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201028.12




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Hi,

ich schreibe mal einen persönlichen Beitrag, weil's mir gerade besch...eiden geht.

Vor drei Jahren habe ich gezielt damit angefangen, mein Leben zu verändern, rauszugehen, neues auszuprobieren, selbstsicher aufzutreten, mich zwischenmenschlich zu öffnen. Ich hatte auch damit begonnen, kreativ zu sein: zu schreiben und Musik zu machen. Und irgendwann fing es dann wirklich an, dass ich mit Menschen in Kontakt gekommen bin.

Die "Veränderungen" fingen so an, dass ich erst meinen Job als Angestellter zum wiederholten Mal aus Frust geschmissen hatte, und ich war dann einige Monate arbeitslos. Nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal habe ich die Zeit für mich genutzt.

Etwas später habe ich mich selbständig gemacht - mit großen Plänen und bin sehr systematisch vorgegangen, bin aber da, wo es wirklich drauf ankommt, hauptsächlich um mich selbst gekreist, anstatt auf Menschen zuzugehen. Leider hat mein Bauch nicht mitgespielt, ich hatte zu viel Angst und zu wenig Enthusiasmus und habe es bis jetzt nicht geschafft, davon leben zu können.

Nebenbei habe ich auch andere Dinge gemacht, unter anderem habe ich meine Gefühle und Kreativität in der Musik gefunden und bin inzwischen in kleinem Rahmen als Pianist aufgetreten. Mir fehlt es leider an Kontakten und Perspektiven, das weiter auszubauen, was mein größter Traum ist und wahrscheinlich das Einzige, was mich vielleicht doch noch glücklich machen wird.

Durch den Alltag gehe ich mit viel Angst, obwohl ich mich immer wieder dazu zwinge, Leuten in die Augen zu schauen, das auszusprechen und zu tun, was ich mir entweder vorher überlegt habe und auch möglichst spontan. Spontan zu sein und ehrlich im Kontakt zu sein, gelingt mir zur Zeit gar nicht mehr, nachdem das schon besser funktionierte.

Seit kurzem arbeite ich wieder in meinem alten Job, weil ich keine andere Möglichkeit gefunden habe, Geld zu verdienen. Es ist schrecklich, ich wehre mich so gut ich kann, wenn ich meine, dass das nötig ist, bin auf Konfrontationskurs mit meinem Chef und fühle mich trotzdem wie ein ganz kleines Licht. Mir gelingt es nicht, wirklich selstbewusst dabei zu sein, und das liegt bestimmt auch daran, dass ich das HASSE, was ich da tue. Es fühlt sich so an, dass ich durch die Situation im Moment den Kotakt zu mir wieder verloren habe. Auch muss ich heulen, wenn ich alleine bin und fühle auch manchmal viel Wut, die ich einfach nicht schaffe, abzureagieren.

Zur Zeit habe ich kaum Kontakt zu Menschen, die mir gut tun, erst recht nicht im Alltag. Ich wünsche mir nichts mehr, als wirklich in Kontakt zu lieben und ehrlichen Menschen zu kommen und mich wieder als ich selbst zu fühlen.

Im Moment ist meine Situation einfach nur zum kotzen und fühlt sich total festgefahren an, weil ich so, wie es im Moment (nach alten Mustern?) läuft, nicht wieder den Kontakt zu meinen Gefühlen, Kreativität und Menschen finde. Außerdem denke ich dauernd über "Selbsterkenntnis" nach: Wie bin ich eigentlich? Wie laufe ich durch den Alltag? Warum so angespannt und nicht einfach locker und entspannt? Die Welt und mein "Umfeld" interessiert sich nicht für mich, weil ich zur Zeit so bin. Ich möchte mich selbst interessieren, die Welt wieder durch meine eigenen Augen sehen. Was ich da im Moment sehe und fühle ist aber ausschließlich die Hölle.

Ich kämpfe jeden Tag immer wieder aufs Neue. Seit kurzem bringe ich nicht mehr die Begeisterung auf, die ich schon hatte, um mich zu verändern. Ich bin im Moment einfach nur verzweifelt. Möchte nicht ins "Jammern" zurück fallen, aber ich weiß auch nicht, wie ich diesen Frust verarbeiten kann, weil keine Menschen in Sicht sind, die Anteil nehmen und denen ich mich öffnen könnte. Es fühlt sich so an, dass alles immer schlimmer wird. Kann das jemand von euch nachvollziehen?

Auf das Thema antworten


  28.12.2010 14:06  
Ja ich kann das verstehen:wink:
Zitat:
und fühle mich trotzdem wie ein ganz kleines Licht. Mir gelingt es nicht, wirklich selstbewusst dabei zu sein, und das liegt bestimmt auch daran, dass ich das HASSE, was ich da tue. Es fühlt sich so an, dass ich durch die Situation im Moment den Kotakt zu mir wieder verloren habe.

