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Hey liebe Community,

ich habe folgendes Problem das mich schon nun seit ein paar Jahren begleitet. Und zwar bin ich ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslime. Ich bin also quasi mit zwei Kulturen aufgewachsen, der islamischen/pakistanischen und der Deutschen. Bis zu meinem 20 Lebensjahr hatte ich auch einen sehr positiven Bezug zu meiner Kultur und Islam. Allerdings hat sich meine Sichtweise auf den Islam aufgrund von eigenen Erfahrungen und Reflexion extrem gewandelt. Zur Info: Ich bin 25 und Ahmadi Muslim.

So wurde meine Mutter mit 16 Zwangsverheiratet mit meinem viel älteren Vater. Sie wurde auch wirklich nur ausgenutzt und musste meinem Vater quasi dienen. Ihre spätere Trennung wurde vom Muslimischen Umfeld auch stark kritisiert und es wurde vieles unternommen um diese zu verhindern. Außerdem wurde unsere Familie durch die Scheidung als Schande bezeichnet. Als Kind versteht man diese ganzen Geschichten noch nicht so. Aber mit dem alter bildet man sich eine eigene Meinung darüber. Und wie man sich denken kann, habe ich keine allzu gute Meinung über diesen Vorfall.

Eine weitere negative Erfahrung die ich mache, welche mein Leben leider schon länger prägt, ist mein Bezug zum anderen Geschlecht. In unserer Religion und Familie wird strikte Geschlechtertrennung praktiziert, weshalb ich einen wirklich schlechten Zugang zu meinen eigenen sexuellen Bedürfnissen habe, sowie mich im Umgang mit Frauen auch sehr unwohl fühle.

Ich habe hier nun einfach 2 wichtige Beispiele gegeben, damit man nachvollziehen kann, wieso ich persönlich keine gute Meinung vom ganzen Thema habe.

Kommen wir aber nun zum eigentlichen Kernpunkt. Was passiert ist, ist eben passiert und man soll seinen Blick nach vorne richten. Was mir aber sofort auffällt ist ein Hass der sich in mir gebildet hat gegenüber den Islam und dessen Ungerechtigkeiten. Ich möchte nicht mit so einem riesen Hass durchs leben gehen. Und allen voran will ich nicht etwas so sehr hassen, was ein Teil von mir ist (Erziehung ,Prägung, Identifikation. ) und mit dem ich mein ganzes Leben lang so oder so konfrontiert werde, da ich viele muslimische freunde, Bekannte und Familie habe.

Ich weiß nun nicht wie ich weiter vorgehen soll. Komplett aus dem leben streichen kann ich das Thema leider nicht. Soll ich versuchen meine Meinung wieder zum positiven zu ändern? Oder soll ich den Hass beibehalten?

Denkst ihr eigentlich auch ich über reagiere mit dem Hass? Ich kann nämlich mit vielen in meinem Umfeld über das Thema kaum reden, da Kritik beim Thema Islam eher unangebracht ist.

Ich würde mich über ähnliche Erfahrungen gerne austauschen und mich freuen wenn jemand meine Fragen beantworten könnte.

PS: Ich möchte hier keine Religion runtermachen, Dies sind alles meine eigenen individuellen Erfahrungen und ich weiß natürlich auch das es gute Muslime gibt

17.08.2025 17:24 • 27.08.2025 x 4 #1


25 Antworten ↓


Zitat von MexVo99:
da ich viele muslimische freunde, Bekannte und Familie habe.

Wenn das deine Freunde sind, werden es ja vermutlich die sein, die diese Religion nicht fanatisch ausleben, sondern eher die positiven Seiten davon? Sollte es anders sein und du auch den Umgang deiner Freunde mit ihrer Religion schrecklich finden, dann bleibt über kurz oder lang nur das, was immer passiert, wenn man erhebliche Differenzen hat: Die Wege trennen sich. Wenn man sich in Punkten, die einem wichtig sind, nicht ansatzweise einig wird, klappt es meistens nicht. Ob das nun Religion ist oder andere Sichtweisen und Verhaltensweisen im Leben.

