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201806.03




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Mein Sohn bittet mich um Rat was er tun kann. Die Freundin von meinem Sohn ist schwanger, warscheinlich seit 6 Monaten!
Sie hat es meinem Sohn erst vor einer Woche erzählt, nachdem es nicht mehr zu übersehen war. Sie hat panische Angst zum Frauenarzt zu gehen.
Droht von der Brücke zu springen wenn man sie zwingt. Jetzt hatte sie Blutungen und mein Sohn hat die Mutter und Freundinen gebeten mit ihr zu reden, aber sie lässt keinen an sich ran. Sie will nicht das der Arzt mit ihr spricht und ihre *beep* sieht. Mein Sohn ist verzweifelt, wer weiß Rat wie sollte mein Sohn sich verhalten? :?

Auf das Thema antworten


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  06.03.2018 11:08  
Hallo,

Du solltest dich vertrauensvoll an die Freundin deines Sohnes wenden , langsam und mit Empathie . Sie scheint sehr viel Angst zu haben ,sie ist ja halt auch noch ein Kind. Bei Blutungen spreche beruhigend auf sie ein und gehe mit ihr zum Arzt spreche mit dem Arzt im ruhigen Ton abseits von den Ängsten er wird es sicherlich verstehen und sie beruhigen. ie braucht jetzt empathische Unterstützung mit viel Wärme für sich und ihr Baby.



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  06.03.2018 11:16  
Das ist ja wirklich eine schwierige Situation. Eigentlich gehört sie sofort in eine Klinik, aber sie zu zwingen würde zwar rechtlich wohl gehen, hätte aber sicher schwere psychische Folgen. Was mir noch einfallen würde, eine niedergelassene empathische Frauenärztin zu bitten mit ihr zu sprechen und ihr einen Termin außerhalb der Sprechstunden anzubieten wenn sonst niemand in der Praxis ist.



9933
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Steiermark/Österreich
16885
  06.03.2018 11:23  
Luna70 hat geschrieben:
aber sie zu zwingen würde zwar rechtlich wohl gehen, hätte aber sicher schwere psychische Folgen

Andersrum kann aber ein Zuwarten für Mutter und Kind eine lebensgefährliche Situation entstehen.
tuffie 01 hat geschrieben:
Du solltest dich vertrauensvoll an die Freundin deines Sohnes wenden , langsam und mit Empathie

Wie sollte das funktionieren, wenn die eigene Mutter und die besten Freundinnen keinen Zugang haben, wird eine fremde Frau noch weniger Zugang finden.
MAn. gehört dringend gehandelt, wenn nicht anders möglich, leider mit Zwang!

Danke1xDanke


679
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Wien
324
  06.03.2018 12:00  
Vielleicht kann man ihr Adressen von Frauenberatungsstellen geben, damit sie dort zumindest mal anruft und sich beraten lässt.
Oft fällt es Außenstehenden, ständig damit befassten Personen leichter einen Draht aufzubauen.

Danke1xDanke


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  06.03.2018 12:02  
OK ich geb jetzt mal die doofe und unempathische aber irgendwer muss den Job ja machen.
Keiner soll ihre "Privatsphäre" sehen aber zum "sich liebhaben" reichts grad noch. Wie stellt sich das Mädel denn die Geburt vor ? Alleine im Wald? Wohl eher nicht. Ich habe den Eindruck dass sowohl dem Mädchen als auch ihren Eltern die nötige Reife fehlt um entsprechend zu handeln. Geht zum JA zur Schwangerenberatung, ProFamilia, Caritas was weiss ich was es noch alles gibt und sorgt dafür dass dem Mädel geholfen wird, es geht doch gar nicht darum dass ein Arzt irgendwas "sehen" kann es geht darum dass das Mädel offenbar völlig überfordert ist mit ihrem handeln und den Folgen. DA muss eingehakt werden. Das Mädchen braucht Hilfe und zwar nicht nur ärztliche sondern auch soziale um mit der Schwangerschaft, der Geburt und vor allem dem was nach der Geburt kommt klar zu kommen.
Und was deinen Sohn und dich betrifft da wär vermutlich auch noch mal ein ernstes Vieraugengespräch angesagt was Verhütung und Verantwortungsvollen Umgang mit s.exualität angeht.

