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Hallo alle miteinander jetzt wird es ernst Morgen ist aufnahme in der Klinik ich kann ein Krankenwagen haben alles nur fühl ich mich weder sicher noch sonst was...
Viel Schlimmer ich fühle mich so als hätte ich irgendwas nicht erledigt ...
Ich mein seit 7 Monaten bin ich nun sozusagen im Haus eingesperrt und aufeinmal kann ich nicht dahingehen wo mir angeblich geholfen wird und wo ich mein Leben zurück bekommen soll wegen einem Gefühl als könnte ich noch nicht und ich mein das nicht mit Angstattacke oder so...Klar Angst hab ich zwar und wie aber bei dem Gefühl ist es was anderes ... und ich weiss nicht was ich machen soll... Sh.t ich weiss nicht mal was ich machen soll Ich sitz hier fest und weiss nicht ob ich gehen will ich komm mir blöd vor... Ich will nicht wieder das gefühl haben den halt zu verlieren... oder abzudrehen oder kreislauf Kollaps oder nicht mehr zuhause zu sein ... ich weiss nicht ob ich das und ja ich weiss das klingt blöde ob ich das Überlebe ... Ich weiss nicht ob ich kann und oder ob ich will...Ich weiss glaub ich das es so nicht weitergeht nur ob eine klinik ein schwur den ich selbst ausgesprochen habe mit 15 nie wieder in die Klapse... Sorry für den Ausdruck und jetzt muss ich nicht zur Therapie von schweren Depression und Panikattacken sondern auch zum Medi Entzug und was ist dann ? ich kann immom nicht mal mein besten freund wirklich sehen mir wird komischerweise sobald ich mit fremden rede Schwindelig und dann kommt auch schon dieses gefühl aufspringen und wegrennen Was ist wenn mir das schon auf der hinfahrt passiert? oder noch schlimmer wenn ich da bin?
Was passiert dann?
Ich weiss nicht ob ich aufgegeben habe:( und wenn ja wie bekomm ich diesen Unbändingen Willen wieder richtig zu Leben wieder`? Oder sind das alles nur Gedanken von den Tabletten? Was ist los mit mir?
Ich kann meine Freunde nicht sehen und soll dann in eine Klinik wo ich einen Haufen Fremde kennenlerne...Dann dreh ich doch richtig ab Falls jemand nen Tipp ne Lösung oder sowas hat nehm ich gerne an und was Passiert wenn ich sone Attacke hab bekomm ich dann was das es aufhört ?
Ich kann es mir einfach nicht mehr vorstellen normal zu leben:( Hört dieser dauerschwindel eig. jemals auf oder kennt das überhaupt jemand?
Oder hab ich in der Klinik sone Art Dauerattacke?
Die ganze zeit schreien usw... ?
Ich weiss auch nicht ob das was bringt wenn ich das jetzt um noch eine Woche verschiebe?! Ich will einfach nur diese Sache finden und sie zuende bringen ... Dieses Gefühl unvollständig zu sein ist schlimm...
Und was passiert im krankenwagen? wenn ich da schon komplett abdreh?
Dann kanns in der Klinik ja nur noch abwärts gehen...

naja danke fürs lesen
Ich hoffe mir schreibt jemand...

Lieben Gruss
der
Feaw

26.05.2010 15:14 • 06.06.2010 #1


37 Antworten ↓


Dir maacht das Unbekanntre im Moment Sorgen, das ist verständlich.
Aber
Zitat:
Ich will einfach nur diese Sache finden und sie zuende bringen ... Dieses Gefühl unvollständig zu sein ist schlimm...


Genau das ist eben Deine Chance- nutze sie.