Zunächst einmal ist es verdammt schwer, sich Schwächen eingestehen zu müssen-nicht wahr?
Man hat Ziele, verfolgt diese und Sie scheitern.
Versucht man sich dann noch innerlich Druck aufzubauen, weil man nicht perfektionistisch genug war, sinkt das Selbstbewußtsein ganz schön.
Doch du bist ja nicht nur ne Arbeitsmaschine oder?

Seh Dich als ein Ganzes an, und nicht nur einen Teil davon.

Zitat:
Mir fehlt es leider an Kontakten und Perspektiven, das weiter auszubauen, was mein größter Traum ist und wahrscheinlich das Einzige, was mich vielleicht doch noch glücklich machen wird.


Vielleicht könntest Du das ausbauen, doch auch das braucht Zeit.





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  29.12.2010 09:34  
pax hat geschrieben:
Zunächst einmal ist es verdammt schwer, sich Schwächen eingestehen zu müssen-nicht wahr?

Schwer finde ich das nicht, jedenfalls "kopfmäßig" ... leider. Es ist verdammt schmerzhaft, die "Schwächen" zu fühlen. Also ja, eingestehen von "Schwächen" ist schwer, wenn ich alles dazu zähle: Gefühle und die Realität nüchtern zu betrachten.

Es fällt mir noch sehr schwer, zwischen echter Sensibilität, die zu mir gehört und den damit leider verbundenen Minderwertigkeitsgefühlen, die vollkommen ungerechtfertigt sind, zu unterscheiden, solange die Angst blockiert. Meine aktuelle Lebenssituation scheint mich da erst einmal zurück geworfen zu haben.

Mein Dilemma ist: Wie komme ich mit Menschen in Kontakt, bei denen ich mich wohl fühle, mich öffnen kann, eine Verbindung spüre, mich authentisch geben kann? Und mit dabei ist auch immer mein "Schatten" (esoterischer Begriff?), die Gefühle, denen sich bis jetzt niemand angenommen hat, die ich selber annehmen muss, ohne die auf Kosten anderer "auszuagieren" - das vernachlässigte Selbst, um mal den Begriff zu benutzen (in solchen Konzepten möchte ich mich trotzdem nicht verlieren, das kann zum Teufelskreis werden).

pax hat geschrieben:
Versucht man sich dann noch innerlich Druck aufzubauen, weil man nicht perfektionistisch genug war, sinkt das Selbstbewußtsein ganz schön.

Da ist sicherlich viel dran, auch für mich. Ich weiß, dass ich nicht perfekt bin, aber weil ich mir ständig meine "Schwächen" vor Augen halte, versuche ich ständig, etwas zu "verbessern". Ich arbeite viel an mir, wie man so sagt, aber fühle im Moment nicht die richtige Einstellung dazu - deshalb auch Gefühle von Verzweiflung anstatt dass ich positiv wahrnehme, was ich schon alles erlebt und verändert habe in relativ kurzer Zeit. Im Moment gibt es mir sehr zu denken, dass ich schon wesentlich selbstsicherer auftreten konnte, bevor ich angefangen habe, mein Leben "gewaltsam" zu verändern. Ich kann auf der einen Seite viel aufzählen, was ich alles so Neues erlebt und gelernt habe, auf der anderen Seite fühle ich mich zur Zeit nicht so.

Deshalb will ich mich jetzt zum Jahreswechsel bewusst damit beschäftigen, was ich 2010 alles getan und erlebt habe. Wahrscheinlich nehme ich mir Neujahr ein paar Stunden dafür Zeit und akzeptiere, dass ich damit alleine bin, verabschiede mich von den verzweifelte Ich-will-nicht-mehr-so-allein-sein-Gefühlen und "ergebe" mich in das Nachspüren. Dann mache ich Pläne für 2011. Ich glaube, es wird wichtig sein, dafür in einer gelösten Stimmung zu sein, um Pläne zu schmieden (oder bereits geplantes neu zu ordnen), die sinnvoll sind und dabei aber nicht den Perfektionismus zu füttern. Möglichst zu spüren, was das Wesentliche dabei ist. Ich hoffe sehr, dass mir das besser gelingen wird.



  29.12.2010 12:40  
Zitat:
Mein Dilemma ist: Wie komme ich mit Menschen in Kontakt, bei denen ich mich wohl fühle, mich öffnen kann, eine Verbindung spüre, mich authentisch geben kann? Und mit dabei ist auch immer mein "Schatten" (esoterischer Begriff?), die Gefühle, denen sich bis jetzt niemand angenommen hat, die ich selber annehmen muss, ohne die auf Kosten anderer "auszuagieren" - das vernachlässigte Selbst, um mal den Begriff zu benutzen (in solchen Konzepten möchte ich mich trotzdem nicht verlieren, das kann zum Teufelskreis werden).

