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AlinaMaria3988
Mitglied

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190
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23
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Mitglied seit:
Hallo liebe Leute,
Ich bekämpfe momentan eigentlich recht gut meine Ängste und in den letzten Wochen ist nichts neues dazugekommen, bzw. dann gleich wieder verschwunden.

Heute allerdings ist ein neuer Gedanke aufgekommen. Ich hatte wieder etwas Psychose-Angst und habe mich erinnert gelesen zu haben, dass sich dort viele verfolgt fühlen und denken, andere wollen ihnen böses.
Nur um es gleich zu sagen: ich weiß genau, keiner will mir böses und niemand verfolgt mich. Aber trotzdem habe ich Angst bekommen. Nicht dass die Vorstellung stimmt, sondern dass ich das glauben könnte. Dann hab ich auch noch den Fehler gemacht, das Ganze zu überprüfen, also Leute auf der Straße anzusehen und in mich hineinzuhören ob ich mich bedroht fühle oder feindliche Gedanken habe. War eigentlich immer im ersten Moment nicht so, nur wenn ich mich länger darauf konzentriert habe (was für eine Überraschung) und es hat ein großes Anspannungsefühl erzeugt

Kurz gesagt, ich weiß genau, dass die Gedanken völliger Mist sind und ich will nicht dass sich der Gedanke auch noch festigt, das ist nämlich was mir eigentlich Angst macht, nicht der Inhalt. Wie kann ich mich möglichst gut wieder weg davon führen? Weil es ist ja noch ganz frisch und ich würde ihn gerne gar nicht erst entstehen lassen

09.02.2021 #1


16 Antworten ↓

domi89
Zitat von AlinaMaria3988:
Wie kann ich mich möglichst gut wieder weg davon führen?


Na das würde ich auch gerne wissen....

#2


A


Neue Zwangsgedanken gleich stoppen

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A
Klar das will man immer, aber es ist ja vor allem schwer, wenn man den Gedanken schon richtig angewöhnt hat. Ich dachte vielleicht gibt es ein paar Tricks für neue Gedanken

#3


domi89
Zitat von AlinaMaria3988:
Ich dachte vielleicht gibt es ein paar Tricks für neue Gedanken

Ich kenne da nur Meditation und das konzentrieren auf den Atem.

#4


Safira
Ich würde jetzt mal sagen sofort gegen denken. Sobald ein Gedanke diesbezüglich aufkommt umlenken.
Anders bewerten. Auch wenn man es nicht glaubt aber man muss es sich immer wieder vorbeten. Das auch ziemlich früh.

#5


petrus57
Wenn ich Zwangsgedanken bekomme, versuche ich immer an was anderes zu denken. Doch manchmal ist der Zwangsgedanke zu stark, dann funktioniert es eher schlecht.

#6


A
Heute ist der Gedanke immer noch da. Hab Angst dass der sich festigt. Das komische ist, ich glaube noch nicht mal ansatzweise, dass der Gedanke stimmt. Was mich eigentlich fertig macht ist die Vorstellung, dass mir der Gedanke kommt wenn ich bei einem geliebten Menschen bin und dass ich das Ganze dann nicht mehr genießen kann. Ich will es einfach vergessen, ich hoffe er verschwindet in den nächsten Tagen wieder, wenn ich mich genug ablenke. Kann es sein, dass solche Zwangsgedanken stärker sind, je neuer sie sind?

#7


N
Hallo Alina,
ich hoffe sehr, ich mache nichts falsch, wenn ich schreibe, dass es mich irgendwie erheitert hat, Deine Beiträge zu lesen!
Ich kenne mich mit DP/DR überhaupt nicht aus und wollte nachschauen, was in Deinem Profil und was in den weiteren Beiträgen steht.
Ich habe sie nur stichprobenartig gelesen. Von hinten nach vorne... Psychose-Angst, Schizophrenie-Angst... Und dann am 3.3. die Depressions-Angst...
Ich bin eher depressiv und wirklich nur sehr schwer zu erheitern.

Es ist das erste Mal, dass ich so was lese.
Dass Du überhaupt Zeit für Dein Studium, für Deinen Partner hast.
Immerhin hast Du keine Partner-Verlust-Angst. Hoffentlich triggere ich keine neue Angst.

Ich bin jedenfalls wirklich froh, dass man bei Dir die meisten Krankheiten abhaken konnte! Und Du sie für Dich abhaken konntest.
Und ich bewundere Deinen Mut, Dich psychiatrisch untersuchen zu lassen, und auch Deine Energie.

