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Hallo zusammen,

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Sport ist eines der schnellsten und wirkungsvollsten Antidepressiva, er löst Spannungen, er gibt Selbstvertrauen. Natürlich kann ich euch hier nur schwer in den Popo treten, aber ich kann euch 5 Jahre Fachausbildung und gutes Knowhow bieten.

Bei Interesse meldet euch oder fragt hier einfach im Beitrag, was ihr wissen wollt !

21.08.2013 22:46 • 18.09.2013 #1


63 Antworten ↓


Hallo Holgerson,

hast du zufällig eine Empfehlung für einen Damen-Jogging-Schuh (Gr. 37, schmaler Fuß), sollte schön dämpfen und weich sein beim Auftreten und natürlich nicht superteuer?

21.08.2013 22:58 • #2



Personal Training / Onlinecoaching - Sport als Medizin

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Ja, er sollte einfach bequem sein und ebend NICHT viel dämpfen. Diese ganzen Higtec - Dinger sind ungesunde Geldmacherei. Aus medizinischen und finanziellen Gründen NICHT zu empfehlen!

In der Preisklasse 30 - 50 Euro gibt es in jedem Schuh - und Sportgeschäft Laufschuhe mit Standard - Dämpfung bzw. weicher Sohle. Die sind genau richtig für den Hobbysportler.

Und achte darauf die Schuhe 1 - 2 Nummern größer zu wählen, als Du normalerweise brauchst. Bei Größe 37 solltest dann 38 oder 39 in Laufschuhen tragen...

21.08.2013 23:10 • #3


Zitat von Holgerson:
Ja, er sollte einfach bequem sein und ebend NICHT viel dämpfen. Diese ganzen Higtec - Dinger sind ungesunde Geldmacherei.
Warum NICHT dämpfen? Was ist denn daran ungesund?

21.08.2013 23:31 • #4


Nicht VIEL dämpfen....

Weil das schlecht für Gelenke und Achillessehne ist. Die Druckbelastung wird unnatürlich und suboptimal umgeleitet, das ist sehr viel belastender als ohne Dämpfung.....

Mutter Natur hat den Menschen barfuß konzipiert, das darf man nicht vergessen:-)!

21.08.2013 23:36 • #5


Zitat von Holgerson:
Nicht VIEL dämpfen....

Weil das schlecht für Gelenke und Achillessehne ist. Die Druckbelastung wird unnatürlich und suboptimal umgeleitet, das ist sehr viel belastender als ohne Dämpfung.....

Mutter Natur hat den Menschen barfuß konzipiert, das darf man nicht vergessen:-)!

ja, aber barfuß auf Sand, Gras oder Waldhumus - und die sind alle deutlich weicher als Asphalt oder Steinplatten!

Ich habe mir durch Jogging auf den Straßen jedes Mal Rückenschmerzen zugezogen. M.E. durch die viel zu hohen Erschütterungen.

21.08.2013 23:42 • #6


Zitat von GastB:
ja, aber barfuß auf Sand, Gras oder Waldhumus - und die sind alle deutlich weicher als Asphalt oder Steinplatten!

Ich habe mir durch Jogging auf den Straßen jedes Mal Rückenschmerzen zugezogen. M.E. durch die viel zu hohen Erschütterungen.


Sei mir nicht böse, aber die entsprechenden Messungen und Veröffentlichungen lernt man nunmal in staatlicher Ausbildung / Studium und nicht im Internet oder im Verkaufsgespräch mit Schuhverkäufern von Runners Point ! Die stehn auch nicht in Internetforen....

Darum möchte ich das auch nicht groß diskutieren, bitte um Verständnis!

Deine Rückenschmerzen hängen mit einem unnatürlichen Trainingszustand zusammen. Der deutsche Durchschnittsbürger hat weder das nötige Muskelkorsett zur Kompensation noch ist er es gewohnt ohne Dämpfung zu laufen.....

