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K

Kad
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Hallo,

vor ein paar Tagen ist mein Papa gestorben. Er hatte Krebs aber gestorben ist er höchstwahrscheinlich an einem Herzinfakt. Er war der wichtigste Mensch in meinem Leben und er war immer so stark. An dem Tag, wo mein Vater erzählt hat, dass er Krebs hat und seine Stimme so traurig war, ist meine Welt kaputt gegangen. Ich glaube, ich habe damals schon Abschied von ihm genommen. Er war immer derjenige der mir Halt gegeben hat und der zu mir stand, er hat immer an mich geglaubt. In der Zeit meiner schlimmsten Angsterkrankung, wo ich fast jeden Tag Panikattacken hatte und Depression hat er versucht mich aus dem Loch zu holen, hat versucht mich abzulenken und mir Mut zu machen. Jetzt wo es ihm so schlecht ging war ich nicht bei ihm und das tut mir so weh. Er ist wohl beim Aufstehen gestorben. Nächsten Donnerstag wird er verbrannt, das wird der schlimmste Tag in meinem Leben werden, weil er dann vollkommen weg ist. Auch, wenn er jetzt tot ist und da eigentlich nur noch eine leere Hülle ist, ist es so komisch, wenn dann nur noch seine Asche da ist. Das schlimmste Gefühl ist, dass ich ihn nie mehr in den Arm nehmen kann, ihn nicht mehr anrufen kann. Er war so beliebt. Der Ort, wo er wohnte und ich aufgewachsen bin, ist in Trauer. Keiner versteht, warum er so plötzlich gehen mussten. Seine Ärztin meinte, dass der Krebs nicht der Auslöser war, aber ich glaube, da er Metastasen im Körper hatte, dass die das Herz geschwächt haben. Er ist ganz alleine gestorben. Ich komme einfach mit dem Gedanken nicht klar, dass er nicht mehr da ist. Ich wollte so gerne, dass er mich zum Traualtar führt, wenn ich mal heirate. Ich will jetzt schon gar nicht mehr heiraten. Das Leben ist nicht mehr so wie es mal war. Ich hoffe so sehr, dass ich ihn bald in meinem Träumen wiedertreffe. Ich glaube fest daran, dass man sich nach dem Tod wiedersieht. Ich weiß auch, dass wir alle sterben müssen aber das Leben jetzt ohne ihn, ist einfach so leer...

Es tut nur weh!

14.05.2011 #1


146 Antworten ↓
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Ozonik
Gast

Guten Morgen ihr Lieben-trotz allem !

@Chili- Danke schön für die Lorbeeren. So was hört man selten

Hallo Kad . Du schaffsr das genau so wie Chili auch. Alles braucht seine Zeit. Die Trauer die freude das Glück und das Leid. Auch diese zeit geht vorüber. Fragt mich nicht wie es mir ging als ich meinen gerade mal 4 Wochen alten Sohn zu Grabe tragen musste

Aber ich habs geschafft. Gut. Hinterher hab ich mir zwar vor lauter Trauer die Kante gegeben aber egal. Nicht ein Nachbar war da . Alle wußten es. Nur meine Mutter war dabei die dann 3 Jahre später auch gestorben ist ;-(

Der Moment wenn man dem Verstorbenen nich etwas ins Grab legt war derSchlimmste. Das ist nochmal wie ein Stich ins herz gewesen. Ein Silberkreuz-Mein Talismann meiner Mama hat der Kleine noch mitbekommen das er auch vor allem geschützt ist .

Zu Hause brachen die tränen dann aus mir raus. da war kein halten mehr. Doch es erleichterte zwar ,konnte aber meine verzweiflung nicht wett machen und die Verbitterung. Also hab ich getrunken und Musik gehört um nix mehr mit zu bekommen.

Den Rest kennt Ihr ja. Tolle Nachbarn.

Statt zu helfen fallen sie einem noch in den Rücken.


Das Du einen Brief geschrieben hast liebe kad finde ich eine sehr gute Idee. Schreib alles rein. Wie wertvoll er Dir war was besonders schön war, woüber du Dich immer gefreut hast und das Du Ihn immer lieben wirst.

@Chili Das kann man auch nach einer Beerdigung noch machen. Und dann an einem Ort den nur Du kennst vergraben.

