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Hi!

Eigentlich weiß ich nicht warum ich hier schreibe, da mir wahrscheinlich eh niemand zurück schreiben wird.
Aber ich habe den Drang mal alles zu erzählen.

Ich bin w und habe noch zwei jüngere Brüder. Meine Brüder sind und waren nicht nur Brüder sondern auch Freunde. Ich hingegen war in meiner gesamten Kindheit immer für mich alleine. Meine Eltern sind sehr roh. In ihren Augen gibt es keine Seele und damit verbunden Gefühle. Es existiert nur der Körper und die oberste Priorität ist Perfektionismus (gute Schulnoten, perfekte Ausbildung, etc.), damit man dann vor den Nachbarn und Bekannten stolz über das perfekte Kind berichten kann.

Dem entprach ich nie. Ich war IMMER anders als meine gesamte Familie. Ich passe und passte noch nie in diese Familie hinein, da ich mir immer anders vorkam. Ich machte mir schon in ganz frühen Jahren Gedanken über den Tod, fühlte mich immer unendlich einsam und ungeliebt udn mit 11 Jahren bekam ich erstmals Selbstmordgedanken.

Mein Vater schlug mich in meiner Kindheit oft. Ich war zwar ein Wunschkind, aber mein Vater hatte sich nie ein Mädchen gewünscht und das ließ er mich oft spüren.
Auch von meiner Mutter bekam ich oft Ohrfeigen, allerdings nicht so harte wie von meinem Vater. Mein Vater schlug mir manchmal so oft auf den Rücken, dass ich danach starke Schmerzen hatte, oder er schlug mir so fest ins Gesicht, das meine Lippe aufplatzte. Die Schmerzen selbst waren nie das schlimme. Das Schlimme war immer das GEfühl des Ungeliebtseins, was nach solchen Attacken auf mich zu kam. Ich lutschte bis zu meinem 16. Lebensjahr exzessiv am Daumen und auch heute tu ich das noch ab und zu obwohl ich schon erwachsen bin.
Eines Tages begannen auch meine Brüder mich zu schlagen, udn ich hatte und habe noch nie eine gute Beziehung zu ihnen. Sie sind mittlerweile ausgezogen von daheim und wenn sie zu Besuch sind, reden wir KEIN EINZIGES Wort miteinander.

Als ich 15 war, durchsuchte ich einmal alle im Haus vorhandenen Akten, da ich mir fest einbildete, adoptiert zu sein, denn ich konnte mir nicht vorstellen in diese Familie zu gehören. Ich weiß bis heute, dass ich in diese Familie einfach nciht hineinpasse.

Mein Vater liebt mich überhaupt nicht. Er sagte mir schon oft ins Gesicht, dass er keine Gefühle für mich hätte und dass ich für ihn gestorben wäre.
Meine Mutter liebte mich nie bedingungslos. Sie knüpfte ihre Liebe an mich immer an Bedingungen. Ich hab dich nur dann lieb, wenn du jetzt dein Zimmer zusammen räumst.., oder Nein, ich habe dich nicht lieb, weil du heute nicht für die Schule gelernt hast.

Meine Eltern, und besonders meine Mutter nahm mich NIE in den Arm um mich zu drücken oder zu kuscheln. Ich hatte noch nie Körperkontakt zu meiner Mutter. Weder als Kind noch als Teenager, obwohl ich es damals so dringend benötigt hätte. Auch heute sehne ich mich noch danach. Aber vergebens.

Ich habe und hatte noch nie viele Freunde in meinem Leben. In den Schulen in welchen ich war wurde ich von den Mitschülern immer aufs Ärgste gemobbt. In einer Schule sogar einmal von einem Lehrer. Sie machten mir alle das Leben zur Hölle.

Mit der Zeit begannen meine psychischen Probleme (permanente Selbstmordgedanken, Depressionen, Selbstverletzungen, Magersucht, etc.)

Ich fühle mich manchmal, als ob ich gar nicht auf diese Erde passen würde. Es gibt auf dieser Erde Milliarden von Menschen und NIEMAND denkt oder fühlt so wie ich. Ich hätte
auf einem anderen Planeten geboren werden sollen.

Es gab Tage, da sehnte ich mich so nach liebe und ich fühlte mich so einsam, dass ich ständig in meinem ZImmer war und nur durchweinte.

