App im Playstore
Pfeil rechts
26

L

lazy
Mitglied

4
1
2
Hallo zusammen, ich arbeite seit 3 1/2 Jahren bei diesem Unternehmen und bin aktuell leider wieder krank. Ich habe die genauen Zahlen nicht zur Hand, aber ich hatte jedes Jahr zwischen 20 und 30 Krankheitstagen und dieses Jahr bin ich jetzt bei über 40. Es sind jedes Mal andere Gründe, wobei sich manchmal Sachen auch wiederholt haben.
Ich habe auf Anweisen meines Arztes gefragt, ob ich mehr Homeoffice Tage haben könnte oder meine Stunden reduzieren, weil wir die Hoffnung haben, dass ich dann seltener ausfalle. Leider wurde das abgelehnt. Und weil ich jetzt gerade wieder krank bin und einen neuen Rekord aufgestellt habe, hat mir mein Chef privat geschrieben, dass man darüber nachdenke, mich im neuen Jahr zu kündigen, weil ich zu oft ausfalle und nicht mehr Vollzeit arbeiten will.
Mir schwirrt der Kopf, deswegen blicke ich gar nicht durch ob und inwiefern das rechtens ist. Die mir viel wichtigere Frage ist aber, was ich jetzt genau mache. Mir geht es körperlich eh schon nicht gut und jetzt verliere ich auch noch meinen Job!?

25.12.2025 #1


26 Antworten ↓


E
Ich weiss leider nicht warum du öfters Fehltage hast, sind das Psychische gründe oder Körperliche bist du öfters mal erkältet?

Es ist aber oft so, dass der eigene Körper irgend wann in streik geht wenn man überfordert ist und manch mal kommt es so weit, dass man sich nicht mehr über Wasser halten kann und buchstäblich untergeht.

Vielleicht ist es für dich momentan auch besser wenn sich in deiner Situation was verändert, du siehst dein Arbeitgeber möchte keine Rücksicht mehr auf dich nehmen und du kannst dem ganzen nicht mehr gerecht werden.

Ich denke schon dass ein Arbeitgeber bei immer wiederkehrenden Fehltagen einem irgend wann kündigen darf.

#2


A


Mein Chef will mich wegen zu häufiger Krankheit kündigen

x 3


Elly79
Also bei einer krankheitsbedingten Kündigung werden die letzten 3 Jahre angeguckt. Du musst minimum im Jahr 6 Wochen gefehlt damit überhaupt über eine Kündigung nachgedacht werden kann. Wurde dir schon ein BEM Gespräch angeboten?

Wenn du nun öfter gefehlt hast und jedes mal wegen einer anderen Krankheit bist du nie ins Krankengeld gefallen und kostest somit dem AG viel Geld.

Wie ist denn deine Gesundheitsprognose? Wenn diese nicht so gut aussieht, hat der AG bessere Chancen auf eine Kündigung.

x 6 #3


L
Zitat von Elemente:
Ich weiss leider nicht warum du öfters Fehltage hast, sind das Psychische gründe oder Körperliche bist du öfters mal erkältet?

Sowohl als auch
Zitat von Elemente:
Vielleicht ist es für dich momentan auch besser wenn sich in deiner Situation was verändert, du siehst dein Arbeitgeber möchte keine Rücksicht mehr auf dich nehmen und du kannst dem ganzen nicht mehr gerecht werden.

Ich habe nebenbei auch schon nach einem neuen Job gesucht, aber momentan fühle ich mich super überfordert davon
Zitat von Elly79:
Wurde dir schon ein BEM Gespräch angeboten?

Nein
Zitat von Elly79:
Wie ist denn deine Gesundheitsprognose?

Hm, es gibt keine konkrete. Ich habe öfter Mal Erkrankungen im HNO Bereich, wo ich dann länger flach liege als bei einer normalen Erkältung und da kann man noch nicht im Detail sagen, wie sich das entwickelt. Und das andere wäre eher in die psychische Richtung, wo wir auch gerade überlegen ob eine Kur/Reha am besten wäre oder ob ich mit Psychotherapie wieder voll arbeitsfähig werde

x 1 #4


Luce1
Ärztliche Atteste und Stellungnahmen der Ärzte einholen, die die Zukunftsprognose belegen. Besser ist.

Wenn Dir die Kündigung übergeben bzw. zugestellt wird, dann kannst Du innerhalb von 3 Wochen ab Zustellung eine Kündigungsschutzklage einreichen, was ich Dir empfehlen würde. Geh dann zum Anwalt.

Der wird eine Abfindung rausholen, das kann dann auch außergerichtlich geschehen, was wahrscheinlich auch passieren wird.

