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201808.03




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Um es gleich zu sagen: ich zwinge mich dazu meine zwei Liter täglich zu trinken, eben aus gesundheitlichen Gründen, aber ich habe fast nie Durst.

Vor zehn Jahren ermahnte mich der Hausarzt mehr zu trinken, damals schlug ich seinen Rat noch in den Wind, ich trank meinen Morgenkaffee und meinen Nachmittagskaffee, der schmeckte mir, aber etwas anderes brauchte ich nicht, Kaffee ist sowieso das einzige Getränk das ich mag.

Dann lernte ich meine Freundin kennen, sie ist Krankenschwester und erklärte mir genau warum eine ausreichende Flüssigkeitsmenge wichtig ist. Und diesmal ließ ich mich überzeugen und zwinge mich dazu meine zwei Liter täglich zu trinken.
Gleich ist die nächste Portion fällig, ich fühle mich wie eine Gans die genudelt wird.

Und da mir nichts schmeckt, vor allen Dingen nichts mit Kohlensäure, diese erschwert das Trinken noch, trinke ich lauwarmes abgekochtes Wasser, das rutscht am besten.
Ich bin richtig froh, wenn ich einmal annähernd ein Durstgefühl verspüre.

Bitte keine Ermahnungen, ich kenne die Wichtigkeit der Flüssigkeitszufuhr, mich würde interessieren ob dies noch andere hier kennen und wie sie damit umgehen.

Auf das Thema antworten

15 Antworten ↓



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  08.03.2018 19:02  
Jupp. Kenne ich.
Ich habe auch selten wirklich Durst.
Und ich zwinge mich meine 1,5 Liter am Tag zu trinken. Stilles Wasser. Fertig.
Abends muss die Flasche leer sein. Punkt aus fertig.

Ichdenke abernicht viel drüber nach. Ich trinke einfach immer mal einen Schluck wenn ich an der Flasche vorbei komme. Sie steht quasi immer mitten im Weg.

Ich glaube je mehr man mit dem ich muss gefühl ran geht umso größer wird der innere Widerstand.

Nicht denken, nur trinken :-)
So mach ichs

LG



6277
Sachen-Anhalt
5944
  08.03.2018 19:10  
Manche Menschen kommen im Gegenteil von 2 Liter pro Tag auf eine wesentlich kleinere Trinkmenge. Etwas weniger als den Richtwert von 1,5 Litern trinken ist ebenfalls für Gesunde unbedenklich. Manche Menschen kommen nämlich durchaus mit einer Trinkmenge von einem Liter pro Tag aus. Allerdings sollte niemand auf Dauer weniger als einen Liter pro Tag trinken. Also, 2 Liter müssen nicht sein.





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  08.03.2018 20:50  
Vielleicht werde ich es einmal ausprobieren, kopfloses Huhn, es so zu machen wie du, einen Versuch wäre es wert.



978
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NRW
546
  08.03.2018 21:34  
Bei diesem Minimum von 2 Litern pro Tag geht es Flüssigkeit ganz allgemein, nicht zwangsläufig um Getränke. Einen Teil nimmst du sowieso über Nahrung auf. Und da kannst du gezielt mehr machen: Suppe, Obst, einiges Gemüse, Eintopf,... was immer du magst und einen hohen Flüssigkeitsanteil hat.

Ich hatte mal eine Kollegin, die hatte das gleiche Problem und auch immer vergessen zu trinken. Die hat sich ein Wasserglas in Badezimmer gestellt und jedesmal wenn sie ins Bad ging hat sie als erstes ein Glas Leitungswasser getrunken.





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903
  08.03.2018 21:52  
Auch das ist eine Möglichkeit.
Gemüse gibt es bei uns reichlich, Eintöpfe liebe ich und jeden Abend esse ich meinen Apfel.
Ja, das Trinken zu vergessen kenne ich, dann geht es mir abends schlecht, dann muss ich alles nachholen.