Ich hätte nie gedacht, dass Angst bzw. eine Angsterkrankung derartige Auswirkungen haben kann.

Schade, dass die Psychose-Angst wieder aktuell ist. Ich weiß nichts über DP/DR und versuche noch, mich da hineinzuversetzen...

Ich kann ganz sicher nicht helfen. Was fällt mir auf... Es ist bei Dir ja scheinbar auch eine Art ständiger Selbstzweifel.
Es wäre so schön, wenn Du ein ganz ruhiges, gefestigtes Inneres hättest und Probleme einfach abprallen würden - die meisten jedenfalls.

An mir prallt natürlich auch nicht alles ab. Deine Problemlage ist mir allerdings wirklich neu.
Man kann sich in Bezug auf Psychisches immer fragen: Was war zuerst da - das Ei oder die Henne?

Also: Man hat obj. Probleme und die Hirnchemie verändert sich. Oder hat man (genetisch-umweltbedingt) eine ungünstige Hirnchemie und es entstehen psychische Probleme.

Ich habe Deine Beiträge ja nur überflogen. Du scheinst keine Medikamente zu nehmen. Ob Du schon mal welche probiert hast, weiß ich nicht.
Du funktionierst ja scheinbar trotz dieser Problematik noch.
Bist Du nicht neugierig, ob Dein Leben sich unter Medikamenten vereinfachen würde?

Ich selber schrecke vor Medikamenten zurück. Ich habe mir sehr intensiv Studien durchgelesen. Langfristig entstehen sicherlich körperliche Schäden.
Benzodiazepine helfen sicher, sind allerdings derart effizient, dass man auf sie nicht mehr verzichten will. (Abhängigkeit).

Der Psychotherapie sollte man wirklich eine Chance geben. Vll. kann eine psychosomatische Klinik helfen.

Was beruhigt: Baldrian, auch frei verkäufliche Allergiemittel (Loratadin, Cetirizin...) Besonders Cetirizin macht müde nach 2h.

Alk. entspannt. Abends mal ein Glas Wein kann beruhigen und dürfte ok sein.

Das Problem mit Gedanken kann ich nur ansatzweise nachempfinden. Momentan habe ich z.B. ein akutes Problem. Ich muss bis Juni auf eine unheilvolle Email warten. Bereite mich schon mal durch einen Rechtsanwalts-Termin vor. Ich muss ständig daran denken und male mir aus, was in dieser Email stehen wird... Oft wache ich auf und habe ein Panik-Gefühl. Ich konnte mich oft nicht mal auf das TV-Programm konzentrieren. Ich bin in diesen Tagen sicherlich auch an Grenzen des Erträglichen gestoßen und schwer deprimiert.

Ich spürte ein intensives Redebedürfnis. Und das wiederholte intensive Gespräch hat geholfen. Ich bin spazieren gegangen... Lenke mich jetzt hier auf dieser Webseite ab. Immer mal funkt die Problematik Gedanklich dazwischen.
Mir hilft auch oft der Gedanke: Mehr als sterben geht ja sowieso nicht.

Könnte es Dir nicht helfen, diese Ängste immer intensiv zu besprechen. So lange, bis sie verschwinden, Dich jemand überzeugen konnte.

Ängste sind wirklich übel. Oft ist die Angst vor einer Sache/Krankheit größer als sie selbst.
Insofern: Könnte es nützen, durchzuspielen, was eigentlich wäre, wenn Du eine dieser Krankheiten hättest?

Ich hoffe wirklich, Dich nicht verletzt zu haben!
Ich erkenne, dass das nicht einfach ist. Sehr stressen muss. Ich wünsche Dir, dass Du cooler wirst und dieses Kapitel irgendwann hinter Dir liegt.

#8


A
Kein Problem Nina, freut mich, wenn durch mich dein Tag ein bisschen lustiger wird Wink

Glaub mir, genauso ist die Angst. Wenn ein bestimmtes Problem auftaucht, dann wird es durch das Angstgefühl erst mal zu einem sehr großen und es scheint furchtbar wichtig zu sein und nie mehr weg zu gehen. Manchmal kann man danach drüber lachen, manchmal ist man froh, dass man ein Thema los ist, aber die Vorstellung jagt einem immer noch einen Schauer über den Rücken.
Die meisten Leute stellen sich unter Angst die klassischen Panikattacken vor, aber Angst kann auch ganz anders zum Ausdruck kommen.

