist vielleicht noch dunkel, du hast plötzlich Zeit zum nachdenken und dann raubt dir das natürlich auch noch den Schlaf. Das kennen viele. Und dass das normal ist, ist nicht meine Meinung, das ist wirklich so aufgrund der Fakten. Vielleicht kannst du eine Lösung finden wie du Abends den negativen Gedanken eben keinen Raum schenkst. Dafür gibt es auch sehr gute Bücher. Vielleicht kannst du dir Abends vor allem wenn du schlafen möchtest und wenn diese Gedanken aufkommen, sowas sagen wie ( ist übrigens ein Ansatz aus vielen dieser Bücher ): jetzt ist Zeit zum schlafen und ausruhen, mein Körper hat sich das verdient, zum nachdenken ist morgen auch noch genug Zeit am Tag.

x 1 #16


E
Zitat von optiman:
Bin etwas unter 50, Ehe besteht seit 20 Jahren.
Verstehe auch die Problematik.

Lese dich mal ein bzgl. Midlife-Crisis bei Männern. Oftmals geht es dabei um Verlust - Zukunfts usw. Ängste die die Gegenüber - Aussenstehende gar nicht nachvollziehen können.

x 1 #17

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SilentRoG
Zitat von optiman:
Aber ich bin leider noch nicht soweit, dass ich diese Angstgedanken unter Kontrolle hätte.

Das wirst du auch nie!
Du kannst Angst nicht kontrollieren.
Du kannst Sie aber akzeptieren.

Angst ist ein Gefühl und wenn du es ignorierst, kontrollierst l, verdrängst, dann kommt es nur stärker wieder, weil du die „Bedrohung“ bestätigst

Beim nächsten Mal, versuche sie zu akzeptieren. Sie ist halt da. Begrüße sie und vir allem hinterfrage sie.
Fühle das Gefühl zu Ende, statt zu versuchen auszubrechen.
Nehme den Gedanken und denke ihn zu Ende. Was wäre das schlimmste, was passieren kann?
Und dann frage dich, wie wahrscheinlich es ist.
Damit nimmst du der Angst die Bedrohung. Sie ist nur noch unangenehm. Und von Mal zu Mal wird sie schwächer.

x 2 #18


B
Zitat von optiman:
Aber ich bin leider noch nicht soweit, dass ich diese Angstgedanken unter Kontrolle hätte.

Vielleicht hilft es dir die Angst als ein Etwas zu verstehen, dass auf dich einwirkt. In deiner Beschreibung so wie ein Chef, der aber nichts zu sagen hat, weil die Entscheidungen triffst immer noch du. Aber, behandel deinen Chef deswegen nicht schlecht, sondern lasse ihn in gutem Gewissen.

Soweit ich dich verstanden habe verstehst du eine von dir initierte Trennung als Lösung in dem Sinne, dass du dabei das Sagen hast, weil es deine Idee ist. Aber da gewinnst du nichts dabei. Das wäre ja so als wenn jemand davor Angst hat gekündigt zu werden und deswegen kündigt.

Deine Ängste deiner Partnerin erzählen solltest du vielleicht eher einschleichen. Also ab und an mit unterschwelligen Anmerkungen: Ich kann mir ein Leben ohne dir nicht vorstellen, es wäre die Hölle. Und dann Schritt für Schritt steigern bishin zu: Ich habe höllische Angst, dass du mich verlässt. Da gibts sicher auch Schlagermusik, die das thematisiert.

x 2 #19


O
@SilentRoG
Ich versuche die Ängste teilweise zu durchdenken, mit der Abschlussfrage, was kann mir schlimmstenfalls passieren?
Das hilft dann auch. Dass Durchdenken dauert bei mir aber leider teilweise Stunden. Die eine oder andere Nacht war dann schon durch. Auch am Tag drauf merkte man noch ziemliche Ermüdung, obwohl die Angst dann schon nachgelassen hatte.

Es ist teilweise so, dass ich stundenlang über Wahrscheinlichkeiten grübele, ob die Befürchtungen wahr werden können.
Manchmal kommt dann die Erkenntnis, dass die Angst unbegründet ist. Aber auch hier sind dann schon wieder Stunden vergangen.

Hat jemand eine Tipp, wie man etwas zeitsparender und nächteschonender die Angst weiterziehen bzw. Durchdenken kann?

#20


A


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