Ich glaube, dass das nicht dein aktuelles Dilemma ist, sondern dein uraltes, frühkindliches Dilemma. Wenn du diesen Unterschied begreifst und dieses verzweifelte Gefühl aus deiner Kindheit als solches bereit bist zu durchleben, kannst du von dort aus, von dem kleinen, *beep*, ausgelieferten Kind, das sich - MIT RECHT ! - nicht genügend wahrgenommen und geliebt fühlte, wieder neu anfangen, dein Leben fortzuführen und zu gestalten. Denn heute bist du nicht mehr wirklich hilflos - aber solange du diese Gefühle als "gegenwärtig" im Sinne eines aktuellen Problems ("Dilemmas") ansiehst, bist du davon eingefangen.

Wenn ich deine heutigen Texte lese, sehe ich ein Baby vor mir, das verzweifelt in seinem Bettchen liegt und denkt: "Zur Zeit habe ich kaum Kontakt zu Menschen, die mir gut tun.... Ich wünsche mir nichts mehr, als wirklich in Kontakt zu lieben und zu ehrlichen Menschen zu kommen!" Oder auch: "Hilfe, wie komme ich bloß mit diesen Menschen in Kontakt? Sie ignorieren mich und nehmen mich nicht ernst, ich möchte doch geliebt und anerkannt werden!!"





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  30.12.2010 09:13  
Mit dem Bild "Baby wird nicht wahrgenommen" tue ich mich schwer. Ich möchte nicht mehr in die Falle tappen, mich damit zu identifizieren, denn das wirkt sich negativ auf Selbstvertrauen und Selbstsicherheit aus, und das bringt neuen Schmerz. Wenn mich diese Verzweiflungsgefühle im falschen Moment überwältigen, wird mir das wahrscheinlich weiter schaden. Vielleicht muss ich da im Alleinsein durch, aber ich habe große Angst davor, meine Lebenssituation weiter zu destabilisieren, wenn ich mich auf diese "*beep*" einlasse, bevor ich sozial auch ein wenig Halt gefunden habe. Erfüllende oder wenigstens angenehme, lebendige soziale Beziehungen wünschen sich doch die meisten Menschen, wenn sie ehrlich sind, auch ohne kleinkindliche Verletzungen.



  30.12.2010 10:47  
Zitat:
Erfüllende oder wenigstens angenehme, lebendige soziale Beziehungen wünschen sich doch die meisten Menschen, wenn sie ehrlich sind, auch ohne kleinkindliche Verletzungen.

Ja, das seh ich auch so.
Zitat:
aber solange du diese Gefühle als "gegenwärtig" im Sinne eines aktuellen Problems ("Dilemmas") ansiehst, bist du davon eingefangen.

Du fühlst Dich abgelehnt und abgewiesen? Mit wem kannst Du Dich darüber unterhalten?

Mir kommst Du eigentlich sehr intelligent und auch humorvoll vor, das ist doch schon eine ganze Menge oder?
Du sagst durch die Musik kommst Du in Kontakt, auch das ist sicher so.
Kannst Du da ein Lob annehmen?

Zitat:
Sie ignorieren mich und nehmen mich nicht ernst, ich möchte doch geliebt und anerkannt werden!!"


Misstraust Du den Menschen?



  30.12.2010 12:33  
Adler83 hat geschrieben:
Mit dem Bild "Baby wird nicht wahrgenommen" tue ich mich schwer.

Das ist kein Bild, das war m.E. die Realität.

Oder was meinst du, woher du deine "absolut ungerechtfertigten Minderwertigkeitsgefühle" hast?

Zitat:
Ich möchte nicht mehr in die Falle tappen, mich damit zu identifizieren, denn das wirkt sich negativ auf Selbstvertrauen und Selbstsicherheit aus,

Du sollst dich damit ja gerade nicht "identifizieren". Sondern begreifen, dass diese Gefühle aus deiner früheren sozialen, zwischenmenschichen Situation stammen, nicht aus der aktuellen.

Zitat:
und das bringt neuen Schmerz.

Nein, das bringt den alten Schmerz.
Wenn du dich auf diesen bewusst in einem passenden Moment einlässt (z.B. wenn du alleine bist), dann wird dir das nicht wahrscheinlich schaden, sondern dann laufen diese Gefühle immer mehr aus, so dass sie irgendwann ganz weg sind.

Wenn du aber versuchst, sie einerseits zu unterdrücken und andererseits die Erfüllung dieser verzweifelten Sehnsüchte in der Gegenwart zu erreichen, wirst du damit scheitern, denn das, was Eltern einem eigentlich geben sollten, kann man als Erwachsener von anderen Menschen nicht mehr bekommen.

