Zitat von Avalon:Zitat von tommy20991:Man kann auch Bücher über Angst und panikattacken lesen. Ich habe heute 22 Bücher und 6 Hörbücher.auch das hilft...
Ja, solche Selbsthilfebücher können helfen, aber sie können auch sehr frustrierend sein, wenn man die darin enthaltenden Ratschläge usw. für sich selbst nicht umsetzen kann.
Ich habe beispielsweise auch sehr viele Bücher darüber gelesen, aber noch mehr Bücher habe ich nur gekauft oder ausgeliehen, aber nie wirklich gelesen, weil mir immer mehr klar wurde, dass sie mir eben nicht weiterhelfen.
hallo,
da solche Bücher immer möglichst viel unterschiedliche Arten von Angst-und Panikstörungen
abdecken und auch jeden Charakter ansprechen sollen, sind die Tips und Anregungen ent-
sprechend sehr vielfältig und z.T. sehr allgemeingehalten. Ich habe da auch schon festgestellt, dass manche Herangehensweisen wie auf mich zugeschnitten sind, andere
dagegen eben so gar nicht meinem Typ entsprechen. Ich fand das Buch "Umarme deine
Angst" von Gina Kästele ganz gut. Zumindest in einer Phase, wo es einem noch richtig schlecht geht, sind da doch schon ganz brauchbare Sachen drin. Da hat man die Möglichkeit,
sich selbst zunächst mal zu kategorisieren, was für ein Typ man ist, z.B. eher der Denker,
oder doch eher pragmatisch, vielleicht eine Mischung aus beidem, oder einfach ein absolut emotionaler Bauchtyp. Und für jede Art gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Von insgesamt vielleicht 50 Möglichkeiten, im Fall einer Panikattacke
oder eines Angstanfalls, habe ich für mich damals genau drei ausgewählt und bin mit diesen ganz gut gefahren. Bei anderen, die vielleicht jemand anders besser getan hätten, habe ich von vorn herein gesagt, dass sie nicht meins wären. Solche Bücher sind halt erst
mal ganz allgemein gehalten und sollen möglichst jedem IRGENDWAS bieten. Da muss man
einfach selektieren