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Hallo ihr alle,

ich schreibe jetzt hier rein, weil ich mich vielleicht dadurch ein wenig Ängste hier reinschreiben kann...

Ich war heute mittag mit meiner Mutter einkaufen. ihr ging es den ganzen Tag schon irgendwie komisch....hätte ich doch mehr auf sie aufgepasst oder es früher gemerkt...
Na ja , sie wollte noch einkaufen fahren und meinte das würde noch gehen...
beim Einkaufen wurde sie immer ruhiger und klagte dann über starke Kopfschmerzen und Übelkeit sowie anderen Beschwerden.
ich habe sie dann kurz beim Einkaufswagen stehen lassen und meinte das wir dann gleich fahren ich hole nur kurz schnell das Brot das wir ja noch wirklich für heute abend brauchen und dann fahren wir sofort nach hause. War für sie okay..

ich war ein paar Schritte von ihr entfernt als sie plötzlich zusammenbrach. Gott, ich stand da wie angewurzelt, andere Menschen sind da sofort hingerannt und haben ihr geholfen. ich konnte es irgendwie in dem moment gar nicht. Erst später ging es wieder, bin auch mit dem krankenwagen mitgefahren und habe denen mamas namen gesagt und was die alles wissen wollten.....

habe im Krankenhaus schnell dann auch papa und meine schwester verständigt. Die sind so bald sie konnten gekommen.
papa ist noch dort ich musste da weg. meine schwester hat mich nach hause gebracht mit dem auto und ist da jetzt hin um papa gleich abzuholen...

Die liegt jetzt auch im Koma. Das macht mich wahnsinnig. Die ärzte fingen an mit irgenwelchen medizinischen sachen zu erklären ich bin dann nur raus aus diesem raum, mama da so liegen zu sehen macht angst...
Warum musste das passieren?! Kann das leben nicht einfach mal normal! verlaufen ohne dramatischen Sachen? Kann die nicht einfach wieder ihre Augen aufmachen?!
Soviel ich mitbekommen hatte war es ein schlaganfall und ja so viel mehr warum sie da jetzt liegt und so, ich weiß nicht ich habe irgendwann als der arzt redete abgeschaltet...
ich habe totale panik bekommen in dem raum wo mama lag, ich musste da nur raus und weg.....

Werde da morgen natürlich wieder hinfahren und versuchen mich zusammenzureißen, aber es ist schwer gerade diese Angst auszuhalten. und traurigkeit ist da und schuldgefühle. hätte ich das nicht sehen müssen das es ihr so schlecht geht?! Ja hätte ich bestimmt!

Mit lieben Grüße,
Delphin

10.01.2014 19:37 • 23.08.2014 x 1 #1


420 Antworten ↓


Hallo liebe Delphin,

Es tut mir sehr leid, was deiner Mama passiert ist! Verständlich, dass du total durch den Wind bist, überfordert und ängstlich - das wäre in der Situation jeder, auch jemand ohne Angststörung. Aber bitte mach dir keine Vorwürfe! Du konntest den Schlaganfall nicht vorhersehen, die Symptome hätten auch durch das komische Wetter oder sonstwas Harmloses ausgelöst gewesen sein können. Wer erwartet denn schon einen Schlaganfall! Du bist kein Facharzt und konntest nicht erkennen, was hinter den Symptomen steckt! Dich trifft keine Schuld!
Hoffentlich erholt sich deine Mama rasch. Zum Glück wurde ihr ja prompt geholfen, das ist wichtig. Stell dir vor, das wäre passiert, wenn sie alleine zuhause gewesen wäre und erst nach einiger Zeit gefunden worden wäre. Es war gut, dass es in der Öffentlichkeit passiert ist. Im Krankenhaus kümmert man sich bestimmt bestens um sie. Versuch, dir nicht zu viele Sorgen zu machen! Ich weiß, leichter gesagt als getan...
Ich wünsche deiner Familie alles Gute und viel Kraft.

