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20.02.2013 23:00 • 07.05.2020 #1


236 Antworten ↓


Was du beschreibst ist eine richtig fette Phobie, mit einer Vielzahl der üblichen Symptome, bis hin zu Selbstmord-Gedanken.

Aber erdkäthe, du bist damit definitiv nicht alleine! Für dich ist Frauenarzt das, was für andere Zahnarzt ist, überhaupt wird dir jeder Dentalphobiker nachfühlen können, was du durchmachst. Ich kenne das auch. Ich vermeide den Besuch beim Gyn schon seit eineinhalb Jahrzehnten und den Besuch beim Zahnarzt seit einem, obwohl ich diverse Probleme habe.

Auch wenn es sicher schwierig ist, sich als Blinder von ner Blinden führen zu lassen, - ich stecke wie gesagt in einer ähnlichen Situation - aber es gibt Möglichkeiten Hilfe zu bekommen.
Ein erster Schritt ist sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht.
Ein zweiter ist, sich jemandem im Umfeld anzuvertrauen, einer Freundin, dem Hausarzt.
Ein dritter sich an eine VerhaltenstherapeutIn zu wenden, die einem hilft sich der Angst zu stellen und eine einfühlsame Ärztin oder einen einfühlsamen Arzt zu finden, der man sich offenbaren und anvertrauen kann.

Übrigens sind sich Frauenärzte, ähnlich wie Zahnärzte, bewusst, mit wieviel Furcht der Besuch bei ihnen oft besetzt ist. Wenn du es schaffst, z.B. mit einem Kontakt über Mail aufzunehmen und anzufragen, ob es möglich ist, dass er (oder sie) sich für dich etwas mehr Zeit nimmt und z.B. mehrere Termine mit dir vereinbart, ein Kennenlerngespräch, Voruntersuchungen und dann erst die eigentliche, dann könnte dir das vielleicht helfen, dich zu entstressen.

Es kann sein, dass du mehrere anschreiben musst, bis dir jemand sympathisch ist. Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, sondern sich immer sagen: Ärzte sind auch nur Menschen und von den Menschen mag ich auch nicht jeden und von denen mögen mich auch nicht alle.

20.02.2013 23:54 • #2


Hallo zuiop.

Vielen Dank, für deine Antwort. Zu deinen Fragen. Ich habe mich einer sehr guten Freundin anvertraut. Mir einen verhalten s Therapeuten gesucht, jedoch ist der Termin erst im April. In der Stationären Behandlung war ich bereits 3 mal, vor einigen Jahren. Nun, ja ehrlich gesagt , ist es nicht nur der Frauenarzt sondern auch der Zahnarzt. Schwierig.
Dein Tip mit dem " anschreiben per email " klingt sehr gut. Danke

21.02.2013 00:15 • #3


Im übrigen ist "Frau-Sein" keine Krankheit. Daher ist es m.E. keineswegs nötig, zu einem Frauenarzt oder einer Frauenärztin zu gehen, wenn man gar keine entsprechenden gesundheitlichen Probleme hat. Der Unterleib an sich braucht keine medizinische Fürsorge.

Die ewigen Vorsorgeuntersuchungen sind eine Quälerei und meistens vollkommen unnötig, was auch die Meinung vieler Mediziner ist. Selbst Mammographien sind alles andere als unumstritten - es wird vieles trotzdem nicht entdeckt bzw. ist noch gar nicht entdeckbar, wenn man dort ist, und anderes wird "vorsorglich" unnöitg behandelt und operiert, was gar nicht sein müsste.

Vielleicht vertritt deine vermeintliche "Phobie" nur deinen gesunden Menschenverstand. Bzw. dein gesundes Bauchgefühl.

21.02.2013 00:16 • #4


Zitat von GastB:
Im übrigen ist "Frau-Sein" keine Krankheit. Daher ist es m.E. keineswegs nötig, zu einem Frauenarzt oder einer Frauenärztin zu gehen, wenn man gar keine entsprechenden gesundheitlichen Probleme hat. Der Unterleib an sich braucht keine medizinische Fürsorge.

Die ewigen Vorsorgeuntersuchungen sind eine Quälerei und meistens vollkommen unnötig, was auch die Meinung vieler Mediziner ist. Selbst Mammographien sind alles andere als unumstritten - es wird vieles trotzdem nicht entdeckt bzw. ist noch gar nicht entdeckbar, wenn man dort ist, und anderes wird "vorsorglich" unnöitg behandelt und operiert, was gar nicht sein müsste.

