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Ich finde meine Kollegin (wir arbeiten nicht direkt zusammen) sehr sympathisch. Vorweg: ich bin gleichgeschlechtlich und habe bei ihr auch das Gefühl, aber weiß es nicht genau. Am Anfang haben wir uns irgendwie abgecheckt und uns nur beachtet, wenn wir dachten die Andere merkt es nicht. Aus den Augenwinkeln habe ich öfter gesehen, wie sie mich beobachtet. Sie hat mir lange in die Augen gesehen, auch wenn wir nicht geredet haben. Eine Zeitlang war sie sehr abweisend. Ich habe dann angefangen ihr ab und zu etwas süsses vorbei zubringen. Dann war sie etwas offener, wenn Niemand sonst in der Nähe war. Seit einigen Wochen lächelt sie mich an oder spricht mich an, wenn andere Kollegen dabei sind. Ist irgendwie süss zu mir. Jetzt ist sie seit 3 Tagen wieder sehr abweisend und ich habe keine Ahnung warum. Sie ist also sehr wechselhaft. Manchmal hab ich das Gefühl, es ist ein Spiel um sich interessant zu machen. Oder ist sie hetero und sich nicht sicher ob Frauen etwas für sie wären? Was könnte ich unternehmen um sie aus der Reserve zu locken? Ich würde sie einfach gerne näher kennenlernen, ob als gute Kollegin oder mehr würde sich ja dann ergeben.

06.08.2025 10:49 • 07.08.2025 #1


31 Antworten ↓


Zitat von Whatsupphere:
Ich finde meine Kollegin (wir arbeiten nicht direkt zusammen) sehr sympathisch. Vorweg: ich bin gleichgeschlechtlich und habe bei ihr auch das ...

Ansprechen und fertig. Anfangs vielleicht spannend euer Verhalten, aber ohne einen Schritt nach vorne wird's nichts..

A


In Kollegin verguckt, aber was will sie?

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Gab es dasselbe Thema nicht schon mal so oder so ähnlich? Auch der Name kommt mir bekannt vor

Da bleibt dir nur direktes ansprechen sonst wirst du nie wissen was Sache ist

Ihr seid beide erwachsen und alt genug
Und nicht mehr im Kindergarten

Ansprechen und sagen was Sache ist

Und ja das fast identische Thema gab es bereits

Naja, das ansprechen empfinde ich jetzt als ein bisschen zu plump. Immerhin geht’s um ne Arbeitskollegen und der Flurfunk kann in solchen Fällen die Hölle sein. Fallen, falls es nicht zu einem happy end kommt.
Vielleicht schaffst du es ja über Smalltalk mal, den Sprung zu einem unverbindlichen Kaffee zu bekommen und das so dann weiter auszubauen.

Wissen deine Arbeitskollegen, dass du gleichgeschlechtlich unterwegs bist? sonst kann es ja auch zu einem Outing kommen und, je nachdem wie deine Kollegen unterwegs sind, kann ich auch das negativ auf die Arbeit auswirken.

@Whatsupphere Ihre Pause abchecken?

Erstmal wäre wichtig, dass Du sie näher kennen lernst…

@Whatsupphere Lad sie doch unverfänglich zu einem Kaffee ein und quatsch mit ihr, ich denke das dürfte ziemlich aufschlussreich werden. Eventuell hat sie die gleichen Gedanken wie du und ist nur etwa senttähsct das da nichts weiter passiert oder ist nur abwesend weil sie privat etwas beschäftigt

@Kruemel_68 Bisschen aggro oder so? Gott sei dank gabs nie ein Dr Krümel Team Aber zum glück bist du ja auch deines alters nach lebenserfahren und verhälst dich entsprechend nech?

Zitat von Marc_Sky:
Bisschen aggro oder so? Gott sei dank gabs nie ein Dr Krümel Team Aber zum glück bist du ja auch deines alters nach lebenserfahren und verhälst dich entsprechend nech?

Ja, in der Tat, das tue ich. Mit 46 Jahren sollte ich durchaus in der Lage sein, so etwas anzusprechen.

@Kruemel_68 Und du solltest mit deinen 59 gelernt haben wie man mit Menschen umgeht statt ständig aus eigenem Frust mit der Keule auf andere draufzuhauen wenn die eh schon eigene Probleme haben

@Kruemel_68 ich gebe dir hauptsächlich recht. Allerdings kommt hier noch hinzu dass man nicht weiss ob die Person tatsächlich auch gleichgeschlechtlich ist. Das braucht dann glaube ich noch mal extra Überwindung.

Zitat von Marc_Sky:
@Kruemel_68 Und du solltest mit deinen 59 gelernt haben wie man mit Menschen umgeht statt ständig aus eigenem Frust mit der Keule auf andere ...

Wenn Du meinst. Und 57 bitte.

Zitat von Cathy79:
@Kruemel_68 ich gebe dir hauptsächlich recht. Allerdings kommt hier noch hinzu dass man nicht weiss ob die Person tatsächlich auch ...

