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jetzt gehts los.......
Nschdem meine eltern gestorben sind als ich 18 war, lebte ich ,bis auf ein jahr als ich mit meiner freundin wohnte, mit meiner schwester in dem geerbten einfamilienhaus in w.g.
was ich erst nicht bemerckte war das meine schwester Alk. war. sie war schon immer sehr verschlossen und ließ nicht mit sich reden. erzählte auch nie über ihre gedanken oder so...... klar war es mir aufgefallen das was nicht stimmte, aber sie blockte nur ab. wir mußten die w.g. auflösen weil sie extrem aggressiv wurde, und mich schlecht machte. jetzt rief sie mich an, sie ist im Krankenhaus und wird warscheinlich an leberversagen sterben wenn nicht ein wunder geschiet. ich hab solche angst, weiß nicht wie es weiter gehn soll. ich / wir haben auch keinen großen kontakt zur familie. wohnen alle sehr weit weg. tele. vielleicht einmal imjahr oder so. hat sich schon zu zeiten als meine eltern noch lebten auseinandergelebt.....
ich will nicht den fehler machen und nicht darüber reden......
ich merke wie eine unglaubliche panik und hilflosigkeit auf mich zu kommt und ich muß schon fast heulen wenn ich das hier schreibe.....
helft mir bitte......
LG -wladimir-

31.10.2008 14:28 • 15.11.2008 #1


48 Antworten ↓


hallo wladimir....

das ist wirklich ein harter bocken mir fällt jetz leider auch nichts ein womit ich dir helfen könnte...ich hab nichts gegen dich oder so aber das wirklich verdammt hart da weis ich nicht weiter ich hoffe das ander forenmitglider dir da weiterhelfen lönnen ich kann es nicht ich kann für dich und deiine schwestern nur das besten hoffen tut mir leid....


LG eragon

31.10.2008 14:55 • #2



Hilfe ich zitter, und hab Angstjetzt wirds ernst.

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Wir sind hier (fast) alle nur Mitglieder im Forum und Gäste auf diesem Planeten. Ich glaub, sie wirds überleben. Des Menschen Leben ist wie Gras, er blüht wie die Blume des Feldes. Weht der Wind über sie, ist sie dahin. Der Ort, an dem sie stand weiß nichts mehr von ihr.

31.10.2008 17:13 • #3


an Ixmugl:
du meinst es bestimmt gut, aber damit kann ich nix anfangen......

31.10.2008 17:19 • #4


Hallo wladimir !

Kannst du deine Schwester nicht im Krankenhaus besuchen, und dabei auch feststellen, wie schlimm es wirklich ist?

Ich selbst bin seit 24 Jahren trockener Alk., und habe mich von daher viel mit Leberschäden befasst (selber habe ich damals wohl Glück gehabt).
Im Krankenhaus stirbt man nicht so schnell bei einem Leberproblem, es gibt Maschinen die das Blut reinigen, und notfalls die Möglichkeit einer Lebertransplantation.

Liebe Grüsse,

Helpness

@ixmugl:
Ohne Worte !

31.10.2008 17:40 • #5


Hi wladimir,

kannst Du denn nachfühlen, was Dich so panisch macht?
Machst Du Dir ein schlechtes Gewissen, weil Du den Kontakt nicht aufrechterhalten hast?
Denkst Du, daß es ihr besser gehen würde, wenn Ihr besser in Kontakt geblieben wärt?

MissErfolg

31.10.2008 17:45 • #6


Ich nehme an, Deine Schwester ist erwachsen. Sie hat gewußt, daß Saufen (ich sag wie es ist) nicht gut für den Körper ist. Sie wird nicht gerettet werden können, wenn sie es nicht will.

Ich denke, sie hat gute Gründe mit dem Alk.. Vielleicht sind diese Gründe ihr selber gar nicht bekannt. Wahrscheinlich war auch ihr Start ins Leben nicht ohne Sorgen *umschreib*.

Ich weiß auch nicht. Vielleicht bleibt deswegen ihr das Altenheim erspart. Irgendwie mag ich die Psychologenbesinnlichkeit in diesen Momenten nicht.

31.10.2008 17:47 • #7


hi helpness,
danke für deine antwort,
meine schwester möchte erst das ich morgen früh zu ihr komm.
das mach ich natürlich auch.
hab heute auch mit der behandelnen ärztin tele. .
sie sprach nichts gutes. ich bin selber Krankenpfleger und kenn mich leider aus... es sieht wirklich schlecht aus......
ich glaub ich hab alles falsch gemacht,,,,,,,,,,, immer, sche***+
irgendwie sag ich mir sie hätte ja auch und so weiter........ aber ich hätte auch irgendwas tun können..... aber was ... ich weiß auch nicht... ich schreib blödsinn........ was passiert nur......... ist leben leiden? und : entweder leiden oder ......... meine schw. hat auch nur für sich gelitten und jetzt weiß sie auch nicht weiter.... und ihr körper ist nun kaputt.
ich weiß nich... ich will mich nicht umbringen, aber ich versteh das leben nicht, ... was soll ich tun..... auch damit ich nicht selbst verrückt werde.......oder bin ich das schon?...