Ich wünsche mir auch, dass Probleme von mir abprallen, wer will das schließlich nicht. Aber so einfach ist es natürlich nicht. Gerade wenn man eine schwierige Phase hinter sich hat, braucht es etwas Zeit um dieses Selbstvertrauen Stück für Stück wieder aufzubauen. Das kennst du sicherlich auch. Smile

Ich nehme keine Medikamente und habe es auch momentan nicht vor, da meine Situation schon um einiges besser geworden ist. Aber an manchen Tagen gibt es einfach Rückfälle. So wie mit dem erneuten Psychose-Angst Rückfall. Hier bin ich aber zuversichtlich, dass das nicht lange anhalten wird.

Eigentlich bewältige ich mein Leben außerhalb der Ängste immer recht gut, und ich hoffe das bleibt auch so Smile

Ich wünsch dir alles Gute und dass es dir ein bisschen geholfen hat, hier im Forum zu lesen

#9


A

Sorge, dass ich immer Angst und ZG haben werde

Liebes Forum,

Im letzten Jahr war ich hier kaum aktiv. Es ging mir nämlich wieder richtig gut. Ich hatte ja 2019 etliche Monate lang mit der Angst vor einer Psychose gekämpft und schon seit längerem hab ich diese endlich überwunden.
Dabei hatte ich unter anderem auch ein paar Monate lang Zwangsgedanken, die sich auf das Thema Psychose bezogen (im Sinne von: Was wenn ich anfange zu denken Leute wollen mir böses, was wenn ich plötzlich Dinge auf mich beziehe, usw). Zwischendurch hatte ich auch mal mit derealisation zu kämpfen, dabei kamen auch hin und wieder zwangsgedanken wie: ist alles real, bin ich wirklich ich selbst (ganz typisch für DR und DP eben).

In den letzten Monaten hatte ich ab und zu mal einen kleinen Rückfall, ist ja bei einer Angststörung auch nicht weiter schlimm, kann ja passieren. Meistens kamen dann auch alte Zwangsgedanken hoch mit denen ich mich vielleicht höchstens ein oder zwei Tage beschäftigte, sie dann aber wieder loslassen konnte. Sie kamen auch eher weil ich genervt war, nicht weil ich Angst davor hatte.

Im Großen und Ganzen war ich also der Meinung ich hätte es jetzt geschafft, das Ganze wäre einfach jetzt mal eine schwierige Phase in meinem Leben gewesen, aber die wäre jetzt vorbei. Ich dachte auch: "ich weiß jetzt, dass komische Gedanken nicht schlimm sind und selbst wenn solche Gedanken mal wieder kommen, ich weiß ja jetzt dass ich nicht verrückt werde bzw. dass sowas bei einer DR/DP einfach dazugehört, also sollten mir solche Gedanken in Zukunft keine Angst mehr machen und dann sind es auch keine Zwangsgedanken mehr."

Jetzt hatte ich vor ein paar Tagen einen Rückfall, wo der Gedanke: "bin ich wirklich ich?" wieder hochkam. Er löste tatsächlich ein wenig Angst in mir aus, aber nur weil ich dachte: "nicht wieder das! Ich dachte das ist vorbei, ich hab das doch schon vor fast 2 Jahren abgeschlossen". Dummerweise würde der Gedanke dadurch natürlich stärker und quälte mich dann erst wirklich, was ja auch Sinn macht, Gedanken die man wegschieben will fallen nun mal besonders auf.

Um mich zu beruhigen, versuchte ich im Internet ein bisschen was zu Zwangsgedanken und Rückfällen zu finden und stieß dann leider überall nur auf Folgendes: "Zwangsgedanken gehören immer zu Zwangsstörungen und die sind Chronisch. Das kann man nicht heilen, die meisten nehmen ihr Leben lang Medikamente. Es kann zwar besser werden aber nie wirklich weggehen und selbst wenn es mal weggeht, kommt es unweigerlich irgendwann zurück, da braucht man sich nichts vormachen."