Man muss die alte Verzweiflung als soclhe anerkennen und durchleben (und dabei ist sie nie mehr SO schlimm wie sie sich damals als Kind angefühlt hat, denn man weiß parallel dazu immer, dass man bereits erwachsen und nicht mehr ausgeliefert ist). Die Angst ist da, aber sie ist nicht begründet. Es gibt dafür aber auch Psychotherapien, z.B. Atemtherapie, wenn man diese Gefühle in Begleitung/Gesellschaft erleben will.

Zitat:
Erfüllende oder wenigstens angenehme, lebendige soziale Beziehungen wünschen sich doch die meisten Menschen, wenn sie ehrlich sind, auch ohne kleinkindliche Verletzungen.

Natürlich, das ist eine Selbstverständlichkeit, eigentlich eine biologische Notwendigkeit für den Menschen.
Nur tut man sich eben genau damit sehr schwer bzw. es wird einem total unmöglich, das zu erhalten, wenn man im Untergrund/Hintergrund noch große alte Verzweiflungsgefühle hat, die man damit gleichzeitig befriedigen will. Das funktioniert erfahrungsgemäß nicht.

Das ist ja auch nichts Neues. Deswegen machen die Menschen ja Therapien, weil sie aufgrund ihrer alten Verletzungen nicht mit dem aktuellen Leben klarkommen. Wenn du keine Therapie machen willst oder kannst, musst du versuchen, alleine durch diese alten Gefühle durchzukommen und sie abzubauen.





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  31.12.2010 22:34  
Eigentlich wollte ich hier keine persönlichen Beiträge mehr schreiben, aber der erste Monat im neuen Job war so dermaßen belastend, dass ich diese Gefühle irgendwie artikulieren musste. Der Deckel auf dem Schnellkochtopf rappelte so dermaßen.

Inzwischen geht es mir etwas besser, Angst und Verzweiflung empfinde ich nicht mehr. Ich fühle mich ernüchtert und traurig und bin gleichzeitig stolz, weil ich dem Stand gehalten und ganz offen meine Grenzen dabei verteidigt habe. Das ist für mich ein großer Fortschritt, wenn ich auch frustriert bin, dass mein Leben auch an dieser Stelle (Arbeit) noch nicht so aussieht, wie ich es mir wünsche. Objektiv betrachtet, bräuchte ich mich nicht zu beklagen. Ich erlaube es mir trotzdem, weil ich eine Menge dafür getan habe, dass ich auch weiter optimistisch sein kann - bei allem, was da vielleicht noch hoch kommen wird.

Ich bin nicht der Typ, der seine Pläne aufgibt, wenn ich weiß, was noch möglich ist. Ich gehe den ganzen Weg. Und gleichzeitig brauche ich mich über die Schritte unterwegs nicht so auskotzen - das ist ohnehin nicht produktiv, eher dumm. Frustration wahrnehmen ja, sinnvoll abreagieren ja, aber nicht mir selbst schaden oder die falsche innere Haltung kultivieren. Es gibt jetzt schon einige Dinge, auf die ich stolz sein darf, und ich habe noch eine Menge vor. Was ich im Moment tue und erlebe ist ein Teil davon, und ich hätte das nicht so abwerten sollen.

Diese *beep* fühle ich jetzt manchmal schon ansatzweise, kommt mir jedenfalls so vor. Das ist noch nicht wirklich schön, ich werde vielleicht noch viel Mut brauchen, um damit umzugehen, dabei zu bleiben, fühlend. Vielleicht wird mich die Angst wieder einholen, aber ich werde sie irgendwann - bald - ganz besiegt haben. Was ich erlebe, hilft mir tatsächlich dabei. Es ist ein Schritt nach vorne, auch wenn ich das anders dargestellt hatte. Das kann ich jetzt, im Moment angstfrei, klar ausdrücken. Als ich den ersten Beitrag geschrieben hatte, war ich in einem anderen Zustand an der Belastungsgrenze.

Wenn ich alleine bin, kann ich die Gefühle inzwischen auch mehr zulassen und ja, ich merke, dass ich den Stau nach und nach abbauen kann. Darunter ist leider viel Leere, die ich aber füllen werde. Die Versuchung, Gefühle zu unterdrücken, wenn in der Realität Erfahrungen auf mich einprasseln, die vielleicht auch alte Wunden berühren, ist leider trotzdem noch groß. Aber ich lerne und lasse nach und nach mehr zu. Nur das echte Leben zählt. Ich lasse mich nicht klein kriegen - das bin ich nämlich schon ...





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  01.01.2011 10:21  
GastB hat geschrieben:
Es gibt dafür aber auch Psychotherapien, z.B. Atemtherapie, wenn man diese Gefühle in Begleitung/Gesellschaft erleben will.