Dort wirst Du auch Menschen kennen lernen, die dasselbe Problem haben, und das ist doch beruhigend oder.
Mach dir im Vorfeld nicht soviel Gedanken.
Nimm es als gegeben und nütze die Zeit, um vorran zu kommen.
Viel Erfolg dabei

26.05.2010 15:40 • #2



Jetzt wirds Ernst.

x 3


Hallo Feaw

Ich denke auch, dass du die Chance nutzen solltest, da du selber dein Leben wieder in den Begriff bekommen möchtest. Dass das manchmal nur mit Hilfe von Unterstützung geht ist völlig ok und ich denke davon kann jeder hier ein Liedchen singen

Ich denke das dieses Gefühl was du beschreibst aus deiner Unsicherheit kommt.. Du hast dich scheinbar daran gewöhnt, so zu leben wie es zur Zeit ist. Du hast schon einiges mitgemacht und viel erlebt. Du weißt teilweise sehr gut in welchen Situationen du wie reagierst.
Kannst du dich noch an Zeiten erinnern wo du alls diese Probleme nicht hattest?
Ich denke, dass du dir zur Zeit einfach nicht vorstellen kannst wie es ist ohne diese Probleme zu leben. Sie sind mitlerweile ein Teil von dir, den du auch erstmal lernen musst los zu lassen. Dass das nicht einfach ist, ist verständlich.
Ich denke um so wichtiger ist es, dass du nochmal deinen ganzen Mut zusammennimmst und das jetzt durchziehst. Wie wäre es wenn du dich mal hinsetzt und einige Vorteile der Therapie aufschreibst. Vielleicht hilft es dir auch sie dir immer wieder durch zu lesen, damit du dein Ziel nicht aus den Augen verlierst.

Den Halt wirst du nicht verlieren. Natürlich wird die Therapie kein Zuckerschlecken. Das ist klar. Aber du wirst viele Menschen kennen lernen die dir helfen wollen, die dich unterstützen und die dir einen großen Halt anbieten werden. Wenn du das Angebot nutzt, wirst du dein Ziel auch erreichen.
Außerdem wirst du viele "gleichgesinnte" kennenlernen. Das wird dir die Bekämpfung deiner Probleme sicher erleichtern, da du siehst dass es auch anderen Menschen so geht und du dich mit ihnen austauschen kannst.

Zitat:
Ich weiss nicht ob ich kann und oder ob ich will...Ich weiss glaub ich das es so nicht weitergeht nur ob eine klinik ein schwur den ich selbst ausgesprochen habe mit 15 nie wieder in die Klapse.

Du Kannst! Da bin ich mir sicher! Aber du solltest es auch wollen. Hier kann dir die Liste mit den Vorteilen nochmal hilfreich sein. Deine Einstellung so weit ist doch schonmal ganz gut: AN DER SITUATION MUSS WAS GEÄNDERT WERDEN! Und das wirst du jetzt auch tun!
Einen Schwur kann man auch mal ganz leicht brechen. Das tut keinem weh. Dir am wenigsten, weil du in der Klinik neue Lebensqualität gewinnen wirst.

Lass dich nicht unterkriegen und nimm dein Leben wieder in die Hand!

Viel Erfolg und viel Kraft!

Liebe Grüße
Lila

26.05.2010 16:11 • #3


Hi Feaw,

erstmal finde ich es anerkennenswert, dass Du Dich zu diesem Schritt entschlossen hast.
Natürlich begibt man sich sich in eine besondere Umgebung, wenn man stationär aufgenommen wird. Vor einem Aufenthalt in einer Klinik für VT vor ein paar Jahren war ich auch besorgt, wie das wohl werden wird. Aber erstens bist Du freiwillig dort, Du kannst theoretisch jederzeit wieder gehen (obwohl ich natürlich hoffe, dass Du bleiben kannst, bis es Dir besser geht). Dass es zu sowas wie dauernder Panik oder etwas Ähnlichem kommt, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Wahrscheinlich ist es wirklich die Angst vor dem Ungewissen.

Und Du hast immer einen Ansprechpartner dort, egal was passiert, in was für einem Zustand Du bist usw.

Grüße, pc

26.05.2010 17:19 • #4


Vielen Dank für die zusprüche und fürs Mut machen...