Der Anwalt wird auch das Zeugnis überprüfen, damit da nichts “zwischen den Zeilen “ geschrieben ist, was den nächsten Arbeitgeber evtl. abschreckt.

x 1 #5


Fravely
Zitat von lazy:
hat mir mein Chef privat geschriebe

Weshalb schreibt er dir das privat, bist du momentan im homeoffice? Regulär wird man zum MA Gespräch geladen und geht mit einem diesen Krankheitstage Rekord detailliert durch. Denkst du der Chef meint es gut oder was will er mit seiner privaten Mitteilung bezwecken?

x 1 #6


Luce1
@Fravely vielleicht denkt er, dass sie dann weniger krank ist. Quasi so als Abschreckung?

x 1 #7


L
Zitat von Fravely:
Weshalb schreibt er dir das privat, bist du momentan im homeoffice?

Nein, ich bin aktuell krank geschrieben seit letzter Woche.
Zitat von Fravely:
Denkst du der Chef meint es gut oder was will er mit seiner privaten Mitteilung bezwecken?

Ich denke er will mich einschüchtern. Er sagte vorher schon, dass er sich wünscht, dass ich mich nicht so oft krank melde und ich denke da soll jetzt ein Drohung sein, dass ich es zu weit treibe

x 1 #8


Luce1
Zitat von lazy:
Ich denke er will mich einschüchtern


Sowas hat ein Chef früher gerne gemacht, obwohl wir nicht mal krank waren. Einen Fehler gemacht und dann ist er ausgerastet und hat gerne gedroht. Schrecklich.

x 1 #9


Greta__
Nun, wie Elly79 schrieb, die letzten 3 Jahre werden angeschaut, eine Zukunftsprognose wird erstellt, AU wegen unterschiedlicher Krankheiten, daher weiter Gehalt und kein Krankengeld... Da wird ein Unternehmen kündigen. Frage ist, ob sie damit durchkommen vor Gericht.
Kündigungsschutzklage mit Anwalt, Abfindung und ein 2er Zeugnis, darauf wird es hinaus laufen.

Die Frage ist, ob Du dort weiter arbeiten möchtest? Wieso gab es kein BEM-Gespräch? Wieviel Mitarbeiter habt ihr insgesamt? Gibt es einen Betriebsrat?

x 2 #10


Burn
Also es gibt so viel Möglichkeiten…
Aber wenn ich mir einen Satz gemerkt habe: zwischen Recht haben und Recht bekommen ist ein Unterschied.

Magst du Dein Aufgabenfeld ansich?
Dann suche Dir einen anderen AG

Denn die Kündigung krankheitsbedingt wird folgen wenn Sie wollen.

Wenn Du jetzt anfängst zu suchen könntest Du Dir evtl noch etwas Zeit nehmen um eine Teilzeistelle zu finden. So 30/32 Stunden

Kur/Reha nunja musst du überlegen wie viel du meinst dass Dir das persönlich was bringt.
Es ist eine kleine Verschnaufpause und dient dazu dich arbeitsfähig zu bekommen.
Wenn du aber sowieso gekündigt wirst dann ist die Frage wieviel du persönlich für dich da rausziehen kannst.

Anwalt und co würde ich mir dann holen wenn es ernst wird.
Falls du es noch nicht hast sofort Versucherung für Arbeitsrecht abschließen greift in 3 Monaten

#11


Burn
Zitat von Greta__:
Nun, wie Elly79 schrieb, die letzten 3 Jahre werden angeschaut, eine Zukunftsprognose wird erstellt, AU wegen unterschiedlicher Krankheiten, daher ...

Ja genau Greta hat es 100% auf den Punkt gebracht.hab das gerade alles 1:1 durch. Bei mir auch noch großer Konzern und zieht sich ewig 🙄🙄hab immer noch nicht alles durch obwohl ich schon wieder ein neues Arbeitsverhältnis habe…aber das muss ja nicht sein nur Anwalt und Rechtschutz wären sehr gut

#12


L
Zitat von Greta__:
eine Zukunftsprognose wird erstellt

Wer stellt die? Muss ich die vorlegen von meinem Arzt?
Zitat von Greta__:
Die Frage ist, ob Du dort weiter arbeiten möchtest?

Aktuell ja, zumindest noch ein, zwei Jahre. Solange wollte ich mich um meine Gesundheit kümmern und überlegen, wie ich beruflich weiter machen will. Jetzt muss ich das alles doch irgendwie früher und schneller.
Zitat von Greta__:
Wieso gab es kein BEM-Gespräch?

Muss ich danach fragen? Ich wusste ehrlich gesagt bis vor ein paar Tagen nicht, dass es sowas gibt.
Zitat von Greta__:
Wieviel Mitarbeiter habt ihr insgesamt?