Als ich 20 war, verübte ich meinen ersten Selbstmordversuch. Man fand mich auf und ich wurde ins Krankenhaus geführt.

Mit Männern hatte ich in meinem Leben noch nie großes Glück. Die Beziehungen die ich bis jetzt hatte, hielten nie lange, ich geriet immer an die falschen Typen. Entweder, unreife Männer, psychisch Kranke oder Dro.. Meine längste Beziehung dauerte ein Jahr und endete in einer ungewollten Schwangerschaft.

Mit 24 Jahren wurde ich Mutter und mein Sohn war geboren. Nach der Geburt hatte ich eine postpartale Psychose und eine postpartale Depression welche ca. 1 Jahr lang anhielt.

Ich war schon oft wegen akuter Suizidgefahr im Krankenhaus, zwangsweise und gerichtlich untergebracht, doch die im Krankenhaus können einem auch nicht helfen, ausser einen mit Pillen zu zu stopfen.

Das schlimmste in meinem Leben sind die Depressionen und die Einsamkeitsgefühle die ich fast ständig habe. Am allermeisten, und dies ist mein größter Wunsch, wäre es von einer Person in den ARm genommen zu werden um den Satz zu hören: Ich hab dich lieb.

Aber so eine Person gibt es leider nicht. Mein Sohn kann diesen Platz der Einsamkeit in meinem Leben nicht ausfüllen, da er ein Kind ist und ich für ihn stark sein muss. Ich muss für ihn da sein, und nicht er für mich.

Ich habe mir in meiner gesamten Kindheit und Jugend oft gewünscht eine andere Mutter zu haben und habe schon in früher Kindheit die Eigenschaft entwickelt mich in Gedankenreisen, bzw. Fantasiewelten zu flüchten. In solchen Welten habe ich immer andere Eltern, solche die einen mal in den Arm nehmen, beschützen, und einen lieb haben.

Da ich so starke psychische Probleme habe, kam es dazu, dass nun meine Eltern die Obsorge für meinen Sohn habe. Sie meinen oft, dass ich ausziehen solle und mein Vater flippt oft aus vor Zorn und droht mir, mich vor die Türe zu setzen. Obwohl daheim eisige Gefühlskälte herrscht, und das seit meiner Kindheit wie gesagt, möchte ich mein Elternhaus auch nciht verlassen. Ich möchte meinen Sohn nicht verlieren, ich sehe ihn im Elternhaus ja jeden Tag und das möchte ich nciht missen. Und ich weiß, wenn ich alleine in einer Wohnung leben würde, wäre ich in kurzer Zeit Alk. oder ich würde mir einfach einen Strick nehmen udn mein Leben beenden.

Vor einiger Zeit ging es mir psychisch so schlecht (sehr starke Depression), sodass mir meine Hausärztin einen HAusbesuch abstattete. Meine HAusärztin kenne ich seit meiner Kindheit und diese ist die einzige Person welcher ich vertraue. Ich vertraue ihr mehr als meinen eigenen Eltern. An diesem Abend als sie bei mir war, nahm sie mich plötzlich in den Arm und drückte mich fest, als ob ich ein kleines Kind wäre. Ich habe so ein schönes Gefühl NOCH NIE in meinem ganzen Leben erlebt und ich habe mir in diesem Moment gewünscht, sie wäre meine Mutter.

Ich nehme Medikamente, gegen die Depressionen, bin regelmäßig beim Psychiater und mache auch eine Psychotherapie. Aber die Vergangenheit kann niemand mehr ändern. Mein Leben verlief einfach so, und das zu wissen tut so weh.

Ich wünsche mir so sehr, dass es eines Tages besser wird und ich frage mich jeden Tag warum gerade ICH in so eine Familie hineingeboren wurde.

So, der Text ist ziemlich lang geworden, ich hoffe das stört niemanden.
Ich würde sehr gerne wissen, ob es hier noch jemanden gibt, dem es so ähnlich geht wie mir?
Ein Austausch würde mir glaube ich sehr gut tun.

lg,
VerloreneSeele

13.04.2012 18:44 • 27.02.2013 #1


22 Antworten ↓


Du solltest dringend eine Psychotherapie beginnen, da du schwer traumatisiert bist.