Dicke Hightec-Federung verteilt den Druck nachweislich ungünstig auf die Gelenkkette. Dass man weniger Federung unangehnem empfindet liegt daran, dass man seit Kindesalter in Schuhen rumrennt....

Man könnte auch sagen:

Du bist als zivilisierter Mensch so schlecht trainiert, dass Du schlechte Hilfsmittel brauchst:-)

Ist aber nicht gut!

Die Ärzteschaft hat schon vor Jahren gemeldet, dass die Anzahl der Sehnenentzündungen im Fußbereich seit der Einführung der dollen Laufbandanalysen usw. förmlich explodiert sind.

"Es gibt kein größeres Leid, als welches der Mensch sich angedeiht!"

Sagte schon meine Oma, die wusste noch Bescheid .-)!

21.08.2013 23:55 • #7


Na du bist ja lustig! Ein Berater, der nicht mal die erste Rückfrage seines "Mandanten" "diskutieren" möchte?

Zudem empfinde ich es als unangenehm, dass du gar nicht auf meine persönliche Erfahrungen und mein Argument ("barfuß auf Sand ja, barfuß auf Straßen nein") eingehst, sondern mir stattdessen unterstellst, ich hätte eine Meinung von Schuhverkäufern oder dem Internet übernommen. Das tut "man" nicht - schon gar nicht als Berater!

Es kann durchaus sein, dass meine Rücken- und Knieschmerzen bei Laufen auf harten Böden mit mangelndem Trainingszustand zusammenhängen. Nur, was ist dann deine Empfehlung? Erst alles andere trainieren, bevor man - mit wenig gedämpften - Schuhen losläuft?

Es ist natürlich die Frage, was nun "stark gedämpft" und "wenig gedämpft" überhaupt ist. Ich habe meine Joggingschuhe seit ca. 15 Jahren, und ich gehe und laufe auf ihnen wie auf Wolken. (Nein, sie sind noch nicht kaputt.) Was für eine Dämpfung gab es denn vor 15 Jahren?

22.08.2013 00:52 • #8


Hey falls ich mich da man einlinken darf, ich bilde mir ein was dazu sagen zu können. Grundsätzlich möchte ich Anmerken, dass auch die Studiegänge leider nicht frei von falschen Infos sind und die Auslegung auch immer stark von Dozenten und deren Überzeugung abhängt. Ich finde man sollte sich da nicht versteifen.

Zur Schuhwahl.... Es ist abhängig davon wie gut oder schlecht deine Fußstellung ist, in welchem Bereich du trainierst und mit welchen Erfahrung bzw. Trainingszustand du kommst. Bsp. jemand läuft 10 Jahre nicht und fängt wieder an, der sollte trotz guter Fußstellung erstmal mit Dämpfung anfangen und kann dann nach und nach abbbauen. Bei Übergewicht ist es ebenfalls ratsam, genauso wie bei extremen Fehlstellungen (hier kann sogar dauerhaft notwendig sein) usw

Aber Holgerson hat auf jeden Fall recht, barfuß ist gesund und man sollte so viel wie möglich ohne Schuhe. Was spricht dagegen... statt Hausschuhe dicke Socken zu nehmen. Und mit zunehmenden Trainingszustand kann man vielleicht ganz aufs natural running umsteigen, muss aber dann auch den Laufstil verändern und anpassen.

Rückenschmerzen beim Joggen hören sich danach an, dass da jemand ganz dringend was für seine Stabilität in Form von Kräftigungsübungen nebenher machen sollte. Aufhören mit dem Laufen würde ich dabei nicht. Zumindest wenn du schon im Training stehst. Nur drauf achten es nicht ganz so doll zu treiben am Anfang.

22.08.2013 07:21 • #9


Danke Holgerson für die Info, hätte jetzt gedacht, dass meine alten Wolkenlaufschuhe gut sind (Reebok).