Es ist nur VT Entzug neue Menschen alles zusammen obwohl ich eig. immer auf Menschen zugehen hab ich diese Fähigkeit in den letzten Monaten verloren wie gesagt mein Bester Freund oder mein Papa kann nicht mal 5 minuten neben mir sitzen ohne das sich alles dreht und dann kommt die Angst... woher kommt das?Vor 7 Monaten saß ich hier noch mit meinen Freunden und Weihnachten konnt ich nicht mal mit meiner Familie eine halbe Stunde am Tisch sitzen... Es tut weh und darüber reden? ich weiss nicht wofür weil ich nicht weiss warum und woher dieser "dauerschwindel" kommt...
Wie soll das Funktionieren?

lg
Feaw

26.05.2010 19:37 • #5


Hey

Natürlich ist es schwer über etwas zu reden das man selber nicht versteht. Wie soll ich mein Problem darstellen wenn ich im Prinzip gar nichts darüber weiß? Überhaupt ist es denke ich nicht einfach das was einen so sehr beschäftigt anderen Menschen gegenüber preis zu geben.

Aber eben diese Menschen werden dir helfen es zu verstehen. Sie haben Ahnung von deiner Psyche. Mit gezieltet Fragen werden sie herrausfinden woher dieses Problem kommt. Hast du es erstmal selber verstanden wirst du es wahrscheinlich auch leichter bekämpfen können.

Wahrscheinlich wird dir dann der Umgang mit den Menschen die du magst, dein bester freund, dein Vater, auch wieder leicht fallen und du wirst nicht diesen Schwindel fühlen. Dann kannst du auch wieder der Mensch sein und die Fähigkeiten genießen die du in dir trägst.
Seh es doch mal so. Du kannst auf Menschen zugehen, das weiß du. Du brauchst jetzt zwar ein bisschen Unterstützung aber diese Fähigkeit wirst du wieder erlangen!

26.05.2010 21:22 • #6


Hallo Feaw,

war ganz zu Beginn meiner Angstkarriere auch so, dass es mir noch schlechter ging, wenn andere dabei waren. Vielleicht weil es einen fertig macht, dass man fast niemandem so richtig klar machen kann, was in einem vorgeht und Angst hat, für bescheuert gehalten zu werden. Außer eben Betroffenen oder Leuten, die von Berufs wegen Ahnung davon haben. Ich glaube auch, dass sich das bei Dir wieder geben wird.

Viele Grüße und alles Gute für Deinen Aufenthalt dort.

pc

26.05.2010 22:14 • #7


Ich wünschte ich könnte ich das glauben... es fällt mir nur sehr sehr schwer ich weiss ganz genau wie das morgen ablaufen wird krankenwagen kommt ich labber den Pfleger dicht das der mir Valium oder sowas reinhaun soll der wird sagen Probieren wirs erstmal so ich werd darauf eingehen und bei der hälfte wenn nicht sogar schon früher kommt das gefühl hoch Wegrennen zu müssen dann durchfall dann die Frage wofür das ganze dann fällt mir auf das es kein zurück mehr gibt dann werd ich meine mom anschauen die mir dann auch sagen wird jetzt haben wir es schon soweit geschafft den Rest packst du auch noch dann ankunft ich seh die Tür und mir wird schwummrig ich werd versuchen wegzulaufen und beim Laufen entweder vom Kreislauf her merken ups das war zuviel oder nach 20min das es nix bringt dann das Aufnahme Gespräch und die Untersuchungen Wie zur Hölle soll ich dabei dann noch ruhig bleiben...Ich bin dann da doch ne längere zeit und seh so schnell mein zuhause nicht wieder... also wird mir irgendwann der gedanke kommen Oh mein Gott du kannst hier nicht Weg ... und dann gehts richtig los einmal Hölle besser gesagt alles dreht sich panik steigt auf herzrasen nicht so viel dafür aber Wut , Übelkeit und das Gefühl als würde ich innerlich ausrasten und explodieren und dann der Moment wo ich meiner mom Tschüss sagen muss ... Geheule und geschreie und mit Pech hab ich mich für 2 sec nicht im Griff will ihr hinterherrennen und dann stellt sich mir am besten noch jemand in den Weg (Ja Hitziges Temparament) aber auch erst seit kurzem ... Bums aus die Maus ... Super und das soll sich dann alles noch steigern vom Entzug her?
gut Aussichten fürs Wochenende oder?
und jetzt sag mir irgendjemand wie ich handeln denken oder was auch immer soll...
Am Liebsten würde ich das ganze noch um ne Woche Verschieben aber das geht nicht wegen dem Krankenwagen... und nur mit meiner mom hinfahren das kann ich ihr nicht zumuten allerdings den beschrieben Psychoterror kann ich mir nicht zumuten ...
Also was soll ich tun? ich bin echt verzweifelt....