Vielleicht vertritt deine vermeintliche "Phobie" nur deinen gesunden Menschenverstand. Bzw. dein gesundes Bauchgefühl.


"Zähne haben" ist auch keine Krankheit und trotzdem lass ich einmal im Jahr gerne mal den Zahnarzt in diverse Ecken gucken, ob sich dort eventuell Karies breit macht.

Kann bei solchen Aussagen leider nicht mitschwingen, finde sie auch fahrlässig. Krankheiten wie z. B. Gebärmutterhalskrebs etc. können gut geheilt werden, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Die paar Minuten "gucken" ist mir ein kurzer Besuch defintiv wert und ich bin auf der sicheren Seite.

Ich hab leicht reden, mir hat der Besuch bei der Frauenärztin nie etwas ausgemacht. Habe aber auch eine super liebe, die sich viel Zeit zum erklären nimmt. Meist geht es aber auch super fix, nach 10 Minuten bin ich da wieder draußen. Easy. Hopp rein, hopp raus

Ich denke auch, dass es sich hier um eine Phobie handelt bzw. unbegründete Ängste, an denen man arbeiten kann. Und ich plädiere auch dafür, sich einer Ärztin anzuvertrauen. Eine gute Ärtzin wird sich genügend Zeit nehmen für die Angstpatientin.

21.02.2013 00:34 • x 1 #5


mir ging es viele Jahre ganz genauso. Allein bei dem Gedanken mich da untersuhen zu lassen bin ich in Panik ausgebrochen, hab geheult, mich selber verletzt und wollte einfach nur aus Scham sterben. Je älter ich wurde und noch nie da war, desto schlimmer wurde es.

Ich habe damals dann irgendwann verschiedene Gyns via email angeschrieben und ihnen von meiner Panik und Scham erzählt. Von gut 40 haben damals 2 geantwortet. Einer davon schrieb mir zurück da´er mich sehr gut versteht, da es ihm beim Augenarzt ähnlich ergeht. Das fand ich damals sehr sympathisch. Er hat mich damals zu einem reinen kennenlernen Termin eingeladen. Gott war mir das damals peinlich. Obwohl es in einer anderen Stadt war, konnte ich erst ins Haus gehen als kein Passant da war, der mich hätte sehen können.

Der Doc war sehr sympathisch und wir haben uns damals über die Phobie von mir und ihm unterhalten und ich hatte das Gefühl er kann mich wirklich sehr gut verstehen. Er hat mir damals auch versprocen bei der Untersuchung ggf abzubrechen wenn ich es nicht schaffe und das es vollkommen ok ist und kein Problem wenn ich vor angst heule oder so. Alles in allem war er sehr sehr lieb so daß ich mich dann tatsächlich trotz meiner Phobie vor Ärzten zu einer Untersuchung überwinden konnte.

Es dauerte trotzdem noch einige Jahre bis ich meine Angst vor ihm ganz verloren hab. Mir hat immer das Wissen sehr geholfen, daß er mich nie zu unnötigen Untersuchungen überreden würde oder blöde kommentare machen würde.

Das ganze ist nun schon 12 Jahre her und inzwischen sind wir sogar privat sehr gut befreundet. und seitdem wir befreundet sind ist meine Angst und Scham bei ihm komplett weg.

21.02.2013 02:25 • #6


Hallo Erdkaethe
es mag sich bloed anhören, aber ich bin so froh, jemanden gefunden zu habe, der das gleiche Problem hat wie ich. Ich habe panischeA Angst vorm Frauenarzt bzw.vor Diagnosen. Ich Binauch jahrzehntelang nicht gegangen. Ich habe es schon öfter hier geschrieben. Vor 2 Jahren habe ich sebst etwas in der Brust entdeckt. Ich bin total ausgerastet. Ich habe nichts mehr mit bekommen. Mein Mann hat mich dann zum Arzt geschleift. Ich habe alle Untersuchungen mit starken Beruhigunsmitteln über mich ergehen lassen. Lange Rede kuzer Sinn
Es War zum Glück nichts Schlimmes. Von da anhabe ich mirvorgrnommen, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen. Dabei ist es leider auch geblieben. Ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht. Es war super, bis zu dem Punjkt, wo sie von mir erwartet hat, mich meiner Angst zu stellen. Es hat nichts funktioniert. Natürlich hat sie vollkommen recht,aber ich krieg es nicht hin. Seitdem lebe ich in ständiger Angst, totkrank zu sein Brustkrebs oder sonstwas zu haben. Es ist leicht gesagt, geh zum Arzt ind klär es ab. Klar haben ale die das sagen recht. Aber ich sterbe tausend Tode nur bei dem Gedanken, zum Arzt zu gehen. Es ist furchtbar. Irggendwann werde ich wohl noch mal eine Therapie wagen. Vielleicht gibt es ja nochandere Moeglichkkeiten meine Angst bzw. PHOBIE Zzu verlieren.Lass es mich wissen, wenn du einen Weg gefjnden hast.