31.10.2008 17:50 • #8


Hi, MissErfolg,
danke für deine frage, ich weiss auch nicht genau,
aber ich glaub das alles schlecht gelaufen ist, meine schwester ist wie ich, nur hat sie nie über etwas gesprochen, und ich hab gute erfahrungen damit gemacht über meine probleme zu reden......
sie hat den kontakt zu mir abgebrochen, wenn ich was von ihr gehört hab ,dann nur beschimpfungen die ich nicht nachvollziehn kann... das zerreisst mir das herz...
es ist schlimm, aber ich trink grad B........
ich glaub das leben ist leiden.......... mit kurzen momenten des glücklichseins......
hoffe ich hab unrecht.....
..............

31.10.2008 18:03 • #9


Hallo wladimir !

Du solltest dich zuerst um dich selbst kümmern, und dein Leben nicht so sehr von deiner Schwester abhängig machen.
Vorwürfe brauchst du dir auch wegen dieser Sache nicht zu machen. Lerne einfach nur daraus.

Auch ich war damals für meinen Alk., in letzter Konsequenz, selbst für mich verantwortlich, und niemand anderes.

Liebe Grüsse und Kopf hoch,

Helpness

31.10.2008 18:07 • #10


Hi wladimir, im Beitrag an Helpness hast Du meine Fragen eigentlich schon beantwortet.
Ixmugl hat absolut recht, wenn er schreibt, daß Deine Schwester erwachsen ist und im Grunde gewußt hat, was sie sich antut.
Bei vielen Menschen ist es so, daß sie die Verantwortung für ihr eigenes Leben nicht übernehmen möchten. Das kann unterschiedliche Folgen haben: manche Trinken, manche werden depressiv, manche machen die Lebensumstände dafür verantwortlich, daß es ihnen schlecht geht und sind Miesepeter, manche jammern über einen blöden Chef oder blöde Kollegen. Jeder und alles ist schuld daran, daß es ihnen nicht gut geht, nur sie selbst können gar nichts dafür. Sie schieben die Probleme immer nach außen ab.
Solche Menschen kommen nur aus der Verweigerung von Eigenverantwortung heraus, wenn sie selbst wollen. Hat wieder ganz viel mit dem Thema Eigenliebe zu tun.
Aber wladimir, man kann nicht alles verhindern und alles aufhalten, was passieren soll. Dich trifft keine Schuld und daß Du in Deinem Leben alles falsch gemacht hast, kann ich mir wirklich nicht vorstellen.
Aber, Du hast die Möglichkeit jetzt etwas für Dich zu machen. Du kannst mit Deiner Schwester reden. Sei einfach ehrlich zu ihr und schau, was geschieht. Hab ein bischen mehr Vertrauen und Mut. Und wenn Sie sich nicht auf ein Gespräch einlassen will, dann hast Du einen Schritt nach vorne gemacht und bist für Dich einen Schritt weiter gekommen.
Du trägst für den Lebensablauf Deiner Schwester keine Verantwortung und keine Schuld.
Die Verantwortung für sein Leben liegt bei jedem selbst. Und wenn man meint, es nicht alleine zu schaffen, hat man die Möglichkeit zu reden und auf andere zuzugehen, oder professionelle Hilfe zu suchen.

MissErfolg

31.10.2008 18:14 • #11


danke helpness,
aber es ist wirklich krass, ich hab so eine angst zum dritten mal zum friedhof zu müssen........... es ist schrecklich.wir haben immer gesagt wie toll es ist das wir gemeinsam den tot der eltern ohne Dro. und so überstehn.. ich hätte nicht gedacht das sie alk. ist.... schrecklich....
als mir alles komisch vorkam hab ich sie immer mehr drauf angesprochen und sie hat mich immer mehr abgelehnt deswegen.
oh man, jetzt hab ich nach jedem B. ein schlechtes gewissen,,,,,,, wie egoistisch.....
Dazu kommt meine verdammte einsamkeit, ich fühl mich total einsam.......
und mich nervt auch mein gejammer......

31.10.2008 18:17 • #12


Ach und noch etwas. Wenn Du Dich entschließt, daß das Leben Leiden ist, dann ist es das.
Wenn Du entscheidest, daß das Leben Freude ist, dann ist es das.
Wenn Du denkst, daß das Leben aufregend und spannend ist, dann ist es das.
Wir machen selbst das aus unserem Leben, was wir haben möchten.
WIR SIND DIE MACHER.