Ich erzähle Euch beiden jetzt einmal eine geschichte, auch auf die gefahr hin das alle anderen vieleicht denken ich gehör in die Klappse. Aber sie ist wirklich wahr.!

mein Vater war Alk. . Als ich 8 Jahre alt war holte er mich und meine Mutter und meine Oma ab, und fuhren in Richtung Bad Homburg auf der Autobahn um meine Oma die dort wohnte nach Hause zu fahren.

Plötzlich ein Stau. Der kleine VW Käfer mit Stoffdach damals noch überschlug sich 3 mal als wir rechts die Böschung heruter rasten.

Ich saß vorher hinten auf dem Schoß meiner Oma und wurde durch die Fliehkraft mit meiner Oma durch das verdeck geschleudert und landete in einem Kornfeld. Mir war außer einem Schock und einem kleinen Ritzer an der Stirn der aussah wie ein Kreuz nichts passiert.

Meine Oma hatte weniger Glück. Sie landete auf einem Feld und wollte sich ihre Wunde säubern,wobei Dreck mit in selbige kam.

Meine Mutter hatte einen Schlüsselbeinbruch und meinem Vater ging es gut und er stellte statt sich um uns zu kümmern erst mal den Käfer wieder auf die Räder .

Das Ende vom lied war das meine Oma an Gasbrand (So nannte man früher ne Blutvergiftung) starb. Ich schlief mit offenen Augen im Flur des Krankenhauses und als wir dann alle wieder zu Hause waren und mein Vater nachdem er alles auf Aquaplaning und Stau schob statt auf sein fehlendes Reaktionsvermögens wegen des Alks wieder zur Arbeit ging wie gewohnt ,durfte ich meine Mutter waschen da ja beide Arme in Gibs waren. ÜBERALL. Mein Vater war dazu scheinbar nicht fähig morgens bevor er zur Arbeit ging. So bekam ich schon sehr früh mit was Verantwortung heißt .

Weshalb ich Euch das erzähle ? Kommt ja noch. 3 Tage nach der Beerdigung meiner Oma,wir hatten immer ein sehr liebevolles Verhältniss, wachte ich Nachts in meinem Kinderzimmer auf. Ich hörte die Stimme meiner Oma. Sie rief mich und sagte ich solle zu Ihr kommen an die Tür. Also ich habe nicht geträumt ! Ich war glockenhell wach. Tappte zu der Tür meines Kinderzimmers und öffnete diese. Doch statt die Küche zu sehen die sich normalerweise dahinter befand, sah ich nur Dunkelheit -Kein Geräusch und meine Oma die merkwürdig ausah. Ein wenig wie Bildrauschen in einem fernseher, aber deutlich zu erkennen. Auch ihre Stimme. ich solle zu ihr kommen es wäre so schön dort wo sie ist.

Ich wollte einen Schritt nach vorne gehen aber bekam dann doch Angst vieleicht nicht mehr zu meiner Mutter zu kommen und fing an zu schreien weil mir das Ganze plötzlich sehr unheimlich war. IIch rannte zurück und plötzlich stand meine Mutter da als das Licht anging war der Spuck schlagartig vorbei. ich erzählte meiner Mutter was geschehen war und sie sagte das es gut war das ich nicht auf Oma gehört habe und sie jetzt da ist und ich keine Angst mehr zu haben bräuchte. Mein Vater glaubte mir kein Wort und ich weiß noch wie meine Mutter sagte schau doch mal hin unser Sohn ist Leichenblass. da ist was gewesen.

Und nun erzähl mir mal einer das nach dem Tod nix mehr kommt ?

Ich weiß was ich gesehen habe. Vieleicht macht Euch das ein wenig Mut. Ich würde es nicht erzählen wenn ich es selber nicht erlebt hätte. Ich war 8 Jahre alt. Noch keine Ahnung von Dro. Alk. oder sonstwas und im vollbesitz meiener geistigen Kräfte.


seit dem bin ich sicher das meine Lieben die von mir gegangen sind mich von irgendwo aus sehen und stolz auf mich sind

Das ist eine wahre Geschichte ! Wer das gegenteil beweisen kann soll es tun ansonsten schweigen bevor hier dumme Sprüche kommen.

Ich hab Euch beiden das erzählt damit ihr wißt das es mehr gibt als der menschliche Geist erfassen kann und um nicht aufzugeben sondern weiter zu machen


Bin weder paranoid noch hab ich ne Psychose. Kann mich nur noch genau an alles erinnern weil man solche Sachen einfach nicht vergessen kann !

