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Butterfly-8539

Butterfly-8539
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Wie ist euere Meinung dazu? Wie fühlt ihr?

Mir tut das Tier unendlich leid. Hätte ihm so sehr die Freiheit gewünscht, war aber von Anfang an skeptisch. Eine kurze Freude kam auf, als er nach dem Rettungsversuch wieder schwamm, aber das Seil ging mir nicht aus dem Kopf. Das wird der Grund sein, weshalb er nicht weiter schwimmt. Möglich, das er auch sein inneres Navi verloren hat und den Weg nicht mehr orten kann.
Mich wühlt es auf, das Menschen wohl die Situation und das aktuelle Leid des armen Tieres verursacht haben, indem Fischernetze im Meer herumschwimmen und sich nicht nur dieses Tier darin verfangen hat. Es ist eines von sehr vielen. Von den meisten bekommen wir wohl nichts mit, doch wenn man recherchiert, heißt es:" das sich viele Delphine, Haie, Wale, Wasserschildkröten und wichtige andere Ttiere darin verfangen und qualvoll sterben. Warum wird dagegen nichts unternommen.
Ein Wal trägt für das Klima der Erde (Sauerstoff. . . . ) und des Meeres enorm viel bei. Er ist Klimaschützer. Ihr Körper dient als riesiger Kohlenstoff-Speicher und sind nach ihrem Tod eine wertvolle Nahrungsquelle für das leben in der Tiefsee. Ihre Zukunft ist unsere Zukunft.
Wenn ein Wal stirbt, sinkt er auf den Meeresgrung, nährt unzählige Kleinlebewesen und bietet Schutz für andere Meeresbewohner über viele Jahre hinweg.
Dieser geht nun elendig am Strand zugrunde, da er wohl das Seil immer noch im Maul und wohl Magen hängen hat. Das Übel ist der Mensch, der geldgierig, sowie hirnlos auf den Meeren . . . . .
Ein Bekannter reinigt seit Jahren Meere, Seen, Flüsse von Plastikmüll und sieht welch Elend das bei Tieren verursacht. Alles von Menschen verursacht und andere Lebewesen sterben deshalb.

19.05.2026 x 12 #1


2093 Antworten ↓
K

Kunigunde-die45
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Zitat von Sonnenzauber:
Ja es ist vorbei. Für mich war’s aber schon vorbei als er frei gelassen wurde. Dass er nicht mehr lebt war leider abzusehen, bei 0.1% Chance.

Ja, so ist es bei mir auch, danke. Als er oder sie frei war, fand ich es gut und somit war für mich das Thema erledigt. Man könnte nun aber auch sagen, er war auf der Sandbank schon "frei"... Der Begriff der Freiheit ist eben schwer zu definieren, ob in der Natur oder beim Menschen in seinen komplexen sozialen Systemen, ob Familie oder Gesellschaft oder Existenz.

Konkret beim Wal war es so, dass ich ganz erstaunt war, dass sie ihn so weit weg bringen konnten. Dass er angeschlagen hat an der Bargenwand und sehr hohen Stress hatte, war gar nicht gut. Ins Wasser lassen, wo er schwimmen kann und dann sich selber überlassen, finde ich zwar nur teilweise gut, denn er war wohl zu geschwächt.

Trotzdem war für mich die Freilassung der Zeitpunkt, an dem ich erleichtert aufgeatmet hatte. Mein Gedanke: Egal wie, aber er soll jetzt zurück in die Natur!

Und da ist er jetzt. In einem Naturschutzgebiet.
Mein Wunsch: Die Menschen sollen seinen Kadaver nun in Ruhe lassen. (Das wollen sie nicht. Sie reden schon von Überführung nach Deutschland.)

Mir kam die Freilassung im entferntesten Sinne so vor, wie das Loslassen, wenn einer in einer Beziehung Schluss macht und andere Wege gehen will.

Die einen können gut loslassen und den Menschen ziehen lassen und die anderen hängen noch zwanzig Jahre später an ihm.

Beides ist für den jeweiligen Menschen richtig, weil es den Charakter des Menschen darstellt. Es zeigt unsere schöne charakterliche Vielfalt.
So sehe ich es beim Wal auch. Die einen schauen noch zurück und die anderen haben bereits losgelassen, und wieder andere sind gar nie eingestiegen.

Alle drei Persönlichkeitstypen dürfen nebeneinander versöhnlich bestehen bleiben.

In der heutigen Zeit- und das hat entfernt ebenfalls mit dieser Walgeschichte zu tun, nämlich mit dem Umgang der Medien und dem Umgang der Leute in den social media- wird jemand, der eine andere Meinung hat, schnell zum Gegner.