10.01.2014 20:40 • #2



Totale Angst gerade-Mutter im krankenhaus!

x 3


Hallo,

@juwi,

danke dir für deine Antwort!

ja, meine Mutter hat auch häufiger Probleme mit dem Wetter oder mit ihrem Blutdruck oder einfach weil sie gestresst ist- ich habe auch gedacht das es deshalb ist. Wobei als es ihr beim Einkaufen schlechter ging habe ich ja schon mehr aufgehorcht. Wollte ja auch nur das brot noch holen, und sie meinte das wäre okay....also eine Seite sagt auch bei mir innen drin: du hast keine Schuld, aber eine andere Seite sagt : du hast wohl schuld!.
Ich fühle mich sowiso für fast alles schuldig was passiert, also hat da das Schuldgefühl leichte Beute im Moment...

Da mag ich gar nicht drüber nachdenken was passiert wäre wenn die alleine zu Hause gewesen wäre und es wäre dort passiert!
Heute im Krankenhaus ging es mir sehr schlecht. ich habe eine Panuikattacke bekommen, als ich sie dort liegen sah. Bekamm keine Luft mehr und mir wurde total schwindelig. Ich musste da nur raus.
Das kann doch gar nciht sein, ich möchte ja eigentlich meine Mama sehen, aber es macht sehr angst sie dort liegen zu sehen. Und die wacht nicht auf. Und der Arzt meinte noch das die jetzt nicht ganz so viel tun können, ihr zeit geben das sie wieder wach wird....das ist doch käse alles....

Mit lieben Grüßen,
Delphin

11.01.2014 18:35 • #3


Schlaflose
Zitat von Delphin2:
Wollte ja auch nur das brot noch holen, und sie meinte das wäre okay....also eine Seite sagt auch bei mir innen drin: du hast keine Schuld, aber eine andere Seite sagt : du hast wohl schuld!.


Es wäre doch auch passiert, wenn du bei ihr geblieben wärst. Und du hättest es auch nicht verhindern können.
Wie alt ist deine Mutter denn?

12.01.2014 07:52 • #4


Wuensche dir viel Kraft Delphi

12.01.2014 08:26 • #5


Von mir auch ganz ganz viel kraft, ich weiss genau wie du dich fühlst meine mama hatte schon 3 schlimme schlagangälle und sich jedes mal wieder aufgerafft....mamis sind kämpferinnen .. denke an euch

12.01.2014 09:32 • #6


Hallo Delphin,

das mit deiner Mutter tut mir sehr leid, aber du brauchst dir wirklich keine Vorwürfe machen und den Worten meiner Vorgänger kann ich mich nur anschließen.

Wünsche dir weiterhin Kraft und Durchhaltevermögen.

12.01.2014 09:57 • #7


kyra96
Hallo Delphin,
was Du gerade durchmachst ist der Horror, aber Du hast wirklich keine Schuld.
Ihr seit bestimmt eine tolle Familie mit einem großen Zusammenhalt.
Steht euch gegenseitig bei.
Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und hoffe, dass deine Mum schnell wieder aufmacht.

12.01.2014 11:04 • #8


Mach dir keine Vorwürfe darüber, dass du wegen deiner Panikattacken nicht so für deine Mama da sein kannst, wie du es gerne wärst. Wenn du dich selbst fertig machst, hilft ihr das gar nichts und dir auch nicht.
Ich hoffe, sie wacht bald auf und ihr erfährt bald etwas über ihre Genesungsaussichten. Wenn die Ärzte meinen, dass man jetzt nicht viel mehr tun kann als zu warten, wird das schon so sein. Vertrau ihnen. Sie kennen sich bestimmt gut aus (Schlaganfälle sind ja leider nicht so selten) und wollen nur das Beste für deine Mama.