lg
Feaw

26.05.2010 22:37 • #8


Ja das du verzweifelt bist merkt man deinen Beiträgen an. Aber ich finde du solltest dir mal ein ganz klares STOP setzen. Was ist wenn das morgen ganz anders abläuft als du gerade hier aufgeschrieben hast? Wirst du dann alles daran setzten das es doch so abläuft? Schreib doch jetzt nicht deine schlimmsten Befürchtungen aus was morgen passieren kann, versuche doch einmal den Weg positiv zu sehen. Natürlich ist das einfacher gesagt als getan, das weiß ich doch auch selber. Aber bringst du dich jetzt im Moment damit weiter in dem du genau durch planst wie das morgen ablaufen könnte?
Was wäre wenn du es um eine Woche verschieben könntest? Wär es dann eine andere Situation? Nein ich denke die Angst wäre dann genauso da. Klar ist das ein schwerer Weg, ich denke das können wir alle nachvollziehen. Aber man es dir doch nicht noch schwerer als du es eh schon hast.
Ich bin mir sicher dass du das schaffen wirst. Mit einem Funken Glauben an dich selbst sogar noch viel besser. Lass dich einfach darauf ein und beanspruche die Hilfe die dir ab morgen wo der Krankenwagen kommt geboten wird in vollen Zügen.

Ich wünsch dir viel Erfolg und Durchhaltevermögen
Liebe Grüße
Lila

P.S.:
Wie wäre es mit ein bisschen Musik zum einschlafen? Die Gedanken auf die Musik lenken? Das lenkt ab und erleichtert dir vielleicht noch ein paar Stunden zu schlafen.

26.05.2010 22:45 • #9


Wollte nicht runterspielen, wie es Dir im Moment geht, sondern vorher nur sagen:
Wenn der Umgang mit anderen für Dich mal Ok war, dann ist das nicht unwiederbringlich verloren. Es ging eben jetzt zuletzt nicht.

Wieviel von dem Alprazolam (oder welches das war) hast Du denn in letzter Zeit pro Tag so genommen?

pc

26.05.2010 22:48 • #10


Ich könnte mein letzten Track zuende bringen... und mir noch ein Paar filme anschauen und mir noch das grösste Steak der Stadt liefern lassen... das könnte ich mit einer woche mehr noch anfangen und naja versuchen ins Reine zu kommen mit ein Paar ehemaligen Freunden ich wollte die ganze Zeit noch Briefe schreiben das will ich nicht aus der Klinik machen ich denke da habe ich wie gesagt größere Probleme ...
Ich hasse Verhandeln und das schlimmste mit mir selbst hab ich da auch noch den größten Gegner ...
Nur ich kann es auch nicht einfach akzeptieren... um den Schlaf mach ich mir keine sorgen... Schlafen kann ich vor allen dingen hab ich oder besser gesagt meine mom das so geregelt das der Wagen erst kommt wenn ich ausgeschlafen hab und was gegessen habe...
Ich denke nämlich nicht das die nen Pit Stop bei Mecces machen...
und ich glaub auch nicht das das der tollste Plan überhaupt wäre

Das Problem bei dieser einen Woche wenn ich sie mir geben würden ich weiss nicht ob es richtig wäre einerseits sagt mein Wegrenn gefühl klar noch ne runde jammern und rumliegen und andererseits sag ich mir du willst wenn du wieder da bist falls du jemals wieder da bist... Keinen Ärger mehr haben ergo muss ich mich wohl bei ein Paar leuten noch entschuldigen und das würde ich lieber jetzt wo ich eh fertig bin machen als anschliessend was hälst du/ihr davon ?

ich will nicht das ich mir selbst gezwungen vorkomme...
Blöder satz ...

und was ist mit dem Entzug? ich mein ich les hier in letzter Zeit immer mehr das die Leute Probleme haben das Citalopram und Sertralin abzusetzen ich habs kalt zuhause gemacht 3 tage und durch war ich damit nur leider kann ich den Personen das nicht sagen weil das wäre genau dasselbe als wenn mir das jetzt jemand sagt...

