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Hallo,
ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, aber ich habe bis auf merine Katze und einmal im Monat meine Therapeutin doch niemanden der sich für mich intressiert und habe das Gefühl dass ich doch irgendwie überflüssig bin. Zu mir, bis 45 Mann, 2x geschieden, war ein paar Jahre mit meiner Mutter vor Gericht, edliche Beziehungen hinter mir und empfinde es, dass eigentlich niemand was von mir was wissen möchte und dreh mich im Kreis. Wo ist da noch irgend ein Sinn? Denke ich sehe noch ganz ok aus und bin auch bemüht auf andere zuzugehen, aber wie bei dem Versuch auf eine Kontaktanzeige zu Antworten, wurde nur aufgelegt, dabei suchte nur jemand ein paar Leute für einen Singletreff. Habe versucht, komme nicht mehr raus, wozu auch, ich weiß nicht was mir noch helfen kann? Es ist ein schreckliches Gefühl, wenn niemand zu einem gehört, habe zwar noch 2 Schwestern, geht aber auch nicht und Freunde gibts auch nicht. Möchte nicht mehr einsam und alleine sein, komme da aber nicht raus, ist wie verschworen

22.05.2011 19:21 • 20.06.2011 #1


28 Antworten ↓


Zitat von yingyang6:
Singletreff

Ich habe die Theorie, dass man keine Partnerin direkt suchen kann. Im Sinne von: "Suche Partnerin"

Es ist meiner Meinung immer notwendig, das mit einem zweiten Thema zu vermitteln, als Kommunikationsrückweg.

22.05.2011 19:31 • #2



Alleine und Einsam

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Marta
Es gibt auch Selbsthilfegruppen z. B. Treff für psych. Kranke oder Vereine, Gesprächskreise. Du solltest auch nicht zu verkrampft sein bei der Kontaktsuche. Das merken die anderen dann, also immer locker bleiben. Mit den Kontakten ist das auch so eine Sache. Man muß Leute kennenlernen, die zu einem passen, sonst nützt die ganze Lauferei in die verschiedendsten Vereine nichts. Selbsthilfegruppen sind da schon sinnvoller, weil man besser mit den Leuten ins Gespräch kommt. Na, viel Glück

26.05.2011 16:58 • #3


Zitat von Marta:
Es gibt auch Selbsthilfegruppen z. B. Treff für psych. Kranke oder Vereine, Gesprächskreise. Du solltest auch nicht zu verkrampft sein bei der Kontaktsuche. Das merken die anderen dann, also immer locker bleiben. Mit den Kontakten ist das auch so eine Sache. Man muß Leute kennenlernen, die zu einem passen, sonst nützt die ganze Lauferei in die verschiedendsten Vereine nichts. Selbsthilfegruppen sind da schon sinnvoller, weil man besser mit den Leuten ins Gespräch kommt. Na, viel Glück


Danke für die Info,
lebe etwas ländlich und habe das Problem immer etwas anders zu denken, tiefer und feinsinniger, da wünscht man sich wirklich tatsächlich die paasenden zu finden. Damit die Situation richtig verstanden wird, ich bin für meine Veerhältnisse relativ erfolgreich in meinem Beruf, wobei kaum jemand weiß wie es um mich steht, habe ein sehr schönes eigenes Zuhause, stehe finanziell einigermaßen gut da, habe ein Boot und sonst fehlt nichts ausser liebe Mensechen mit denen man gerne teilt und sich innerlich wohl fühlt. Bin auch in Therapie, aber die Passenden zu treffen ist schwer ohne immer wieder miss verstandeb zu werden und auch nicht ausgenutzt wird. Trotzdem Danke

27.05.2011 20:10 • #4


kann leider sehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst.mir geht es ähnlich.fühl mich einsam,habe angst versteck mich immer mehr hinter einem dicken panzer.bin auch hier noch unsicher,das internet ist neuland für mich,hoffe leute kennenzulernen die verstehen,vielleicht einen guten rat haben und einen nicht in die schublade verrückt ablegen.versuche immer dazusein wenn jemand hilfe braucht,aber mir selbst kann ich nicht helfen lg wünsch dir viel kraft und glück für die zukunft

28.05.2011 21:22 • #5


Hallo,hab mich neu angemeldet,hier,aus den gleichen Gründen,wie Ihr.
Mir mangelt es total an Selbstvertrauen.
Ich denk,bei mir ist dies das Hauptproblem.
Aber nun bin ich erstmal froh, Euch gefunden zu haben!
LG, Nelly.