Hast du denn Kontakt zu anderen, die den Islam verlassen haben? Da gibts ja auch solche und solche. Welche, die sich einfach abgewendet haben und welche, die einen (bisweilen kontraproduktiven) Hass entwickelt haben. Hass bringt selten was.

A


Abneigung gegenüber eigener Religion und Kultur Islam

x 3


Ich kann nichts zu dem Religiösen sagen. Aber allgemein denke ich, dass es angenehmer ist ohne das Gefühl Hass zu leben. Du kannst etwas ja schlecht finden, nicht gutheißen usw. Aber so, dass es dich nicht emotional belastet, wäre es eben besser. Hass zu fühlen ist ja nichts schönes.

Zitat von MexVo99:
extrem gewandelt


Das geschieht, wenn man über Religion nachdenkt. Dann wird es schwierig, da man kaum Glauben mag, was alles der Religion wegen geschieht.

Ich würde dem allem aber keinen Hass entgegen bringen,
aber selbst entscheiden, was für mich Bedeutung hat und was nicht.

Unterm Strich braucht es keine Religion mehr, um das Miteinander zu regeln. Heutzutage ist es viel wichtiger, ob mit oder ohne Religion, wahrhaftig menschlich zu sein.

Moin @MexVo99

Ich finds schön, dass du dich mit dem Thema auseinandersetzt und für dich Klarheit schaffen willst.
Au smeiner Sicht von deiner Schilderung gibts da an sich auch nur einen Weg: die Glaubensrichtun niucht weiter verfolgen wenn die dir i deinem Leben mehr Schaden und Leid als gutes tut (wobei auch andere Religionen in der Hinsicht Zwang, S.ualität usw auch nicht unbedingt besser sind)

Zitat von MexVo99:
Soll ich versuchen meine Meinung wieder zum positiven zu ändern? Oder soll ich den Hass beibehalten?

Weder noch!

Was du sollst ist erstmal DEIN Leben so leben, wie du es für dich als Individuum richtig hälst (natürlich ohne anderen böswillig/bewusst Schaden zuzufügen)
Was bringt es dir dich von einem Glauben bzw einer Religion knechten zu lassen und dich zu beugen um Skl.ave einer gesellschaftlichen Norm zu werden, die du für nicht richtig hälst? Was willst du da mit solchen (und ähnlichen) Ereignissen als positiv bewerten und abgewinnen? Glaube ist durchaus richtiog, wichtig und prinzipiell eine stützende Hilfe i Leben - nu rmusst du dich dem auch verbunden fühlen ohne dabei zu Grunde zu gehen. Egal ob (oder an welchen) Gott du glaubst opder Religion als (moralisch-ethischen) Leitfaden siehst: es dien dazu dich als Mensch weiter zu entwickeln, in Frieden mit dir und deinem Umfeld zu leben und anderen Menschen so gegenüber zu treten wie du es gerne auch für dich hättest.

Wenn du weite rin Hass leben möchtest steht dir das auch frei, allerdings stellt sich dann auch die Frage nach dem Warum?
Nur um einem Glauben zu folgen, der dich einschränkt, verurteilt, dein Leben und deine Grundsätze diktiert (die du offensichtlich auch nicht vertreten willst)?
Oder willst du etwas für dich und in deinem Umfeld bewegen und verändern, damit du Frieden finden und auch weitergeben kannst - was ein Glaube von sich aus eigentich tun sollte und vordergründig eigentlich auch predigt? Ist es nich eigentich genah das, was du leben solltest und vielleicht auch willst?

Auch wenn es schwer ist aus der Religion auszusteigen und du verstoßen wirst: ist es in dem Fall nicht besser dann verstoßen zu werden um dort einen Cut zu haben und ddas Leid hinter sich zu lassen? Das bedeutet für dich bei weitem nicht den To.d sondern vielmehr der Anfang von etwas neuem, vielleicht auch besserem aber sicherlich auch freieren Leben, auf das und womit du auch bei anderen einen großen Enfluss haben kannst

Zitat:
„Das Erwachen zum Glauben ist kein einmaliges Ereignis, sondern eine sich kontinuierlich entfaltende Realität. Die Reise des Glaubens ist kein Wettlauf, sondern ein Marathon der Liebe, den jeder Mensch in einem anderen Tempo beschreitet.“ (A. Helwa)


