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Also ich bin vor ein paar Wochen die Treppe runtergefallen,habe mich danach wegen der Schmerzen von einem Freund ins Krankenhaus fahren lassen! Dort Röntgen, Verband, nach 2-3 Tagen sollte alles okay sein! Habe alle informiert, nach 5 Tagen keine Besserung zum Arzt, ich solle Geduld haben, noch 1 Woche krankgeschrieben, wieder alle informiert! Ihr müßt aber nicht denken das ich mal Besuch bekam, hatte weiter schlimme Schmerzen und zwischendurch die Freunde informiert, kein Angebot mal zu helfen/ einzukaufen/ mich zu besuchen, ging mir sehr schlecht! Mein Ex- Freund habe ich gebeten mein Auto umzuparken und er brachte mir Krücken, er war als einziges da, aber auch nur einmal. Jedenfalls weiter keine Besserung, wieder mit akuten Schmerzen zum Arzt(alles mit Taxi), evtl. Knochenhautentzündung, weiter 1 Woche krank, kein Besuch oder Hilfsangebote, insgesamt 14 Tage keinen Besuch gehabt, mich sehr einsam und im Stich gelassen gefühlt. Vor einer Woche MRT Termin der Fuß war gebrochen- Schock und Wut, daß mich alle so im Stich gelassen haben, bin allein zum Einkaufen gehumpelt, das ist schräg über die Straße und hatte dann aber den Rest des Tages gut Schmerzen, jetzt weiß ich ja auch weshalb...bin so entäuscht!

Das sind doch keine Freunde, das alles hat mich bestärkt von hier weg zu ziehen, da ich wegen der angeblichen Freunde vor anderthalb Jahren hergezogen bin! Was sagt Ihr dazu, mein Entschluß steht fest, ich will hier nicht mehr bleiben!

17.03.2009 22:51 • 14.04.2009 #1


26 Antworten ↓


JASS85
Hey!
Haben sich deine Freunde denn überhaupt nicht gemeldet oder mal nach dir gefragt?Ich hab dieses Gefühl heute auch kurz gehabt, dass ich gedacht habe, dass keiner meiner Freunde das Angebot macht mal vorbeizukommen, da meine Panik und Angststörung schlimmer geworden ist, aber das ist ja auch etwas anderes, als ein Bruch. Bei psychischen Erkrankungen weiß keiner so genau, wie man damit umgeht, aber wenn es was körperliches ist, dann kann man ja besser helfen!
Ich weiß natürlich nicht, wieviel Stress deine Freunde haben, aber ich finde es schon sehr komisch, dass nach 2 Wochen nicht mal ein Besuch angesagt ist. Verstehe dich da, vorallem, wenn man krank zu Hause ist, dann hat man auch viel Zeit zum Grübeln! Gehts dir denn jetzt besser oder hast du noch doll Schmerzen.....Was ist denn bei deinem Arzttermin rausgekommen?
LG die JASS

17.03.2009 23:48 • #2



Freunde?

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Hallo Paulas

Bei psychischen Problemen ziehen sich "Freunde" gerne zurück, aber bei körperlichen Krankheiten sollten Besuche eigentlich möglich sein. Besonders bei Verletzungen gehört doch das Autogramm der Freunde auf den Verband eigentlich dazu.

Liebe Grüsse, Helpness

18.03.2009 15:04 • #3


JASS85
Jepp der Meinung bin ich ja auch Helpless!
LG die JASS

18.03.2009 15:10 • #4


Hallo und herzlichen Dank für Eure Antworten, ich hab es nicht so empfunden als hätte mich jemand angerufen, außer meine Oma und mein Papa, aber die wohnen fast 500 km weit weg, trotzdem waren diese Anrufe eine große Stütze! Meine Leute hab ich angerufen, aber auch nicht übertrieben oft, weil ich ja dachte die melden sich auch mal bei mir. Ich hatte/ hab ja keinen Gips bekommen, weil ja der Bruch erst jetzt vor 1 Woche beim MRT festgestellt wurde, nur die ganze Zeit teilweise starke Schmerzen, find es echt so traurig, die sollten sich echt schämen sich so zu verhalten!

18.03.2009 17:30 • #5


Ich gebe es ja ungerne zu, aber genau das ist der Grund, warum ich es " mit den Menschen " auch nicht " so habe"...
( Wie das klingt ) Da bin ich lieber und aus Überzeugung alleine:D
Grüssli
Iris

18.03.2009 17:35 • #6


Ansonsten habe ich mir zusammen mit dem Arzt die Röntgenbilder angeschaut, auf denen war der Bruch nicht sichtbar und die MRT Bilder auf denen der Bruch eines Mittelfußknochens gut zu sehen ist, ich soll zum Orthopäden gehen, habe evtl. morgen schon nen Termin, freu, dann muß ich weiter sehen! Die Schmerzen sind manchmal stärker, aber ich komm ganz gut klar, muß selten Schmerzmittel einnehmen!