Das müssen wir durchschauen und durchbrechen.
Sonst wird die Welt nicht mehr versöhnlich.

17.05.2026 10:32 • x 8 #1988


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A


Wal-Drama in der Ostsee Ihre Zukunft ist unsere Zukunft

x 3


Islandfan

Islandfan
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Mir gefällt schon die Wortwahl "Gegner" nicht. Hier gab es keine Gegner, sondern nur Menschen, die eine abweichende Meinung hatten.Niemand hier wollte dem Wal etwas Böses, jeder war auf seine Weise empathisch, jeder hätte ihm gegönnt,dass er noch ein schönes Leben vor sich hat. Aber diese beinahe Prophetisierung des Wals war schon für mich sehr befremdlich. Es ist ein Wal, der nun mal, da er hier gestrandet ist, Aufmerksamkeit bekam, während zeitgleich ähnliche Geschichten rund um den Globus passierten. Man sollte realistisch sein und Empathiebekundung allein hat noch niemanden gerettet.
Viele Völker, die naturnäher leben als wir haben einen realistischeren Blick auf die Natur. Wer näher der Natur ist, der verklärt vieles nicht. Gerade Staaten mit einer traditionellen Fischereigeschichte erleben öfters derartige Situationen und für sie ist das auch nichts Neues. Sie sind da viel relaxter.
Der intensive Fischfang in den Weltmeeren ist ja nur ein Thema, alle Waren, die wir aus Fernost beziehen, kommen über die Weltmeere, verschmutzen die Meere, etc. In unserer westlichen Welt kann sich dem kaum einer entziehen, wir alle profitieren davon bei gleichzeitiger Umweltverschmutzung.
Ich habe hier aber eins gelernt. Ich möchte von niemandem belehrt werden, es gibt kein richtig oder falsch, es gibt nur Meinungen und auf diese hat ein jeder sein Recht.

17.05.2026 15:17 • x 6 #1997


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Islandfan
Mir ist das zu viel Medienhype. Mir tut der Wal zwar leid, aber es berührt mich nicht übermäßig, auf der Welt sterben in jeder Minute Menschen oder Tiere auf grausame Weise, da ist es für mich kein Unterschied nur weil es beim Wal durch die Medien geht.
Ja klar ist die Umweltverschmutzung zwar schlecht, aber bei unserem Konsumverhalten auch kaum zu ändern.

x 7 #2


Butterfly-8539
Zitat von Islandfan:
Mir ist das zu viel Medienhype. Mir tut der Wal zwar leid, aber es berührt mich nicht übermäßig, auf der Welt sterben in jeder Minute Menschen oder Tiere auf grausame Weise, da ist es für mich kein Unterschied nur weil es beim Wal durch die Medien geht. Ja klar ist die Umweltverschmutzung zwar schlecht, aber bei ...

Ich verzichte auf die Mengen an Konsum und versuche soviel Plastik zu vermeiden wie es möglich ist. Werfe auch nicht jeden Abfall wahllos irgendwo hin. Wir haben Wertstoffhöfe wo Bürger zuvor sorgsam alles zerpflücken müssen. Ich achte auf gute Ware, vorallem Kleidung, um sie nicht ständig wegwerfen zu müssen, da ggf. Löcher etc. in kurzer Zeit entstanden sind. Frühere Ware, oder etwas bessere hält auch länger. Somit ist wieder am Konsumverhalten etwas gewonnen. Wenn jeder einzelne auf Kleinigkeiten achten würde, sich nicht jeden Kram schicken lassen würde, sondern in einen Laden ginge, gäbe esnicht soviel Vermüllung, Vieles wird nur hin und hergekarrt, Pakete vernichtet/gekauft und Ware hergestellt/vernichtet, da es nicht gefällt. In einem Laden sieht man es und vermeidet das verschicken.