22.08.2013 09:51 • #10


Zitat von GastB:
Na du bist ja lustig! Ein Berater, der nicht mal die erste Rückfrage seines "Mandanten" "diskutieren" möchte?

Zudem empfinde ich es als unangenehm, dass du gar nicht auf meine persönliche Erfahrungen und mein Argument ("barfuß auf Sand ja, barfuß auf Straßen nein") eingehst, sondern mir stattdessen unterstellst, ich hätte eine Meinung von Schuhverkäufern oder dem Internet übernommen. Das tut "man" nicht - schon gar nicht als Berater!

Es kann durchaus sein, dass meine Rücken- und Knieschmerzen bei Laufen auf harten Böden mit mangelndem Trainingszustand zusammenhängen. Nur, was ist dann deine Empfehlung? Erst alles andere trainieren, bevor man - mit wenig gedämpften - Schuhen losläuft?

Es ist natürlich die Frage, was nun "stark gedämpft" und "wenig gedämpft" überhaupt ist. Ich habe meine Joggingschuhe seit ca. 15 Jahren, und ich gehe und laufe auf ihnen wie auf Wolken. (Nein, sie sind noch nicht kaputt.) Was für eine Dämpfung gab es denn vor 15 Jahren?


Was redest Du da?

Ich biete Dir meine Hilfe als "Fachmann" an und Du stellst alles in Frage, was erwartest Du denn?

Diskutierst Du auch mit Deinem Arzt rum? Und der mit Dir? Das glaub ich wohl nicht, zumindest nicht Letzteres...

Eine Stellungsnahme hast Du ausführlich bekommen. Leider nicht verstanden....

Gernsorglos trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn Du Deinem Rücken Gutes tun willst, dann mach funktionelles Krafttraining und bewege Dich vielseitig. Stark gedämpfte Laufschuhe fühlen sich für Dich besser an, weil Dir die natürliche Stabilität fehlt. Hab ich da oben bereits beschrieben.....

Zum Thema "Natural Running" und "Trainingszustand":

Es gibt keinen Zweifel daran, dass Barfuß - Laufen und wenig Stoßdämpfung funktioneller sind! (Das hat auch nix mit Interpretation des Dozenten zu tun, sondern mit messbaren Belastungen, die in der unabhängigen Fachwelt allgemein anerkannt sind.)

Das Problem ist einfach, dass wir das nicht mehr gewohnt sind. Bevor man das beschwerdefrei durchziehen kann, muss man sich erst wieder UMgewöhnen....

Und wenn sich bei einer natur - orientierten Bewegungsvariante der Rücken meldet, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass da was nicht mehr gemäß der Natur abläuft!

Geht mir ganz genauso!

Wenn ich 2 Wochen nur am Rechner sitze und kein Krafttraining mache, dann krieg ich nach 45 min Fußball nen Hexenschuß und Kopfschmerzen von der Halswirbelsäule. Die Muskulatur fängt dann die Stop and Go - Belastungen nicht mehr auf, weil schlichtweg die Kraft und Spannung fehlt....

22.08.2013 10:28 • #11


Zitat von *Jana*:
Danke Holgerson für die Info, hätte jetzt gedacht, dass meine alten Wolkenlaufschuhe gut sind (Reebok).


Gern geschehen...

22.08.2013 10:29 • #12


Hallo Holgerson,

erstmal vielen Dank, daß du uns hier deine fachkundige Hilfe anbietest. Finde ich
Nun hab ich auch gleich mal ne Frage an dich.
Ich würde sehr gerne mit Joggen/Walken anfangen. Das mit der übermäßigen Dämpfung leuchtet mir ein. Nun hab ich aber das Problem
eines verkürzten Beines (ca 1cm). Ich habe jetzt von 6 verschiedenen "Spezialisten" (Orthopäden, Physios) 6 verschiedene Meinungen gehört. Der eine meint ich bräuchte Einlagen, der andere wiederum nicht. Einer sagte der Körper kompensiert das, der andere meint, daß er das nicht tut oder kann. Fakt ist, daß durch diese vermeintliche Beinverkürzung, die nicht durch unterschiedlich lange Knochen zustande kommt, mein ganzer Rücken "schief" ist. Was sich in teils heftigen Beschwerden in BWS und HWS äußert. Einlagen hab ich lange getragen. Doch eine Besserung trat nicht ein. Zu meiner aktiven Zeit als Fußballer hatte ich bei Waldläufen und diversen Steigerungsläufen immer Schmerzen in der LWS.

