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Guten Morgen!

Obwohl für mich der morgen grad nicht so super läuft.
Hatte heute Nacht wahnsinnige Angstanfälle und je mehr ich dagegen ankämpfte um so schlimmer wurde es.
Ich sag in solchen situationen immer ein positives sprüchlein vor mich hin aber je mehr ich an das positive geglaubt habe um so schlimmer wurde alles. als würde die angst gegen mich kämpfen.

ich konnte die ganze nacht fast nicht schlafen und bin heute dem entsprechend geschafft und depremiert. Wenn die Angst im Schlaf aufkreuzt, das kann ich einfach nicht akzeptieren. Irgendwann muss man sich ja von seinen Ängsten erholen können. :-/

Ich schaff es in diesem Zustand einfach nicht mir einen Job zu suchen. Und die Wochen verrinnen und mein Loch im Lebenslauf wird immer größer. Wie soll ich das denn bloß einem zukünfitgen Boss erklären...
und ich sitz rum und weiß nix mit mir und meiner zeit anzufangen.

ich möchte endlich wieder gesund sein.

25.02.2008 08:50 • 26.02.2008 #1


9 Antworten ↓


hi

so ist es bei mir auch
je mehr ich kämpfe umso mehr Attacken bekomm ich
Da fragt man sich doch für was kämpft man eigentlich?

Lg

25.02.2008 09:55 • #2



Je mehr ich kämpfe um so schlimmer wirds.

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Ich wehre mich nich dagegen ich lass es passieren ... Dagegen kämpfen hab ich aufgegeben- wurds bei mir auch schlimmer. Gerade nachts werde ich wach und habe Angstzustände mit Schweißausbrüchen Unruhe und Übelkeit. Ich behandle diese Situation aber wie eine richtige Krankheit. Z.b wenn ich Kopfweh habe oder ne Magendarmgrippe usw. Also das heisst für mich die Angst sowas zu bekommen ist gering.
Also Kopf hoch und viel Glück euch allen
JUHU

25.02.2008 10:07 • #3


Hallo rosarot,

Ich fühle mit Dir. Auch ich hatte heute Nacht wieder einige Attacken. Was bei mir momentan noch nicht in den Kopf geht, ist die Tatsache, dass es so plötzlich und aus dem Schlaf heraus kommt. Tagsüber, wenn ich wach bin, kann ich mich selbst (leider) hochschaukeln. Aber nachts? Da schlafe ich doch und ich denke doch gar nicht an eine Attacke. Warum kommt dann eine. Mein Arzt hat einmal gesagt, dass das Unterbewusstsein nicht schläft und ich das Unterbewusstsein nicht unterschätzen soll. Durchhalten heißt die Devise. Es wird besser werden!

LG
Bienchen

25.02.2008 10:08 • #4


ich bin schon nachts von meinen eigenen Gedanken wach geworde d.h ich wurde wach weil mein Hirn schon am denken war dazu kam eine starke Nervosität!! aus der dann panik wurde! zu unserem problem kommen sowieso schlafstörungen

25.02.2008 10:24 • #5


hallo ihr!

danke für eure worte. es ist einfach schon mal unglaublich beruhigend zu wissen, dass es menschen gibt denen es genauso geht.

ich bin immer nichtmal richtig wach und schon rattert mein gehirn los. und die schweißausbrüche beginnen und angst und dieser schwindel als würde mein ganzes bett schaukeln. von extremer nervosität ganz zu schweigen... und das schlimmste gefühl ist, dass meine hände etwas taub sind und ich die nervenbahnen oder was weiß ich was richtig kribbeln spüre und mich fühle als würd ich jeden moment durchdrehn und endgültig in der klapse landen.

hab den ganzen vormittag geputzt wie verrückt um wieder etwas ruhiger zu werden. jetzt bin ich erschöpft. und das ist besser als alles andere.

wie lange dauert dieser kampf denn!? tage? wochen? monate?

ich spiele mit dem gedanken heute nacht eine schlaftablette zu nehmen. ich brauche einfach die erholung.

ich bin so froh, dass ihr mir geschrieben habt und jemand versteht wie es ist so etwas zu haben... danke.

heute gewinnt die angst und ich gönne mir eine auszeit vom kampf und bleibe zu hause.