Dazu kommen mir einige Fragen, weil ich etwas in der Art tatsächlich machen möchte: Wer bietet solche Therapien an? Wie und wo kann ich danach suchen? Wie beurteile ich, ob Therapeut und Angebot der/das "Richtige" für mich sind? Findet Atemtherapie nur im Zusammensein mit einem Therapeuten statt oder in einer Gruppe? Gibt es beides? Was gibt es neben Atemtherapie noch in dieser Richtung? Was, wenn dabei richtig üble Gefühle/Bilder von traumatischen Erlebnissen hochkommen sollten? Was ist bei einem lange zurück liegenden Trauma (Missbrauch) am besten geeignet? Wie geht man selbst damit um, wenn man die Kontrolle verlieren sollte, falls das passiert? Gibt es Gefahren, wenn das "unsachgemäß" betreut wird, wenn man mit schwierigen, freigelegten Gefühlen allein ist? Was kann man für sich selber "drumherum" tun, damit das wirklich Befreiung bringt?

Ein Kind, viele Fragen, ich weiß





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  01.01.2011 10:53  
GastB hat geschrieben:
Das ist kein Bild, das war m.E. die Realität.

Oder was meinst du, woher du deine "absolut ungerechtfertigten Minderwertigkeitsgefühle" hast?

Doch, natürlich, ich führe diese Gefühle tatsächlich auf reale Erlebnisse zurück, die lange zurück liegen, was mir jetzt wieder bewusster geworden ist.

Mit "Bild" hatte ich mich auf deine Wahrnehmung bezogen:
GastB hat geschrieben:
Wenn ich deine heutigen Texte lese, sehe ich ein Baby vor mir (...)

Dass du ein Baby vor deinem geistigen Auge gesehen hast, ist ein Bild und nicht die Realität. Ich wollte vermeiden, dieses Bild für mich als ganze Person zu übernehmen, weil es eben nur um einen Teil meiner (heutigen!) Gefühlswelt geht. Ich wollte eben genau das ausdrücken, dass ich mich nicht damit als Ganzes identifiziere. Analog dazu: Ich bin nicht das "Innere Kind"; ich bin nicht der Archetyp; ich bin nicht das kleine Kind von damals. Unter Umständen hilfreiche Konzepte, vielleicht reale Teilaspekte von Persönlichkeit und Erfahrung, je nachdem etwas, an das man glauben kann. Ich achte darauf, mich selbst(!), wie ich heute bin, nicht auf solche Dinge zu reduzieren.





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  01.01.2011 11:14  
pax hat geschrieben:
Du fühlst Dich abgelehnt und abgewiesen? Mit wem kannst Du Dich darüber unterhalten?

Mit euch.



pax hat geschrieben:
Mir kommst Du eigentlich sehr intelligent und auch humorvoll vor, das ist doch schon eine ganze Menge oder?

Ja, das ist es. Ob du es glaubst oder nicht, das hat leider definitiv seine Schattenseiten. Vielleicht hast du (hier) gesehen, wie leicht man deswegen (nicht nur, aber auch) angefeindet und provoziert wird. Das ist "da draußen" nicht anders. Eine Frage des Umfelds - eben deshalb suche ich (weiter) nach Kontakten, die mir gut tun; auch ein Aspekt dabei, nicht nur die schlechten, frühen Erfahrungen.



pax hat geschrieben:
GastB hat geschrieben:
Sie ignorieren mich und nehmen mich nicht ernst, ich möchte doch geliebt und anerkannt werden!!

Misstraust Du den Menschen?

Du zitierst GastB - das war nicht meine Formulierung

Auf die Frage gehe ich gerne noch ein. Vorher würde ich gerne den Zusammenhang verstehen ... wie kommst du von "Sie ignorieren mich ..." auf die Frage nach dem Misstrauen?



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Berlin
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  01.01.2011 11:42  
Ein sehr interessanter Thread, wenig Gejammer, wenig Vorwürfe, viele Anregungen, auch für mich...



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  01.01.2011 13:43  
Hallo und meinen Erfahrungssenf zugeb:

Ich glaube, Adler83 hier gut verstehen und nachvollziehen zu können.
(Glauben heisst jedoch, wie immer, nichts wissen)

Wenn man (z.B. aus Mangel an emotionaler Zuwendung) sehr früh im Leben
angefangen hat sich mit eher kognitiven Dingen zu beschäftigen, also versucht
hat, die emotionalen Bereiche durch geistiges Tun (lernen und verstehen) etwas
auszugleichen, und wenn man daher über ein gewisses Mass an "rationalem
Wissen" verfügt, dann weicht man natürlich etwas vom "Normmenschen" ab.

Wenn man (z.B. zur Verarbeitung und Erträglichmachung) daneben auch noch
einen speziellen Humor entwickelt, dann expandiert diese Abweichung.