Ich hoffe für dich, dass auch du mit einem für dich richtigen Lebensweg und Glauben gesegnet wirst

Ich glaube mit Hass gegenüber deiner eigenen Religion und Kultur kommst du nicht wirklich weiter in deinem Leben
Hass ist nie die richtige Lösung

Ich kann aber durchaus verstehen was du meinst

Ich selber kenne den Islam sehr gut
Ich habe den Koran 2 mal gelesen ich habe 2 mal selbst Ramadan gemacht
Ich habe jahrelang Arabisch gekocht

Meine Schwester ist seit Jahrzehnten mit einem Araber verheiratet und hat ein Kind

Ich kenne also deinen Glauben und die Kultur
Deshalb kann ich auch durchaus verstehen das es da Dinge gibt die du nicht akzeptieren willst und kannst und mit denen du nicht stimmig bist

Ich finde es ein enormer Schritt den du hier gewagt hast Du hast etwas angesprochen wo viele verheimlichen oder einfach den Mut dazu nicht haben
Das finde ich sehr gut und positiv von dir

Ich denke jeder Mensch ist ja mit einer Religion und einer Kultur geboren und aufgewachsen und nur die wenigsten sind damit zu 100% zufrieden
Aus diesem Grund wird ja auch immer wieder Konvertiert oder aus der Kirche ausgetreten oder sonstiges

Aber ich denke weder das du alles gut heißen musst
Noch das du es hassen solltest
Hass schadet nur dir selbst

Du müsstest einen Weg für dich finden der passt und den du so annehmen kannst für dich
Eine Art Mittelweg

Du musst dich wohlfühlen wie auch immer du entscheidest
Aber mit Hass in deinem Herzen wirst du dich niemals wohlfühlen können

Liebe Grüße Sonja
Und nochmals Hut ab für deinen Mut

Ich habe sehr viel gelesen über die Regeln dieser Religion .Als freiheitsliebende Frau kann ich sie nur fürchten.
Religion ist sozusagen eine Art Teil der Identität eines Menschen , so wie die Staatsbürgerschaft. Einer glaubt wirklich an alles , ein anderer lebt nur die Bräuche ( Weihnachten , .. ) , weil sie schön sind und die Menschen verbinden.
In strenger religiösen islamischen Ländern ist das Verlassen der Religion ein Todesurteil. Es ist rechtlich auch gar nicht erlaubt.
Wie würde deine Familie reagieren , wenn du sagst , dass du nicht glaubst und dass du die strengen Regeln dieser Religion nicht mehr befolgen möchtest ?
Wird sie dich verstoßen ? Werden deine Freunde noch mit dir Kontakt haben wollen ?
Hier ist es bei den Zeugen Jehovas so , dass die Ausgetretenen ihre Familie und ihre Freunde verlieren.
Es gibt einen Verein der Exmuslime und auch die Gruppe der säkularen Muslime. Ich rate dazu , Anschluss an diese Gruppen zu suchen.
Hier gibt es die sogenannten Freidenker. Das sind auch Leute , die jede Religion verlassen haben.

Jetzt habe ich dein Schreiben noch einmal gelesen. Du empfindest Hass. Hass ist ein starkes Gefühl. das zeigt , dass du dich stark an die Regeln gebunden fühlst.
Vielleicht hilft dir dieser Gedanke : Die strengen Regeln hatten zur Zeit der Entstehung in der dortigen Gesellschaft einen Sinn.
Du lebst jetzt nicht im 8.Jahrhundert und auch nicht in Arabien. Damals und in dieser Gesellschaft waren die Regeln sinnvoll.Du hast einen Verstand und damit kannst du dir selbst ein Urteil über alle Regeln und Gebote dieser Religion machen. Du hast die Pflicht , deinen Verstand zu benützen .
Wie gesagt , leichter geht die Distanzierung in einer Gruppe von Leuten , die ähnlich denken wie du.