3401
14
Kreis Aachen
1194

Status: Online online
  08.03.2018 22:16  
Ich kenne das auch. Ich komme nie auf 2 Liter, noch nicht mal im Sommer. Ich muss mich auch richtig dazu zwingen zu trinken gerade auch jetzt während der SS ist es doppelt so schlimm da ich da eigentlich noch mehr trinken müsste.
Meine Werte waren bis jetzt immer top und mir hat noch nie ein Arzt was dazu gesagt.
Lieblingsgetränke habe ich auch nicht wirklich aber wenn dann eher Dinge mit Kohlensäure.
Solange du trinkst und es dir gut geht ist doch alles gut und wenn du eben nur Wasser trinkst ist doch auch OK ist immerhin eigentlich eh das beste für den Körper!


Alles Gute und LG!



12249
11
NRW
8565
  08.03.2018 23:08  
Ich habe auch immer schon Probleme mit dem Trinken.
Ich habe kaum Durstgefühl, selbst im Sommer bei Hitze nicht. Und wenn ich mal richtig Durst verspüre, dann reichen mir ein paar Schluck Wasser aus.
Dazu habe ich auch eine Abneigung zu trinken. Bekomme beim Trinken immer so Beklemmungen, als könnte ich nicht atmen.
Klar, ich atme und trinke nicht gleichzeitig. Aber irgendwie habe ich ein Angstgefühl beim Trinken, dass mir den Atem nimmt.

Ich vergesse auch immer zu trinken.
Meist trinke ich eine Tasse Kaffee auf der Arbeit und wenn ich nach Hause komme trinke ich noch mal eine. Das habe ich lange Zeit so gemacht.
Dass das absolut ungesund ist und der Körper dauernd im Alarmzustand ist, ist mir klar.
Vielleicht bin ich deswegen auch oft so vergeßlich.

Dann habe ich mir sichtbar auf dem Küchenblock und im Wohnzimmer eine Flasche Wasser gestellt. Das sollte mich daran erinnern zu trinken.
Habe ich aber geschickt übersehen.

Ich habe dann mal die Bücher über das Trinken von Dr. Batmanghelidj gelesen.
Der schreibt echt gute Sachen und erklärt so einiges.
Also habe ich seinen Rat befolgt und jede Stunde ein Glas Wasser, 250 ml, getrunken.
Das ist nicht zuviel auf einmal und man kommt damit über den Tag verteilt auf die dringend notwendige Menge Wasser.

Tja, und damit ich das nicht vergesse, habe ich in meinem Handy einen stündlichen Alarm eingestellt, der mich ans Trinken erinnert.

Bisher klappt das ganz gut.
Gibt schon mal Ausnahmen, wo ich gerade nicht trinken kann, wenn ich gerade beim Hausbesuch bin oder krank bin oder so.
Aber zu 90 % halte ich das ein.



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2
Wien
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  08.03.2018 23:18  
Ach herrje, das Problem kenne ich auch zur Genüge.
Ich versuche mir zu helfen, indem ich oft einen großen Topf Suppe esse. Im Sommer viel Salat.
Aber es gibt sicherlich Tage an denen ich nur auf einen halben Liter komme. Habe einfach kein Durstgefühl und schmecken tut es mir auch nicht.
Trotzdem trinken ich im Winter brav Tee und im Sommer halt Wasser.
Und was ich mich auch nervt, wenn man viel trinkt, dann muss am Tag sehr oft das WC aufsuchen ....



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2
RGB-West
4063

Status: Online online
  08.03.2018 23:49  
Mir unbegreiflich, wie man das schafft. Im Sommer komme Ich höchstens mal auf 'nen l, sonst aber nicht.