Diese Abweichung wird von der breiten Masse natürlich wahrgenommen.
Dies führt, kurz und bündig gesagt, früher oder später, zur Ausgrenzung.

Das Problem liegt dabei auf der Wissens- und Kommunikationsebene.

Wer es nun nicht schafft, sich in möglichst frühen Lebensjahren ein adäquates
soziales und berufliches Umfeld zu schaffen (zu suchen und auch zu finden),
der wird früher oder später in eine soziale Isolation fallen. Anfangs weitgehend
durch Ablehnung/Ausgrenzung von der Umwelt, später "freiwillig".

Ich selber war als Kind (Schulkind) immer in der Aussenseiterrolle. Später in
meiner Jugendzeit habe ich dann mein Gehirn, mittels der Dro. Alk.,
teilweise ausser Funktion gesetzt. In dieser Zeit war ich nahezu überall sozial
integriert und es gab keine Ausgrenzungen.
Natürlich war das nicht die Lebenslösung, und ich habe damit auch 1985 wieder
aufgehört.
Danach ging es schrittweise wieder in das soziale Abseits der "Andersartigkeit".

Heute habe ich diese Mechanismen verstanden und kann sie als gegeben
akzeptieren.
Nicht umsonst führe ich das Leben des aktiven Beobachters, und nicht das
Leben des aktiven Teilnehmers.
Sollte ich dennoch einmal gezwungen sein, meine Wohnung verlassen zu
müssen, dann bin ich stets bemüht, einen Teil meines Verstandes Zuhause
in Sicherheit zurückzulassen.

@pax:
Es ist kein Misstrauen (oder Angst), es sind "nur" unterschiedliche Welten.

Auf ein neues Jahr, Der Beobachter



  01.01.2011 16:03  
@Beobachter:
Ich glaube, daß es auch für Menschen, die von der "Norm" abweichen oder sich so fühlen
die "passenden" sozialen Kontakte gibt. Ich glaube, sie sind nur schwerer zu finden als für "Normmenschen".
Ich meine aber, daß bei Menschen, deren physiche oder psychische Grenzen als Kind nicht respektiert wurden, eine Art "Grundangst" vor Nähe , sei es beziehungsmäßig oder im freundschaftlichen Bereich besteht.
Ich habe für mich festgestellt, daß ich gerne Kontakte in unverbindlichen und "gefahrlosen" Bereichen, wie z.B. bei Ehrenämtern suche, wo man mit Menschen zusammentrifft und auch tiefgehende Gespräche hat, die aber nichts mit dem Privatbereich zutun haben.

Liebe Grüße



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  01.01.2011 16:20  
Hallo tautröpfchen

Diese Grundangst (besser: fehlendes Urvertrauen) kommt natürlich noch dazu.

Besser gesagt, sie bleibt bestehen, denn sie ist oft der Ursprung/Auslöser für
die von mir beschriebenen (und selbst gelebten) Lebensläufe.

PS:
Trotz sehr guter Berufsausbildung und Weiterbildungen suche ich meinen Weg
heute auch in weniger abhängigen ehrenamtlichen (freiwilligen) Tätigkeiten.

Auch liebe Grüsse, der Beobachter






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  01.01.2011 18:26  
Beobachter hat geschrieben:
Wenn man (z.B. zur Verarbeitung und Erträglichmachung) daneben auch noch
einen speziellen Humor entwickelt, dann expandiert diese Abweichung.

Ich hoffe, du hast in deinem eigenen Sinne nichts gegen Abweichler, Beobachter "Spezieller Humor"? Schreib doch bitte noch, wie du das meinst. Wenn "Humor" einen Zweck verfolgt (z.B. "Verarbeitung und Erträglichmachung"), halte ich das nicht für Humor. Aber Sarkasmus, Ironie und ähnliches können vermutlich auch Erleichterung bringen. Echten Humor halte ich trotzdem für absichtsfrei. Erlaub dir das doch ... den "Mut", "anders" zu sein duch Spaß und Lachen, auch falls sonst keiner lacht. Das ist die Prüfung ... dir zu gönnen, "anders" zu sein. Sonst wirst du weiter "ausgegrenzt".

Wirst du wirklich ausgegrenzt? Zeigen dir Menschen die kalte Schulter, wenn du dich aktiv um Kontakt bemühst? Sagt jemand zu dir: "Zieh Leine!", lacht dich aus, sagt, dass man mit dir nichts zu tun haben möchte? Ansonsten ist die Verlockung groß, die eigene Passivität den anderen in die Schuhe zu schieben. Ich jedenfalls will so einem fatalen Irrtum nicht (länger) aufsitzen. Und wenn ich meine ehrliches Interesse zeige und es kommt nichts zurück oder ich werde tatsächlich abgewiesen ... es tut vielleicht weh, aber gehört das nicht auch dazu? Willst du dich deshalb zusätzlich selbst ausbremsen? Auf ein Neues heißt es dann, wenn du spürst, was du tun und auf wen du (wirklich) zugehen möchtest.