Auch auf die Gefahr hin mich hier bei einigen zum Affen gemacht zu haben . Mir egal. Ich bin mir sicher man sieht sich auch irgendwann wieder . Wenn man das weiss,tut vieles nur noch halb so weh

Ihr schafft das. Auch Du Kad. Ich sagte doch man ist nie alleine .

09.12.2010 13:49 • #29


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Mein Papa ist tot!

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O

Ozonik
Gast

Guten Morgen Anna.

Das denke ich ist bei jedem unterschiedlich. bei mir potenziert sich nix und eine Zeitbombe tickt auch nirgendwo. Vieleicht hatte ich bessere Möglichkeiten damit umzugehen. Es ist auch kein teil von mir gestorben. Ich bin froh das ich so bin wie ich bin. Denn das habe ich ja rein Gentechnisch mitbekommen um es mal wisenschaftlich zu sehen und nicht religiös und mit der Prägung un der Erziehung.

So hat mich mein Vater auf seine harte Art (Er hat den Krieg miterlebt) und meine Mutter auf ihre liebevolle Weise darauf vorbereitet das sie irgendwann nicht mehr bei mir sein können. Als Kind schon.

Also wußte ich immer irgendwann geht wahrscheinkich einer oder gar beide von Ihnen und ich stehe alleine da. Doch als sie noch lebten machten sie mir Mut und sagten das sie immer bei mir sein werden. Egal was geschieht. Da war ich glaube ich 9 Jahre alt.

Und meine Eltern dem Alk. noch nicht so zu getan. Das kam erst in den späteren Jahren und war einfach nur grässlich-widerwärtig und zum kotzen.

Vieleicht wollte der Traum Dir etwas mitteilen. Deine Ängste vor einem unausgesprochenem Vorwurf gegen Dich den Du vermeintlich bis heute nicht losgeworden bist,weswegen sich das Ganze bei Dir Potenziert. Ist ja möglich. dann ist vieleicht noch etwas nicht verarbeitet.

Ich träume auch ab und an von meiner Mutter. Selten aber ja doch. das heißt doch aber nur das ich sie nicht vergesse. und sie in mir weiterlebt

Wer war eigentlich der Hund in Deinem Traum ? Wenn Du sagst das dies so bei Dir ist respektiere ich das natürlich. Jedoch kann man das glaube ich nicht verallgemeinern. Jeder empfindet anders geht anders mit seiner Trauer um und Leuten die gerade noch mitten drinne sind Angst zu machen das wird sich alles noch potenzieren-ich weiss nicht.

Bei mir jedenfalls hat sich da nix potenziert. Natürlich denkt man an den Geburtstagen usw.nach und fragt sich wie alt wäre die oder derjenige jetzt und was haben wir gefeiert usw. Oder zu Weihnachten wenn eh diese künstlich erzeugte Kaufhaus Rührseeligkeit im Raum schwebt-ach wen doch die oder derjenige jetzt hier wären.

Aber es ist nicht so das ich jetzt heulend und schreiend blind vor Wut und Entäuschung auf dem Boden liege und um mich schlage.

Das Leben ist halt so . Aber potenzieren tut sich da nix oder hochschaukeln. Weder gefühle noch Schmerz. Dazu bin ich schon zu lange alleine und habe zuviel durchgemacht und musste mich um mein eigenes Überleben kümmern.

Die letzen 15 Jahre habe ich solch einen Stress nicht nehr und habe Zeit zum nachdenken. Doch wird der Schmerz weniger um die Jahre und nicht schlimmer. Denn ich kann es nicht rückgängig machen und wenn ich mich in der Luft zerreiße auch nicht.

Natürlich vermisse ich sie alle . Doch es potenziert sich nichts. Hab sogar schon mal einen geburtstag vergessen und mich hinterher dafür geschämt. In 23 Jahren nach dem Tod desjenigen. Doch ich weiss . Sie wäre mir nicht böse gewesen.

Es ist also durchaus nicht so das sich der Schmerz oder das Leid vergrößert und potenziert wie bei Dir. Es tut mir leid für Dich das Du damit so zu kämpfen hast.

Doch es geht vielen Menschen anders damit. Eher so wie mir. Kenne einige .


natürlich ist Trauer richtig-normal und auch gesund. Denn man weint -schreit-lässt die verzweifelung raus und steht einem Phänomenb gegenüber das man nicht ändern kann. Doch wer sagt uns das wir nicht woanders wieder auf die Welt kommen so schnell wie wir schon einmal geboren wurden ?