12.01.2014 19:26 • #9


Das ist ja furchtbar. Wie geht es deiner Mutter inzwischen? Wie alt ist sie? Da wird einem ganz anders, wenn man selbst mit Ängsten zu tun hat erst recht

14.01.2014 10:19 • #10


Hallo,

erst einmal danke an euch alle !
Ihr seid so lieb, wie ihr mir glück wünscht! Danke das gibt Kraft!

@Schlaflose,
das sagen alle das es auch passiert wäre wenn ich bei ihr geblieben wäre und nicht zum brot gegangen wäre, aber mein Kopf sagt die ganze zeit das ich hätte es schneller vielleicht bemerken können oder ich hätte schneller helfen können oder sonst was..das schuld gefühl ist einfach richtig stark da.

Meine Mutter ist 52 Jahre alt.

@rysa08,
echt schon 3 Schlaganfälle?! Gott, nicht schön. Lag sie danach auch mal im Koma? Wie ging es ihr immer hinterher? Kann sie noch alles wie damals machen?
Die letzte Frage klingt jetzt echt blöde bestimmt, bin einfach nur froh wenn sie endlich wach wird. Aber ich mache mir auch gedanken dann, weil ich ja nicht weiß ob sie dann noch so ist wie vorher...und richtig sagen können das die Ärzte auch nicht...

@pumuckl,
meine Mutter ist immer noch nicht wach. ich lese ihr jetzt aber seid gestern immer was vor aus einem Kinderbuch. Sie hat mir damals viel von Astrid Lindgren vorgelesen. Jetzt mache ich es bei ihr, habe im Internet gelesen das manche meinen das die Menschen die im Koma liegen mitbekommen wenn man mit ihnen spricht. Aber ich weiß nciht was ich ihr so sagen soll deshalb lese ich ihr was vor.
Fand das ne gute Idee.

Aber ich merke wie mir es nicht gut damit geht. Ich mache seitdem noch mehr. Und versuche so perfekt zu sein, Versuche den ganzen haushalt zu machen, gleichzeitig noch zu lernen und dann noch jeden Tag zu meiner Mama zu fahren(mein papa holt mich nach seiner arbeit da immer ab und wir fahren zusammen zurück).
Ich bin aber gerade total kaputt vom Tag. habe mir jetzt mal meinen Wecker für morgen ausgestellt. Wenn ich da mal länger schlafe ist das dann einmal okay. Ich merke nur das mein ohr piept und das ist schon ein zeichen dafür das ich irgendwie total gestresst sein muss.
In der Klinik hat mir meine Bezugstherapeutin dann gesagt das ich pausen machen soll oder so. Versuche ich morgen dadurch dann.
Dann muss papa morgen mal alleine frühstücken...
meine schwester liegt jetzt irgendwie depressiv im bett und steht gar nicht mehr auf außer zum essen,, also ist es der sowiso egal wann ich morgen aufstehe. Und wenn ich dann mal bis um halb neun schlafe ungefähr ist es nicht so schlimm...

Und das mit meiner schwester ist auch schwer. Schaffe es da gar nicht sie zu motivieren. habe da auch ein schlechtes gewissen bei, papa macht am meisten von uns und ich bekomme es noch nicht mal richtig hin mich hier um alles zu kümmern...
vermisse mama so...sie soll endlich wieder wach werden...brauche sie doch!
Mit lieben Grüßen,
Delphin

14.01.2014 19:37 • #11


Huhu
Beim ersten mal lag sie 3 tage im koma hatte ne heftige hirnblutung.: -(
Sie hat sich jedes mal wieder aufgerappelt gott sei dank,bis auf leichte gang und sprachschwierigkeiten ist es echt ok... sie vergisst schnell sachen aber damit kann man leben

Ich wünsche dir ganz viel kraft und denk zwischen durch mal an dich ich hab den fehler gemacht alles ausgeblendet und nur funktioniert jetzt hab ich die quittung dafür mit meiner angstörung und PAs