MissErfolg

31.10.2008 18:19 • #13


Hallo missErfolg,
du hast recht,
doch kann ich jeden Menschen irgendwie verstehn und seine taten verstehn,
Sie konnte sich nicht mir gegenüber mitteilen so wie sie es hätte tun müssen. Warum? lag es auch an mir?
Ich achte auf mich, hab sogar mit dem rauchen aufgehört. aber wenn ich etwas trinke hab ich angst, auch wenn es mir gut tut.oder genau deswegen?
Ich bin halt etwas balla.....
Ich weiß nicht wie ich ihr helfen soll, wenn ich selber total platt bin.
Soll ich sie bei mir pflegen?
soll ich ein heim bezahlen? kann man das verantworten...?
wie komm ich damit klar?
..................

31.10.2008 18:28 • #14


Hey wladimir,

ich kann verstehen, daß Du Dir so viele Gedanken machst. Aber das hilft Dir im Moment nicht weiter. Im Grunde kannst Du nur bis morgen weitersehen und Dir vielleicht überlegen, was Du Deiner Schwester wichtiges sagen möchtest.
Wenn ein anderer Mensch so tief im Sumpf hängt, wie ein Alkohlabhängiger, kann ein Laie nur ein kleines bischen helfen, wenn der Alkohliker das will und nur wenn der das will. Wenn der Abhängige nur zurückweist und abblockt und den der helfen möchte beschimpft, dann wird und will er zu diesem Zeitpunkt keine Hilfe annehmen.
Und manche Menschen wollen sich auch nicht helfen lassen, weil sie in ihrem Innern für sich entschieden haben zu leiden. Das ist Verweigerung von Eigenveranwortung. Solche Menschen müssen ihren Käfig, in den sie sich hineinbegeben haben von innen öffnen. Du kannst von außen rütteln und rufen und zornig werden, betteln, und sonst was. Wenn der, nicht will, bleibt der Käfig zu und Du bleibst hilflos davor stehen und machst Dich dadurch selbst kaputt. Und das macht keinen Sinn.

MissErfolg

31.10.2008 18:46 • #15


ok,
aber wenn alle um einen herum sterben oder einen verlassen, ist es nicht leicht etwas schönes zu sehn......
Ich bemüh mich, ......
hoffe es klappt,
ich versuch meiner schwester morgen zu helfen etwas positives zu sehn.
Schrecklich,
Alles was wir besprechen steht auch in der Bibel, ich bin Christ.
Kann ich nicht mehr an Gott glauben......?
Sorry,
hab grad nen Anfall von selbstmitleid...

31.10.2008 18:54 • #16


Dann bade den Anfall von Selbstmitleid mal so richtig aus, und komm wieder raus, wenn es gut ist. Das ist jetzt schon in Ordnung.
Was meinst Du mit was wir besprechen steht auch in der Bibel und - warum solltest Du nicht mehr an Gott glauben?

MissErfolg

31.10.2008 18:58 • #17

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na, in der Bibel stehn sachen wie: wenn ich wüßte das morgen die Welt untergeht, würd ich jetzt ein Baum pflanzen.....
oder : die Vögel auf dem Feld, die sich keine Sorgen über morgen machen.....
Etwas Gottvertraun, das was ich immer hatte, geht mir irgendwie verloren.....
Hab nun Angst......

31.10.2008 19:05 • #18


Ja, damit läßt es sich leichter leben. Oder auch (ich bin Atheist komme aber gerade über die spirtuelle Schiene an viele biblische Inhalte, die ich so noch nie vorher gesehen habe) ihr sollt wie die Kinder werden.
Ich sehe einige solcher Zitate heute mit ganz anderen Augen.
Ja, wenn wir im Leben einfach das, was auf uns zukommt mehr ungefragt annehmen könnten und uns nicht mit Händen und Füßen dagegen wehren und alles hinterfragen würden, hätten wir es wesentlich leichter. Solche Hindernisse einfach als auf ganz natürliche Weise zum Leben zugehörig annehmen und daran mit Freude (für die Profis - ich bin noch Anfänger) zu wachsen.
Ich glaub, dann wäre das Leben recht einfach.

Aber wenn Du Christ bist, könntest Du doch in einem Gebet (weiß nicht, ob Du so was für Dich machst) um etwas Stärke und Kraft bitten? Vielleicht würde Dir das helfen? Ich bin da ja Laie.

MissErfolg

31.10.2008 19:14 • #19


ja das mach ich..........

31.10.2008 19:26 • #20



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