Was war den vor dem angeblichen Urknall ? Weiss kein Wissenschaftler Oder war einer dabei ?

Alle sagen auch es gibt keine Ufos und Ausserirdischen. Ich sage ja. Weil sie mir im Alter von 13 Jahern mit meiner Mutter zusammen Nachts um halb drei begegnet sind. Auch wenns niemand glaubt.

Warum sollte also mit dem Tode alles vorbei sein ? Weil nicht sein kann was nicht sein darf ?

Typisch Mensch. Vor allem was er nicht kennt hat er Angst. Das Teil schwebte damals über uns in ca höchstens 8-10 Meter Höhe und die hätten uns Tot spucken können auf die Entfernung. Haben sie aber nicht. Doch mehr darf ich dazu nicht sagen.

Will nur sagen das es mehr zwischen Himmel und Erde gibt als sich der menschliche Verstand vorzustellen vermag.

Warum soll es keinen Glauben und keine Auferstehung im Geiste geben ? Wer redet hier von Körpern ? Keiner.

Vieleicht macht das ja auch ein bisschen Mut. Glaubt mir auch wieder keiner ich weiß. Ist mir aber so was von egal und gehört eigentlich auch nicht in diesen Thread Sorry.

Doch es ist nun einmal so das nicht jeder gleich mit Trauer umgeht nur weil es bei einem selber anders ist muss man dies nicht verallgemeinern.

Würde mich vielmehr fragen woran es denn liegt, das ich nicht loslassen kann liebe Anna. das muss ja einen Grund haben. Vieleicht wolltest Du Deinem verstorbenem Menschen noch etwas mitteilen oder Du machst Dir Vorwürfe oder Du willst nicht loslassen weil Du denkst Du bist Ihm noch was schuldig oder was auch immer. Vieleicht hat das sogar etwas mit deinen Ängsten zu tun ? Kann ja alles möglich sein ?

Was wäre wenn Du religiös wärst. Wäre Dir eine Last noch schwerer ? Welche und warum und ist sie wenn, berechtigt das Du sie mit Dir all die Jahre so herumschleppst und nicht loslassen kannst ?

Dies alles sind Denkanstösse die vieleicht oder gar hoffentlich zu einer "Erlösung" Deiner von Qualen des Nicht loslassens geplagten Seele und der Ängste führen könnten.

Ich wünsche Dir zumindest von Herzen alles Gute und das Du es schaffst wie viele andere auch. Denn das Leben geht ja weiter. So.....oder so !

Es liegt ganz allein an Dir wie Du damit umgehen kannst. Notfalls mit Hilfe eines Therapeuten. Ich meine es nur gut.

12.12.2010 10:11 • #47


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trostlos
mein aufrichtiges beileid.

#2


P
Oh je, mein herzliches Beileid Kad!
Vielleicht mgst Ihm ja noch einen Brief schreiben.

#3


K
Hallo Ihr Beiden,

danke für eure Worte. Ja, ich habe angefangen ihm einen Brief zu schreiben, jeden Tag wenn ich traurig bin, schreibe ich weiter in dem Brief. Aber es tut trotzem so weh...

lg

Kad

#4


A
hallo Kad,
auch von mir herzliches Beileid. Ich wünschte, solche Trauer würde nicht so schwer wiegen.

Liebe Grüsse

#5


trostlos
es tut immer weh wenn man jemandes liebes verliert. aba behalt ihn in positiver erinnerung und in deinem herzen. denn auch wenn ich ihn nicht kenne ich glaube das is das was sich jeder wünscht.
und ordne dein leben neu, ich denke du hast die kraft um den neuen weg zu gehen. genauso findest du auch den richtigen weg der trauer, nimm dir die zeit , die du dafür brauchst, und entscheide für dich wie du tauern möchtest.
ich sende jedes jahr zu sylvester für jeden lieben, den ich verloren habe eine rakete. mit einem gruß und besonderen gedanken...
alles gute.

#6


S
Mein Beileid,
ich weiß wie du dich fühlst, habe im Januar meinen Bruder verloren und im Oktober meine Schwester.
Wenn dein Brief fertig ist leg ihn mit ins Grab dann weißt du das dein Papa ihn liest.
Ich wünsch dir ganz viel Kraft.