14.01.2014 19:59 • x 1 #12


Was sagen denn die Ärzte, warum das so lange anhält? War das nicht eher eine Hirnblutung als ein Schlaganfall? Bei einem Schlaganfall kenne ich das gar nicht so, dass man anschließend im Koma liegt.
Meine Oma war aber auch schon älter als deine Mutter. Normalerweise wird ja bei einem Schlaganfall auch ein entsprechendes Medikament gespritzt. War das bei deiner Mutter nicht der Fall? Schließlich kam sie sofort ins Krankenhaus.
Schlaf dich ruhig aus. Wenn etwas sein sollte, wird das Krankenhaus euch sowieso informieren!

14.01.2014 20:50 • x 1 #13


Hallo,

@rysa08,

das stimmt, damit kann man leben ! Das freut mich das deine Mutter sich jedesmal so aufgerappelt wieder hat.
ich hoffe das wird meine auch, wenn sie denn dann mal wieder wach ist..das macht Angst...sie ist immer noch im Koma....war heute wieder bei ihr und habe ihr weiter vorgelesen...ich hoffe sie merkt das sie nicht alleine ist...ich erzähle ihr auch ab und zu was..nur weiß gar nicht ob ich ihr dadurch überhaupt helfen kann....

Das heißt, bei dir kam die Angststörung nach den Schlaganfällen deiner Mutter? Ja das an mich denken ist ganz schwierig. ich will in allem und jedem perfekt sein, und da auf sich zu achten ist schwierig....aber ich versuche es...


@pumuckl,

also, ja es ist auch eine Hirnblutung, aber wie ich verstanden habe ausgelöst durch einen schlaganfall...deshalb habe ich hier auch immer schlaganfall geschrieben...
also so habe ich das verstanden...
ich höre mir auch weniger an, was die Ärzte sagen, ich lasse mir das dann meistens durch papa erzählen was die gesagt haben, wenn er mal mit einem arzt spricht..ich bin meistens dann zu hoch angespannt um da irgendwie noch folgen zu können, also gehe ich dann lieber aus oder nicht mit ins gespräch.
ich weiß, das ist wahrscheinlich total falsch, weil ich dann der Angst die Oberhand lasse aber anders bekomme ich das nicht gerade hin.

Ja ich habe ausgeschlafen. ich bin um zwanzig vor neun wach geworden und habe dann erst mal langsam den Tag starten lassen. Erst als ich dann gemerkt habe um zehn das ich vieles heute so nicht mehr schaffe was auf den Plan steht, da habe ich mein Tempo erhöht. Um halb zwölf war ich dann so fertig und musste dann leider einsehen das ich das so alles nicht mehr schaffe und wenn ich so weiter mache, es mir danach nur schlechter geht.
Also habe ich heute weniger geschafft als sonst, aber ich habe heute weniger körperliche Beschwerden gehabt...

Mit lieben Grüßen,
Delphin

15.01.2014 20:39 • #14


Also ich hab schon seid ich denken kann ne angstörung vor krankheiten und bilde mir alles mögliche ein 2008 kam mein sohn der rin extremes frühchen war und lange krank... jetzt ist er aber kern gesund... dann das mit meiner mum und vor 8 wochen hatte ich ein auto unfall und seid dem ist alles anders. bilde mir alles ein denke ich hab nicht mehr lange weihnachten war horror und dann die schlimme panikatakke
Ich denke da ich mir nie zeit zum verarbeiten genommen habe,immer weiter gemacht habe,immer stark gewesen kam jetztbder zusammenbruch

Doch deine mama bekommt vieles mit und sie wird spüren das sie nicht alleine ist ...

15.01.2014 20:47 • #15


Achja die hirnblutung von meiner mum ist auch durch nen schlaganfall ausgelöst gewesen...