Beobachter hat geschrieben:
Heute habe ich diese Mechanismen verstanden und kann sie als gegeben akzeptieren.

Nein, du tust dir keinen Gefallen, so abstrakt über "Mechanismen" zu denken. Die Verlockung ist groß, das als Ausrede zu benutzen, um das Kämpfen und das echte Leben zu vermeiden. Zeig der Mechanik dieser Welt doch, dass du auch ein Rädchen im Getriebe bist ... und lass andere später neue Theorien über Mechanismen entwickeln, wenn dir die Erklärungen schon längst egal sind. Und wenn die Theorie mit den Ausgrenzungsmechanismen wirklich "zutreffend" sind ... dann beiß doch wenigstens jemand in die Waden, lach jemanden aus, der das ab kann, sei trotzdem als Außenseiter aktiv, freundlich, whatever ... falls du nicht ohnehin so eine Einstellung hast ... dann doch erst recht!



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  01.01.2011 20:07  
Hallo Adler

Es hat alles natürlich auch etwas mit der Lebenszeit zu tun.
Das Verhältnis zur vergangenen Lebenszeit, und der Zeit, die maximal biologisch
noch weiter zur Verfügung steht.

Auch ich bin nicht in meinen heutigen Status Quo hineingeboren worden, sondern
habe über 50 Jahre Erfahrung, Entwicklung und Versuche dazu benötigt.

Humor unterliegt keiner absoluten Vorgabe und verfolgt auch kein exakt vorgegebenes
Ziel.
Damit lassen sich verschiedenste Dinge sehr gut positiv (nix sarkastisch) verarbeiten
(z.B. auch mal über sich selbst Lachen zu können).
Er lässt sich auch zur Kommunikation einsetzen, so wie beispielsweise im politischen
Kabarett, oder zur Verdeutlichung von Inhalten (Aha-Effekt).

Ja, und wie kommst du auf die absurde Idee, dass ich nicht Lache wenn sonst
niemand Lacht?

Und wer hat gesagt, dass Ausgrenzung immer ein bewusster und aktiver Akt von
Menschen sein muss?

Ja, und wer sagt, dass ich mich ausbremse?
Ich habe meine Ziele geändert, aber die neue Zielrichtung verfolge ich in vollem Tempo.

Und das, was du als Ausreden bezeichnest, das ist meine Lebensmotivation.
Willst du mir sagen, wo MEIN "richtige Leben" stattfindet, und wie ICH es zu leben habe?

Ich hoffe doch nicht, Der Beobachter





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  01.01.2011 21:06  
Bitte verzeihen Sie, werter Herr. Ich war mit meinem Text so hoch hinauf geflogen, dass ich glaubte, Sie würden ihn dann wegen der Entfernung nicht mehr so sehr auf sich beziehen. Das muss ein sehr guter Feldstecher sein, den Sie da haben ...



  01.01.2011 21:53  
Zitat:
Dass du ein Baby vor deinem geistigen Auge gesehen hast, ist ein Bild und nicht die Realität. Ich wollte vermeiden, dieses Bild für mich als ganze Person zu übernehmen, weil es eben nur um einen Teil meiner (heutigen!) Gefühlswelt geht.

So hatte ich das nicht gemeint. Ich sah aufgrund deiner Äußerungen das Baby vor meinem geistigen Auge vor rd. 40 Jahren, in der Vergangenheit. Insofern ist das kein "Bild", sondern durchaus etwas Reales (sofern ich es richtig empfunden und eingeschätzt habe, natürlich).

Und du gibst ja schon selber zu, dass deine massiven und hartnäckigen, aber in der Tat völlig ungerechtfertigten Minderwertigkeitsgefühle sich ja von einer realen Situation ableiten müssen. Und da sie so tief sitzen und so hartnäckig sind, müssen sie sehr früh eingepflanzt bzw. erworben worden sein.

Deswegen ist natürlich auch völlig richtig, wenn du dich nicht in der Gegenwart mit dem Baby von einst gleichsetzt. Dennoch sind diese Gefühle des Babys von damals offenbar noch da. Je besser du sie wahrnehmen und fühlen und dem Baby von damals zuordnen kannst, desto besser für den jetzigen Erwachsenen.