29.05.2011 22:31 • #6


Zitat von shy:
kann leider sehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst.mir geht es ähnlich.fühl mich einsam,habe angst versteck mich immer mehr hinter einem dicken panzer.bin auch hier noch unsicher,das internet ist neuland für mich,hoffe leute kennenzulernen die verstehen,vielleicht einen guten rat haben und einen nicht in die schublade verrückt ablegen.versuche immer dazusein wenn jemand hilfe braucht,aber mir selbst kann ich nicht helfen lg wünsch dir viel kraft und glück für die zukunft


Danke Dir für Deinen Mut mir zu schreiben, vielleichtist dies eine Möglichkeit Gleichgesinnte kennen zulernen. Wo kommst Du her?

02.06.2011 11:01 • #7


Zitat von Nelly55:
Hallo,hab mich neu angemeldet,hier,aus den gleichen Gründen,wie Ihr.
Mir mangelt es total an Selbstvertrauen.
Ich denk,bei mir ist dies das Hauptproblem.
Aber nun bin ich erstmal froh, Euch gefunden zu haben!
LG, Nelly.


Hallo Nelly,
vielleicht besteht ja die Möglichkeit Gemeinsam was daraus zu machen. lg

02.06.2011 11:02 • #8


schön von dir zu hören,komme aus neustadt.wie gehts dir denn heute?machendir die feiertage auch immer besonders zu schaffen?liebe grüße shy

02.06.2011 16:18 • #9


Zitat von shy:
schön von dir zu hören,komme aus neustadt.wie gehts dir denn heute?machendir die feiertage auch immer besonders zu schaffen?liebe grüße shy

Hallo,
ja es ist nicht einfach dann seinen Pflichten nach zuokmmen und bei Dir?
lg

02.06.2011 19:10 • #10


meinen pflichten komme ich immer nach,vielleicht zu sehr,fühl mich wie ein roboter.hab nie gelernt nein zu sagen

06.06.2011 21:22 • #11


Hallo yingyang, shy und nelly,

ich bin aus ähnlichen Gründen hier wie Ihr, fühle mich zur Zeit auch recht isoliert, kann nicht gut auf Menschen zugehen, nehme Kontaktangebote z.T. nicht war, weil ich Angst oder (yingyang, da kann ich dich gut verstehen) das Gefühl habe, es seien nicht "die Richtigen". Denke aber auch, dass man sich von irgendwelchen "Kontaktknüpfaktionen" mitunter gleich zu viel erhofft und zu ungeduldig ist. Es bedarf vielleicht einer längeren Gewöhnungsphase, wieder mehr unter Leute zu kommen, und wahrscheinlich muss man das Gefühl der Fremdheit unter Menschen auch erstmal aushalten. Vielleicht brauchen solche Leute "wie wir" (entschuldigt die vielleicht etwas gewagte Verallgemeinerung) auch bisschen länger, um mit anderen warm zu werden oder erwarten irgendwie ein Mehr an Nähe an Vertrautheit (Seelenverwandtheit) als es in Beziehungen zwischen Erwachsenen meist üblich ist (?). Vielleicht ist uns bisschen die Freude am Spiel verlorengegangen und man müsste versuchen wieder auf den Geschmack zu kommen und das Leben mehr als Experiment sehen?
Vielleicht können wir jeder in seinem Umfeld ein paar spielerische Versuche wagen und uns gegenseitig darüber berichten? Dann macht es vielleicht gleich viel mehr Spaß?

