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kritisches_Auge

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Gerade habe ich durch Zufall in unserer Tageszeitung gelesen, dass es in Freiburger Kindergärten und Schulen nur noch vegetarisches Essen gibt.

Wie findet ihr das, um es gleich zu sagen, ich finde es unmöglich und einen massiven Eingriff in die Elternrechte, es ist Sache der Eltern zu entscheiden wie ihr Kind ernährt wird.

Man könnte ja sagen, dass das Kind zuhause Fleisch bekommt, aber wie will ich das meinem Kind erklären das zuhause anders gegessen wird als im Kindergarten.
Eure Meinung wird mich wirklich interessieren.

16.11.2022 x 1 #1


206 Antworten ↓
E

Ex-Mitglied
Gast

Ich find's bemerkenswert, dass die Kommentare fast durchweg positiv sind.
Aus zweierlei Gründen hatte ich mich zuerst zurück gehalten:

- Hab keine Kinder, betrifft mich aktuell nicht
- Dachte, das könnte hier in Streit ausarten

Jedoch denke ich, dass das den Kindern schlichtweg egal sein wird, ob sie vegetarisch ernährt werden oder nicht.
Wenn das als Selbstverständlichkeit im Kindergarten gelebt wird, warum sollten Kinder dann auf die Idee kommen, das zu hinterfragen?
Wenn die Erwachsenen das ebenfalls als "normal" hinnehmen, besteht aus Kindersicht doch kein Grund, das anzuzweifeln, oder?

Könnte erst für Unmut sorgen, wenn die Kinder bei Ihren Eltern aufschnappen, dass sie sich darüber beschweren. Ob in Gegenwart der Kindergärtnerin oder zu Hause. Wenn sie es irgendwo aufschnappen, dass Mama/Papa sich kritisch dazu äußern merken sie: "Okay, das ist nicht normal was wir im Kindergarten zu essen bekommen". Und weil die Eltern das sagen, wenn auch nicht direkt zum Kind aber in Anwesenheit dessen, wird es diese Einstellung mit Sicherheit übernehmen.

Also kurz gesagt:
Sind da alle fein mit, sollte das nicht zu Problemen führen.
Die Menge an Fleisch für bis 6-jährige Kinder beträgt täglich maximal 40 Gramm laut Forschungsinstitut Kinderernährung in Dortmund. Das entspricht, geschätzt alle 3-4 Tage ein Stück Fleisch.
Das wiederum entspricht ja schon fast einer vegetarischen Ernährung.
Und die 2 Stücke Fleisch in der Woche wird es wahrscheinlich dann zu Hause bekommen.

14.11.2022 11:49 • x 8 #9


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Nur noch vegetarisches Essen/ Kindergarten und Schulen

x 3


DieSonne

DieSonne
Mitglied

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Zitat von Haferbub:
Ich denke auch mal, damit das nicht in Einzelmenübekochung ausartet, hat man mit vegetarischer Kost auch eine große Schnittmenge alle Einschränkungen abgefedert, um möglichst wenig Spezialkost anzubieten.
Das spart enorm Kosten.

Das sehe ich genauso.
Ich würde mich nicht bevormundet fühlen, nur weil ein Kindergarten ausschließlich vegetarisches Essen anbietet, weil so eben die ganz breite Masse abgedeckt wird. Hauptsache die Ernährung ist abwechslungsreich und gesund.

Zitat von Orangia:
Da gibt´s ja auch noch die schreckliche Cola-Diskussion.
Darf euer Kind Cola trinken den ganzen Tag, nur weil es das so möchte und die Wahl haben soll ?

Never ever. Meine Tochter hat mit 5 Jahren noch nie Cola getrunken. Das würde ich verbieten.
Ich habe aber Glück. Sie mag nichtmal den Geschmack von Colafruchtgummis. Somit wird es in näherer Zukunft auch nicht zur Debatte stehen.

Zitat von Natascha40:
Am besten finde ich es, wenn Kindern Gemüse "pur" angeboten wird. Also ohne ertränkende Soße oder bedeckende Käsekruste. Auf mich wirkt es nicht weniger unappetitlich als auf die Kinder, wenn mit der Gabel nach Erbsen und Mais gefahndet wird.

Auch da habe ich Glück, weil meine Tochter überhaupt keine Soße mag. Es wird alles pur gegessen.
Allerdings mag sie auch kein gekochtes Gemüse.
Roh isst sie aber fast alles, was man ihr anbietet.
Zitat von Moelli80:
Hat man als Vegetarier nicht sogar häufig mit mangelerscheinungen zu kämpfen?
Eisen, eiweiß und paar Vitamine?
Ich mein sowas mal gelesen zu haben.