Jetzt würde ich gerne mal deine Meinung zu dem Thema hören, auch wenn eine Ferndiagnose natürlich fast unmöglich ist.

Gruß
Lukas1974

22.08.2013 10:46 • #13


Zitat von Holgerson:
Zum Thema "Natural Running" und "Trainingszustand":

Es gibt keinen Zweifel daran, dass Barfuß - Laufen und wenig Stoßdämpfung funktioneller sind! (Das hat auch nix mit Interpretation des Dozenten zu tun, sondern mit messbaren Belastungen, die in der unabhängigen Fachwelt allgemein anerkannt sind.)

Das Problem ist einfach, dass wir das nicht mehr gewohnt sind. Bevor man das beschwerdefrei durchziehen kann, muss man sich erst wieder [b]UMgewöhnen....


Umgewöhnen reicht nach meiner Ansicht nach nicht, eher muss die Vorraussetzung dafür geschaffen werden. Aber vielleicht meinen wir hier das selbe. Ich stör mich ein wenig an deiner Verallgemeinerung. Diese Schuhe sind absolut nicht für jeden Fuß geeignet. Ich z.B. kann diesen nur im Alltag tragen. Ohne Dämpfung ist sicher ein lockeres Laufen möglich, aber aus medizinischer Sicht für mich nicht ratsam, weil ich das Laufen dann gleich bleiben lassen kann. Ich kann und sollte nur mit Unterstützung laufen, obwohl ich Krafttraining mache.

Was die Standhaftigkeit von Theorien und Wissenschaft angeht, da teile ich deine Meinung nicht. Das der Markt grad bei Sportschuhen ein Lücke gefunden hat und diese nun versucht bis ins kleinste Teil auszunutzen, muss jedem klar sein und das Wissenschaften von Privatunternehmen finanziert werden, weiß auch jeder. So kann niemand mehr von "unabhängig" sprechen. Aber das ist ein ganz anderes Thema!

Fakt ist und bleibt und da gehe ich mit dir Holger total einher, barfuß ist gesund... Auch im Laufsport... nur nicht für jeden geeignet. Manch einer kann sich dahin trainieren und manch einer ist froh, wenn er überhaupt laufen kann. Ich würde es auch jedem empfehlen, aber immer mit dem Hinweis... mit Vorsicht genießen und langsam ran tasten. Zwei Paar Sportschuhe wären auch gut, wenn man es finanziell stämmen kann.

Habt einen schönen Tag und macht alle fleißig Sport, ist gesund.. auch fürs Köpfchen und in der Angstbehandlung mit oft großem therapeutischem Effekt!

22.08.2013 10:51 • #14


Zitat von Lukas1974:
Hallo Holgerson,

erstmal vielen Dank, daß du uns hier deine fachkundige Hilfe anbietest. Finde ich
Nun hab ich auch gleich mal ne Frage an dich.
Ich würde sehr gerne mit Joggen/Walken anfangen. Das mit der übermäßigen Dämpfung leuchtet mir ein. Nun hab ich aber das Problem
eines verkürzten Beines (ca 1cm). Ich habe jetzt von 6 verschiedenen "Spezialisten" (Orthopäden, Physios) 6 verschiedene Meinungen gehört. Der eine meint ich bräuchte Einlagen, der andere wiederum nicht. Einer sagte der Körper kompensiert das, der andere meint, daß er das nicht tut oder kann. Fakt ist, daß durch diese vermeintliche Beinverkürzung, die nicht durch unterschiedlich lange Knochen zustande kommt, mein ganzer Rücken "schief" ist. Was sich in teils heftigen Beschwerden in BWS und HWS äußert. Einlagen hab ich lange getragen. Doch eine Besserung trat nicht ein. Zu meiner aktiven Zeit als Fußballer hatte ich bei Waldläufen und diversen Steigerungsläufen immer Schmerzen in der LWS.