Wie kommt das eig. das du das alles Verstehst?

26.05.2010 22:59 • #11


achja und Alprazolam am Tag immer noch meine 3,5 mg am Tag das hält sich halt so und ja 50 Tropfen Promethazin gegen diese Möchtegern Entzugserscheinungen ... und zum Müde werden ...
wieso? kennst du dich da aus ? (Panikchief)

26.05.2010 23:01 • #12


Zitat:
Ich denke nämlich nicht das die nen Pit Stop bei Mecces machen...

Das glaube ich auch nicht. Aber ich fand das Essen in der Psychiatrie gar nicht mal so übel. Könnte auch dran liegen, dass ich so miserabel koche und nur, wenn sichs nicht vermeiden lässt. Was verstehe ich? Wie ein Angstpatient sich fühlt?
Weil ich einer bin .

Na ja, das Alprazolam habe ich ein paar Mal genommen, andere Benzos und Non-Benzos auch, einmal davon in einer Megakrise eine Woche am Stück (Lorazepam). Von daher weiß ich schon, dass es ohne schwer sein kann. Bzw. kann ich deshalb nachvollziehen, dass man leicht davon abhängig werden kann, wenn ansonsten nichts hilft.
Mir haben übrigens Entspannungstechniken viel gebracht.

pc

26.05.2010 23:07 • #13


Achsoo... hmmm.. naja ich bin jetzt ja schon ein wenig länger abhängig davon soo 1 jahr und paar monate häuft sich ja Langsam aber sollte ich meine Angelegenheiten noch klären bevor ich gehe?
Vielleicht fällt es mir dann einfacher ich weiss es nicht...

26.05.2010 23:44 • #14


Bin wahrscheinlich zu spät. Vielleicht hat es auch gar nichts miteinander zu tun, weiß nicht.
Nochmal alles Gute für die nächste Zeit.

Grüße pc

27.05.2010 10:30 • #15


Hey danke erstmal ... ich hab den Termin nicht wahrgenommen als meine mom sagte ich ruf jetzt einfach den krankenwagen hats bei mir ausgesetzt panik kam hoch und ich habe verneint ... Seitdem kann ich nicht mehr auf klo gehen -.-* Verstopfung und Schmerzen im Darm...
Heftiger Tag meine kleine Schwester ist jetzt zu ihrem gegangen bis ich in der Klinik bin ... Er kann nicht herkommen weil ich ein Riesen Problem mit ihm habe... keine ahnung warum hat mir nie was getan aber i-wie kommt der mir komisch vor und naja ich hab nunmal ein Hitziges Temparament... dabei will ich das gar nicht... nur der typ keine ahnung was da mit mir los ist...
Ja meine Mom ist wieder den ganzen Tag auf Arbeit und ich lieg nur rum... und fühl mich elend zum einen wegen der Schmerzen und zum anderen wegen den Depression ,Panik,Schwindel keine ahnung ist i-wie nicht meine woche...

Ich weiss selbst nicht wirklich was ich tun soll ich hab gestern noch in der Klinik angerufen und die haben mir gesagt wenn ich hinkomme wirds mir besser gehen bis der entzug anfängt dann schlechter ...
Nur ich kann mir das einfach nicht vorstellen nur will ich hier auch nicht die ganze zeit im Zimmer liegen und gar nix tun ich mein das ist doch auch doof...
Lieber Sterben wie ein Mann als Leben wie ein Feigling und aufeinmal kann ich nicht mehr nach dem Motto gehen...

Sag mir mal jemand was ich tun kann/soll , mir egal ich machs...
Oder erzähl mir doch ijemand wie einem in der Klinik geholfen wird das es einem besser geht...?

Vielen Dank fürs lesen und schonmal für antworten

Lg
Feaw

28.05.2010 13:26 • #16


Hi Feaw,

ja das ist großer Mist wenn man wegen Angst kehrt machen muss, ging (und geht) mir leider auch öfters so. In mein Männlichkeitskonzept passt das auch nicht so wirklich. Ist das eigentlich eine Suchtklinik oder eine normale Psychiatrie, mit Entgiftungsstation oder ohne?