Du musst dich selbst lieben lernen. Wenn du dies geschafft hast, wirst du innerlich irgendwann mit deiner Familie Frieden schließen können. Dies ist jedoch ein langer Weg, für den ich dir viel Erfolg wünsche.

13.04.2012 19:05 • #2



Mein Leben: Einsam, alleine und ungeliebt

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Zitat von frederick:
Du solltest dringend eine Psychotherapie beginnen, da du schwer traumatisiert bist.

Du musst dich selbst lieben lernen. Wenn du dies geschafft hast, wirst du innerlich irgendwann mit deiner Familie Frieden schließen können. Dies ist jedoch ein langer Weg, für den ich dir viel Erfolg wünsche.



Danke für deine Antwort!

Psychotherapie mache ich bereits.

lg

13.04.2012 19:17 • #3


Hallo Du,

also ja,das kenn ich auch.
Hatte zwar eine Mutter,aber,die konnte mit mir auch gar nichts anfangen.
Als ich 4J.war,hat sie sich von meinemVater getrennt.
Der gab bald auf,den Kontakt zu seinen Kindern zu pflegen.
Also nur diese grausige,kalte Mutter,die komischerweise immer von warmherzigen
Menschen schwärmte.
Keine Ahnung,was in deren Kindheit schon alles schief lief.
Nun ist sie schon 14Jahre tot. Wenigstens mußte ich die nie vermissen.
War auch nie an ihrem Grab.

Aber,guck mal,Du hast Dein Kind,ich hab meine Tiere,
wir dürfen nicht aufgeben,vllt. werden wir ja doch mal für das alles entschädigt.

Ich drück Dich mal in Gedanken,
LG,Nelly

13.04.2012 19:28 • #4


Wieso glaubst du niemand würde lesen was du schreibst. Mich hat das sehr berührt und ich hoffe, du bekommst die Hilfe die du brauchst um zu beginnen mit dir selber Frieden zu schließen und dich zu lieben und anzuerkennen. Was ich nicht verstehe, du hast geschrieben am Anfang, dass deine Brüder nicht nur Brüder sondern auch Freunde sind und waren und später dann, dass sie dich misshandelt haben und ihr kein Wort mehr sprecht. Vielleicht habe ich auch was missverstanden. Und was ich so gar nicht verstehe, dass du dein Kind auch in dieser lieblosen Umgebung aufwachsen läst die dich schon kaputt gemacht hat und selber auch noch dort bist. Das du momentan selber nicht für das Kind sorgen kannst ist klar, aber soll ihm das selbe widerfahren wie dir? Gib dir und dem Kind eine Chance auf ein leben wo liebe und geborgenheit erlebt werden kann und entferne euch aus dieser krankmachenden Umgebung

13.04.2012 20:16 • #5


hallo prinzessin,

ich glaube sie meinte das so. Ihre Brüder waren nicht nur Brüder, sondern auch die besten Kumpels untereinander. Also nicht ihre Freunde.

Hatte beim lesen Wasser in den Augen.

Also ich muss dich bewundern, das du noch oder wieder in deinen Elternhaus wohnst.
Wegen deinen Sohn ist es mir schon klar, aber für dich ist es nicht gut.
Behandeln, deine Eltern deinen Sohn gut?
Aber ich glaube, wenn dein Sohn , die Kälte zwischen Dir und Deinen Eltern mitbekommt, ist es auch nicht gut für ihn oder?
Ich hoffe ihr streitet euch nicht vor deinen Sohn, weil er dann genauso aufwächst wie du.
Kannst du dir keine Hilfe suchen, was sagen deine Therapeuthen dazu , wenn du ihnen das erzählst und sagst, das du daheim wohnst.
Aber du bist nicht die einzigste auf der Welt, es gibt mehr Menschen, die das auch meinen , falsch in der eigenen Familie zu sein.
Wünsche dir viel Kraft und das du auch mal die Liebe bekommst , die du wirklich verdienst.
Denke daran, dein Sohn liebt dich und er braucht dich. Auch , wenn du jetzt für ihm da sein musst, aber er ist auch für dich da, indem das er dich liebt.

Lg
Silvi

13.04.2012 20:35 • #6


Zitat von silvi77:
hallo prinzessin,

ich glaube sie meinte das so. Ihre Brüder waren nicht nur Brüder, sondern auch die besten Kumpels untereinander. Also nicht ihre Freunde.