Lg
VIOLETTA

21.02.2013 08:30 • x 1 #7


Vorm Arzt an sich habe ich keine Angst. Bei mir ist das Problem eher das hin kommen und warten müssen. Und beim Frauenarzt wartet man ja erfahrungsgemäß SEHR lange.
Beim Zahnarzt kann man ja notfalls auch ein Beruhigungsmittelchen bekommen. Ich würde mich einfach der Arzthelferin anvertrauen und nachfragen.
Zum Zahnarzt gehe ich auch immer. Seit mir in örtlicher Betäubung ein vereiterter Zahn raus operiert wurde (mit Abfräsung des Knochens) allerdings nur noch mit großer Panik. Aber es muss sein. Ich denke mir dann, dass ich mal nicht so aussehen will wie die Frauen bei "Endlich schön" oder wie diese Sendung bei RTL II heißt. Ich sage mir dann: Das ist ein Ärztin und wenn ich zusammen klappe wird die mich schon aufraffen und mir helfen. Bin dann auch immer heilfroh, wenn ich raus bin. Aber es nutzt ja nix.

21.02.2013 11:40 • #8


Habt ihr denn eigentlich Angst vor der Untersuchung an sich oder dass was gefunden wird? Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden.
Habt ihr denn alle keine Kinder? Nach 2 Geburten bin ich da total schmerzfrei. Wer da "Unten" schon alles rum gefummelt hat, weiß ich schon gar nicht mehr. Zahlreiche Ärztinnen, Hebammen und nach einer Geburt wurde ich eine ganze Stunde lang zusammen geflickt. Übersteht man alles.

21.02.2013 11:43 • x 1 #9


Es ist die unlogische Angst vor Diagnosen, nicht das Rumfummeln. Da nützen auch bei mir keine 2 Geburten. Vorm Zahnarzt habe ich keine Angst, denn ich habe ja keine Angst vor Schmerzen.

21.02.2013 12:01 • x 1 #10


mir sind die Diagnosen egal, da ich auf Grund meiner Phobie vor fremden Ärzten eh keine Behandlung in Frage kommt. Sollte bei mir mal Krebs oder sowas gefunden werden ist mir klar, daß meine Tage gezählt sind. Aber das ist ok, mit dem Wissen nicht alt zu werden lebe ich bereits soviele Jahre und vor dem Sterben hab ich um Welten weniger Angst als vorm Arzt.

Bei mir ist es die Scham mich auszuziehen und anfassen zu lassen. Ich möchte mir hinterher vor Ekel vor mir selber die Haut am liebsten abziehen und wenn der Arzt dann noch blöde Sprüche macht und sich über meine Phobie (sogar vorm Blutdruckmessen) lustig macht ist es vollkommen vorbei. Wenn ich an so einen Ar. gerade, dann hab ich hinterher soviel Selbsthass das ich mich selbst verletzte und an Selbstmord denke. Da ich diesen Zustand hasse wie die Pest versuche ich eben fremde Ärzte zu vermeiden soweit es nur geht. Meine psychologin meinte damals, daß sich das eher nach Reaktionen eines vergewaltigungsopfers anhören würde und ja in gewisserweise fühle ich mich auch so nach einem Arztbesuch. Mir ist aber nicht bewusst, daß da mal irgendwas in diese Richtung bei mir im LEben passiert ist.

Bei meinem Gyn hab ich Gott sei dank nach all den Jahren und auch unserer privaten Freundschaft nicht mehr diese Probleme. Das einzigste wo ich da noch mit heulerei austicke ist, wenn er mir mit Nadeln zu nahe kommt.

Vor einigen Monaten passierte mir ein Supergau: Ich bekam über nacht eine extrem schmerzhafte Analthrombose und mein Doc war im Urlaub.... ich musste also zwangsweise zu einem anderen Arzt. Ich war überhaupt nicht mehr ansprechbar, reagierte gereizt und war völlig außer mir bei dem Gedanken einen Fremden Arzt auch noch meinen Hintern zu zeigen. DAs war der Alptraum schlechthin. Peinlicher gehts ja kaum noch. Übers Internet haben wir dann einen Arzt ausgesucht, in dessen Bewertungen stand, daß er Humor hat und super für Angstpatienten ist. Um es kurz zu machen: Der Doc war spitze, er war super einfühlsam und hat diese für mich absolute Extremsituation so gut gemeistert, daß ich hinterher weder Selbstmord noch selbstverletzungsgedanken hatte.