Ich habe zwar mit dem Entzug von Benzos keine Erfahrung und ich kann nichts garantieren, aber von dem her, was ich zu dem Thema gelesen habe, könnte ich mir vorstellen, dass man Deine Dosis von 3,5 mg ohne größere Qualen entziehen kann.

Trotz Abhängigkeit, das ist ja nur knapp über der maximalen Tagesdosis von dem Medikament, ohne es verharmlosen zu wollen. Normalerweise würdest Du ja Diazepam bekommen und dann wird das ausgeschlichen. Habe vor Längerem von Leuten Erfahrungsberichte gelesen bzw. gehört, die täglich die zehnfache Tagesdosis von vergleichbaren Medis eingeworfen haben. Dass es dann ein Hammer wird, kann man sich leicht vorstellen.

Grüße, pc

28.05.2010 19:36 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hey pc,

Es ist eine Normale Psychatrie mit Entgiftungsstation
http://www.westkuestenklinikum.de/index.php?id=562
das ist mal der Link dazu... da steht das ungefähre Programm ich finds heftig das ich bei 3,5mg innerhalb von 3 wochen clean sein soll...
Ich hätte nie mit dem Alprazolam anfangen sollen...
und dem Promethazin wobei ich da noch nicht weiss wie ich das noch rauskriegen soll

Ich weiss nicht ich stell mir den Entzug übelst krass vor und sehr Intensiv...Sprich Panik durchgehend keine 2 min mal "normale" Momente und anschliessend noch die VerhaltensTherapie ich weiss einfach nicht wie ich das durchstehen soll wenn ich schon Angst bekomm... Wenn ein Krankenwagen auf den weg sein könnte...

Das ganze Wissen was man(n) sich angelesen hat bringt einen im Ernstfall gar nix weil das einzige was ich weiss ist das ich nichts weiss...
Ich hab Angst die Nächte da nicht in meinem Bett zu verbringen... Angst davor das alles wieder von Vorne los geht sprich Zittern Schreien etc... Wie soll ich damit umgehen und vor allen dingen was machen die im Krankenwagen oder bei der Ankunft damit ich ruhig bin und nicht gleich abhau oder Wegrenn ?

Niemand sagt mir irgendwas und was ist danach ? ich kann mir nicht vorstellen das durchzuziehen und anschliessend wieder ganz ruhig oder auch normal zu sein... das Frustriert i-wo... Du hast Recht ich hab mich sehr an den "Zustand" gewöhnt...

Was soll ich tun?
und was tun die?

Ich kann jetzt nicht mal das Haus verlassen ... und soll dann in eine Klinik die 30 km weg ist ...Wie soll das gehen?

Obwohl ichs Positiv finden würde in der Klinik mal regelmäßig zu Essen und sogar mal zuzunehmen... Nur aushalten, wie?



Lg
Feaw

29.05.2010 03:01 • #18


Moin feaw,

hat man Dir das gesagt mit den drei Wochen? Jedenfalls laut der Klinik-HP gilt das ja nur für Alkentzug, bei anderen Arten von Abhängigkeit soll es auf die jeweiligen Umstände ankommen. Denke schon, dass man darauf Rücksicht nimmt, wie ein Patient mit der Absetzrate klarkommt und das entsprechend anpasst.

Ich finde es schwer zu unterscheiden, was jetzt Angst vor dem Entzug und was Agoraphobie ist. Wer weiß, ob es Dir nicht schnell besser geht, wenn Du erstmal den Schritt in die Klinik gewagt hast. Vielleicht lässt die Agoraphobie schneller nach als erwartet, und ob der Entzug dann wirklich so schlimm wird, keine Ahnung. Wiegesagt, es ist keine Extremdosis.

(Ich habe mal eine Traumatherapie gemacht. Mir wurde ehrlicherweise gesagt, dass ich in der entscheidenden Sitzung, in der man das alles nochmal durchlebt, vielleicht anfange, rumzuschreien, zu heulen oder um mich zu schlagen. Was wirklich passiert ist, ich habe für etwa 20-30s intensive Angst gespürt, war aber äußerlich absolut ruhig, das wars schon.)

