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Schlaflose
Zitat von Sentinel2003:
DAS konnte niemand erahnen!

Doch natürlich. Die Prognosen gingen überwiegend in diese Richtung.

x 3 #1981


Schlaflose
Zitat von Logo:
Auf Fisch zu verzichten wird nicht reichen,

Das ist ja auch nicht notwendig, denn ein Großteil der Fischproduktion stammt aus abgegrenzten Zuchtgebieten im Meer oder Aquakulturen auf dem Festland.

x 2 #1982


A


Wal-Drama in der Ostsee Ihre Zukunft ist unsere Zukunft

x 3


Logo
Zitat von Schlaflose:
Doch natürlich. Die Prognosen gingen überwiegend in diese Richtung.

Und alle, die hier dieser Ansicht waren, wurden als Gegner eingestuft, unempathisch, störend, negativ denkend und hoffnungslos. Rollende Augen

x 5 #1983


Schlaflose
Zitat von Logo:
Und alle, die hier dieser Ansicht waren, wurden als Gegner eingestuft, unempathisch, störend, negativ denkend und hoffnungslos. Rollende Augen

Genau, dabei ist man einfach nur realistisch und sonst nichts 😄

x 2 #1984


NeonPixie
Zitat von Sentinel2003:
DAS konnte niemand erahnen! Das Geld wurde richtig investiert, meine Meinung!

Doch, nahezu alle Experten warnten genau davor. Man hätte das Tier erlösen sollen und in Tierschutz allgemein investieren sollen.

x 1 #1985


Logo
Zitat von Schlaflose:
Das ist ja auch nicht notwendig, denn ein Großteil der Fischproduktion stammt aus abgegrenzten Zuchtgebieten im Meer oder Aquakulturen auf dem Festland.

Das ist wohl wahr, hat aber auch ökologische Probleme, denn das Futter wird wiederum aus dem Beifang kleiner und nicht gewünschter Fische in Form von Pellets hergestellt.
Nächstes Problem sind verwendete Antibiotika.
Hab mal einen Film über die Zucht von Pangasiuswelsen in Vietnam gesehen und diese sofort aus der Nahrungsliste gestrichen.
Alles nicht so einfach, aber auf jeden Fall schonend für die Fischbestände im Meer, wenn es richtig gemacht wird, was wiederum den Ertrag schmälert.

Man versucht ja mit Fangbegrenzungen und Regelungen für Netzgrößen und Maschenweiten regulierend einzugreifen.
Aber wie immer halten sich leider nicht alle dran.

x 2 #1986


K
Zitat von Sonnenzauber:
Ja es ist vorbei. Für mich war’s aber schon vorbei als er frei gelassen wurde. Dass er nicht mehr lebt war leider abzusehen, bei 0.1% Chance.

Ja, so ist es bei mir auch, danke. Als er oder sie frei war, fand ich es gut und somit war für mich das Thema erledigt. Man könnte nun aber auch sagen, er war auf der Sandbank schon "frei"... Der Begriff der Freiheit ist eben schwer zu definieren, ob in der Natur oder beim Menschen in seinen komplexen sozialen Systemen, ob Familie oder Gesellschaft oder Existenz.

Konkret beim Wal war es so, dass ich ganz erstaunt war, dass sie ihn so weit weg bringen konnten. Dass er angeschlagen hat an der Bargenwand und sehr hohen Stress hatte, war gar nicht gut. Ins Wasser lassen, wo er schwimmen kann und dann sich selber überlassen, finde ich zwar nur teilweise gut, denn er war wohl zu geschwächt.

Trotzdem war für mich die Freilassung der Zeitpunkt, an dem ich erleichtert aufgeatmet hatte. Mein Gedanke: Egal wie, aber er soll jetzt zurück in die Natur!

Und da ist er jetzt. In einem Naturschutzgebiet.
Mein Wunsch: Die Menschen sollen seinen Kadaver nun in Ruhe lassen. (Das wollen sie nicht. Sie reden schon von Überführung nach Deutschland.)

Mir kam die Freilassung im entferntesten Sinne so vor, wie das Loslassen, wenn einer in einer Beziehung Schluss macht und andere Wege gehen will.

Die einen können gut loslassen und den Menschen ziehen lassen und die anderen hängen noch zwanzig Jahre später an ihm.

Beides ist für den jeweiligen Menschen richtig, weil es den Charakter des Menschen darstellt. Es zeigt unsere schöne charakterliche Vielfalt.
So sehe ich es beim Wal auch. Die einen schauen noch zurück und die anderen haben bereits losgelassen, und wieder andere sind gar nie eingestiegen.

Alle drei Persönlichkeitstypen dürfen nebeneinander versöhnlich bestehen bleiben.