Hatte beim lesen Wasser in den Augen.

Also ich muss dich bewundern, das du noch oder wieder in deinen Elternhaus wohnst.
Wegen deinen Sohn ist es mir schon klar, aber für dich ist es nicht gut.
Behandeln, deine Eltern deinen Sohn gut?
Aber ich glaube, wenn dein Sohn , die Kälte zwischen Dir und Deinen Eltern mitbekommt, ist es auch nicht gut für ihn oder?
Ich hoffe ihr streitet euch nicht vor deinen Sohn, weil er dann genauso aufwächst wie du.
Kannst du dir keine Hilfe suchen, was sagen deine Therapeuthen dazu , wenn du ihnen das erzählst und sagst, das du daheim wohnst.
Aber du bist nicht die einzigste auf der Welt, es gibt mehr Menschen, die das auch meinen , falsch in der eigenen Familie zu sein.
Wünsche dir viel Kraft und das du auch mal die Liebe bekommst , die du wirklich verdienst.
Denke daran, dein Sohn liebt dich und er braucht dich. Auch , wenn du jetzt für ihm da sein musst, aber er ist auch für dich da, indem das er dich liebt.

Lg
Silvi


Danke für deine Antwort!

Das mit meinen Brüdern hast du richtig gelesen, sie sind nicht nur Brüder sondern auch beste Freunde untereinander.

Warum ich noch zu Hause wohne? Naja, einerseits wegen meinem Sohn, den ich nicht verlieren möchte, und andererseits hat es sich in meinem Leben so eingebürgert, dass ich irgendwann anfing Negativ-Aufmerksamkeit von meinen Eltern zu bekommen.
Ich war in meiner Kindheit z.B. des öfteren frech zu meinen Eltern, nur damit sie dann böse waren, mich anschrien und mir somit Aufmerksamkeit gaben.

In all den Jahren kristallisierte es sich dann so heraus, dass ich meine Eltern, je mehr sie mich hassten um so mehr liebte.
Irgendwie komisch oder?

Somit kommt es, dass ich trotz der Gefühlskälte welche meine Eltern mir gegenüber habe, einfach nicht ohne ihnen leben kann.

Zu meinem Sohn sind sie ganz anders als sie es zu mir waren. Sie sind ihm echt gute und liebevolle Großeltern, erziehen ihn gut und geben ihm Liebe. Die Liebe dich ich nie von ihnen bekam.

lg,
VerloreneSeele

15.04.2012 14:53 • #7


Hallo

Ich habe mir deinen Text durchgelesen und finde das einfach furchtbar. Es ist kein Wunder, dass du schwere psychische Probleme hast bei deiner schlimmen Vergangenheit.

Ich kann dir nur eins raten: Wenn du deinen Sohn liebst und nicht willst, das er genau so eine Gewalt und Gefühlskälte erfährt, dann hole ihn so schnell wie möglich aus deinem alten Elternhaus raus! Hast du mal mit deinen Eltern gesprochen und ihnen gesgat, wie unglaublich schlimm deine Kindheit für dich war?

Ich wünsche dir, das du eine Tages wieder glücklich sein kannst!

18.04.2012 15:08 • #8


Zitat von mirilein:
Hallo

Ich habe mir deinen Text durchgelesen und finde das einfach furchtbar. Es ist kein Wunder, dass du schwere psychische Probleme hast bei deiner schlimmen Vergangenheit.

Ich kann dir nur eins raten: Wenn du deinen Sohn liebst und nicht willst, das er genau so eine Gewalt und Gefühlskälte erfährt, dann hole ihn so schnell wie möglich aus deinem alten Elternhaus raus! Hast du mal mit deinen Eltern gesprochen und ihnen gesgat, wie unglaublich schlimm deine Kindheit für dich war?

Ich wünsche dir, das du eine Tages wieder glücklich sein kannst!