-----

Bezuglich Atemtherapie u.ä.: Ich habe selbst nur eine einzige Sitzung dieser Art mitgemacht, und ich weiß nicht mehr, ob das ein VHS-Tag war o.ä. Es war in einer relativ großen Gruppe, 1 Therapeutin, die Teilnehmer auf dem Boden liegend. Meine gefühlsmäßige Reaktion war offensichtlich die bei weitem stärkste von allen (sprich: Ich hab nach drei tiefen Atemzügen angefangen zu weinen und habe mind. 1 Eimer vollgeheult, ohne aufzuhören) und und mir schien, dass die Therapeutin/Kursleiterin darauf nicht vorbereitet war. Ich hätte es gern gehabt, wenn ich dabei dann mehr "Verstehen" seitens der Therapeutin empfunden hätte. Aber die war mit ihren weiteren Anweisungen beschäftigt. Trotzdem fand ich diese Erfahrung von der Wirkung des reinen Atmens auf meinen Gefühlshaushalt für mich sehr erstaunlich und gut und es hat mir gezeigt, was in mir los ist und wie ich weitermachen muss und will.

Es gibt offenbar viele verschiedene Ansätze einer Therapie durch Atmung: http://de.wikipedia.org/wiki/Atemtherap ... elbsthilfe

Du kannst dich da ja erstmal ein wenig vorinformieren. Und dann vielleicht einfach ausprobieren. Du bist ja mit dem/der TherapeutIn nicht verheiratet , wenn es dir nicht gefällt, kannst du wieder gehen.

Es gibt auch andere Therapieformen, die ich mir bei dir vorstellen könnte, z.B. Gestalttherapie (habe ich auch mal ausprobiert - Wirkung war wieder so ähnlich wie oben ). Habe ich in einer Art VHS-Kurs gemacht. Fand ich auch sehr aufschlussreich. Und jedes Mal wurde ein Teil des Problems weniger.





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  01.01.2011 23:08  
Wegen der "Ausgrenzung" möchte ich noch einmal klarer ausdrücken, was ich rüberbringen wollte, Beobachter: Natürlich gibt es Ausgrenzung und auch solche Mechanismen, die ganz einfach mit Macht und Wettbewerb zu tun haben. Der Teufel sch*** immer auf den größten Haufen - und auf den kleinsten eben nicht. Ich finde aber, wenn man schon zum isolierten "Opfer" geworden ist, ist es wenig hilfreich, sich auch noch die Mechanik dessen vor Augen zu führen. Warum? Weil man sich mit dem theoretisieren endgültig selber ausbremst. Es war eine allgemeine Aussage, nicht speziell auf dich bezogen, allerdings hast du die Theorie ins Spiel gebracht... Wenn man sich mit diesen Mechanismen abgefunden und möglichst bequem arrangiert hat, okay, jedem das Seine - ob das nun die Flügel (des Ikarus oder des Adlers) sind oder ob das der Feldstecher des Vogelkundlers ist.

Es gibt aber auch das geflügelte(!) Wort, dass jeder mal klein angefangen hat. Selbst ausgegrenzte Opfer dürfen den Versuch wagen, erfolgreich zu werden, sich durchzusetzen, sich zu behaupten, Flagge zu zeigen, dem Verdrängungsmechanismus den Vogel zu zeigen: "Ätsch, mir mir hast du nicht gerechnet, dumme Natur!" Das ist Evolution, so kann Bewusstsein eventuell Veränderung bewirken, Evolution zu beeinflussen. Gerade da "unten" ist Initiative gefragt!

Und: Es gibt Menschen, die werden über 100 Jahre alt. Das "passiert" nicht einfach so (nur) aus Glück, sondern ich bin sicher, dass man eine Menge dafür tun kann, um das geistig/seelisch/körperlich zu verwirklichen. 50 könnte auch erst Halbzeit sein. Nur weil die "breite Masse" sich da innerlich schon auf das Aussitzen der letzten Jahre einstellt, muss sich ja nicht jeder 50-jährige gleich für Methusalem halten, der sich auf seinen Fehlversuchen irgendwann ausruht und das als Weisheit ausgibt, was eigentlich Resignation ist.

Nimm es bitte nicht persönlich, ich kenne dich nicht und stelle überspitzt dar, was mir in den Sinn kommt, so wie manche Aussagen von dir auf mich wirken. Deine selbstbestimmte Lebensführung und Einstellung in allen Ehren. Erlaube mir einfach eine offene Reaktion mit meinen eigenen Gedanken, ohne dass ich dich angreifen will. Ich habe sogar genug Anlass, in dasselbe Horn zu tuten, aber das will ich einfach nicht. Niemand sagt, dass es leicht ist, niemand sagt dass es gelingt, vielleicht ist es irgendwann wirklich an der Zeit, sich in Zufriedenheit und Demut einzurichten und das alles nicht mehr so ernst zu nehmen. Kann sein. Ich möchte mich nicht "gemütlich" einrichten, bevor ich überhaupt richtig losgelegt habe. Aus dieser Perspektive schreibe ich und reflektiere nur, was ich wahrnehme (Reflexion im Spiegel, wenn du so willst).


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