Auch die Sache mit Netzen ist nur, da billig und in Massen abgefischt werden muß, damit andere den Kragen durch Gewinne voll bekommen. Soviel wird sicher nicht benötigt. Das meiste landet wieder im Meer, ob abgeschnittene Haifischflossen etc., nur damit die Gier gestillt wurde. Bestimmte Menschen sind das Übel die aus Geldgier die Meere so zurichten. Zuletzt gab es eine Sendung wie Fischer auf Großschiffen fast als Skla. geschlagen und gehalten werden. So gehen diese dann auch mit Meerestieren um.
Menschen sterben überall, ob Kriege oder normalem Sterbeprozess. Da könnte man auch sagen, wir würden ohne Medien gar nichts mitbekommen. Die Augen verschließe ich bei allen Themen nicht. Wenn jeder einen kleinen Teil beitragen würde, wäre die Welt eine Bessere.
Möchte nicht wissen, wieviel Nahrungsmittel, auch Fisch täglich weggeworfen wird. . Alles unnützer Raubbau an der Natur. Tiere töten um zu überleben. Menschen aus Geldgier und falschem Konsumverhalten. Nur solange, wie es das noch gibt. Wale sind schon rar geworden und der Mensch wird sich noch umschauen.
Der Wal wird vom Museum dort obduziert werden. Muß somit aus dem Meer geholt werden, was auch Aufsehen erregen wird. Er kann so nicht liegen bleiben, würde wohl alles verseuchen im Umfeld, da er an der Luft verendet.

x 5 #3


Sonnenzauber
Der Wal ist da ja erst nicht seit gestern, es gab gefühlt 100 Wal 🐳 Experten die alle einen Plan hatten. Keiner durfte diesen ausführen. Ja man hätte ihn retten können, und ja man sieht einfach dabei zu eine Schande für das ganze Land. Meine Meinung dazu 🫣

x 7 #4


Mariebelle
Das Einzelschiksal dieses Wals ist natuerlich dramatisch.

Aber der Hunger nach Meerfisch/wild gefangen ist ja ungebrochen.Daher kommen die Netzreste.

Kaum einer bekennt sich zum Verzehr von Zuchtfischen/fish farming.

x 5 #5


Islandfan
Zitat von Butterfly-8539:
Wenn jeder einen kleinen Teil beitragen würde, wäre die Welt eine Bessere.

Diese Phase hatte ich mal und die hat mich depressiver gemacht. Ich trage zumindest nicht bewusst einen Teil dazu bei, was natürlich nicht heißt, dass ich Müll in den Wald werfe oder die Umwelt mit Absicht verschmutze, aber man hat ja meistens keinen Einfluss auf alles. Ich fahre Auto, konsumiere und versuche meine Lebenszeit möglichst hedonistisch zu gestalten, mir ist vieles mittlerweile tatsächlich egal.
Kann man kritisieren, ist aber so, zumal auch die Umweltaktivisten ihre Umwelt verschmutzen, es aber so dastehen lassen, als wäre der Verzicht auf den Coffee to go Becher eine Heldentat.

Wale sind schöne Tiere, habe mal einen in der Natur auf Island gesehen, das ist für mich Freiheit. Auch wenn ich Tiere liebe, werden sie oft zu sehr vermenschlicht.

x 4 #6


boomerine
Das Danke geb ich dir gerne @Islandfan, bis auf deinen letzten Satz.
Auch das hat seinen Grund.

x 1 #7


Mariebelle
Das Einzelschiksal des Wal ist in allen Medien und somit real erlebt/miterlebt.

Das Schiksal von Massen gequaelter Tiere wird nur ungern gezeigt oder besprochen.

x 9 #8


Dunkelbunte
Wir alle sind seit Jahrzehnten dafür verantwortlich, das Tiere sterben und aussterben.

Unsere Konsum-Geilheit kennt keine Grenzen.

Der Schaden ist längst angerichtet.

Wenn der Einzelne sein Konsumverhalten ändert, rettet es kein Tier und dreht auch nicht den Klimawandel, aber es ist moralisch zu loben. Aber der Zug ist vor langer Zeit abgefahren.

Jetzt ist es vor "unserer Haustür" passiert und wurde medial ausgeschlachtet. Aber geben tut es das schon JAHRE.

x 6 #9


Supergirl01
Mir tun die Tiere auch leid, aber was soll man als einzelner machen?
Da müsste von der Politik mehr kommen und das weltweit. Dass Tiere überhaupt mehr Schutz bekommen sollten. Menschen breiten sich aus und interessieren sich für Wildtiere nicht. Dabei heißt es, der Mensch soll den Planeten schützen...
Wir machen doch alles kaputt, anstatt das zu nehmen was wir brauchen, nehmen wir alles, weil Geld ja viel wichtiger ist als der Schutz unserer Natur.
Was soll man dazu noch sagen?
Der Mensch hat alles kaputt gemacht.

x 5 #10


Mariebelle
Auf der Erde leben sehr viele Menschen.
Diese alle zu ernaehren faellt schon schwer.

Ausserdem sind Resourcen nicht gerecht verteilt.