Nein. Mir geht es gut. Nichtmal in der Schwangerschaft hatte ich Eisenmangel, was mir aber eine Freundin prophezeit hatte 😜.

Kurzum. Ich esse seit 15 Jahren kein Fleisch. Ich habe mich bewusst dazu entschieden und genau das soll meine Tochter auch machen. Sie bekommt Fleisch, wenn sie es möchte und wenn sie es irgendwann nicht mehr möchte wäre das auch o.k. . Ich persönlich habe aber nicht das Gefühl, dass ich manipuliert wurde, als ich mich dazu entschloss. Ich habe mich immer vor der Zubereitung geehkelt, weshalb ich es eh nur gegessen habe, wenn es jemand anderes zubereitet hat. Irgendwann habe ich es ganz gelassen.

Meine Tochter bekommt im Kindergarten 1-2 mal die Woche Fleisch oder Fisch. Der Kindergarten wird von einer "Bio"- Küche beliefert. Somit gehe ich von hochwertigen Produkten aus. Wir zahlen dafür monatlich über 80Euro. Dafür koche ich unter der Woche aber nicht. Es ist o.k., wenn sie dann abends nur Brötchen oder Brot mit etwas Rohkost bekommt. Ab und zu darf es auch mal eine TK Pizza sein. Ich bin nicht total streng. Ich verbiete ihr auch keine Süßigkeiten. Die Menge macht das Gift. In jeglicher Hinsicht.

15.11.2022 10:06 • x 7 #134


Zum Beitrag im Thema ↓


E
Ich persönlich finde die Entscheidung gut. Es könnten sich Kinder die kein Fleisch essen egal aus ethische aber auch religiösen Gründen ausgeschlossen fühlen. Es gibt manche Religionen die essen auch kein Fleisch oder nur bestimmte Tiere. Für Kinder ist das Gefühl zu allen andern dazu zu gehören wichtig. Zuhause können die Kinder essen wie sie möchten und die Eltern entscheiden. Viele Eltern kochen ja auch noch abends.

Ich glaube Kinder können das gut verstehen.

x 9 #2


E
Kurz und knapp: Ich persönlich finde es gut.

x 7 #3


E
Bei meiner Tochter ist es in der Kita schon lange so. Wobei Fisch essen sie viel. Meine Tochter stört das so gar nicht, ganz im Gegenteil ihr schmeckt es immer. Das schöne ist es wird jeden Tag frisch gekocht vor Ort und die Kinder dürfen auch mit helfen. Ganz vergessen ich selbst bin auch Vegetarier. Aber meine Familie sind Fleischfresser

x 4 #4


Barbara_G
14, 5 Prozent der weltweiten durch Menschen verursachten Treibhausgasemissionen kommen aus der Haltung und Verarbeitung von Tieren.

Die heutigen Kindergartenkinder werden den Klimawandel am Meisten zu spüren bekommen. Ich finde die Entscheidung dementsprechend gut, ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

x 6 #5


Sonja77
Kurz und knapp ich finde es nicht gut
Bei uns hier in der Schweiz ist es seit vielen Jahren so das aufgrund der extrem vielen Moslems die hier leben in Kitas und Mittagstisch nur noch speziell gekocht wird…..

Das führt dazu das sich viele im eigenen Land wie ausgestossen fühlen…..
Ich finde man muss sich an das land anpassen wo man lebt und nicht das sich das Land an einen anpassen sollte….

Das ist nur meine Meinung dazu
Ich bin dafür das ganz normal gekocht werden sollte und wer das nicht essen kann oder will der sollte als Alternative Früchte oder sowas bekommen

x 12 #6


E
Die Kinder fühlen sich in ihrem eigenen Land wie ausgestoßen, da sie 5 von 21 Mahlzeiten in der Woche vegetarisch essen müssen?

x 9 #7


kritisches_Auge
Mir geht es darum, dass ich es sehr wichtig finde, dass Kinder das essen was sie wollen, ich rege mich noch immer auf, wenn ich im Forum lese, dass User als Kinder dazu gezwungen wurden, etwas Bestimmtes zu essen.

Laut meiner Mutter habe ich als Vierjährige gejubelt wenn es Fleisch gab, andere Kinder mögen es nicht ohne dass eine Beeinflussung von außen vorliegt so wie es auch manche Erwachsene nicht mögen.