18.03.2009 17:37 • #7


Hi Iris, ich halte auch nicht viel von Menschen, aber ich brauche Leute um mich herum um zu überleben, ich kann nicht allein sein, aber ich kann Dich verstehen! Liebe Grüße

18.03.2009 17:39 • #8


Ich habs gelernt...zwangsläufig
Wie sagt man? Die Tiere sind die besseren Menschen?
Nein, man sollte das sicherlich nicht verallgemeinern, aber ich bin eben auch extrem " schwierig" - auch aus Überzeugung , da passt es halt eh schlecht.
Kopf hoch

18.03.2009 17:42 • #9


Hallo Paulas!Hast Du Deinen Freunden klipp und klar gesagt,dass Du Hilfe brauchst?Also ganz eindeutig?Wie ist die Freundschaft,wenn Du gesund bist?Übernimmst Du da gerne das bemuttern?(nicht böse gemeint)wo wolltest Du dann hinziehen?lGute Besserung und liebe Grüße

18.03.2009 17:43 • #10


Ja danke Dir und ich muß auch sagen, ich war so froh, daß ich meinen Hasen Paul habe, so war ich nicht völlig allein...

18.03.2009 17:44 • #11


Hi Helpness, ich bin eine gute Freundin und bin deshalb davon ausgegangen, daß mir in der Not auch geholfen wird... Ich habe nie gesagt ich brauche Hilfe, war zu stolz danach zu rufen, weil ich meine, das sollte selbstverständlich sein, wollte mich auch nicht aufdrängen, oder nerven. Da ich meine Familie hier nicht habe und eben abhängig von meinen Leuten war, dachte ich diese kommen von allein auf mich zu, ein großer Fehler und mein Stolz steht mir da auch im Weg, das weiß ich!
Ich werde nach Flensburg ziehen, bzw. in diese Region...habe Montag ein Probearbeiten!
Im Moment kümmere ich mich täglich um eine Freundin mit Liebeskummer, grins, ich kann nicht raus aus meiner Haut!

18.03.2009 17:51 • #12




Meinst Du den Da?

18.03.2009 17:51 • #13


Das ist meiner

18.03.2009 17:58 • #14


ja die sind immer da, wie schön, sie lieben einen vorbehaltslos und fordern auch nur Liebe zurück

18.03.2009 18:15 • #15


Hallo Paulas

Live habe ich im Moment bei mir Zuhause auch nur einen halbzahmen Marienkäfer, der bei mir überwintert (ist wirklich wahr, er ist freilebend -Fenster offen-, kommt sofort auf meine Hand gekrabbelt und fliegt mich manchmal sogar direkt an).

Aber ich habe hier im Forum Freunde gefunden, Menschen, die mir mehr geholfen haben als viele "echte Freunde" in der Vergangenheit.

Liebe Grüsse, Helpness

18.03.2009 18:44 • #16


Also liebe Paula,

ich habe das alles gelesen was du geschrieben hast und ich muss dagen, ich finde es erschreckend ganz ehrlich. Gerade wenn man wirklich Hilfe braucht, sollten doch eigentlich Freunde für einander da sein. Aber wie war der Spruch lieber eine richtige Freundin als 10 falsche. Aber das nicht mal eine zu dir gekommen ist, das wundert mich. Ich finde auch das du, das denen ruhig mal sagen kannst. Das sie sich schämen sollen und das du auf sowas gut und gerne verzichten kannst.

Ich finde es übrigens sehr gut das du wegziehen willst, das kann ich sehr gut verstehen und ist vielleicht sogar echt das beste, irgendwo neu anzufangen. Weißte denn schon wohin es gehen soll? Wie wärs denn mit Berlin Da findest du bestimmt Freunde...also mich hätteste schon. ich würde so was nie machen. Wenn jemand hilfe braucht und sie auch verlangt, bin ich da punkt!

Lg Tinchen

23.03.2009 14:59 • #17

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Hallo Paula,

ich hoffe dir geht es schon etwas besser mit deinen Schmerzen. Ich würde aber über deine Freunde nicht so hart urteilen . Du sagtest du bist zu stolz um Hilfe zu bitten, warum denn? Vielleicht haben sie es nicht so schlimm empfunden und merkten gar nicht dass du Gesellschaft und evtl. Hilfe brauchst. Man kann auch nicht immer erwarten, dass alle Menschen die gleichen Antennen haben. Die einen merken es und stehen gleich parat, so wie du ja scheinbar bist, ist auch eine wirklich schöne Eigenschaft von dir. Aber es gibt nun auch mal andere, die sich nicht viel dabei denken und trotzdem da wären, wenn du sie darauf ansprechen würdest. Was wäre dabei, wenn du einfach sagst, mensch mir fällt die Decke auf dem Kopf, hast du Lust auf einen Kaffee vorbei zu kommen oder ähnliches. Oder ich kann kaum gehen vor Schmerzen, könntest du für mich bitte etwas einkaufen?? Also ich finde, da muss man nicht zu stolz dazu sein. Oder?