LG sweet

#7


K
Hallo,

danke für die netten Worte. Die Idee mit den Raketen fand ich gut. Ich habe auch irgendwie das Gefühl, dass er irgendwie hier ist. Das er bei einem ist. Mein Therapeut hat mir die Erlaubnis gegeben mit ihm quasi zu telefonieren:-). Er meinte, dass ich die Antworten von meinen Papa wissen würde. Trotz allem tut es so wahnsinig weh, weil er mir so wichtig war. Manchmal erwische ich mich noch dabei, dass ich das Telefon in die Hand nehmen möchte und ihn anrufen will. Und dann kommt wieder mein Verstand, der mir sagt, das geht nicht er ist doch tot und dann kommt wieder der Schmerz und das nicht wahrhaben. Mein Freund und ich haben beschlossen, dass wenn ich mal Kinder haben sollte und insbesondere dann einen Jungen, dass wir ihn so wie mein Papa nennen wollen, zu mindestens der 2. Name. So würde mein Papa irgendwie weiterleben.

lg

#8


trostlos
hi.
was spricht dagegen den hörer vom telefon in die hand zu nehmen, wenn es deinem bedürfnis entspricht. so lange du es brauchst. ich find ok. ich z.b. kann nich auf den friedhof gehen, aba wenn ich vorbeifahre, dann winke ich und freu mich, weil ich auch weiß das sie es mögen würden. is wie nen kurzer besuch.
ich kann nicht hin, weiß net warum, aba es is deshalb auch viel wichtiger den lieben menschen im herzen und in der erinnerung zu behalten.
ich weiß du wirst einen weg finden. einen weg den ihr beide gut findet. auch deinem sohn, solltet ihr einen haben den 2ten namen zu geben is auch schön, ich hätt das genauso gemacht.
ich wünsche dir alles gute.

#9


Samya
Liebe Kad,

es tut mir sehr leid, das dein Vater ins Sommerland gehen mußte. Sei einfach umarmt, wenn Du es zulassen kannst.

Ich bin Vollwaise, keine Geschwister, also ganz alleine auf der Welt und ich fühle gerade sehr stark mit Dir.

Wenn ich Sehnsucht nach meinen Lieben bekomme, dann zünde ich eine Kerze an, das haben sie sehr gerne und ich rede mit ihnen. Meist bekomme ich dann einen schönen Traum geschenkt.

Denke auch daran, das deinem Vater viel Leid erspart geblieben ist, durch das schnelle gehen. Vielleicht kann Dich das ein wenig trösten?

Solange Du ihn sehen kannst vor Deinen Augen, ist er immer bei Dir, immer in Deinem Herzen.

Stillen Gruß
Samya

#10


jadi
auch von mir mein aufrichtiges beileid........

#11


D
hallo Kad,

es fällt mir schwer die nächsten sätze zu schreiben. menschen kommen und sie gehen. egal ob eltern, freunde, geschwister. man macht sich da etwas vor, das das sterben nur andere betrifft und an einem vorbeigeht.

ich beneide dich. mein vater starb - da war ich 4 jahre alt. meine mutter (ein tier) hat nie mit mir geredet.

es freut mich zu hören wenn ein kind seinen vater lieb hatte. behalte diese erinnerung.

liebe grüße
dirk

#12


K
Hallo Zusammen,

ganz vielen lieben Dank für die tröstenden Sätze/Worte. Wir haben gestern die Trauer für meinen Papa nächsten Freitag vorbereitet und ich hoffe, dass es ihm gefallen würde. Gestern musste ich seine Sachen für die Beerdigung raussuchen, die er anziehen soll, wenn er verbrannt wird, das war sehr schwer für mich. Ichhoffe ich habe es in seinem Sinne gemacht. Schlimm war es gestern meiner Oma zu erzählen, die Mutter von meinem Papa. Sie war sehr tapfer. Meine Oma ist schon 90 und sie ist im Moment auch krank. Aber sie hat versprochen noch ein paar Jahre zu leben für meinen Papa. Allerdings hat sie es wie wir alle immer noch nicht so realisiert. Ich weiß, dass der Tod zum Leben dazugehört und dass wir alle mal sterben müssen, aber ich hatte Hoffnung, dass mein Papa noch ein paar Jahre leben würde. Er ist nur Anfang 60 geworden. Ich hoffe, dass dieser wahnsinnig schlimme Schmerz irgendwann aufhören oder weniger werden wird. Am meisten Angst habe ich vor der Beerdigung. Im Moment wünsche ich mir manchmal, dass die Zeit still stehen bleibt. Mein Hausarzt hat mich bis ein paar Tage nach der Beerdigung krank geschrieben, das ist auch gut so, ich merke, dass ich mir im Moment nichts merken kann und auch etwas antriebslos bin. Ich hoffe, dass ich nach der Beerdigung meinen Alltag wieder einigermaßen machen kann. Im Moment zwinge ich mich dazu, es gelingt mir auch ganz gut aber dann kommen immer wieder so Trauerphasen hoch. Leider ist nichts mehr so wie es mal war....