@Alligato Ich habe den Kontakt zu sehr vielen muslimischen Freunden abgebrochen. Ich habe nur noch zu ein paar wenigen Kontakt und das auch nur, weil wir uns schon sehr lange kennen und einfach gute Freunde sind. Kontakt zu Ex-Muslimen hatte ich bis dato gar nicht. Das wäre aber natürlich auch eine Überlegung Wert

@Juli84 Da stimme ich dir zu. Es ist kein schönes Gefühl. Aber irgendwie hat es manchmal doch auch was befriedigendes. Aber ja, es ist auf Dauer natürlich auch belastend und bringt mich nicht weiter.

@Sonja77 Ich weiß nicht ob es so mutig ist hier anonym zu seiner Meinung zu stehen . Aber nein spaß bei Seite, ich denke du meinst viel mehr den Mut diesen Richtungswechsel im Kopf zu vollziehen. Und wie man sich denken kann, redet keiner im islamischen Umfeld über diese negativen Sachen. Ich kann mit Ihnen niemals über sowas reden, weil ich dann sofort versucht werde bekehrt zu werden. Ich bin wirklich froh darüber das ihr meine Meinung hier alle nachvollziehen könnt. Und ja, ein Mittelweg klingt nicht verkehrt. Es wäre realistischer umzusetzen als eine radikale Veränderung.

Zitat von MexVo99:
@Sonja77 Ich weiß nicht ob es so mutig ist hier anonym zu seiner Meinung zu stehen . Aber nein spaß bei Seite, ich denke du meinst viel mehr den ...

Eine wirklich radikale Veränderung ist auch gar nicht möglich und das bei keinem von uns egal welcher Religion und welchen Glaubens
denn die Kultur in der wir aufwachsen die wird für immer ein Teil von uns bleiben auch bei einer radikalen Veränderung
die kann man nicht einfach weg zaubern die bleibt einem erhalten

und ich finde einen Mittelweg immer das gesündeste in jeder Hinsicht
den auch im Islam gibt es positive Dinge und schöne Sachen
es ist in der Gesellschaft einfach auch viel zu negativ behaftet
das meine ich jetzt generell und natürlich nicht von dir

ich fand einiges im Koran sehr interessant und nicht verkehrt
auch in den Moscheen wo ich war wurde ich immer sehr herzlich empfangen
und so gibt es noch viele weitere durchaus auch positive Sachen in eurer Kultur und glaube


meinst du denn wenn man die Bibel liest da ist alles positiv schön und gut?da irrst du dich denn auch da gibt es Dinge die man nicht einfach so hinnehmen kann oder akzeptieren sollte
und ja ich habe auch die Bibel mehrmals gelesen bevor mich hier jemand fragt

genauso wie die Thora auch
ich interessiere mich sehr für Religionen und finde jede von ihnen hat positive und negative Seiten

man muss einfach den für sich besten Mittelweg damit finden

@Elisabeth71 Ich denke auch das die starke Identifikation ein sprengender Punkt ist, wieso es sehr schwer wird die ganzen Glaubensätze zu verändern. Die Regeln haben sich wirklich förmlich in meinem Unterbewusstsein eingebrannt, da ich auch sehr früh intensiv islamisch erzogen wurde. Es geht wohl weniger um die Logik der Regeln an sich (z.B. Sex vor Ehe, trotz Verhütung), sondern mehr um die verfestigte Identifikation.

Falls ich aus der Gemeinde offiziell austrete, dürfen aktive Mitglieder keinerlei Kontakt mehr mit mir halten. Die Freunde würde ich aufjedenfall alle verlieren. Meiner eigenen Familie würde ich es eher weniger zutrauen Kontakt zu mir komplett abzubrechen. Danke für die Tipps, ich werden den Kontakt zu den Gruppen suchen

@Marc_Sky Ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll. Aber ich will irgendwie gegen den Islam nicht verlieren. Es klingt natürlich jetzt bisschen kurios, denn was heißt in diesem Kontext schon verlieren. Aber ich habe das Gefühl, das es bei mir auch ein Ego Problem ist. Ich schäme mich ein wenig für die Sachen und Werte die mir eingetrichtert wurden, allerdings muss ich auch akzeptieren das dies ein Teil von mir ist irgendwo auch immer bleiben wird. Und gerade weil die Menschen in meinem Umfeld die Religion und Kultur so verherlichen, hat sich das bei mir mit dem Hass und der Abneigung irgendwie als als Reaktion darauf so gebildet. Verstehst du so ungefähr auf was ich hinaus will?