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  08.03.2018 23:58  
Das ist eine interessante Erfahrung für mich und ich fühle mich damit nicht mehr so allein, die Leute von denen ich sonst umgeben bin schaffen sogar 3 Liter.
Mondkatze, danke für deine Nachricht, genauso fühle ich mich, vielleicht sollte ich wirklich öfters und weniger trinken anstatt in einer halben Stunde einen halben Liter in mich hineinzukippen. Oft verschlucke ich mich.

Danke1xDanke


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Bergisches Land :)
332
  09.03.2018 00:16  
Finde ich ja jetzt interessant. Ich wähnte mich auch immer allein auf weiter Flur - die Durstlose... Dabei habe ich einen körperlich anstrendenden Nebenberuf und doch trinke ich nicht annähernd ausreichend. Versuche das auch durch gut flüssigkeitsreiche Nahrung zu kompensieren. Manchmal habe ich aber auch das Gefühl als würde ich das Trinken nahezu trotzig verweigern :pfeifen:

HInzu kommt das Mädchenthema ... wo ist das nächste Klo? ... aus diesem Grund meide ich auch immer wieder das Trinken und zerre mir dann abends das Wasser rein. Ich muss auch immer mal wieder das Getränk wechseln um mir das Trinken schmackhaft zu machen. Nachteil beim abends trinken: muss nachts natürlich auf's Töpfchen.

Allerdings wurde mir auch mal gesagt, dass nicht zu trinken auch ein Hinweis darauf ist, dass man sich selber nicht gut behandelt. Tja, dürfte auf die meisten von uns wohl irgendwie zutreffen :verrueckt:



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6
Main-Kinzig-Kreis
357
  09.03.2018 22:42  
Hallo ihr Trinkverweigerer, hier ist noch jemand die sich auch sehr zwingen muss genug zu trinken, was ich auch nicht immer schaffe.
Wenn ich Glück habe komme ich mal auf 1,5 Liter, oft ist es nur grade 1 Liter + 1 große Tasse Kaffee.
Esse aber auch viel Obst und Gemüse als Beilage zum Essen.
Um nicht immer nur pures Wasser zu trinken, mische ich mir in einer 1,5 Liter Wasser einer Marke 50 ml Sirup mit rein.
Das ist dann nur ein Hauch Geschmack und dann wechsle ich dann immer die Geschmacksrichtung.
Tee mag ich nicht unbedingt und ohne Zucker schon gar nicht und Süßstoff vertrag ich nicht und die fertig gemischte Getränke haben mir zuviel Zucker.





2586
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903
  10.03.2018 00:16  
Die Gemeinschaft der Nicht- Trinker gefällt mir.
Abgesehen vom Kaffee schmeckt mir eben nichts und so komisch es klingt wenn das Trinken noch Saft enthält, rutscht es bei mir schlechter. Abends trinke ich manchmal kastrierten Kaffee.

Das einzige was ich ein bißchen mag ist Grapefruit Saft in Verbindung mit mit Blutorange.
Wenn ich unterwegs bin trinke ich einen Babytee, einen halben Liter.

Du hast recht, für uns Mädchen ist das Klo wichtig, die Bücherei und meine Lieblingsbuchhandlung hat eins.

Dass es psychologische Hintergründe hat wenn man nicht trinken mag, könnte sein, ich habe eine ganz dunkle aber unbestätigte Erinnerung als ob Mutter mich als Kind ermahnt hätte nicht so gierig zu sein.

Danke1xDanke


959
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Wien
483
  10.03.2018 10:17  
Bei mir wurde in der Kindheit wenig auf das Trinken geachtet. Auch meine Eltern selbst haben wenig getrunken, eigentlich nur zu den Mahlzeiten (und da auch nur ein Glas), dazwischen gar nichts.





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  10.03.2018 12:49  
Ich glaube, meine Mutter trank auch wenig, erst im Alter auf einmal mehr.
Bei den Mahlzeiten wurde bei uns nie getrunken, Mutter fand das ungesund und ich würde meinen kleinen Magen, ich esse wenig, nicht noch mit Getränken stopfen wollen.


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