Jetzt würde ich gerne mal deine Meinung zu dem Thema hören, auch wenn eine Ferndiagnose natürlich fast unmöglich ist.

Gruß
Lukas1974


Hi,

Beinlängendifferenzen von 1 - 2 cm sind ganz normal und sollten NICHT durch Einlagen kompensiert werden. Das behaupten lediglich die Orthopäden des älteren semesters, weil das früher so gehandhabt wurde.... Man hat inzwischen draus gelernt!

Das Bein ist auch nicht wirklich kürzer. Meistens liegt dabei eine Verkantung des Iliosacralgelenkes zugrunde. Ein Manualtherapeut oder auch Orthopäde sollte das eigentlich beheben können....

Dazu würde ich Dir ebenfalls Krafttraining empfehlen. Das Problem sind meistens nicht irgendwelche Annormalitäten, sondern die Tatsache, dass der Zivilisationsmensch zu schlecht trainiert ist um das halt kompensieren zu können.

99 % der Menschen haben irgendwelche Auffälligkeiten. Kaum ein Körper ist perfekt geschaffen. Problematisch wird das aber nur bei Leuten, die sich nie bewegen bzw. das nur einseitig tun....

22.08.2013 11:00 • x 1 #15


Danke für die schnelle und hilfreiche Antwort.

Wo liegt denn das Iliosacralgelenk?
Was hälst du von der Theorie, daß bei vielen Menschen der Atlaswirbel verschoben bzw. verdreht ist und sich viele Beschwerden, auch Angst und Panik, darauf zurückführen lassen. Ich weiß, es gibt da diverse Anbieter, die eine Atlaskorrektur als Wunderheilung propagieren. Für viel Geld natürlich.
Mit Rücken-/Muskelaufbautraining fange ich nächste Woche an. Da es in unserer Umgebung keine Einrichtung gibt, die Rehasportverordnungen annimmt, habe ich nun ein Fitnessstudio gefunden ohne Knebelvertrag über 2 Jahre. Dort wird als Eingangs-
untersuchung eine sogenannte Globalanalyse gemacht, wo bestimmte muskuläre und konditionelle Defizite zuerst bestimmt werden, um dann im Training gezielt als erstes das zu trainieren.

22.08.2013 11:11 • #16


Zitat von gernsorglos:
Fakt ist und bleibt und da gehe ich mit dir Holger total einher, barfuß ist gesund... Auch im Laufsport... nur nicht für jeden geeignet. Manch einer kann sich dahin trainieren und manch einer ist froh, wenn er überhaupt laufen kann. Ich würde es auch jedem empfehlen, aber immer mit dem Hinweis... mit Vorsicht genießen und langsam ran tasten. Zwei Paar Sportschuhe wären auch gut, wenn man es finanziell stämmen kann.


Nee, ich würde auch niemandem empfehlen nur noch barfuß zu joggen. Auch wenns funktioneller wäre !

Einfach aus dem Grund, weil wir halt gewisse Zivilisations - Luxusgüter wie Schuhe gewohnt sind und ich nicht zu den Leuten gehöre, die einen VOLLSTÄNDIGEN Rückgang zur Natur befürworten

Lernen könnte es allerdings JEDER! Dass viele Menschen Probleme damit haben liegt einzig und allein daran, dass sie sich vollständig von ihrer Natur entfernt haben.