25.02.2008 11:29 • #6


Hallo ihr,
ja ja die Nacht... mit dem Einschlafen hab ich eher weniger Probleme aber wenn ich dann irgendwann mal wach werde geht der Spass los. Absolute Ruhe, man hört und spürt alles. Dann wird es oft schwer die Kontrolle zu behalten. Will damit nur sagen das ich genau das auch kenne.
Aber die ganze Gexchichte beginnt ja schon am Tag, wo wir darüber nachdenken was wohl die nächste Nacht bringen wird... der Teufelskreis!

Mir hilft am Besten tiefe Bauchatmung, auch die doofe Flimmerkiste mal oder Radio. Ne Beruhigungspille hab ich auch in der Nähe aber ich denk immer, es soll auch ohne gehen. Wird sicher nicht von heut auf morgen funzen.

BLOß NICHT AUFGEBEN !

LG

25.02.2008 11:32 • #7


bei mir kam noch dazu dass ich wach wurde und meine Arme oder Hände waren total eingeschlafen und haben gekrampft . Das hab ich aber seit ich Mass. bekomme komplett im Griff! Ist nur zu empfehlen! Schaden kanns eh net

25.02.2008 13:52 • #8


Hallo rosarot,

auch meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass - je mehr du kämpfst, die PA's sich verfestigen.

Ein Vorschlag, der sich vielleicht irre anhört: Lade deine Angst einfach ein, sprich mit ihr. .... Komm du Saboteur, dich kenn ich ja schon...

Wenn du die Angst akzeptierst, hat sie schon ein klitzekleinwenig verloren. Wenn ich daran denke, was ich privat u. im Büro alles getan habe, um die Angst zu verstecken... Kreislaufprobleme usw.
Seit mein Umfeld weiss, dass ich unter einer Angstkrankheit leide, geht es besser. Die Geheimniskrämerei hatte ein Ende.

Und wenn nachts die PA's kommen - die sind besonders fies - sage dir:
ich habe die Kontrolle, die Angst kommt, die kenne ich, sie geht vorüber, lass sie kommen.

Liebe Grüße und eine gute Nacht
Michael


Was gut tut: Ensprannungstraining (Progr.Muskelentspannung nach Jacobson oder Autogenes Training) und Bewegung an der frischen Luft.

25.02.2008 20:58 • #9


Sonnenstrahl
Hallo rosarot und auch alle anderen

Michael hat recht! Je mehr man dagegen ankämpft, desto schlimmer wird es und die Angst verfestigt sich.

Ich habe im letzten Jahr in einer Konfrontationstherapie gelernt, dass man - wenn man spürt, dass sie wieder hoch kommt - sie einladen soll. Versuchen muss, sie in aller Stärke aufkommen zu lassen.

Hört sich blöd an, denn wer will schon dieses Gefühl freiwillig?

Es funktioniert aber - zumindest meistens. Die Angst hat keine Grundlage mehr, kommt auf - und das meist auch gar nicht sooo schlimm - und verfliegt dafür wieder umso schneller.

Meine Therapeutin hat mir erklärt, dass man mit permanentem Kämpfen der Angst versucht ihr einen Deckel aufzusetzen. Dadurch, dass sie nicht entweichen kann, brodelt es ständig in einem weiter, bis der Druck so groß wird und sie mit enormer Gewalt über einen herfällt.

Ich stecke momentan selbst wieder in einem Panikschub. Auch mir fällt es z.Zt. schwer, dies zu praktizieren. Doch da ich schon mal die Erfahrung gemacht habe, dass es hilft, werde ich es so auch weiterhin versuchen.
Seit einigen Tagen fällt es mir morgens sehr schwer, überhaupt wieder das Haus zu verlassen. Doch irgendwie muss ich auf die Arbeit! Kann ja nicht ständig krank machen. Ich werde es auchgleich schaffen!
Und ich hoffe, ihr schafft es auch, euren Tag einigermaßen positiv hinzubekommen.

Liebe Grüße
Sylvia

26.02.2008 07:34 • #10



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