Aber auch das lässt sich doch in einem Gespräch klären. Und wenn es nicht so ist, weiß man wenigstens Bescheid und kann es für sich abhaken.

@Kruemel_68 ich denke trotzdem dass das noch schwieriger ist, denn theoretisch wenn in der Firma keiner Bescheid weiss wäre sie ja dann gleichzeitig auch geoutet.

Zitat von Kruemel_68:
Wenn Du meinst. Und 57 bitte.

Meine ich und für machne ist das ein Problem den ersten Schrit zu machen, wenn da die Sexualität wie in dem Fall mit dazu kommt ist das für diejenigen durch einige Gründe (imense Vorurteile, Hass, teils Tabu etc) noch schwerer.Da verhält sich die TE um einiges erwachsener als du

Abweisendes Verhalten bei der Arbeit kann manchmal einfach nur bedeuten dass man auf seine Arbeit konzentriert ist oder schlechte Laune hat wegen der Arbeit. Das muss man ja nicht immer gleich persönlich verstehen.
Bei mir ist es so dass meine Kollegen ständig irgendwas privat machen wollen worauf ich eigentlich gar keine Lust habe. Aber das wäre doch immer die beste Möglichkeit Leute von der Arbeit privat besser kennen zu lernen..Ansonsten vielleicht in der Pause mehr miteinander quatschen und wenn man gemeinsame Interessen hat kann man sich zu sowas doch auch mal verabreden? Man muss ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Aber wenn man dann in einem anderen Umfeld ist wird man schon eher merken ob da was ist oder nicht. Meistens wird sowieso sehr zeitnah die Information geliefert ob partner oder kinder vorhanden sind. Das ist fast immer das erste was ich von den Leuten bei der Arbeit weiß.

Niemals, niemals ein Techtelmechtel mit Kollegen! Hab das früher mal erlebt, wie da mal zwei zusammenkamen. Die echt nette vorherige Ehefrau wurde zu Unrecht da mit in den Focus aller gezerrt. Derjenige welche war mit ihr 2 Jahre neue verheiratet, dann kam die Scheidung. Alles bekamen alle mit, auch ihre Streits am Ende, wir wußten sogar wie ihre Anwälte hießen. Am Ende, halbes Jahr nach der Scheidung, hat siejenige welche dann doch noch gekündigt, weil sie das Dauergetuschel von den um die 100 Kollegen nicht mehr ausgehalten hat und auch sonst, würde ich keinem klar denkenden Menschen empfehlen eine Beziehung mit einer/m Kollegen aufzunehmen. Es ist ein doppeltes Risiko durch den Druck von außen durch die Kollegen. Flurfunk wie es hier schon sehr treffend beschrieben wurde. Außerhalb des Kollegiums und der Arbeit gibt es noch etwa vier Milliarden Menschen die verfügbar sind und wo der Job nicht dauergefährdet ist.

Zitat von Windy:
Niemals, niemals ein Techtelmechtel mit Kollegen! Hab das früher mal erlebt, wie da mal zwei zusammenkamen. Die echt nette vorherige Ehefrau wurde ...

wo die Liebe hinfällt, kann man nicht unbedingt entscheiden.
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@SilentRoG

Nein, aber einen guten Job wo man sich wohlfühlt, wärs mir dann auch nicht Wert. Is heutzutage ja auch nicht mehr selbstverständlich.

Zitat von Windy:
@SilentRoG Nein, aber einen guten Job wo man sich wohlfühlt, wärs mir dann auch nicht Wert. Is heutzutage ja auch nicht mehr selbstverständlich. ...

Ich denke es kommt stark drauf an, wie man damit umgeht. Wenn man Besenkammer Geschichten fördert, dann wär es kein Wunder, dass man in aller Munde ist. Aber wenn’s unterschiedliche Abteilungen sind, man seine Beziehungstat Geschichten zu Hause aus diskutiert und nicht im Geschäft, dann steht dem doch nichts im Wege.

ich wäre eher vorsichtig bezüglich des Gleich geschäftlichen Outings, das es ja auch heutzutage noch verklemmte Personen gibt.
und genau deshalb ist glaube ich auch ein plumpes ansprechen, was hier ja man als Erwachsene ansehen, eher schwierig.

@SilentRoG

Gerade wenn man psychische Probleme hat, ist es denke ich keine sehr gute Idee, sich so einen zusätzlichen Nervfaktor noch ins eigene Nest zu setzen, mit dem man ohnehin schon genug zu tun hat, es sauber und gemütlich zu halten. Beziehungen auf Arbeit kosten Nerven, weil man da halt nicht einfach so wegkann und es einen immer verfolgt, egal wo der Kollege gerade tätig ist. Wenns natürlich getrennte Filialen sind, wo man sicher weiß, der/die andere bleibt dort, ist es vielleicht eine Überlegung Wert, dann sind da aber auch die Betriebszusammenkünfte, die man gegebenenfalls aushalten muß.

A


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