Viele Missverständnisse entstehen durch fehlende Kommunikation, sehr oft auch in Partnerschaften. Denn man denkt, es müsste der andere doch wissen, was ich mir denke, wünsche etc. Ausgesprochen wird es dann letztendlich nicht und schon ist man "beleidigt" und der Andere hat keine Ahnung warum...Dann läuft es ungefähr so ab, der Andere sagt, was hast du denn, man sagt, nichts, dann wieder der Andere, doch du hast doch was, ne wirklich nicht, etc. bis man dann doch mit der Wahrheit rausrückt. Und der Andere sagt, mensch das hab ich gar nicht gewusst, warum hast du denn nicht gesagt usw usw , tja warum eigentlich nicht, weil man zu stolz ist und erwartet, der andere muss von selbst drauf kommen, was man gerade braucht. Siehst du, ist ein ewiger Kreislauf, den es heißt zu unterbrechen...

Also, gib dir doch einen Ruck und frag doch mal an...., du kannst nur gewinnen, denn zu verlieren hast du ja nichts. Die Freundschaften hast du ja eh schon abgehackt.

Liebe Grüße und gute Besserung
Erfolg

23.03.2009 19:10 • #18


Hallo Erfolg, herzlichen Dank für Deinen Beitrag! Du hast recht mit dem was Du sagst, ich habe in jeglicher Form Probleme zu kommunizieren, sei es in Freundschaft oder Beziehungen, daß heißt natürlich wird man durch die Erwartungshaltung oft enttäuscht! Ich finde es nur bitter, weil ich meinen besten Kumpel in ner psychosomatischen Reha kennenlernte und auch alle von meiner Angststörung und Depression wußten, ich habe versucht mich zu erklären, daß ich mich einsam und allein fühle, aber fand kein Verständnis und als das mit dem Fuß passierte, da hat es mir nochmal deutlich die Augen geöffnet! Es war ein Fehler wegen der "Freunde" hierherzuziehen und das was ich jetzt habe kann ich auch woanders haben! Meinem Fuß gehts deutlich besser, ab und zu schmerzt er etwas, aber nicht mehr so schlimm wie in den 3 Wochen
Ansonsten hab ich Montag probegearbeitet und hoffe auf eine Zusage von der neuen Arbeitsstelle

25.03.2009 13:36 • #19


Hallo Paulas,

klasse, dass die Schmerzen abgenommen haben und du soviel Elan entwickelt hast. Drück dir fest die Daumen, dass du die Stelle bekommst, scheinbar hat dir ja das Probearbeiten einen positiven Einblick gewährt.

Ich kann mir gut vorstellen, dass du enttäuscht von deinem besten Freund bist. Aber ich glaub einfach, dass es normal ist, dass sich manche Menschen aus deinem Leben verabschieden und dafür neue dazukommen. Ich sehe das Leben wie eine Fahrt im Zug. Es steigen immer wieder Personen in den Wagon und begleiten mich. Die einen steigen bald wieder aus und die anderen fahren ein längeres Stück mit und manche begleiten mich schon viele, viele Jahre. Und manchmal merke ich nicht, wenn wieder einer aussteigt, weil es gar nicht so unangenehm ist. Man entwickelt sich ständig weiter und auch Freundschaften können sich auseinander entwickeln. Sicher bin ich auch mal darüber traurig, aber letztendlich bin ich dankbar, dass ich diesen Menschen kennen gelernt habe. Man kann ja immer für sich was mitnehmen und wenn es nur schöne Erlebnisse, gute Gespräche etc waren. Ich denke mir, jeder Menschen, den man kennen lernt, hat sicher eine Bedeutung und so nehme ich es an.

Mir hilft auch, daran zu denken, dass dieser Mensch ja auch seine Biographie und Wunden aus der Vergangenheit mitbringt und sicher nicht in böser Absicht so handelt, wie er eben handelt.

Kommunikation ist ein weites Feld und ich glaube, da kann man ständig dran arbeiten. Vielleicht hast du das nächste Mal den Mut, direkt deine Gefühle auszusprechen und merkst dann wie einfach dies sein kann. Und wie leicht man dadurch, Mißverständnisse, die durch unausgesprochene Erwartungen entstehen können, vermeiden kann. Ich kann dich nur dazu ermuntern, es zu versuchen....

Das Leben bleibt spannend und die Arbeit an sich ist zwar die Schwerste aber auch die Schönste, weil du unmittelbar der Nutznießer bist. Ist doch prima, oder?

Schöne Grüße
Erfolg

26.03.2009 18:47 • #20



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