Liebe Grüße
teeblümchen

06.06.2011 21:58 • #12


shy - das Robotergefühl kenne ich gut ....

06.06.2011 22:01 • #13


Hallo teeblümchen,
ich weiß nicht, vllt. ist es ja "krank",
ich möcht eigentlich nur Leute wie Dich,und andere von hier kennenlernen!!
Wir sind "anders",..sensibler,
mit der "Spassgesellschaft"hab ich irgendwie gar nix am Hut.
Ich schrieb es auch schon woanders, Oberflächlichkeit, Anschleimern,
ich kann sowas irgendwie alles nicht mehr ab! Diese Leute sind mir egal,
ich mag solche nur nicht mehr in meiner Nähe haben....
LG, Nelly.

07.06.2011 09:49 • #14


Hallo Nelly,

hoffentlich ist mein Beitrag nicht falsch rübergekommen. Ich habe keineswegs sagen wollen, dass es hier irgendwie "krank" zuginge und bin ja auch hier, um mich mit Leuten auszutauschen, die vielleicht in Manchem ähnlich ticken wie ich.
Ich meinerseits hätte nur manchmal gern bisschen mehr Leichtigkeit und Fähigkeit zum Spiel, auch zum small talk, würde mich gern bisschen gewandter auch über das "oberflächliche" zwischenmenschliche Parkett bewegen und habe zumindest in Bezug auf mich festgestellt, dass es (neben Veranlagung und Übung) in starkem Maße eine Frage meiner inneren Befindlichkeit ist, ob ich das kann oder nicht und ob ich mich bei small talk oder generell unter Menschen wohlfühle oder nicht....
Ich konnte zwar auch immer gut alleine sein und mein Eigenbrötlertum hat mich bis vor Kurzem nie gestört, aber ich glaube, ich würde mich sicherer fühlen, wenn ich die "Regeln der Spaßgesellschaft" (so es solche gibt), besser beherrschen würde und an ihr zumindest, wenn ich es wöllte, teilhaben könnte. (Das schreibe ich jetzt, um die Hintergründe meines gestrigen Beitrags zu erklären.) - Finde es stark von Dir (und bin auch bisschen neidisch), dass Du die Freiheit hast, freiwillig auf die "Spaßgesellschaft" zu verzichten.

Liebe Grüße
teeblümchen

07.06.2011 21:58 • #15


Hallo,
ich habe das Gefühl in dem Allem keinen richtigen Sinn erkennen zu können, wünsche mir schon sehr die Nähe zu jemanden, denn die Welt da draussen muss man immer irgendwie alles su gut wie möglich meistern, aber der wirkliche echte austausch und Spaß findet doch erst mit jemanden Nahestehenden statt, alles andere? wo ist da der Sinn? Resepkt aber, wie positiv Du nach vorne gehst, wenn Du einen Tip dafür hast, gerne?
lg