Mir hat mal ein Zahnarzt, den ich wegen meiner Zahnarztphobie angeschrieben hatte, mal gesagt: "Die Angst vorm Arzt kann letztlich nur ein guter Arzt heilen." Und so ist es auch. Ich hab ganz ganz wenige Ärzte in meinem Leben gefunden, die mit meiner Panik umgehen können und zu diesen gehe ich auch halbwegs/teilweise komplett Angstfrei.

Bei mir hängt es extrem von der Sympathie ab. Wenn die Ärzte einfühlsam und verständnisvoll sind hab ich weniger Probleme hinterher und es fällt mir leichter beim nächsten Mal wieder hinzugehen. Aber davon gibts leider nur wenige

21.02.2013 13:05 • #11


Das ist ja krass. Aber ich sehe so: Es gibt immerhin Krebsarten, die man gut heilen kann und dann ganz normal weiterleben kann. Z.B. Schilddrüse.
Zu Ärzten, die doof sind, gehe ich natürlich auch nicht mehr. Gott sei Dank kenne ich hier ein paar, die echt nett sind. So unser alter Landarzt-Hausarzt (der ist 70 Jahre alt und das ganze Dorf kennt ihn. Er ist noch ein Arzt mit Herz), meine Frauenärztin (leider total überlaufen - weil nett) und meine Zahnärztin ist auch immer freundlich. Auch der Internist ist nett (wenn auch überlaufen und etwas hektisch) und bei meinem Augenarzt kommt man sofort dran (keine Ahnung, wie der das managed). Beim HNO kann man mittlerweile ohne Termin kommen und auch der ist nett und hört zu.
Schlechte Erfahrungen habe ich mit Orthopäden gemacht (dermaßen frech und unfreundlich) und mit Neurologen (total neben der Spur ... testen dir ihre eigenen Medikamente oder was?). Da gehe ich nicht mehr hin!

Vielleicht könntest du es mal mit Hypnose probieren? Die Angst ist ja schon extrem.

Ich habe eher Angst vor Fehldiagnosen und langem Warten als vor der Untersuchung an sich. Ich habe nur Angst vor invasiven Untersuchungen. Als mir zwei Neurologen eine Lumbalpunktion empfahlen, bin ich auch laufen gegangen! Und auch eine PDA habe ich strikt abgelehnt. Und eine Zyste im Zahnfleisch bleibt auch schön da wo sie ist, so lange sie nicht weh tut.
Alles, was mit OP und aufschneiden zu tun hat oder sonstwie gefährlich ist, lasse ich nicht so einfach machen!

21.02.2013 13:17 • #12


Und Violetta: Das kann ich natürlich verstehen. Man wird ja auch den ganzen Tag mit Krankheiten bombardiert. Also mit Berichten darüber. Und Erzählungen von anderen Leuten. Da soll man keine Angst haben. Ich habe inzwischen (weil ich so oft krank war) Angst, einen Einkaufswagen anzufassen oder Türgriffe. Wenn ich Berichte im Fernseh sehe, kriege ich die Krise. Und auch in Zeitungen steht dauernd was und wenn mir DANN noch einer sagt, wer wieder krank ist oder tot, dann kriege ich die Krise.

21.02.2013 13:21 • #13


Hallo zusammen,

Ich bin begeistert von so viel antworten. Ich habe eine Geburt hinter mir , im jahr 2003. Bevor ich schwanger wurde, hat mich die Untersuchung beim Frauenarzt nicht gestört .hatte keinerlei angst oder ähnliches. Erst in der Schwangerschaft fing alles an. Zusammen mit panik vor s autofahren, zug und bus fahrten . Nichts ging mehr. Die kontroll besuche beim Frauenarzt in der ssw hab regelrecht über mich ergehen lassen, als wäre ich ein Stück vieh ! Obwohl der Arzt nett war. Er fragte mich auch jedes mal ob alles mit mir inordnung sei...ich war immer wie erstart und sagte : ja alles gut. Die Panik vor jeder kontrolle , ob untersuchung oder " nur" Ultraschall oder ct, wurden immer schlimmer. So das die fahrt zum arzt immer mehr mit not pausen war. Seit dem hab ich immer noch die selbe angst. Auch die letzten 2 tage ist es wieder schlimmer geworden. ..leichtes ziehen usw ...es zerreißt mich schon fast. Was ist wenn uch wirklich was hab...dann muss uch zum arzt, das ist die Hölle. ..allein die vorstellung macht mich fertig. ..es gäbe dann keinen anderen weg ! Ich fühle mich gezwungen und dich finde ich keine genauen worte..es besser zu beschreiben obwohl ich noch soviel dazu sagen hätte.

