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Spenst

Spenst
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Hallo an alle,

mich würde einfach mal interessieren, wie lange ihr schon alleine bzw. einsam seid und tatsächlich ohne regelmäßigen/dauerhaften Kontakten zu Menschen. Also ohne Freunde/Partner/Familie, eben alleine lebt.
Und dann würde mich noch interessieren, inwiefern euch das Alleinsein/die Einsamkeit verändert hat, eventuell auch Positives. Würdet ihr sagen, dass man sich an den Dauerzustand gewöhnt hat und es so bleiben wird (eventuell soll, warum auch immer), oder würdet ihr gerne alles verändern?
Hat sich wer freiwillig entschieden alleine zu sein und findet die Entscheidung bis heute richtig, oder bereut man sie doch, hat aber das Gefühl den Anschluss verpasst zu haben?

Freue mich auf eure Antworten.

16.12.2015 #1


35 Antworten ↓
R

Reenchen
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Zitat von Spenst:
Denken welche von euch, dass die Gesellschaft und das krierte Bild der Betroffenen (was Depression, Ängste...angeht), sei es durch Medien oder vielleicht sogar Ärzte, eure Lage erschweren? Es wird ja tabuisiert, nur ab und zu ist hier über ein Fall zu hören, meistens einer öffentlichen Person. Diese Person erzählt dann auch, wie man als lebender Toter existiert (hat). So zumindest kommt es mir vor. Dann blicken die Zuschauer etwas mitleidvoll rein, wissen aber, weil es gesagt wird, dass die Krankheit heilbar ist und gehen wieder. Was übrig bleibt ist dann nur eine Story die erzählt wurde, ohne die vielen Betroffenen zu berücksichtigen.
Die Menschen sind auch eher bereit, Tieren in Not zu helfen, als Menschen in Not. Weil man wahrscheinlich davon ausgeht, dass der Mensch sich selber helfen kann. Wird hier der Mensch nicht etwas überschätzt?

In meinem Sonderfall - ja, aber in eine andere Richtung. Die kam hier auch kurz durch.
Für mich ist es wichtig zu unterscheiden, ob man unfreiwillig einsam ist und sich verändern möchte oder eben freiwillig einsam ist und das nicht verändern möchte. Diese Pauschalisierung oder Tabuisierung über Depression ect. hängt mir zum Hals raus. Speziell bei der Depression kommt es häufig zu Missverständnissen. Heilbar? Ja. Immer heilbar? Nein. Rezidive oder episodisch verlaufende Depression wird in der Öffentlichkeit fast gar nicht erwähnt. Selbst im Forum liest man von Betroffenen, daß sie eine Depression gehabt hätten und seit Kurzem überraschend irgendwie wieder ein Problem damit haben. Heißt: die Aufklärung über Depression findet doch gar nicht statt. Ich würde mir von Ärzten wünschen, daß sie Patienten einfach besser informieren über Rückfallrisiko und episodische Verläufe bis hin zu chronischer Depression.
Ich habe in den nun fast schon 3 Jahren Behandlung einer episodischen Depression immer wieder "Menschen vom Fach" erlebt, die so die gängigen Empfehlungen geben: "Sie müssen raus unter Menschen, gehen sie spazieren, legen sie sich doch einen Hund zu, bleiben sie bloß nicht alleine, suchen sie Kontakte..." Jedes mal kriege ich schweißnasse Hände, zittere wie Espenlaub und frage mich, ob man mich bewußt fertig machen will. Ich bin schizoid und das schon so lange ich denken kann. Wieso erhöht man damit meinen Leidensdruck? Selbst wenn ich unfreiwillig einsam wäre, würden mich solche Ratschläge wohl ärgern-oder?
Für mich ist allein sein die Heilung und nicht das Übel. Tabuisierung und Pauschalisierung machen nichts besser und es erinnert mich an "rücksichtsvolle Nachbarn", die die Tür vor einem geschlossen halten, aus falscher Rücksichtnahme und Desinformation.

16.12.2015 10:13 • #36


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Wie lange schon allein/einsam?

x 3


A

Angsteline
Gast

Mir tun auch die Leute leid, die mit der Einsamkeit nicht klar kommen. Mir macht es zum Glück nichts aus.
Im Gegenteil. Bin lieber für mich als mit anderen zusammen, wobei es mir immer noch leichter fällt mit Einzelpersonen,
als mit Gruppen, schon ab zwei Personen. Sonst falle ich auch gar nicht auf und man merkt meine Störung auch nicht.
Erst wenn ich in Kontakt treten und mit den Leuten direkt interagieren muss.
Dann macht sich meine Unsicherheit bemerkbar, weil mir wohl das Gen fehlt, wie man angemessen sozial mit anderen
interagiert. Raus kommt so gut wie immer, dass ich halt für die dann einen Schuss habe.
Früher als ich das alles nicht gewusst habe, war das schlimm für mich. Jetzt wo ich es weiß, kenne ich ja die Ursache und
kann und will es auch nicht jedem erklären, weil es die meisten eh nicht verstehen und es auch nicht jeden was angeht.
Inzwischen weiß ich auch, dass ausnahmslos jeder Macken hat und meine auch nicht zu den schlimmsten zählt.