Natürlich liebe ich meinen Sohn, aber das komische ist, das meine Eltern zu meinem Sohn ganz anders sind als sie es je zu mir waren. Sie geben ihm all die Dinge die ich von ihnen nie bekam. Wärme, Nähe, Liebe, Geborgenheit, etc.
Als Großeltern sind sie wirklich klasse.
Meine Psychotherapeutin sagte mir, dass das wohl oft so der Fall wäre, dass man erst dann wenn man Oma oder Opa ist, die Enkelkinder ganz anders behandelt als die eigenen Kinder.

lg

19.04.2012 14:47 • #9


Dubist
An deinem Schreiben denk ich wieder, daß wie die Familie mit einem umgeht, das bekommt man dann wieder in der Gesellschaft, auf gleiche oder ähnliche weise wieder zurück.
Alle liessen dich im stich, deine Brüder und deine eltern? Ich fühle einen Gewaltkreislauf in deinem Leben. Zum Glück hast du noch den Kleinen um dich, er ist glaub ich das einzigste was dich am Leben hält.
In ein betreutes wohnen für mütter mit Kind(kein mutterkindhaus!) , vielleicht wäre das um dieser Familie zu entrinnen.
Was sagt denn deine Therapeutin zu dem ganzen Dilema?
Grüß dich ganz herzlich,
Angel dubist

19.04.2012 17:06 • #10


Zitat von Dubist:
An deinem Schreiben denk ich wieder, daß wie die Familie mit einem umgeht, das bekommt man dann wieder in der Gesellschaft, auf gleiche oder ähnliche weise wieder zurück.
Alle liessen dich im stich, deine Brüder und deine eltern? Ich fühle einen Gewaltkreislauf in deinem Leben. Zum Glück hast du noch den Kleinen um dich, er ist glaub ich das einzigste was dich am Leben hält.
In ein betreutes wohnen für mütter mit Kind(kein mutterkindhaus!) , vielleicht wäre das um dieser Familie zu entrinnen.
Was sagt denn deine Therapeutin zu dem ganzen Dilema?
Grüß dich ganz herzlich,
Angel dubist


Hallo!

Bei meiner Therapeutin bin ich erst seit wenigen Wochen udn wir stehen erst ganz am Anfang der Therapie.
Zum betreuten Wohnen ratet mir mein Psychiater auch oft, aber da ich die Obsorge für meinen Sohn leider nicht habe zur Zeit, könnte ich ihn niht mitnehmen, das ist das Problem. Deswegen bleib ich lieber zu Hause wohnen, weil ich ihn um mich haben will. Ohne ihn könnte ich kaum leben.

lg

19.04.2012 18:42 • #11


Dubist
Wenn man das mit dem Jugendamt bespricht und du da in gewisser Weise betreut bist. Ein bis dreimal ne Sozialarbeiterin da würden die bestimmt mit sich reden lassen.
zudem kannst du ja beweisen denen,dass du an dir arbeitest und Therapie machst.
Allerdings bist du ja erstmal jetzt durch die Therapie ortsgebunden.
Aber es gibt ja überall gute Therapeuten und es sind ja auch bestimmt Wartezeiten wegen dem betreuten wohnen.
Du hast ja sicher mit dem Jugendamt zu tun des öfteren, wenn deine Eltern das Sorgerecht noch haben. Mit denen würde ich mal in Ruhe sprechen.

20.04.2012 12:33 • #12


Du musst zum jugendamt gehen und dich dürft beraten lassen. Es gibt genug Mutter- Kindeinrichtungen mit Betreuung. Und es ist normal für Kinder, dass sie ihre Eltern immer mehr lieben auch wenn sie extrem abgelehnt werden. Dein eigener gesundungsprozess und verarbeitungsprozess wird erst eine chance haben überhaupt zu beginnen, wenn du das Umfeld verlassen hast. Ehrlich gesagt bin ich nicht sehr überzeugt von deinen Ausführungen, wie toll deine Eltern als Großeltern sind. Bestimmt behandeln sie ihn besser als dich, aber schlimmer geht ja auch kaum und sicherlich entspringt deine Wahrnehmung dazu auch eher deinem Wunsch und deinem schlechten gewissen dem Kind gegenüber. Menschen ändern sich nicht einfach so und wenn die Verhaltensänderungen was mit Einsicht zu tun haben würden, dann wären sie auch zu dir anders.

20.04.2012 16:54 • #13


Dubist
Es ist die Gefahr, dass sie dir das Kind entfremden. Wenn sie es mehr verwöhnen als du es tust und so weiter

20.04.2012 17:11 • #14


Dubist
wie alt bist du eig?