21.02.2013 13:32 • #14


Auch auf die Gefahr hin das ich jetzt wieder einen auf den Deckel bekommen werde, das ist nur meine Meinung die ich jetzt äußere und ich möchte niemanden davon abhalten nicht zum Arzt zu gehen.

Aber ich finde die ganze Lauferei zum Frauenarzt auch etwas übertrieben. Von meinem Nachbarn die Ex Frau ist Frauenärztin und ich habe da schon so einiges gehört. Klar hält die ganze Krebsvorsorgerei die Ärzte am Leben. Zudem hat sie mal erzählt bei einem Essen, entstehen leider viele Krensbleiden bei Frauen die die Pille nehmen. Wenn man nie die Pille genommen hat, hat man zu 90% die Chance nicht zu erkranken. Gerade der Brustkrebs wird leider zu oft von der ewigen Einnahme von synthetischen Homronen hervorgerufen. Laut ihrer Aussage.
Also ich gehe nur wenn ich Beschwerden habe und mir etwas fehlt.
genauso auch mit dem Zahnarzt. Ich habe erst einmal in meinem Leben Karies gehabt und das mit 14!. Danach ging ich immer so alle zwei Jahre, es musste aber nie etwas gemacht werden, bis jetzt. Vielleicht habe ich einfach nur Glück. Ich habe nicht eine einzige Blombe *stolz*

Wir lassen uns ja auch nicht alle halbe Jahre in die Röhre schieben um auszuschließen ob wir einen Hirntumor entwickelt haben.

Einen Spruch fand ich mal ganz toll "Ein Arzt ist dazu da, um etwas zu finden".

21.02.2013 14:07 • #15


Peppermint
Da muss ja was wahres dran sein Lara.....denn wenn man in den Wechseljahren synthetische Hormone nimmt hat man auch höhere Gefahr zu erkranken....

21.02.2013 14:34 • #16


Ja, ich denke die Pille ist wirklich nicht ganz ohne. Ich denke man mutet dem Körper schon ziemlich viel zu, die meisten Mädels nehmen ja schon heut zu Tage ab 14 jahren die Pille

21.02.2013 14:40 • #17


Von ca. 16 bis 18 1/2 hatte ich 2 verschiedene pillen sorten, beide nicht vertragen. Nach der ssw, die 3 monatd spritze. Ebenfalls nicht. Bin ganz froh darüber. Keine zusätzlichen hormone zu bekommen

21.02.2013 14:48 • #18


Vor einiger Zeit las ich mal in dem Go feminin Forum, und da war ein endloser Thread über den sogenannten Mittelschmerz den ja viele Frauen eigentlich kennen vom Eisprung her. Viele die die Pille abgesetzt hatten um zb schwanger zu werden, haben da völlig panisch reagiert wegen diesem Schmerz, konnten ihn nicht zuordnen etc. Was mich beim lesen eigentlich nur so erschrocken hat bzw. was mir bewusst geworden ist, das wirklich jede zweite Frau ihre Natur völlig unterdrückt mit der Pille und dem Körper die ganze Zeit etwas vorgespielt wird. Ne, Pille brauche ich nicht, man kann auch super anders verhüten.

21.02.2013 14:57 • #19


Also mir hilft die Pille um meine fiesen Migräneattacken 1x im Monat zu vermeiden. Ohne Pille würde ich jedesmal für rund 1 Woche komplett im Beruf ausfallen und das kann ich mir nicht leisten. Aber abgesehen davon, bin ich auch kein Freund von ständig zum Arzt zu rennen, wenn man gesund ist. Da spielt schon meine Phobie gar nicht mit.

Trotzdem finde ich es ungemein hilfreich , wenn man als Phobiepatient bereits im einen Arzt gefunden hat zu dem man Vertrauen hat und wo man halbwegs angstfrei auch hingehen kann, wenn dann doch mal irgendwas ist. In Akutsituationen hat man unter Umständen nicht mehr die Zeit einen netten Arzt zu suchen sondern muss nehmen was man gerade kriegt.

21.02.2013 15:01 • #20




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