Origami

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Hallo ihr Lieben,

Ich habe dieses Forum gefunden und vielleicht ist es ein Stück wieder zum Glück.
Kurze Info: seid etwa 2 Jahren leide ich unter agoraphobie mit panikstörungen.
Vor zwei Jahren war es dann so schlimm, dass ich in die Klinik gegangen bin. 9 Wochen war ich dort.

Nun habe ich seid Dezember wieder Ängste. Es ist viel mehr Angst vor der Angst. Ich würde mich als sehr reflektiert einstufen. Ich habe alles angepackt, wo ich dachte, dass mich das belastet. Habe meine Arbeitszeiten verkürzt um mehr Zeit für mich zu haben. Habe Gespräche gesucht, die belasteten. Habe Bewerbungen geschrieben um mich umzuorientieren bzw mir die Möglichkeit offen zu halten.

Ich stelle mich auch meinen Ängsten. Gehe nicht aus den Situationen, halte sie aus.

Ich habe diesen Gedankenkreisel, den ich nicht unterbrechen kann. Male mir aus, dass ich Angst bekommen werde, wenn ich zum Beispiel in die Stadt gehe. Dass ich Symptome bekomme und es ganz unangenehm für mich wird.

Und so sehr ich auch das erlernte anwende, wird und wird es nicht besser. Und das macht mich wirklich traueund niedergeschlagen. Ich weiß, sowas geht nkcht von heute auf morgen, aber es sind ja nun auch schon wieder 5 Monate, wo mich die Angst wieder im Griff hat.

Ich bin noch in therapeutischer Behandlung. Und beim Psychiater war ich auch schon. zu Medimamenten rät er mir nicht, wäre nicht so akut, wie er meint.
Hat jemand Erfahrung und kann mir helfen da wieder raus zu kommen bzw mir Hoffnungen machen?

Freuen mich auf antworten von euch

12.05.2014 12:33 • 23.11.2017 #1


7 Antworten ↓


Severina

Severina


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Hallo Origami,

Ich kenne diesen Gedankenkreisel leider besitze ich auch nicht die perfekte Lösung aber was mir in manchen Situationen hilft ist Musik hören und innerlich den Text mit zu singen. Z.b auf den Weg zur Arbeit oder in der Stadt. Das funktioniert auch ohne Musik ich singe dann einfach innerlich den gemerkten Songtext und konzentrier mich darauf. Hört sich komisch an aber es hilft zumindest phasenweise.

Wünsch dir alles Gute!

Viele Grüße

13.05.2014 05:58 • #2


waage

waage


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Hallo Origami,

Die Angst vor der Angst , kenne ich leider auch sehr gut...., es löst immer wieder Panik und Symptome aus.
Ablenkung ohne Ende, ist meine Hilfe. Ich versuche es mit Sport, Entspannungs CD- Musik viel Bewegung.

Es braucht viel Zeit und Geduld , ich denke du bist auf einem guten Weg. Es wird wieder besser ....

Alles Gute

L.g. Waage

13.05.2014 06:42 • #3


Finja


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Musikhören, Entspannungsübungen, Sport oder mich kreativ zu beschäftigen sind für mich ebenfalls hilfreich, mich abzulenken.

Dir auch alles Gute.

13.05.2014 07:07 • #4


Finja


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Und natürlich Bewegung an frischer Luft.

13.05.2014 07:08 • #5


micherl


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ich weiß nicht ob es dafür einen Medizinischen Ausdruck,Bezeichnung gibt?
Vor ab möchte ich darauf hinweisen das mir die über 25 jahren verabreichten Antidepressiva oder ähnliche Medikamente ,Homöopatie,Nahrungsergänzungsmittel oder ähnlicher nur bedingt oder gar nicht geholfen waren .
ich bin täglich schlecht verstimmt weil ich den ganzen Tag Grübelein,Gedankenkreisen,Innerer Richter oder inneres kind darauf hinweisen das alles falsch ist,oder ich falle inn eine endlose Gedankenschleife,in der ich mich immer weiter hinensteigere ,das es zu angst,bzw.Zwangsgedanken daraus werden.
Und nun kommt der springende Punkt.Das ging so mit 14 oder 15 Jahren an das ich meinte ich müßte mich mit dem Gedanken befassen damit ich es aus der Welt schaffen kann,jetzt bin ich 47 jahre und es hat sich seit jahren verselbsttsändigt.ich meine immer ,oder habe den Zwang mich mit Dingen zu auseinander zusetzten damit ich eine Lösung finde oder das ich meine es wird besser .Das geht aber nicht.kann mich an den alltäglichen Dingen einfach nicht freuen weil ich meine ich muß grübeln.
Aber ich weiß auch das sich die Dinge nicht ändern ,besser oder wie auch immer, auch wenn ich grüble.Irgendwie habe ich auch das Gefühl wenn ich nicht versuche das im Gedanken zu klären ,das irgenwas passiert.
Wie sagt man da dazu,und wie schaffe ich es ,einfach die Dinge laufen zu lassen ohne drüber nachzudenken ?
medikamente helfen nicht.

23.11.2017 09:01 • #6


zWo3

zWo3


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Hallo,

Wenn Medikamente nicht helfen, ist das schon sehr Traurig vielleicht mal eine Therapie probiert? Für mich hört sich das nach Depression an, und Grübelzwang. Aber ich bin kein Arzt und kann daher kaum eine Diagnose geben. Wohl solltest du mit deinen Problemen mal mit jemanden reden der vom Fach ist. Irgendwas in dir blockiert dich wohl. Und darum hast du diesen "Grübelzwang".

Wenn du die Wurzel findest, in der Kindheit und diese versucht aufzulösen dürfte das Problem auch langsam aber sicher leichter werden oder sogar ganz verschwinden.

Lg

Alles gute!

23.11.2017 10:02 • #7


micherl


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23.11.2017 10:13 • #8



Dr. Reinhard Pichler


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