04.12.2015 12:23 • x 1 #18


Zum Beitrag im Thema ↓


R
Hallo,
ich bin ein echter Einzelgänger. Das nennt sich schizoid. Mit anderen Menschen im realen Leben kann ich wenig anfangen. Mich belasten Situationen, in denen viele Menschen verschiedene Dinge tun und Menschengruppen überfordern mich. Es entsteht schnell ein Zustand der Reizüberflutung. Gesellschaftlicher Umgang fällt mir schwer und ich reagiere manchmal sehr unemotional, weil ich Emotionen schlecht ausdrücken kann. Kontakte bestehen ausschließlich zu Familienangehörigen, die aber auch nicht mehr so regelmäßig sind, wie vor meinem "Nervenzusammenbruch".
Mein Leben verlief bis vor einigen Jahren von einer Katastrophe in die Nächste. Jetzt habe ich zum Glück alles abstoßen können, was mir Schwierigkeiten bereitet hat und ich lebe sehr zurückgezogen. Es geht mir jetzt besser, obwohl ich immer das Gefühl habe, daß ich noch nicht allein genug bin.

Grüße

#2


A
Inzwischen bin ich vier Jahre sozusagen vereinsamt, es macht mir aber auch nicht viel aus, da ich mich sehr gut mit mir selbst beschäftigen kann. Wenn ich raus muss und Dinge erledigen, in denen zwischenmenschliche Aktionen notwendig sind, bin ich danach in der Regel mehr oder weniger erschöpft und brauche meinen sicheren Rückzugssort um mich wieder regenerieren zu können. Habe früher an Gruppentherapien teilgenommen und lag danach zum Teil bis zu zwei Tagen krank im Bett, dasselbe auch bei größeren Familienfeiern. Meine einzigen Kontaktpersonen sind meine Eltern, sehe sie aber auch nur höchsten einmal pro Woche. Als gut hat es sich für mich herausgestellt, dass ich gelernt habe trotzdem autark mein eigenes Leben führen und auf eigenen Beinen stehen zu können. Was ich mir davor nie hätte vorstellen können, weil ich bis dahin immer von irgend jemandem abhängig war.

#3


Vergissmeinicht
Hey Spenst,

nun, weiß nicht wie alt Du bist?! Ich habe mich schon vor einer Weile für das Alleinsein entschieden. Mittlerweile ist es aber eher so, das ich eher ne Zweisamkeit vorziehe. Denke schon, das man sich verändert, wenn man eher mit sich alleine ist. Man darf den Anschluss halt nicht verpassen und sollte schon soziale Kontakte pflegen.

#4


Spenst
@Angsteline @Reenchen

Was ist es genau was euch erschöpft oder überfordert? Würde euch eine einzige Person auch belasten, sprich Freund/in oder Partner/in?

@Vergissmeinicht

Bin Anfang 30. Darf ich fragen warum du dich zuerst fürs Alleinsein entschieden hast? Soziale Kontakte pflegen ist richtig und wichtig, aber wie man in vielen Kommentaren liest, fällt es manchen sehr schwer, aus verschiedenen Gründen.

#5


J
Ich bin 38 und habe seit rund 20 Jahren keinen Kontakt mehr zur Familie. Meine paar Freunde, die ich hatte, habe ich vor sechs Jahren verloren. Einen Partner hatte ich nie bzw. nur einmal eine kurze Fernbeziehung. Gute Bekannte habe ich auch keine, ebensowenig Arbeitskollegen. Etwas Positives kann ich der Einsamkeit nicht abgewinnen. Ich bin überhaupt nicht fürs Alleinsein gemacht. Ich würde gerne wieder Menschen haben, mit denen ich reden und etwas unternehmen kann.

x 1 #6


Vergissmeinicht
Hey Spenst,

ich habe mich vor 9 Jahren von meinem EX-Mann getrennt. Hatte dann wieder ne Beziehung und bin jetzt ca. 3 Jahre wieder alleine, auch wenn es einen guten Freund gibt.