(Das untermauern auch immer wieder die Vergleichsstatistiken zwischen Europa und Entwicklungsländern und Urvölkern. In manchen Regionen rennen die den ganzen Tag barfuß auf trockenem Boden rum und kennen sowas wie Rückenschmerzen überhaupt nicht !)

Es ist auch nicht gesagt, dass dicke Dämpfung zwangsläufig zu Probleme führt. Das ist immer so mit gesundheitlichen Empfehlungen. Bei manchen führt ungesunde Lebensweise zu Problemen und bei manchen nicht.

Der Eine raucht bis er 110 wird und der andere stirbt mit 45 an Lungenkrebs. Trotzdem sollte man jedem sagen, dass Rauchen schädlich ist

Apropos, werd mir erstmal eine drehen...

22.08.2013 11:12 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von Holgerson:

Apropos, werd mir erstmal eine drehen...


Ach hör uff....
Ist ein Spass oder?

22.08.2013 11:18 • #18


Zitat von gernsorglos:
Zitat von Holgerson:

Apropos, werd mir erstmal eine drehen...


Ach hör uff....
Ist ein Spass oder?


Mhm sollte nicht fies rüber kommen... tuts das?

22.08.2013 11:19 • #19


Zitat von Lukas1974:
Danke für die schnelle und hilfreiche Antwort.

Wo liegt denn das Iliosacralgelenk?
Was hälst du von der Theorie, daß bei vielen Menschen der Atlaswirbel verschoben bzw. verdreht ist und sich viele Beschwerden, auch Angst und Panik, darauf zurückführen lassen. Ich weiß, es gibt da diverse Anbieter, die eine Atlaskorrektur als Wunderheilung propagieren. Für viel Geld natürlich.
Mit Rücken-/Muskelaufbautraining fange ich nächste Woche an. Da es in unserer Umgebung keine Einrichtung gibt, die Rehasportverordnungen annimmt, habe ich nun ein Fitnessstudio gefunden ohne Knebelvertrag über 2 Jahre. Dort wird als Eingangs-
untersuchung eine sogenannte Globalanalyse gemacht, wo bestimmte muskuläre und konditionelle Defizite zuerst bestimmt werden, um dann im Training gezielt als erstes das zu trainieren.


Das ISG ist die Verbindung des Kreuzbeines und des Schambeines, falls Dir das hilft ! Es sitzt im Becken, quasi als Ende der Wirbelsäule.....

Die beiden Knochen sitzen aufeinander und können leicht verrutschen, was dann zu Problemen in der Körperstatik führen Kann. Ein Bein erscheint typischerweise länger und der Rücken tut häufig weh....

Ein Manualtherapeut soll sich das mal anschauen oder ein anderer Orthopäde!

Zum Atlas:

Das wüsste ich selber gerne ! Ich halte das auf jeden Fall für möglich, weil zumindest vegetative Beschwerden unmittelbar durch Belastungen der BWS hervorgerufen werden können. Es gibt auch zahllose Berichte von Betroffenen, die konkret nach einem Bandscheibenvorfall im Bereich der BWS oder HWS an Panikattacken und anderen nervösen Zuständen leiden.

Wenn Du die Kohle über hast, dann ist es einen Versuch wert, denke ich!

Zum Studio:

Den Rehasport kannste zu 90 % in die Tonne kloppen. 1 x pro Woche lockere Bewegung auf Mobilisationsniveau bringt in den meisten Faällen überhaupt nix. Das soll aber eigentlich auch eine Motivation und ein Einstieg in ein sportlicheres Leben sein und keine Therapie. Wird bloß von vielen Übungsleitern und Teilnehmern nicht so kommuniziert und umgesetzt.....

Die Fitnessstudios haben bzgl. Rückenbeschwerden mit Abstand die größten Erfolge. Allerdings solltest Du nicht nur irgendwelche abgeschwächten Regionen trainieren, sondern den ganzen Körper.

22.08.2013 11:32 • #20



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