Und Promethazin müsste man doch normalerweise weiternehmen können (habe ich übrigens auch zuhause). Außerdem, es gibt etliche, viel wirksamere Medis als Promethazin, die sie Dir dort bedarfsweise gegen Angst geben könnten. Ob jetzt Betablocker, hochp. NL oder was auch immer.

Zitat:
Wie soll ich damit umgehen und vor allen dingen was machen die im Krankenwagen oder bei der Ankunft damit ich ruhig bin und nicht gleich abhau oder Wegrenn ?
Ich glaube, soweit kannst Du Dir schon vertrauen, dass Du nichts vollkommen Sinnloses machst. Dann stehst Du irgendwo in dieser Stadt rum und weiter . Eine Katastrophe wäre es aber auch nicht.
Zwangsmaßnahmen dürfen sie nicht anwenden, solange Du Dich oder andere nicht unmittelbar gefährdest. Und wegen der Fahrt, die Sanis/Notarzt werden doch vorher gebrieft, was bei Dir Sache ist. Wie Du selber geschrieben hast, wenn es wirklich hart auf hart kommt und es Dir absolut sch.... geht, dann werden sie Dir Benzos geben (oder spritzen, wirkt noch schneller).

Ich verstehe die Angst vor dem Ungewissen, aber probiere irgendwas. Wenigstens um 0,5 mg reduzieren, damit Du merkst, dass es geht.

Grüße, pc

29.05.2010 15:03 • #19


Hey pc,

Naja so richtig hat mir keiner was gesagt von 3 wochen mir wurde nur gesagt das sie die dosis erstmal auf die hälfte schnell runterdosieren das sei wohl der schwierigste schritt...
Hoffen tu ich das jedenfalls...