Ich halte es für ganz wichtig, diesem Gefühl zu folgen und so ein gutes Gefühl für den Körper zu entwickeln, ich mag es nicht, ein bestimmtes Nahrungsmittel aus weltanschaulichen Gründen auszuschließen, darum geht es mir.

x 4 #8


E
Ich find's bemerkenswert, dass die Kommentare fast durchweg positiv sind.
Aus zweierlei Gründen hatte ich mich zuerst zurück gehalten:

- Hab keine Kinder, betrifft mich aktuell nicht
- Dachte, das könnte hier in Streit ausarten

Jedoch denke ich, dass das den Kindern schlichtweg egal sein wird, ob sie vegetarisch ernährt werden oder nicht.
Wenn das als Selbstverständlichkeit im Kindergarten gelebt wird, warum sollten Kinder dann auf die Idee kommen, das zu hinterfragen?
Wenn die Erwachsenen das ebenfalls als "normal" hinnehmen, besteht aus Kindersicht doch kein Grund, das anzuzweifeln, oder?

Könnte erst für Unmut sorgen, wenn die Kinder bei Ihren Eltern aufschnappen, dass sie sich darüber beschweren. Ob in Gegenwart der Kindergärtnerin oder zu Hause. Wenn sie es irgendwo aufschnappen, dass Mama/Papa sich kritisch dazu äußern merken sie: "Okay, das ist nicht normal was wir im Kindergarten zu essen bekommen". Und weil die Eltern das sagen, wenn auch nicht direkt zum Kind aber in Anwesenheit dessen, wird es diese Einstellung mit Sicherheit übernehmen.

Also kurz gesagt:
Sind da alle fein mit, sollte das nicht zu Problemen führen.
Die Menge an Fleisch für bis 6-jährige Kinder beträgt täglich maximal 40 Gramm laut Forschungsinstitut Kinderernährung in Dortmund. Das entspricht, geschätzt alle 3-4 Tage ein Stück Fleisch.
Das wiederum entspricht ja schon fast einer vegetarischen Ernährung.
Und die 2 Stücke Fleisch in der Woche wird es wahrscheinlich dann zu Hause bekommen.

x 8 #9


I
Welchen Eltern das nicht gefällt, die können ihr Kind dann zuhause essen lassen und selber kochen.
Wenn die Kinder am Wochenende oder abends bei den Eltern Fleisch bekommen, genügt das doch.
Ich empfinde das nicht als Bevormundung der Eltern, wie das Kind ernährt wird sondern eher
um viel Rauch um Nichts.
Man muss auch nicht immer und überall 7 Sorten zur Auswahl haben. Das dürfen auch Kinder lernen.
Soweit ich das verstanden habe, ging es bei dieser Entscheidung auch darum Kosten zu sparen.
Wenn Moslems Fleisch angeboten bekommen, zwingt sie ja niemand, es auch zu essen.

x 5 #10


klaus-willi
Ich finde es nicht gut,es sollte eine Auswahl beider Essensarten geben.
Der Mensch ist ein Mischköstler ,genau wie das Schwein.
Fleisch gehört zu unsere Nahrung und das ist auch ein Grund warum wir so ein großes Gehirn haben.
Wer kein Fleisch essen möchte ,muss es selber entscheiden können und umgekehrt auch.

x 6 #11


hereingeschneit
Soweit ich mich erinnern kann, hat meine Tochter ihr Essen immer mitgenommen, da wurde nicht gekocht. Nur in Ausnahme, mal mit den Kindern zusammen. War aber auch nur der halbe Tag.

Mir würde das allerdings egal sein, mir wäre nur wichtig, dass es meinem Kind schmeckt und nicht jeden Tag hungrig heim käme.

Einen Zwang, dass sie es allerdings essen müssen, weil es das jetzt halt gibt, das würde ich nicht für gut heißen. Aber das gilt egal ob für Brokkoli, Hühnchen oder Reis.......

x 4 #12


Sonja77
Zitat von klaus-willi:
Ich finde es nicht gut,es sollte eine Auswahl beider Essensarten geben. Der Mensch ist ein Mischköstler ,genau wie das Schwein. Fleisch gehört zu ...