Ja ich weiß, das sich viele hier mit sozialen Kontakten schwertun.

#7


Vergissmeinicht
Liebe juwi,

das liest sich nicht wirklich schön. Drück Dich mal Trost

#8


R
Zitat:
Was ist es genau was euch erschöpft oder überfordert? Würde euch eine einzige Person auch belasten, sprich Freund/in oder Partner/in?

Bei mir ist es der Erwartungsdruck anderer Menschen in jeder Hinsicht. Also auch der normale gesellschaftliche Umgang oder Regeln, z.B. jemanden anzurufen, weil er das letzte mal angerufen hat oder eben für andere Menschen zu planen. Menschen erwarten einen gewissen Umgang und den kann ich nicht bieten. Das hat mir schon wirklich üble Nachrede eingebracht.
Es passiert mir oft, daß ich Redewendungen in einem Zusammenhang, wörtlich in den Zusammenhang setze und natürlich ist vieles metaphorisch ganz anders gemeint, aber das disqualifiziert mich in Unterhaltungen. Auf viel menschliche Hektik, Lautstärke, Geschäftigkeit, Gute-Laune-Typen z.B. Feiern reagiere ich genauso wie @Angsteline. Es brauchte über eine Woche ehe ich nach der Einschulungsfeier meines Enkels wieder meine innere Ruhe und Sicherheit hergestellt hatte. Als Kind bekam ich bei solchen Aktionen immer gleich Fieber. Das ist mir als Erwachsener seltener passiert.
Jeder menschliche Kontakt belastet.

#9


Spenst
Zitat von juwi:
Ich bin 38 und habe seit rund 20 Jahren keinen Kontakt mehr zur Familie. Meine paar Freunde, die ich hatte, habe ich vor sechs Jahren verloren. Einen Partner hatte ich nie bzw. nur einmal eine kurze Fernbeziehung. Gute Bekannte habe ich auch keine, ebensowenig Arbeitskollegen. Etwas Positives kann ich der Einsamkeit nicht abgewinnen. Ich bin überhaupt nicht fürs Alleinsein gemacht. Ich würde gerne wieder Menschen haben, mit denen ich reden und etwas unternehmen kann.


Das ist eine enorm lange Zeit, wenn man bedenkt, dass du gar nicht alleine sein willst. Woran kann es liegen? Hast du dich irgendwann freiwillig zurückgezogen?

Zitat von Vergissmeinicht:
Hey Spenst,

ich habe mich vor 9 Jahren von meinem EX-Mann getrennt. Hatte dann wieder ne Beziehung und bin jetzt ca. 3 Jahre wieder alleine, auch wenn es einen guten Freund gibt.

Ja ich weiß, das sich viele hier mit sozialen Kontakten schwertun.


Kann es sein, dass das Alleinsein etwas Neues für dich war und plötzlich kam? Oder warst du früher auch mal allein/einsam?

Zitat von Reenchen:
Bei mir ist es der Erwartungsdruck anderer Menschen in jeder Hinsicht. Also auch der normale gesellschaftliche Umgang oder Regeln, z.B. jemanden anzurufen, weil er das letzte mal angerufen hat oder eben für andere Menschen zu planen. Menschen erwarten einen gewissen Umgang und den kann ich nicht bieten.


Von welcher Seite kommt der Erwartungsdruck? Es sind ja nicht alle gleich. Das weißt du selber Wink Vielleicht suchst du doch nach einer Freund- oder Partnerschaft, eben mit einer Person die deine Situation versteht und dir ehrlich den Raum und die Zeit bietet, um wieder Geben zu können?

#10


R
Zitat:
Von welcher Seite kommt der Erwartungsdruck? Es sind ja nicht alle gleich. Das weißt du selber Wink
Aus meiner Sicht sind die Menschen schon alle ziehmlich gleich. Das meine ich nicht negativ. Denn sie sind tatsächlich mir gegenüber alle gleich, wenn ich so drüber nachdenke.
Zitat:
Vielleicht suchst du doch nach einer Freund- oder Partnerschaft, eben mit einer Person die deine Situation versteht und dir ehrlich den Raum und die Zeit bietet, um wieder Geben zu können?
Ich konnte nie 'geben', was andere sich erwarten und das wird nach über 47 Jahren auch nicht mehr anders werden. Wink
Ich denke, daß es wohl schlimm sein muß unfreiwillig allein zu sein und genau so wäre es umgekehrt für mich, wenn ich meine Autonomie aufgeben sollte. Mach ich nicht! Wink

#11


J
Zitat von Spenst:
Das ist eine enorm lange Zeit, wenn man bedenkt, dass du gar nicht alleine sein willst. Woran kann es liegen? Hast du dich irgendwann freiwillig zurückgezogen?