Wenn jeder seinen Fleisch/Fisch etc Verbrauch etwas zuegelt ,koennte das schon einen kleinen Unterschied machen. Nicht gemeint sind hier Menschen die jahrelang hungern,gerade mal genug zu Leben haben,unwirtlichen Weltregionen.

Das ist eine Sache fuer Politiker und Wirtschaftsleute.

x 1 #11


Sonnenzauber
@Mariebelle es ist nicht der kleine Verbraucher der zählt. Es sind die Groß Industrien. Überleg mal die ganzen Hotels, Restaurants, Großveranstaltungen wie die Wiesn. Was da an Fleisch und Fisch verbraucht wird, ich möchte es nicht wissen.

x 2 #12


Cornelie
Jeder einzelne könnte mal anfangen.
Auch auf allen Veranstaltungen.
Brauchte das alles?
Braucht man Das alles.
Vor dem Kauf. Mal den Kopf einschalten.
ZB online einkaufen in China . Weil mir ist langweilig.
Das zieht sich quer auch durch das Essverhalten .
Erdbeeren im Dezember....

x 8 #13


Mariebelle
Zitat von Sonnenzauber:
@Mariebelle es ist nicht der kleine Verbraucher der zählt. Es sind die Groß Industrien. Überleg mal die ganzen Hotels, Restaurants, Großveranstaltungen wie die Wiesn. Was da an Fleisch und Fisch verbraucht wird, ich möchte es nicht wissen.

Die Industrie produziert auch fuer Lebensmittel Geschaefte.
Nicht jeder geht in all -u -can -eat Hotels oder geht auf Kreuzfahrten.
Eine grosse Menge essen kann man auch zu Hause.

x 2 #14


Sonnenzauber
Ich kenne soooooooo viele die vegetarisch leben, und es hat sich absolut gar nix an der Industrie geändert. Eher im Gegenteil 🤷🏻‍♀

x 2 #15


Cornelie
Man macht es sich viel zu einfach. Mit dem " ich kann dich nichts ändern "
" der Zug ist längst abgefahren "

ME versucht man sich nur aus der Verantwortung zu ziehen

x 2 #16


Mariebelle
Zitat von Cornelie:
Jeder einzelne könnte mal anfangen. Auch auf allen Veranstaltungen. Brauchte das alles? Braucht man Das alles. Vor dem Kauf. Mal den Kopf einschalten. ZB online einkaufen in China . Weil mir ist langweilig. Das zieht sich quer auch durch das Essverhalten . Erdbeeren im Dezember....

Ich versuche lokal zu kaufen.Ist dann meist teurer,aber ich unterstuetze damit die heimische Wirtschaft.
Zum Glueck bin ich von Haus aus kein Vielesser.
Bin mir aber im Klaren ,dass Essen fuer viele eine Sucht ist,wenn es ueber das Sattessen hinaus geht.

Natuerlich goenne ich mir auch was Suesses und Kekse o Kuchen.
Das sehe ich aber nicht als 'Suende'.,wie viele hier das nennen.


Brauche keine Erdbeeren o Beeren etc im Winter.

x 4 #17

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Mariebelle
Zitat von Sonnenzauber:
Ich kenne soooooooo viele die vegetarisch leben, und es hat sich absolut gar nix an der Industrie geändert. Eher im Gegenteil 🤷🏻‍♀

Vegetarisch...braucht auch viel Anbauflaeche .Eine gemischte Ernaehrung scheint mir die beste Art.
Fleisch an bestimmten Tagen u einem Wochentag finde ich vertretbar.

x 3 #18


Cornelie
Indem wir andere vorschieben und sagen wir können nichts tun . Versuchen wir nur unser eigenes Fehl Verhalten rechtzufertigen.
Um so weiter zu machen.
ZB Konsum und plötzlich stellen wir fest brauchen wir doch nicht. Also Tonne auf und weg damit

Übrigens wenn man genau hinschaut ist das auch ein Verhalten im Umgang miteinander

Bei und suchen wir eine Rechtfertigung. Bei anderen ist es rin böses Vergehen

x 2 #19


Sonnenzauber
Wenn man genügend Zusatz Stoffe zu sich nimmt kann man durchaus vegan leben. Mein Weg ist es nicht. Und dazu stehe ich auch. Gesundheitlich braucht der Mensch auch Fleisch ab und an, rote Blutkörperchen usw. Aber halt alles in Maßen. Eigentlich gings hier ja auch um den Wal 🐳 Fisch hingegeben esse ich sehr selten. Meine Meinung nach wie vor man hätte ihn locker retten können.

x 3 #20


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