23
Zitat von Greta__:
Gibt es einen Betriebsrat?

Nein, das traut sich keiner
Zitat von Burn:
Kur/Reha nunja musst du überlegen wie viel du meinst dass Dir das persönlich was bringt.
Es ist eine kleine Verschnaufpause und dient dazu dich arbeitsfähig zu bekommen.

Wie gesagt ist das halt alles noch super neu. Ich muss ja jetzt während der Festtage neue Arbeit finden und mir überlegen wie ich dauerhaft arbeitsfähig bleibe, während ich aktuell noch krank bin. Wie soll ich das alles bewältigen...

#13


Greta__

Schlaflose
Zitat von lazy:
Muss ich danach fragen? Ich wusste ehrlich gesagt bis vor ein paar Tagen nicht, dass es sowas gibt.

Im Normalfall nicht. Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, dem Arbeitnehmer ein BEM Gespräch anzubieten, wenn man innerhalb eines Jahres insgesamt mehr als 6 Wochen wegen Krankheit gefehlt hat.

x 2 #15


Greta__
Arbeitgeber müssen ein BEM-Gespräch anbieten. Tun sie es nicht, wird eine krankheitsbedingte Kündigung schwierig.

Mach dich nicht verrückt! Auf die Mail vom Arbeitgeber nicht antworten.
Auskurieren so lang wie du brauchst. Reha-Antrag stellen. Erst wieder arbeiten gehen wenn du wieder fit bist.

x 3 #16


R
Hallo,
habe alles gelesen, Du sollst natürlich Deine Rechte wahren, aber davon abgesehen, wenn Du bei einer Arbeitsstelle bist und laufend krank wirst, die Arbeit viel Zeit pro Tag in Anspruch nimmt, dann hat sie etwas damit zu tun. Was willst Du mit einer Arbeit, die Dich krank macht? Dann ist es doch besser, wieder gesund zu werden und sich dann etwas anderes zu suchen, um nicht ständig krank zu sein. Da ist eine Kündigung abwarten gar nicht notwendig. Dein Leben braucht grundlegende Veränderung, um der ständigen Krankheit vorzubeugen. Sich überfordert fühlen, um etwas Neues zu beginnen, ist ein schweres Symptom und Teil einer seelischen Erkrankung. Es ist geradezu ein Teufelskreis, zu krank, um etwas Neues zu beginnen und wenn nichts Neues passiert, bricht die Krankheit immer wieder aus. Das zu durchbrechen ist notwendig, ob es in einer Reha gelingt ist fraglich, aber eine Unterstützung in einer Psychotherapie kann auf jeden Fall hilfreich sein. Deshalb geht es um die juristische Frage, mit der Kündigung weniger, es geht darum, dass Du Dich und Deine Umwelt neu erfindest. Dass Du mit einer neuen Wahrnehmung auf die gewohnten Dinge schaust und somit eine neue Perspektive einnimmst.

x 1 #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Burn
Ja genau so ist es.
Du hast ja auch erst einmal eine Kündigungsfrist.
Je nach Vertrag geht es dann recht schnell.
Arbeitslos und krank ist schwierig aber ist zur Not halt auch so.

Ob das ständige krank sein mit einer anderen Arbeit besser wird, kann man erst dann sehen wenn es soweit ist.

Manchmal ist der Organismus halt so. Ich hab eine Freundin die hat auch Asthma und Allergien usw. Irgendwann ist das System je nach dem auch überlastet, aber ihr hat ein Jobwechsel letztendlich nichts gebracht.
Aber es ist ein großes Unternehmen… das trägt sie eher mit und es gibt auch noch andere die häufig krank sind.

Therapie ist ein guter Grundpfeiler. Ich drücke dir die Daumen dass du da etwas passendes findest

x 1 #18


Butterfly-8539
Zitat von Luce1:
Sowas hat ein Chef früher gerne gemacht, obwohl wir nicht mal krank waren. Einen Fehler gemacht und dann ist er ausgerastet und hat gerne gedroht. Schrecklich.

Früher ist man aber auch nicht wegen jedem Zipperlein daheim geblieben. Hat die Zähne zusammengebissen. Hatte Angst den Job zu verlieren, Miete nicht mehr zahlen zu können, oder die Immobilie die man abzahlt. Bewerber gab es genügend. Es war sehr mühsam Bewerbungen/Lebenslauf mit der mechanischen Schreibmaschine zu schreiben, sowie erst ein Foto anfertigen zu lassen. Jedes Bild kostete extra. Von Porto/Kuvert gar nicht zu reden. Der Gang zum Amt wäre einen sehr schwer gefallen. Von den Eltern her hätte man sich das gar nicht getraut.
Beim Amt persönlich erscheinen, Unterlagen vorlegen, Bewerbungstraining, Rechenschaft ablegen............................................... Das lag keinem und jeder vermied es. Außerdem gab es von Seiten der Ärzte nicht so schnell Krankschreibungen wie heutzutage. Man mußte beim Arzt persönlich vorsprechen und der schaute einen schon ganz genau (streng )an. Das waren Respektspersonen und diese untersuchten einen ganz genau. Man wurde nicht mal wegen Grippe so leicht krank geschrieben, mußte aber am ersten Tag schon eine Meldung vorlegen, bzw. telefonisch bekannt geben das man eine Krankschreibung erhalten hat. Das war nicht so einfach. Man war wirklich krank, bettlägrig und nicht irgendwo unterwegs.