@MexVo99 Gegenfrage: was hast du denn zu verlieren?

Dass der Glaube ein Teil von dir ist bestreitet niemand und wird dir auch niemand nehmen (und auch nicht können. Das wäre auch irgendwo Verrat an dir selbst dir das nehmen zu wollen, da es dich gepräght hat und Teil deiner selbst ist ... Ich hoffe das macht Sinn?)
Wenn dein Umfeld den Glauben verherrlicht können diese es auch für sich tun. Nur was bringt es dir sich dein Leben lang einer Religion zu folgen, die zwar Nächstenliebe, Respekt und Zusammenhalt predigt, dich abe rtrotzdem gleichzeitig verachtet und verstößt (das passiert im Christentum teilweise übrigens auch genauso)?
Die wesentlichen und wichtigen Grundsätze kannst, darfst und sollst du auch weiterhin leben. Der Glaube findet (meiner Meinung nach) vorallem in deinem Herzen statt, nicht in einer zweischneidigen Predigt die nach vorne den Himmel preist, dich hintenrum verachtet und verstößt. Du hast trotzalledem einen Wert, dein Blut ist genauso rot wie das der anderen, deine Gefühle sind die selben, sei es zu Menschen oder zu einem Glauben. Deine Herkunft (auch im glauben) bleibt trotzdem weiterhin bestehen und kannst die auch weiterleben, du entscheidest ob du dich dabei in (mentale) ketten legen lässt, deinen Hass auf die Werte weiter hegst und dabei den eigentlichen Sinn von Menschlichkeit aus den Augen verlierst oder ob du vielleicht einen etwas liberaleren Weg wählst ohne zwangsweise den Islam zu verlassen (meiens Wissens nach gibt es diurchaus einige die freier leben, andere Wege und S.ualitäten respektieren und mit gebührender Toleranz begegnen, ihren Glauben trotzalledem immernoch weiter leben. Dazu gehört dann aber auch ein anderes Umfeld - welches dich dann auch im Idealfal so aufnimmt wie du bist und dich nicht wegen eienr anderen Ansicht verstößt sondern eher mit dir in den Dialog geht um dich als Person zu verstehen)

Ich verstehe dich dabei und möchte nur, dass du zumindest ein paar andere gedanken und Möglichkeiten in Betracht ziehst. Was du damit machs bleibt ganz dir überlassen - bedenke nur, dass du mit Akzeptanz, Liebe und Respekt mnehr in deinem Leben und dem anderer mehr erriechen kannst als mit Hass, Zwang Und Verachtung.

Ich lebe mein Leben mit Jesus Christus, über den Islam habe ich noch nichts gelesen und
kann mir auch so keine Meinung bilden. Es ist nicht immer die Religion, warum Menschen sind,
wie sie sind. Bilde Dir Deine eigene Meinung, aber Haß ist nie ein guter Begleiter und sollte Dich auch
nicht begleiten. Glaube ist Liebe, Gott ist die Liebe, da hat Haß nichts zu suchen.

@Marc_Sky

Ach meinen Glauben kann man mir gerne nehmen .

Zitat:
Nur was bringt es dir sich dein Leben lang einer Religion zu folgen, die zwar Nächstenliebe, Respekt und Zusammenhalt predigt, dich abe rtrotzdem gleichzeitig verachtet und verstößt


gut zusammengefasst. Denn es bringt mir rein garnichts.

Zitat:
Der Glaube findet (meiner Meinung nach) vorallem in deinem Herzen statt, nicht in einer zweischneidigen Predigt die nach vorne den Himmel preist, dich hintenrum verachtet und verstößt


Das hast du auch schön gesagt. Nur ist mir der Glauben im Kern sehr egal. Was mich nur stört sind die Konsequenzen die mit dem Glauben einhergehen und mein Leben beeinflussen. (Gewissensbisse, Einschränkungen im Leben, usw.). Ich denke mir geht es Vorallem auf die soziale Wirkung. Ich denke nicht das ich so ein schlechtes Bild vom Islam hätte, wenn ich damit nicht familiäres und persönliches Leid verbinde. Ich möchte so weit weg vom Thema wie es geht, nur fällt es mir Schwer, da es so sehr zu meiner Identifikation gehört.