Danke2xDanke


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480
  06.03.2018 12:04  
ich sehe das anders @Gerd , Menschen vertrauen nun mal auch manche "fremde" Menschen mehr als ihre eigene Famile, jeder hat so seine Gründe.



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  06.03.2018 12:12  
Hey Erdbeere.
Genau das habe ich auch schon gedacht und dachte, ich setze mich leiber auf meine Finger-
Aber du hast absolut recht.
Das muss man dem Mädchen schon auch klar machen. Mit allem Ernst und allem respekt und empathie.

Verdrängen hilft leider nicht und wenn sie Blutungen hat gehört sie in fachliche Hände, ob sie will oder nicht.
Denn ja, eine gesundheits oder lebensgefährdende Situation kann dabei auch eintreffen.
Und wenn sie die nötige reife nicht hat, muss man sie leider zwingen.

Danke1xDanke


9933
1
Steiermark/Österreich
16885
  06.03.2018 13:27  
kopfloseshuhn hat geschrieben:
Hey Erdbeere.
Genau das habe ich auch schon gedacht und dachte, ich setze mich leiber auf meine Finger-
Aber du hast absolut recht.
Das muss man dem Mädchen schon auch klar machen. Mit allem Ernst und allem respekt und empathie.

Verdrängen hilft leider nicht und wenn sie Blutungen hat gehört sie in fachliche Hände, ob sie will oder nicht.
Denn ja, eine gesundheits oder lebensgefährdende Situation kann dabei auch eintreffen.
Und wenn sie die nötige reife nicht hat, muss man sie leider zwingen.

So ist es Hühnchen :daumen:

Danke1xDanke


8682
11
Waldstädtchen
4670
  06.03.2018 13:37  
Emelieerdbeer hat geschrieben:
OK ich geb jetzt mal die doofe und unempathische aber irgendwer muss den Job ja machen.
Keiner soll ihre "Privatsphäre" sehen aber zum "sich liebhaben" reichts grad noch. Wie stellt sich das Mädel denn die Geburt vor ? Alleine im Wald? Wohl eher nicht. Ich habe den Eindruck dass sowohl dem Mädchen als auch ihren Eltern die nötige Reife fehlt um entsprechend zu handeln. Geht zum JA zur Schwangerenberatung, ProFamilia, Caritas was weiss ich was es noch alles gibt und sorgt dafür dass dem Mädel geholfen wird, es geht doch gar nicht darum dass ein Arzt irgendwas "sehen" kann es geht darum dass das Mädel offenbar völlig überfordert ist mit ihrem handeln und den Folgen. DA muss eingehakt werden. Das Mädchen braucht Hilfe und zwar nicht nur ärztliche sondern auch soziale um mit der Schwangerschaft, der Geburt und vor allem dem was nach der Geburt kommt klar zu kommen.
Und was deinen Sohn und dich betrifft da wär vermutlich auch noch mal ein ernstes Vieraugengespräch angesagt was Verhütung und Verantwortungsvollen Umgang mit s.exualität angeht.


Ich sehe das ganz genauso .Zum schwanger werden war sie ja auch erwachsen genug .Und jetzt will sie nicht das man ihre x. sieht ? Was ist das denn für ein Mist .Das ungeborene tut mir jetzt schon leid .Ne 16 jährige die nicht aufgeklärt wurde ,die von der Brücke springen will .Da wird wohl ohne Zwang nichts gehen.Es geht hier nicht um die pupertierende 16 jährige ...jetzt geht es um das ungeborene Kind und um nichts anderes.Verantwortung tragen das ist jetzt die Pflicht aller die um das Mädchen herum sind .Denn das Baby kann nichts dafür .Wenn alles zureden und jegliche Hilfeangebote abgelehnt werden dann muss man es unter Zwang machen .Dein Sohn kann im Grunde nichts machen ,außer weiter mit ihr zu reden das sie zum Arzt gehen soll und er mitgeht .

Danke1xDanke

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