Seitdem geht es mir furchtbar. Ich dachte immer, wenn man die Angst vor den Gedanken verliert, weil man merkt dass sie nicht schlimm sind, dann ist man auch geheilt davon. Und bei mir gingen die Gedanken ja auch weg als ich akzeptieren könnte, dass ich keine Psychose habe. Ich dachte immer: "jetzt wo ich weiß, dass ich nicht verrückt werde und wie solche Zwangsgedanken entstehen, bin ich gerüstet und den Fehler mach ich nicht nochmal." Und wenn ich dann einen Rückfall hatte und mir ein Gedanke doch ein bisschen Rest-Angst bereitet hat, dann dachte ich immer nur: "das ist noch die alte Assoziation, die ist wohl noch nicht ganz weg, aber irgendwann wird auch die weg sein." Es kam ja auch nie ein neuer ZG dazu, immer nur alte Sachen.

Doch jetzt wo ich all diese Sachen gelesen hab, geht auch mein momentaner Rückfall nicht mehr weg. Ich sehe ihn jetzt nicht mehr als kurzen Ausrutscher, sondern als Zeichen, dass ich für immer mit Zwangsgedanken gestraft sein werde. Sonst bin ich immer optimistisch und kann den Rückfall schnell vergessen, jetzt bin ich am weinen und denk immer wieder daran, dass ich evtl nie gesund werden kann und das wo ich doch dachte, ich wäre es bereits.

Ich will das nicht mein ganzes Leben haben, ich will keine Medikamente nehmen müssen und ich will mich nicht damit abfinden, dass ich ein Symptom was ich bis vor 2 Jahren noch nie hatte und dann nur ein halbes Jahr lang wirklich akut jetzt für immer haben werde. Aber all diese Artikel können doch nicht lügen.

Kann mir jemand hier vielleicht aus eigener Erfahrung sagen, ob es wirklich so ist? Denn ich werde hier immer verzweifelter seufzen

x 1 #10


S
Zitat von AlinaMaria3988:
Liebes Forum,Im letzten Jahr war ich hier kaum aktiv. Es ging mir nämlich wieder richtig gut. Ich hatte ja 2019 etliche Monate lang mit der Angst vor einer Psychose gekämpft und schon seit längerem hab ich diese endlich überwunden. Dabei hatte ich unter anderem auch ein paar Monate lang Zwangsgedanken, die sich auf das Thema Psychose bezogen (im Sinne von: Was wenn ich anfange zu denken Leute wollen mir böses, was wenn ich plötzlich Dinge auf mich beziehe, usw). Zwischendurch hatte ich auch mal mit derealisation zu kämpfen, dabei kamen auch hin und ...


Gehe doch zum Facharzt:und kläre dies:als alles nachzugoogeln,kostet Kraft.... Trost

#11


F
Liebe @alinamaria3988,
ich habe neulich schon einmal einen Beitrag gelesen und stecke exakt in deiner ersten Phase.
Nur leider habe ich auch so viel gegoogelt und gesehen das es nie wieder weg gehen wird.
Dies hat bei mir auch sehr große Angst ausgelöst. Vor eine paar Tagen bin ich auf ein YouTube Video von Heiko Vandeven gestoßen, welcher die Zwangsstörung seines Sohnen in 15 Minuten geheilt hat. Er war selbst der Annahme, dass eine Zwangsstörung nicht heilbar ist.
Leider kostet das Programm sehr viel, aber ich überlege mir ernsthaft es zu kaufen, da ich mein Leben lang nicht damit rumlaufen mag.
Würde dir dann berichten ob es was gebracht hat.

#12


A

Jemand hier der Zwangsgedanken besiegt hat?

Hallo ihr Lieben Menschen,

Ich habe hier vor ein paar Tagen schon einmal geschrieben, weil mir eine Frage auf der Seele brennt: kann man Zwangsgedanken für immer loswerden oder sind die automatisch chronisch?