Hass aus tiefem Herzen hat auch was sehr befriedigendes aber ich weiß worauf du hinaus willst.

Hast du selbst eigentlich ähnliche Erfahrung gemacht, da du dich mit dem Thema auskennst ?
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Zitat von MexVo99:
Hass aus tiefem Herzen hat auch was sehr befriedigendes

Glaube mir, auf Dauer ist das nicht so und zerfrisst dich innerlich nur. Bis auf die momentane Befriedigung gewinnst du nichts ausser Missachtung, Isolation und ein einsames Leben bis in den Tod.

Zitat von MexVo99:
Hast du selbst eigentlich ähnliche Erfahrung gemacht, da du dich mit dem Thema auskennst ?

Sagen wir so, ich selbst label mich nicht mit einer bestimmten Religion, sehe aber in dessen Ursprung, Kern bzw das, was die im Grundatz im positiven vermitteln wollen und empfinde das grundsätzlich als guten Leitfaden für das menschliche Leben
(Wichtig: LEITFADEN, ich rede dabei weder von Religion, noch Glauben, sondern nur von einem grundätzlichen Lebenswentwuf und ethische Leitlinien)
Zudem hatte ich auch ein paar interessante Gespräche über Glauben und Religion welche mich in meinen eigenen Ansichten etwas gestärkt haben. Und deswegen bleibe ich auch dabei, dass soetwas im Herzen geschieht - ohne kann niemand aus Überzeugung seinen eigenen Weg folgen.

Dass du vom Islam geprägt wurdest nimmt dir auch niemand (kann es auch nicht), von daher würde ich sagen: behalte das im Kopf da es dein Ursprung ist, Es ist ein Teil von dir, der dir auch erhalten bleibt wenn du dich weiter entwickelst. Im besten Fall kannst du davon etwas für dich mitnehmen, dadraus lernenund auch mit dem Wissen auch freier entfalten

Hallo Mex,

ich glaube ich kann dich in gewisser Weise nachvollziehen. Dass du der Religion an sich nicht die Schuld geben kannst, das weißt du je sicher. Das Problem ist eher, was die Leute draus machen. Und vielleicht musst du den Hass darin verwandeln, dass du manche Dinge einfach nicht mehr lustig findest. Du musst ja nicht die Religion an sich ablehnen, sondern kannst ja auf die Handlungen der Menschen eingehen und sagen, dass dir das grad nicht gefällt. Versuch vielleicht die Religion so zu leben, wie sie dir gefällt. Das Problem ist ja wahrscheinlich, dass andere sagen, was du zu machen hast.

Das was ich aus deinem Text lese ist ein Hass bzw. eine Gegenmeinung in Bezug auf die Kultur.
Im Islam gibt es keine Zwangsheirat, kein Dienen - im Gegenteil. Der Prophet Muhammed (s.a.v) half seiner Frau im Haushalt und ging mit ihr wundervoll um - das wirst du auch merken, sobald du die Hadithen darüber liest. Auch, dass die Frau im Islam als ein Diamant beschrieben wird, dass der Gute der ist, der seine Frau am besten behandelt.
Das, was du beschreibst ist eher Kultur - evtl. sogar noch nicht Mals das, sondern eher, dass deine Familie seine eigenen Ansichten und Wünsche hat, was du natürlich - und ich ebenfalls nicht - nachvollziehen kannst.
An deiner Stelle würde ich mich mit dem Islam nochmal in Ruhe auseinandersetzen und danach entscheiden. Du kannst das, was du erlebst, nicht direkt als die islamische Religion bezeichnen, weil du sie total unpassend beschreibst.

Und: Ich möchte auf keine Diskussionen in Bezug auf die Religionen eingehen, da ich sowohl den Kuran als auch die Bibel gelesen habe und das Wissen darauf basiert. Es geht mir lediglich um richtige Informationen.

A


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