lg

Kad

#13


A
Mein aufrichtiges Beileid.Ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit und drück dich mal ganz lieb.
Lg
Angsthase 1703

#14


S
Hallo,

mein aufrichtiges Beileid!
Trost zu finden in diesen schweren Tagen ist nicht einfach, aber folgendes das ich gehört habe kann ich nur weiter geben:

So lange wir an geliebte Menschen denken und sie in Erinnerung behalten, werden Sie immer bei uns sein.

Gruß

Sternchen

#15


K
vielen lieben Dank für die netten und tröstenden Worte. Ich merke, dass es mir gut geht, wenn ich mit über Papa reden kann. Auch wenn er mir so unendlich fehlt. Ich weiß, dass der Schmerz nachlassen wird. Aber er fehlt mir trotzdem sehr. Meine Oma, seine Mutter ist so stark. Mein Papa war auch immer sehr stark, ich möchte auch gerne stark sein, schon alleine für meinen Papa, aber es fehlt mir sehr schwer, zu mal ich immer schon stark sein musste. Ihn nicht mehr anrufen zu können, ihn nicht mehr in den Arm zu nehmen, das tut so weh. Das Leben kann manchmal wirklich sehr ungerecht sein. Ich hätte ihn so gern noch so viele Jahre Leben gewünscht. Ich hoffe ich überstehe den Freitag, da ist die Beerdigung.

lg

Kad

#16


Chili
Hallo Kad......

auch von mir mein aufrichtiges Beileid.......
Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit......
Ich stecke selber noch in einer Trauerphase
und kann deinen Schmerz gut nachempfinden

Sei ganz lieb gedrückt......Chili

#17

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O
Liebe Kad. es ist nicht leicht jemanden zu verlieren. Doch eigentlich verliert man ihn ja nie. Er lebt in Deinem Herzen-Deiner Seele und in Deinen Gedanken doch weiter.

Ich weiss nicht ob Du an Gott glaubst und mir sind schon viele Dinge im Leben passiert die man nicht als "normal" abtun könnte. Deshalb glaube ich das meine Mutter ,mein Kind,mein Vater und meine Geliebte die alle schon von mir gegangen sind, noch da sind und mir zuschauen von oben wie es mir geht.

Auch Dein Papa würde weil er Dich liebt nicht wollen das Du aufgibst, sondern das Du deine Trauer zulässt und rauslässt und dann, Dir und Deinem Papa zu liebe Dein eigenenes Leben meisterst. Denn darauf wäre er ganz bestimmt gaz furchtbar Stolz

Ich kenne den grausamen Schmerz zu genüge, weiß ich doch jedoch auch das alle es nicht gewollt hätten wenn ich mich hängen gelassen hätte.

Ich wünsche dir das die Liebe die Dein Vater Dir gegeben hat , Dir Mut und Hoffnung gibt Deine Trauer zu durchleben und wieder neuen Lebensmut zu finden. Ich schick Dir in gedanken ganz ganz viel Kraft und glaube an deine Stärke und an Dein unumstössliches Durchaltevermögen.

Gott sei mit Dir und behüte Dich. Amen

Du schaffst auch diesen schweren Weg. Und immer dran denken. Was hätte Papa gewollt ? das Du Dich aufgibst ,oder das Du wieder glücklich wirst ?


Alles alles liebe Ozonik !

#18


Blümlein
mein aufrichtiges Beileid..
Schicke dir und deiner Familie für die kommende
Zeit ganz viel Kraft.

Stillen Gruß
Blümlein

#19


D
...nur ein Gedanke: Du warst bei Deinem Papa als er heimging, denn Du trägst ihn in Deinem Herzen!
In stillem Gedenken!

#20


A


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