In der heutigen Zeit- und das hat entfernt ebenfalls mit dieser Walgeschichte zu tun, nämlich mit dem Umgang der Medien und dem Umgang der Leute in den social media- wird jemand, der eine andere Meinung hat, schnell zum Gegner.

Das müssen wir durchschauen und durchbrechen.
Sonst wird die Welt nicht mehr versöhnlich.

x 9 #1987


SilentRoG
Ich esse nur Fischstäbchen die kommen aus dem Kühlregal und nicht aus dem Meer.

#EatMoreChicken
#Ironie!

#1988


YellowFerrum
Fast kein Wildtier stirbt an Altersschwäche; Wildtiere werden lebend gefressen. Die Natur ist erbarmungslos und es geschieht täglich millionenfach überall. Auch Hauskatzen sorgen dafür, sofern sie Freigänger sind. Ist das betroffene Tier klein, gibt es kein Mitleid, ist es groß, fließen die Tränen.

Hätte man den Wal seinem Schicksal überlassen, wäre er vermutlich qualvoll verendet, wie es so ist in der Natur. Man hätte den Sterbevorgang beschleunigen können, indem man ihn tötet. Das ist üblich gegenüber Wildtieren.
Aber nun geschieht es, dass der Wal zum Medienstar wird. Die eigentlichen Spezialisten und Behörden stellen fest, dass sich eine Armee an Youtubern, Kleintierärzten, Unternehmern und sonstigen Wichtigtuern zerstritten in den Vordergrund drängen und ziehen sich zurück, klugerweise, denn eine Tötung wäre nicht mehr vermittelbar gewesen und hätte einen Sturm der Entrüstung nach sich gezogen.

Daran Anteil, ich meine sogar die Ursache, hat auch das vor den PC`s sitzende Publikum gesetzt, denn das ist es, was bedient wurde mit einer abenteuerlichen Rettungsaktion, die Millionen kostete und vor dem man sich profilieren kann.

Alles ging über eine normale Anteilnahme hinaus und war in manchen Teilen völlig hysterisch. Nach keinem Attentat mit zahlreichen menschlichen Toten habe ich derartiges gelesen. Die Relationen sind völlig außer Kraft gesetzt worden.

x 7 #1989


S
Zitat von Kunigunde-die45:
Und da ist er jetzt. In einem Naturschutzgebiet.
Mein Wunsch: Die Menschen sollen seinen Kadaver nun in Ruhe lassen. (Das wollen sie nicht. Sie reden schon von Überführung nach Deutschland.)

Nicht dass er/sie da noch ein Ehrengrab auf Poel bekommt, mit großer Bronzefigur. Ironie
Man sollte doch jetzt bitte bitte dem Tier seine Ruhe lassen. 🙏

x 4 #1990


S
Zitat von NeonPixie:
Doch, nahezu alle Experten warnten genau davor. Man hätte das Tier erlösen sollen und in Tierschutz allgemein investieren sollen.

Diese Experten hatte ja alle "keine Ahnung". Deshalb haben es u.a. dann einige selbsternannte "Experten" übernommen, mit nun bekanntem Ausgang. Dennoch hätte es ja auch gut ausgehen können, es war ein Versuch. Das Problem dabei ist nur, dass dem "Versuchstier" möglicherweise noch mehr unnötiges Leid durch diese ganze Aktion zugeführt wurde. Alles zusammengenommen ist dieser noch junge Buckelwal an menschlichem Versagen gestorben.

x 2 #1991


AnneKaffeekanne
Naja … hinterher wirken Alternativen immer klarer, weil man das Ergebnis schon kennt … hätte hätte Herrentoilette … rückblickende Besserwisserei …

Der Einwand, man hätte das Geld besser dem Tierschutz spenden sollen, ist ja ein Effizienzargument … Ressourcen sollen dort eingesetzt werden, wo sie den größten Nutzen bringen … Das kann vernünftig sein.

Aber sowas wie: „Deshalb hätte man gar nicht helfen sollen“ wirkt schnell zynisch, mMn, weil man so tut, als dürfe man nur helfen, wenn die Hilfe garantiert maximal effizient ist.

Menschen reagieren nunmal auf spektakuläre Einzelfälle stärker als auf abstrakte Statistiken … erwiesenermaßen … u. man darf auch nicht vergessen, dass Entscheidungen in solchen Situationen unter Unsicherheit u. emotionalem Druck getroffen werden … Und dass der Versuch gescheitert ist, macht ihn ja auch nicht automatisch sinnlos.

x 5 #1992


hereingeschneit
Da die genauen Umstände des Todes ja noch nicht geklärt sind und vielleicht auch nie geklärt werden (zumindest für die Öffentlichkeit), finde ich die Aussage, dass er es sowieso nicht überlebt hätte, auch nicht so ideal, denn wir wissen es einfach nicht. Wir sind keine Hellseher, wir gehen einfach nach unserem Gefühl.