Heute muß man die Sicht des AG zusätzlich beachten, denn die Wirtschaftslage ist nicht die Beste. Der AG hat Unkosten, durch den ständigen Ausfall und wird wegen dem jungen Alter von 25 Jahren damit rechnen das es nicht besser werden wird. Er reagierte sogar noch sehr human. Früher hätte es bei Rückkehr gleich ein Gespräch gegeben, oder die Kollegen hätten einem auf Dauer nicht gut getan, denn diese mußten die Arbeit mit erledigen und Überstunden schieben. Klar das keiner davon erfreut ist ständig noch mehr zu arbeiten, nur weil stets ein bis zwei bestimmte MA Fehlzeiten haben.
Hätte ein schlechtes Gewissen den MA gegenüber gehabt. Bin sogar einmal unwissend mit Röteln am ersten Tag in die Arbeit gegangen und von MA angesprochen. Wurde dann zum Arzt geschickt. Am Abend ging es mir richtig schlecht, Aber nach einer Woche war ich wieder auf der Matte und das als generell nicht gesunder Mensch. Hatte teilweise eine 48 Std/Wo. Schon im Elternhaus wurde einem eingetrichtert nicht wegen jedem............................. zu fehlen. Das hatte wohl auch mit den Großeltern zu tun, die im Krieg kämpfen mußten.

Wenn man nicht Fieber hatte, den Kopf nicht unter dem Arm trug, ging man in die Arbeit. Natürlich kommt es drauf an, in welcher Branche, aber ins Büro kann man auch mit einem gebrochenen Bein.......................................... Hatten wir bei uns auch.
Wenn man im Kundenverkehr zu tun hatte, war es was anderes.
Kopfschmerzen, sowie schwere Erkrankungen zwangen einen zur Krankmeldung. Wenn ein junger Mensch aber jedes Jahr einige Wochen fehlt, macht sich der Chef natürlich um seine Firma Gedanken und gerade in der heutigen schlechten Marktwirtschaftslage wird ausgefiltert wer noch standhaft bleibt. Es wird einem nichts geschenkt und jeder Fehltag kostet der Firma ....................................

Nun wird es wieder Kritik hageln. Man kann es eben niemanden recht machen. Früher waren die Leute härter im Nehmen, was einem schon anerzogen wurde. Als Kind wurde man früh eingebunden mit Haushaltspflichten und vielem anderen. Man kam gar nicht zum Überlegen und Klagen. Es hörte sowiso keiner zu, denn auch die Eltern waren Ganztagsarbeiten. Ein Kind lief so nebenher und war früh selbständig. Es interessierte niemanden. Das war halt so. Das sind diejenigen die nun langsam in Rente gehen, was der Jugend nicht so gefällt. Doch den Wohlstand den die Jungend heutzutage geniest, haben sie nur durch das stete Durchhaltevermögen der baldigen Rentner................................., die nicht alle in den Genuß eines Studiums kamen, erstmal die Welt bereisten, sondern schon mit 15/16 die Lehre begannen und bis heute durcharbeiteten. Sie sind nun körperlich, sowie seelisch auch fertig. Immerhin ging es nicht nur um die Arbeit, sondern zusätzlich dem Drumrum, wie Pflege der Angehörigen, uvm.

x 1 #19


Islandfan
Man muss aber auch differenzieren, ich behaupte mal, dass, wer psychsich krank ist (und das sind hier alle), der hat es im Arbeitsleben schwerer als ein gesunder Mensch.
Früher haben die Menschen psychische Erkrankungen meistens tabuisiert. Mein Vater (Jahrgang 1942)war ein Arbeitstier und hatte mit Mitte 50 einen Zusammenbruch samt Depressionen. Das haben wir aber erst viel später erfahren, er erfand eine körperliche Diagnose, weil er sich schämte. Das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein.
Klar sollte man nicht wegen jedem Furz fehlen, aber ich behaupte mal, dass die meisten, die psychisch krank sind und arbeiten, in vielen Fällen kämpfen. Das kann man mit Leuten, die gesund sind und den Hintern nicht hochbekommen, absolut null vergleichen.
Stellen gibt es momentan in vielen Bereichen auch, viele Chefs finden keine Fachkräfte.

#20


A


x 4


Pfeil rechts



App im Playstore