20.04.2012 17:12 • #15


Zitat von prinzessin22589:
Du musst zum jugendamt gehen und dich dürft beraten lassen. Es gibt genug Mutter- Kindeinrichtungen mit Betreuung. Und es ist normal für Kinder, dass sie ihre Eltern immer mehr lieben auch wenn sie extrem abgelehnt werden. Dein eigener gesundungsprozess und verarbeitungsprozess wird erst eine chance haben überhaupt zu beginnen, wenn du das Umfeld verlassen hast. Ehrlich gesagt bin ich nicht sehr überzeugt von deinen Ausführungen, wie toll deine Eltern als Großeltern sind. Bestimmt behandeln sie ihn besser als dich, aber schlimmer geht ja auch kaum und sicherlich entspringt deine Wahrnehmung dazu auch eher deinem Wunsch und deinem schlechten gewissen dem Kind gegenüber. Menschen ändern sich nicht einfach so und wenn die Verhaltensänderungen was mit Einsicht zu tun haben würden, dann wären sie auch zu dir anders.


Du kannst mir in dem Punkt wirklich glauben, sie sind ihm sehr liebevolle Großeltern. Sie sind Großeltern wie man sich sie nur wünschen kann. Ich fand das zu erst auch total komisch. Meien Therapeutin meint, dass das oft so der Fall ist, dass man dann als Großelternteil ganz anders ist zu den Enkelkindern, als zu den eigenen Kindern.

lg

21.04.2012 07:02 • #16


Zitat von prinzessin22589:
Du musst zum jugendamt gehen und dich dürft beraten lassen. Es gibt genug Mutter- Kindeinrichtungen mit Betreuung. Und es ist normal für Kinder, dass sie ihre Eltern immer mehr lieben auch wenn sie extrem abgelehnt werden. Dein eigener gesundungsprozess und verarbeitungsprozess wird erst eine chance haben überhaupt zu beginnen, wenn du das Umfeld verlassen hast. Ehrlich gesagt bin ich nicht sehr überzeugt von deinen Ausführungen, wie toll deine Eltern als Großeltern sind. Bestimmt behandeln sie ihn besser als dich, aber schlimmer geht ja auch kaum und sicherlich entspringt deine Wahrnehmung dazu auch eher deinem Wunsch und deinem schlechten gewissen dem Kind gegenüber. Menschen ändern sich nicht einfach so und wenn die Verhaltensänderungen was mit Einsicht zu tun haben würden, dann wären sie auch zu dir anders.


Also bei uns in A sind die Mutter-Kind-Einrichtungen sehr spärlich gesäht leider. Und ich kann auch nicht alleine leben mit ihm. Ich leide zur ZEit unter schweren Depressionen und liege fast den ganzen Tag im Bett. Ich muss ehrlich gestehen, ich bin zur Zeit unfähig mich um meinen Sohn zu kümmern und bin froh, das dass meine Mutter macht.

Aber sobald es mir psychisch wieder besser gehen sollte , werde ich natürlich an der Situation etwas verändern.

lg

21.04.2012 07:05 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Dubist
Dann geh du stationär und kümmer dich nur um dich?

21.04.2012 08:35 • #18


Wie soll es dir in dem Umfeld besser gehen. Wenn dein fokus wirklich auf deinem Sohn liegt, dann solltest du wirklich alles unternehmen um schnell auf die beine zu kommen. Dort wird das nicht gelingen. Aber du hast dich ja entschieden in der Situation zu verbleiben. Gerade der Gedanke an dein Kind sollte dir die kraft geben in die Klinik zu gehen und dich vor allen zuerst um dich selber zu kümmern. Was meinst du wie das für das Kind ist, groß zu werden mit der Mutter die kaum ihr Bett verlässt. Du kannst ab besten was für ihn tun, wenn du dich so schnell wie möglich wieder selber um ihn kümmern kannst. Da ich aus deinen Antworten erlese, dass du auf keinen fall dein krankmachendes Umfeld verlassen willst wirst du einen langen weg vor dir haben. Alles gute dabei

21.04.2012 09:39 • #19


Man ist damit nicht allein, das Kind dagegen schon..
Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass trotz der Zuwendung der Großeltern die Mutter immer auf Platz 1 gewesen ist, mein Aufenthalt bei ihnen ist z. t. das Warten darauf gewesen, wann ich sie wieder sehen kann.

http://www.rhein-neckar-kreis.de/servle ... chuere.pdf

21.04.2012 11:06 • #20



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