Im Grunde genommen ist es doch immer so. Man kann nur einen Weg gehen, deshalb sind manche Entscheidungen im Leben ja so schwierig, weil man oft nicht zurück kann, sondern mit den Konsequenzen dieser Entscheidung leben muss. Das Problem: Man kennt nicht alle Konsequenzen vorher, aber die Entscheidung muss getroffen werden.

Ich selbst bin da sehr im Zwiespalt. Einerseits denke ich mir, wenn man eh nicht weiß, ob er es schafft, die Chancen sogar eher gering sind, sollte man dann wirklich sooo viel Geld investieren?
Anderseits denke ich, dass es schon jedes Leben wert sein sollte, dass man versucht es zu retten, egal was es kostet.

Und ich bin echt froh, wenn ich es nicht entscheiden muss.

x 4 #1993


Logo
Man kann ja anderer Meinung sein und trotzdem eine andere Entscheidung akzeptieren.
Das nennt man Demokratie.
Und über die Verwendung anderer Leute Geld lässt sich trefflich diskutieren.
Es war das Geld der Millionäre, abgesehen von der Unterstützung der freiwilligen Helfer und die können damit machen was sie wollen.
Ja und hinterher ist man immer schlauer und kann sagen, seht ihr, ich habe es gleich gesagt.
Nützt aber keinem was.
Entscheidend ist, was man draus für die Zukunft lernt, um Fehler bei der Walrettung zu verhindern, die zu einem unnötig langen Leidesweg, mit letztlich erfolglosem Ausgang, führen.

x 4 #1994


boomerine
Ich denke der Ausgang wurde durch den Menschen verzögert.
Wenn Timmy gesund gewesen wäre hätte er es geschafft.
Aber er war es nicht.
Er wollte sterben.
Sonst wäre er nicht mehr zurückgekommen.

x 2 #1995


Islandfan
Mir gefällt schon die Wortwahl "Gegner" nicht. Hier gab es keine Gegner, sondern nur Menschen, die eine abweichende Meinung hatten.Niemand hier wollte dem Wal etwas Böses, jeder war auf seine Weise empathisch, jeder hätte ihm gegönnt,dass er noch ein schönes Leben vor sich hat. Aber diese beinahe Prophetisierung des Wals war schon für mich sehr befremdlich. Es ist ein Wal, der nun mal, da er hier gestrandet ist, Aufmerksamkeit bekam, während zeitgleich ähnliche Geschichten rund um den Globus passierten. Man sollte realistisch sein und Empathiebekundung allein hat noch niemanden gerettet.
Viele Völker, die naturnäher leben als wir haben einen realistischeren Blick auf die Natur. Wer näher der Natur ist, der verklärt vieles nicht. Gerade Staaten mit einer traditionellen Fischereigeschichte erleben öfters derartige Situationen und für sie ist das auch nichts Neues. Sie sind da viel relaxter.
Der intensive Fischfang in den Weltmeeren ist ja nur ein Thema, alle Waren, die wir aus Fernost beziehen, kommen über die Weltmeere, verschmutzen die Meere, etc. In unserer westlichen Welt kann sich dem kaum einer entziehen, wir alle profitieren davon bei gleichzeitiger Umweltverschmutzung.
Ich habe hier aber eins gelernt. Ich möchte von niemandem belehrt werden, es gibt kein richtig oder falsch, es gibt nur Meinungen und auf diese hat ein jeder sein Recht.

x 6 #1996


SilentRoG
Zitat von Islandfan:
Hier gab es keine Gegner, sondern nur Menschen, die eine abweichende Meinung hatten.Niemand hier wollte dem Wal etwas Böses, jeder war auf seine Weise empathisch, jeder hätte ihm gegönnt,dass er noch ein schönes Leben vor sich hat.

Selbst #TeamSprengung besitzt Empathie, da diese den Wal einfach nicht haben weiter leiden lassen wollen!

Auch wenn deren Merch vielleicht etwas geschmacklos ist.

#1997

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Sonnenzauber
@boomerine fast 3 Monate musste er leiden, und Dinge über sich ergehen lassen. Stress war das für ihn.

x 2 #1998


SilentRoG
Jetzt werden scheinbar Selfies AUF dem Wal gemacht.
Manchen Leuten ist scheinbar echt nicht mehr zu helfen

x 3 #1999


Dunkelbunte
Zitat von NeonPixie:
Doch, nahezu alle Experten warnten genau davor. Man hätte das Tier erlösen sollen und in Tierschutz allgemein investieren sollen.

Hättest du die Sprengmunition angebracht und auf den Buzzer gedruckt?

x 2 #2000


A


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