Bei mir ist es so: Ich hatte das erste Mal Zwangsgedanken vor 2 Jahren. Während einer Derealisation sind mir ständig hoch-philosophische Gedanken gekommen, die mir Angst gemacht haben. Ich hatte immer Angst, dass ich verrückt werde oder das die nie mehr weggehen. Als die DR dann langsam verschwunden ist würden auch die Zwangsgedanken immer weniger und irgendwann waren sie weg. Allerdings hatte ich kurz danach nochmal welche: ich hatte vorher schon angst vor Psychose (deswegen hab ich die Therapie damals begonnen). Am Anfang hab ich eher auf konkrete Symptome geachtet aber später hab ich dann immer Angst gehabt die gleichen Gedanken wie ein Psychotiker zu entwickeln (Beziehungswahn, Verfolgungswahn,etc.) Also hab ich ständig in mich reingespürt ob ich solche Dinge glaube und hatte Angst wenn mir Gedanken kamen die mich an psychose Symptome erinnerte. Da ich zum Zeitpunkt wo diese Gedanken das erste Mal auftraten bereits in Therapie war, hab ich direkt mit meinem Therapeuten nach Lösungen gesucht. Es hat ein 2-3 Monate gedauert bis ich wirklich den Mut hatte die Gedanken loszulassen, aber nach einem Jahr Therapie waren die Gedanken (und die Ängste weswegen ich eigentlich dort war) fast verschwunden. Ab und zu erinnere ich mich noch kurz an sie, aber entweder lösen sie gar keine Gefühle mehr aus oder nur ein kurzes Schreckgefühl, was aber direkt wieder verschwindet. Wie gesagt: bevor ich die Angst vor einer Psychose hatte, hatte ich nie einen Zwangsgedanken und hab mir immer vertraut. Die angst vor Psychose kam durch eine DR welche ich damals noch nicht einordnen konnte und deshalb dachte ich werde verrückt.
Ich vertraue mir jetzt eigentlich wieder, aber habe angst, dass ich irgendwann wieder zwangsgedanken haben werde.
Eigentlich macht es für mich kaum Sinn weil ich mir denke: jetzt wo ich weiß, dass eine psychose ganz anders aussieht hab ich ja keinen Grund mehr Gedanken zu fürchten, warum sollte ich das nochmal bekommen? Aber überall liest man nur, dass es kaum heilbar ist.

Jetzt machen mir solche Gedanken auch wieder angst, aber nicht weil ich denke, dass sie schlimm sind oder ich verdrückt werde oder sie etwas zu bedeuten haben. Sondern weil ch Angst habe wieder in so eine Phase zu kommen und dann mein Leben lang damit beschäftigt zu sein.

Gibt es hier Menschen die ihre Zwangsgedanken langfristig losgeworden sind? Bei denen das wirklich nur ein Abschnitt im Leben war und dann nicht wieder kam? Ich könnte nämlich echt mal einen positiven Bericht gut gebrauchen:)

#13


F
Liebe AlinaMaria3988,
auch ich hatte schon Zwangsgedanken, und auch Angstgedanken gehören zu Zwangsgedanken. Meine Erfahrung: du kannst Zwangsgedanken nicht bekämpfen. Aber du kommst aus den Zwangsgedanken heraus, wenn du deine positiven Gedanken hegst und pflegst. Ich würde sogar sagen: wenn du innerlich als deine Chefin auftrittst und streng und konsequent auf deiner liebevollen Seite und deiner inneren Sehnsucht nach dem Guten bestehst, ändert sich etwas. Das Gute wird stärker und das Zwanghafte löst sich auf. Es ist genauso wie Konzentration: du nimmst die Konzentration von etwas Hässlichem weg und richtest sie auf etwas Schönes. Dann ist das Hässliche nicht mehr dominant. Das, worauf man sich konzentriert, wird stärker. Das, was man vernachlässigt und vergisst, für nicht wichtig erachtet, wird schwächer und löst sich auf. Du kommst durch liebevolle Gedanken, durch Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten von den Zwangsgedanken weg.
Liebe Grüße Smile

x 1 #14


F
@AlinaMaria3988
Wie geht es dir aktuell? Bist du noch in Therapie?

#15


E
Ach, Zwangsgedanken... Diese kleinen Schlingel Very Happy
Ich hatte vor knapp 8 Jahren eine Phase mit ganzen schlimmen Gedanken. Die gingen aber wieder weg.
Letztes Jahr, nach dem Konsum von Canna., kamen sie wieder. Ich bin doof, ich weiß....
Auf jeden Fall habe ich sie mittlerweile als einfache Gedanken abgespeichert.
Wenn ich also, während der Derealisation ganz nett, wieder diese Gedanken habe, wie z. B ich drehe durch und bring mich um (das habe ich nicht vor, habe angst dass ich das tue, aber will und werde es nicht tun!) dann denke ich mir immer spöttisch : klar, mach das mal. Dann wird der Gedanke leiser.
Da sind sie immer noch, aber längst nicht mehr so omnilpräsent.

x 2 #16


A
Das klingt nach einem guten Vorschlag:) ich glaube auch, ich muss aufhören diese Angstgedanken als "Zwang" zu sehen, denn es zwingt mich ja niemand, sondern als das was sie sind: Einfach nur Gedanken Smile und Gedanken darf man immer haben

#17


A


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