"Freiwillig" kann man nicht sagen. Es war die Depression, die mich verändert hat. Ich hielt plötzlich keine Menschen mehr aus und wollte nicht mehr aus dem Haus gehen, um mich mit Leuten zu treffen. Das haben die mir übel genommen und sie haben mir geschlossen die Freundschaft gekündigt. Jetzt geht es mir wieder gut, aber die Kontakte von früher sind für immer verloren Sad

#12


Vergissmeinicht
Liebe juwi,

ja, kenne es auch und habe damals auch viele sog. Freunde verloren.

Hey Du bist jung genug. Schau mal in soziale Einrichtungen; dort gibt es immer Treffen, Veranstaltungen und so lernst Du wieder neue Leute kennen.

#13


J
Aber dort treffe ich nur auf geschlossene Gruppen - da habe ich Angst, nicht angenommen zu werden... und ich bin nicht der Typ, der von sich aus auf Leute zugehen kann. Leider. Ich lerne nie jemanden kennen, wenn ich rausgehe.

#14


Dubist
Die Einsamkeit ist oft nicht selbstgemacht, man gerät da irgendwie oder irgendwann rein.
Umstände und so weiter können unterschiedlich sein.
Was viele nicht kapieren, die Leute sind nicht immer selber schuld.
Manchmal ist es leider Schicksal.
Es gibt soviele Singels, warum sind die Singel? sie haben oft viel versucht und trotzdem,
das glück lässt sich meistnicht erzwingen.
Und genauso ist es mit Freundschaften. Der Einsame hat meist sehr viel unternommen.

Dann gibt es Menschen die verheirater sind, in Beziehungen lebten, sie haben kaum etwas dafür getan, sie lernten einfach jemand kennen ohne zu suchen.
Ok, Beziehung halten ist ja oft harte Arbeit.
Aber ich meine jetzt zumindest das Kennenlernen.
Und genauso ist es mit Menschen die Freunde haben, das geschieht doch ganz easy und ohne Zwang. Die Freundschaft kann an schwerem und Problemen wachsen, richtig.
Aber der anfang ist meist ungezwungen.


Ich bin lieber für mich, als in schlechter Gesellschaft.
wie schaut es da bei euch aus?

x 1 #15


R
Zitat:
Ich bin lieber für mich, als in schlechter Gesellschaft.
Daumen hoch

#16


Dubist
Zitat von Reenchen:
Zitat:
Ich bin lieber für mich, als in schlechter Gesellschaft.
Daumen hoch


So ganz alleine sind die wenigsten.
Die meisten haben doch noch Vater, Mutter, Geschwister, eine oder zwei gute Freunde. einen Ehepartner, Kinder, oder zumindest eine hand voll nachbarn die zu BEsuch kommen.


Aber mein Ernst ist, ich habe zur Zeit keinen Bedarf an irgenwelchen Weibergequatsche.
Wenn man die Ruhe mal genießen kann dann tut das nur gut.

#17

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A
Mir tun auch die Leute leid, die mit der Einsamkeit nicht klar kommen. Mir macht es zum Glück nichts aus.
Im Gegenteil. Bin lieber für mich als mit anderen zusammen, wobei es mir immer noch leichter fällt mit Einzelpersonen,
als mit Gruppen, schon ab zwei Personen. Sonst falle ich auch gar nicht auf und man merkt meine Störung auch nicht.
Erst wenn ich in Kontakt treten und mit den Leuten direkt interagieren muss.
Dann macht sich meine Unsicherheit bemerkbar, weil mir wohl das Gen fehlt, wie man angemessen sozial mit anderen
interagiert. Raus kommt so gut wie immer, dass ich halt für die dann einen Schuss habe.
Früher als ich das alles nicht gewusst habe, war das schlimm für mich. Jetzt wo ich es weiß, kenne ich ja die Ursache und
kann und will es auch nicht jedem erklären, weil es die meisten eh nicht verstehen und es auch nicht jeden was angeht.
Inzwischen weiß ich auch, dass ausnahmslos jeder Macken hat und meine auch nicht zu den schlimmsten zählt.

x 1 #18


Vergissmeinicht
Hey Angsteline,

liest sich gut und spricht für ne Portion Selbstbewusstsein Daumen hoch

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A
Zitat von Vergissmeinicht:
Hey Angsteline,

liest sich gut und spricht für ne Portion Selbstbewusstsein Daumen hoch


Danke Vergissmeinicht, irgendwie müssen wir ja lernen zu überleben.

Könnte aber gerne etwas mehr sein Embarassed

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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