15.01.2014 20:49 • #16


Hallo,

@rysa08,

das sind dann ja auch nicht schöne Dinge die du mitgemacht hast. Da brauch ein Mensch ja auch zeit das zu verarbeiten. Klar das deine Seele dann irgendwann schreit und Hilfe braucht!
Aber gut das du dich jetzt um dich dann kümmerst, das ist auch ganz wichtig!
Hast du auch therapeutische Hilfe oder schaffst du es alleine soweit?
Ich hoffe beim Autounfall ist nicht dir nicht allzu viel(also ich meine körperlich, psyche lassen wir mal in der frage weg) passiert?
Das es dir jetzt danach nicht gut geht und das alles zu viel war, ist verständlich!

hat deine Mutter denn auch was mitbekommen als sie im Koma lag?
Sorry das ich dich da so ausfrage, aber es tut soooo gut mit jemanden schreiben zu können der es kennt wenn angehörige im Koma liegen. Und es tut gut aus anderer Sicht es mal zu hören...
Danke für das schreiben hier im Forum mit dir !

Okay, dann habe ich es bestimmt alles richtig verstanden, das der schlaganfall das ausgelöst hat..

Sie ist immer noch nicht wach. jetzt haben wir morgen eine Woche rum. Und ich drehe vor Sorge langsam ab...
ich habe immer mehr ängste um sie. Heute meinte die Therapeutin, das ich versuchen soll, die Ängste nur wahrzunehmen aber sie nicht versuchen noch zu viel zu bewerten, weil ich die ja eigentlich nicht haben möchte und auch wieder vertaufele...oh ist das alles anstrengend...

Papa geht es auch immer schlechter..der hat heute irgendwie es fast gar nicht geschafft zur Arbeit zu gehen, hat sich mehr oder weniger hingeschleppt...
Den nimmt das sehr mit..deshalb muss ich ja auch versuchen stark zu sein, sonst kann ich ja nicht für ihn da sein.

Mit lieben Grüßen,
Delphin2

16.01.2014 20:13 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ohhh delphin deine worte die du sagt stark zu sein für dein papa genauso wars bei mir auch und für meinen sohn musste ichbfunktionieren und das tat ich auch... gedanken ausgeschlatet gefühlenauf pause und weiter gehts nur habe ich seid dem immer so weiter gemacht obwohl alles wieder gut war.... riesen fehler die quittung hab ich jetzt... seid heute muss ich auch antidepressiva nehmen geht nicht mehr anders und ne verhaltenstherapie ....

Ausser das meine hws gut was abbekommen hat und ich im rücken nacken und schulter noch tierische schmerzen habe bin ich gut davon gekommen.... hatte glück im unglück

Also meine mama weiss es nicht mehr aber sie sagt das sie sich beim aufwachen nicht allein gefühlt hat ich denke weil soe im ubter bewusstsein wusste das immer jemand da war...

Klar frag ruhig ich weiss doch genau wie du dich fühlst und was du gerade durch machst

16.01.2014 20:30 • x 1 #18


hallo,

@rysa08,

okay, das heißt du kennst diese Worte..hast sie dir auch immer gesagt..aber ich weiß echt nicht, wenn ich jetzt nicht stark bin, dann habe ich Angst das er auch zusammenklappt. Also psychisch. Also versuche ich so gut zu funktionieren wie es nur geht. ich versuche vieles auch noch umzusetzten was ich in der Klinik gelernt habe, versuche haushalt zu managen und für alle da zu sein..noch geht es...

Genau, Gefühle habe ich auch größtmöglichst ausgeschaltet. Anders würde das funktionieren auch nicht gehen. Ich mache es sowiso schon mit meinen Perfektionismus das ich meine Gefühle damit wegschalte und jetzt mache ich es erst recht. Und das soll ich ja eigentlich, wie ich es in der Klinik gelernt habe, nicht so machen. Aber wenn ich das jetzt glaube ich anders mache als sonst, das würde Angst machen. ich habe angst das dann dort wirklich etwas nicht funktioniert. Also klappt das besser noch mit Perfektionismus..