Genau das finde ich auch…..

besonders hier bei uns greifen die extrem in die Erziehung der Eltern gegenüber deren Kindern ein…..hier ist es massiv und fängt schon im Kiga mit dem Pausenbrot an…..so extrem strenge Regeln und kaum etwas was sie in den Kiga oder Schule als Pausenbrot mitnehmen dürfen und bei missachtung gibt es einen Eintrag ins Zeugniss……..das ist meiner Meinung nach ein massiver eingriff in die Erziehung was denen in dem Masse nicht zusteht…..
dann auch noch NUR Vegetarisch essen zu müssen finde ich geht zu weit….

bald ist es dann nur noch Vegan weil der Trend das verlangt
und dann müssen auch noch alle Gefängnisse und anderes Vegan kochen….genau diese riesen Diskussion gibt es nämlich die tage hier bei uns…

Wie schon gesagt ich finde es sollte normal gekocht werden und für dijenigen die nicht wollen oder dürfen eine Alternative wie Früchte oder Rohkostteller auf den Tisch stellen…..Denn hier müssen die Kinder das essen was auf dem Tisch steht ansonsten dürfen sie danach nicht spielen oder sonstiges und die Eltern werden informiert

x 2 #13


florené
Ich habe den Bericht im TV gesehen, da gab es an dem Tag Karottensuppe und Drei-Saaten-Knäcke dazu.
Das ist hinsichtlich gesunder Ernährung, Tierschutz und Umweltschutz sehr zu begrüßen.
Abends kann doch jede Familie essen was sie will.
Im städtischen KH war das Veggie-Essen damals abwechslungsreich und lecker.

x 5 #14


kritisches_Auge
Zitat von florené:

Das ist hinsichtlich gesunder Ernährung, Tierschutz und Umweltschutz sehr zu begrüßen.

Ich sagte bereits, dass ich es nicht mag wenn sich das Essen nach solchen Kriterien richtet, im übrigen stimme ich Klaus-Willi vollkommen zu.

#15


hereingeschneit
Zitat von kritisches_Auge:
ich finde es unmöglich und einen massiven Eingriff in die Elternrechte, es ist Sache der Eltern zu entscheiden wie ihr Kind ernährt wird.

Wenn man bedenkt, dass manche Kinder mit Pizza, Pommes, Schokolade... ernährt werden, stellt sich schon die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist allen Eltern entscheiden zu lassen, wie ihr Kind ernährt wird.
Sehe es einfach als Chance für die Kinder auch eine andere Ernährung kennen zu lernen. Können sie nicht gerade so herausfinden, wie sie sich selbst irgendwann ernähren möchten?

Ich fände eine unausgewogene Ernährung wesentlich schlimmer als eine vegane.

x 6 #16


I
Wer sich bevormundet fühlt, soll selber kochen.
Ich empfinde das schon als ziemlichen Service und Entlastung, wenn ein Kind in der Schule warmes Essen bekommt.
Ich würde da nicht so viele Bedingungen stellen wollen, oder nach Fleisch verlangen, nicht so wählerisch sein.
Vegetarisch ja, vegan aber nein.

x 8 #17

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E
Nur die Kinder können doch Fleisch essen. Die Eltern können ihnen doch noch abends ein Stück Fleisch braten, wenn sie möchten. Es geht um 5 Mahlzeiten in der Woche. Wir zwingen unseren Kindern zwangsläufig immer unsere eigene Lebenseinstellung erstmal auf. Das Baby von meiner Freundin bekommt Fisch und Fleisch. Der weiß ja gar nicht was das ist und kann das auch nicht selber entscheiden. Die Kinder lernen in der Kita und Schule, dass es auch vegetarische Mahlzeiten gibt. Zuhause das es Fleisch gibt und können noch freier später selbst entscheiden, wie sie gerne als Erwachsene leben möchten.

Ja der Preise erhöhen sich für die Mittagessen auch gerade oft von 60 Euro auf 80 Euro. Das spielt da sicher auch noch mit rein.

x 3 #18


Schlaflose
Finde ich gar nicht gut. Ich habe gelesen, dass es aus Kostengründen geschieht. Dann sollen sie für die Kinder, deren Eltern bereit sind für das Essen mehr zu zahlen, eine Alternative mit Fleisch anbieten.

#19


Sonja77
Naja mit Wählerisch hat das wohl nicht viel zu tun wenn man bedenkt was es für ein heidengeld kostet wenn das Kind den Mittagstisch besucht…..also hier ist es ziemlich teuer muss ich sagen…..
Aber klar,wenn beide Arbeiten dann muss das sein denn die Kinder können ja in dem alter nicht alleine Zuhause sein…
Und nicht jeder kann es sich so einteilen das immer jemand über Mittag zuhause ist…..
Aber so teuer muss ja auch nicht sein denn das Essen ist jetzt wirklich nicht besonders gut hier in der nähe……
Da kann ich die Eltern schon verstehen die da nicht einverstanden sind

x 1 #20


A


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