07.06.2011 23:08 • #16


Hallo Yingyang,

weiß nicht, hab vielleicht bisschen andere Erfahrungen gemacht. Natürlich möchte ich auch sinnvollen Austausch und eine gewisse Nähe (oder "Seelenverwandtheit"? oder doch eher bloß Austausch, insofern, dass man sich irgendwo außerhalb seiner selbst mit dem Anderen in der Mitte trifft, auch wenn man ganz unterschiedlich tickt?). Weiß nicht, die schönsten, erhebendsten Erfahrungen hatte ich diesbezüglich eigentlich in literaturwissenschaftlichen Seminaren, wenn die unterschiedlichsten, z.T. einander unbekannten Leute sich über einen Text ausgetauscht haben - jeder hat ihn bisschen anders gelesen, jeder mit seinem Hintergrund, seinen Erfahrungen, und der Text war der Raum, in dem man sich getroffen hat...
Was zwischenmenschliche Beziehungen betrifft - klar will ich auch Nähe. Aber meine Nähe ist oft missbraucht worden, insofern, dass ich oftmals - in Freundschaften wie auch in intimen Beziehungen - NUR in das Näheregister eingeordnet worden bin, die Leute bei mir Sachen abgeladen und ausgelebt haben, die ihnen vor anderen Leuten peinlich waren. Mit anderen Leuten haben sie was unternommen und sind schön weggegangen, mir wurde im stillen Kämmerlein über kindliches Bettnässen erzählt und über die Farbe des Stuhlgangs geklagt .
Bitte das nicht falsch zu verstehen, ich unterhalte mich gern über intime Dinge, hab ja wahrscheinlich selbst eine Neigung dazu. War bloß immer hell entsetzt und enttäuscht darüber, dass ich dann immer so auf die Helfer- und Müllhaldenrolle festgelegt und dann meistens irgendwann fallengelassen wurde. Naja, "schuld" daran bin ich wohl selbst und würde deshalb auch gern das leichtere und spielerischere Register beherrschen, um einen stabilisierenden Ausgleich zu diesen Nähemissbrauchsbeziehungen zu haben, einfach ein Umfeld der (erstmal) etwas loseren Kontakte, aus denen sich dann mit der Zeit vielleicht auch langsam und allmählich (wenn man nicht zu ungeduldig ist und gleich die Flinte ins Korn wirft) Freundschaften entwickeln können. - Aber vielleicht ist ja Deine/Eure Situation einfach eine ganz andere (?)
Was meinst Du mit einem Sinn? Einen übergeordneten teleologischen Sinn das Daseins überhaupt? Oder eher etwas, was Dir Dein ganz persönliches Leben erfüllt erscheinen lässt. Für mich liegt der "Sinn" (ich glaube, ich versteh wohl darunter sowas wie ein Über-Sich-Selbst -Hinausgehen) ja schon im Zwischenmenschlichen, in den zwischenmenschlichen Beziehungen, in denen man ja doch seine Spuren in anderen Menschen hinterlässt (und umgekehrt) und damit das zwischenmenschliche Gefüge und irgendwie auch unmerklich die Welt ändert.

Oje, jetzt habe ich lange geschrieben Muss wieder an die Arbeit.

teeblümchen

08.06.2011 16:03 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

P.S.: Der Missbrauch von Nähe ist, glaube ich, eine Kehrseite der Spaßgesellschaft.

08.06.2011 17:59 • #18


Hallo zusammen,

ich habe eure Beiträge gelesen und ich bin wirklich froh, dass ich nicht die Einzige bin, die unter Selbstvertrauen bzw. -bewusstseinmangel leidet. Ich bin sehr häufig im Einsamkeit-Forum, weil -wie der Name schon sagt- ich einsam bin. Und ich bin davon überzeugt, dass mein mangelndes Selbstwertgefühl daran schuld ist. Ich darf mir nicht immer darüber Gedanken machen, was die anderen über mich denken. Ich mache mir immer Gedanken, was die anderne von mir halten: Was ich anhabe, finden das andere blöd? Wenn ich meinem Chef was fragen muss, wie kann ich das am besten anstellen, sodass er mich nicht für blöd hält?... Und das schlimmste ist, dass ich mich auch nicht traue, offen auf fremde Menschen zuzugehen, weil ich einfach zu viel Denke...

08.06.2011 19:14 • #19


Hallo Ihr,

also bei mir ist es auch so,dass sich,seitdem es bei mir nicht mehr super läuft,
sich meine "Freunde" verzogen haben.
Allerdings hab ich schon den Verdacht,dass die auch so ihre Probleme in Richtung
Depressionen haben,und dann wurde denen das zuviel.
Ist ja eigentlich auch okay, aber,ich find,dann kann man das doch sagen.
Ich hasse dieses sich diskret verp......., ich denk,ich würd das nicht so machen,
denn es ist ziemlich verletzend.
Aber,was solls, hab eine unglaublich nette SHG-Gruppe gefunden, wir haben alle die Fassaden abgelegt,und,siehe da,es ist gaz toll.
Lg, Nelly.

17.06.2011 17:07 • #20



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