ich werde aber versuchen es nicht zu übertreiben...ich glaube dir das du darunter jetzt noch zu leiden hast. Du hast ja, wie ich es verstanden habe, es jahrelang oder häufiger gemacht, oder? ich hoffe ja das mama bald wieder wach wird und ich nur so lange funktionieren muss wie sie einigermaßen gesund ist..und danach kann ich ja versuchen mal meinen perfektionismus eine spur weniger werden zu lassen, so wie die es mir in der Klinik versucht habe beizubringen. und dann auch mal die gefühle zuzulassen.

bekommst du denn jetzt irgendwie krankengymnastik oder so was gegen deine HWS und den Schmerzen?

Okay, wenn deine Mutter das so beschreibt dann hoffe ich mal das Mama das auch so spürt..lese ihr auch weiter vor, ich hatte mich entschieden für: Ferien auf Saltkrokan.

Ich bin jetzt ein wenig gestresst aber. Mamas Schwester wollte morgen zu Mama kommen. Und der Bruder hatte sich für Sonntag angemeldet. beide kommen aber mit Ehepartner und zudem noch über eine Stunde weiter weg. Die wollten mama nur kurz sehen, finde ich ja auch okay. Aber beide sagten das sie noch kurz bei uns danach vorbeikommen wollten...
Ich bin jetzt schon so in meinen Perfektionismuss drinne das ich überlege was ich denen dann anbieten kann. Die schwester wollte gegen mittag kommen und der bruder am sonntag so am frühen nachmittag. Ja ich bin jetzt irgendwie richtig gestresst.
Mein vater meinte nur, ja die brauchen doch nicht viel..was heißt nicht viel?! Er hat aber gesagt das er sich sonntag mit darum kümmert..aber morgen muss ich es mehr alleine machen...
Er ist morgen Mittag ja auch noch bei der Arbeit...
Und meine Schwester liegt meistens nur im Bett, weil es ihr irgendwie schlecht geht..

Das heißt morgen muss ich funktionieren, da darf nichts schief gehen..am liebsten hätte ich echt zu beiden gesagt, kommt nicht. Aber das traue ich mich schon alleine wegen den sozialen Ängsten her nicht, habe dann auch angst die zu verletzten. Aber mich überfordert der Besuch. ...

Mit lieben Grüßen,
Delphin

17.01.2014 20:40 • #19


Hallo ihr,

so der erste Besuch, also Mamas Schwester war heute mit ihrem Mann von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr da. Ich war richtig angespannt. Und meine schwester blieb, wie die letzten tage auch, trotzdem im Bett.
ich stand da also mit denen alleine. ich habe den was zu trinken(also von Kaffee bis Wasser) alles angeboten. Die haben sich dann für Wasser und saft entschieden.
Habe auch einen Auflauf schon morgends vorbereitet denn ich dann nur in Ofen schieben musste. papa kam dann um 13 Uhr von der Arbeit. Da wurde ich dann schon entspannter...

Aber das war anstrengend. Denen tat der Besuch bei Mama aber gut, meinten die. Ich war heute mit papa auch noch mal im kh. Aber heute habe ich mama gleich gesagt das ich ihr nicht was vorlese aber morgen es mache...ich unterhalte mich ja trotzdem mit ihr, ich habe ja echt die hoffnung das sie merkt das sie nicht alleine ist..

Und morgen kommt das mamas bruder mit Frau. Die uns dann ja auch noch Besuchen wollen...schrecklich, ich bin total kaputt. Aber morgen ist Papa ja nicht bei der Arbeit, so kann er das meiste machen! Aber dann kommt wieder mein schlechtes Gewissen wenn ich papa da vieles machen lasse...ist das schwierig...muss mal schauen. Ich weiß, das es eigentlich besser wäre nicht so viel zu machen, aber ich kann es dann schlecht gefühlsmäßig aushalten...

Mit lieben Grüßen,
Delphin

18.01.2014 20:41 • #20



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