Ich weiss ja selbst nicht warum ich so einen Aufstand darum mache...
Eigentlich müsste ich doch wollen das mir geholfen wird...
bzw das "Normalität" wieder einkehrt...
Heute zum Beispiel ist etwas merkwürdiges passiert...
kurze Umschreibung...
Von Meiner Schwester der Freund darf ja immoment nicht herkommen ich reagiere sehr agressive auf ihn... Kp warum jedenfalls geht das jetzt schon seit 2 Monaten so...
Meine Schwester ist am Ende, weil ihr anscheinend nur gesagt wird das er nicht kommen soll... Jedenfalls hat sie das heute alles meinem Vater erzählt wie sie sich fühlt usw...
und Mein Paps kam keine 2 Minuten später ins Zimmer gestürmt und meinte er lässt sich scheiden ich sei an allem Schuld und würde die komplette Familie auseinander bringen...
Meine Mom steht kurz vorm Nervenzusammbruch weil sie sich die schuld gibt dafür das ich nur rumliege und mich kaum bewegen kann:( Und naja mein Papa kam bei mir reingestürmt und schrie mich halt an und im ersten Moment panik schock usw... aber dann auf einmal wurd ich ruhig hab zugehört und ihn einfach nur gehasst... Ich kann verstehen das er das alles nicht verstehen kann (blöder satz:D)
Ich habe ihm gesagt er soll aufhören sowas zu mir zu sagen sprich scheidung deine schuld usw... und ich wollte auf einmal nicht mehr in die klinik sondern ihn nur noch schlagen... Wie kann er bloss an sowas denken sprich sowas sagen wenn er unglücklich ist okay... eine sache aber eine Andere... ob man einem Depressiven sagt das er schuld habe... Das kann ich nicht verstehen ich habs mir doch nicht ausgesucht...
Ich denke wenn ich in die Klinik gehe kann ich anschliessend nicht mehr zurück dafür hab ich heute zu sehr gemerkt Das die Bindung zwischen mir und meinen Eltern insbesondere meiner Mom zu Stark ist und ich das nicht will ... Sie soll sich doch nicht fertig machen nur weils mir Sche***e geht... Was passiert dann wenn ich mal rückfällig werde nicht mit den Tabletten sondern mit der Angst was dann?
das Kann ich einfach nicht... Ich merke je länger ich bleibe desto schlimmer wird es für alle anderen obwohl ich einfach nur daliege...
Ich weiss nicht wie ich die Fahrt überstehen soll geschweige denn die Klinik vllt hast du Recht und die Probleme lösen sich da Agoraphobisch auf und ich kann langsam wieder anfangen zu"Leben"
aber Hier bringt das nix mehr das hab ich heute erkannt... Ich weiss nicht ob das der richtige weg ist aber ich mach mir vorwürfe das ich vielleicht tatsächlich schuld bin...
und das will ich nicht er hat mich ausserdem nen Egoisten genannt das ich nicht an andere Menschen denke ...
Ich weiss nicht ob ich ihm jemals wieder in die augen sehen kann...
Ich habs satt immer nervt der wenn er zuhause ist... Räum auf mach dich fertig putz dein auto(ja ich hab eins obwohl ich kein Führerschein habe) nimm deiner Mutter arbeit ab... Bring mal was zuende... oder noch besser fang erstmal was an und bring es dann zuende Mach dein Führerschein zuende... Obwohl er weiss das ich gesperrt bin wegen den Tabletten ... nur Sowas wenn ich ihm bei i-was pc technischen Helfe sagt der Ar*** nicht mal danke erst nachdem ich mind. 20 mal bitte gesagt habe... Sein Geld kann er behalten lieber bin ich Arm als mir das noch länger anzutun... Ich weiss nicht was das soll...Solche ansprachen darf ich mir mein ganzes Leben schon anhören... Einmal haben wir uns tatsächlich geprügelt... war allerdings für beide blöd...Er hat nie wirklich etwas getan dafür müsste er ja mal zuhause sein... Nur am Arbeiten...und anschliessend am Rumpöbeln auf alles...
Ich war vorhin kurz davor ihm das alles ins gesicht zu knallen nur hätte ich das gemacht hätte der mir sicherlich eine Gezogen nen Krankenwagen gerufen und ich wäre jetzt in der Klinik ... und wäre unter garantie abgehaun ... Soviel zum Thema Zuhause ist es am schönsten ich weiss einfach nicht mehr wo mein Platz ist...Ich weiss nur ich will aus freien Stücken gehen und weder mit Hass im Herzen noch weil mein Paps meint druck zu machen...
und jetzt sag mir was ich tun soll? ich weiss meine Situation ist nicht toll...
Nur hab ich das gefühl ist doch egal was ich mache ... Er wirds eh nicht anerkennen obwohl ich nie darum gekämpft habe...
Weils mir einfach zu schulzeiten schon egal war ...
Und nun steh ich da und wünsch mir das ich gesund wäre und das ich es für alle einfacher machen könnte...
Ich mein jetzt lieg ich nicht mehr nur da sondern liege mit einem schlechtem Gewissen und einer Attacke nach der Nächsten da...Obwohl ich für einen Moment fast losgelassen hätte und ihn entweder meine Meinung gesagt oder ihm eine verpasst hätte keine ahnung stattdessen hab ich gar nix gemacht und zugehört...
Ich denke du hast eine Menge erfahrung Wie ist das so in einer Klinik? Ich war bisher nur 4 tage in schleswig und das war mehr nen Knast als alles andere ich durfte nicht mal rauchen weil ich 15 war ...
und ich werde den satz von den leuten da nie Vergessen "Wir sehen uns sowieso wieder"
Wie schaff ich es das Warten auf den Krankenwagen auszuhalten?
und wie mach ich das wenn der Wagen da ist?
Läuft das in soner Klinik wirklich so ab das es mir besser geht als hier?
und wie macht man das mit dem Heimweh ?
Kann ich dann auch wieder andere menschen sehen?also ohne schwindel und mich unbeholfen unterhalten und ruhig sitzen ohne zu Zittern oder so Nervös / Ängstlich zu sein das ich mich nicht mehr bewegen kann?
Wie soll ich den ersten Tag überstehen?
(ja ich bin am überlegen ob ich direkt montag hinfahre):(
das erste mal Spiel ich mit dem Realen gedanken nicht mehr wegzurennen...
Ich kann nicht mehr... seit heute ...
Ich hab gedacht ich hätte mich selbst aufgegeben aber das kann man(n) gar nicht Ich lebe doch noch und auch wenn ich nur rumliege kämpf ich doch weiter...
also was muss ich wissen was hart wird?
und bin ich danach wirklich wieder "gesund"?
Wie lange ist man im Durchschnitt da? und vermisst man(n) da nix?

lg
Feaw

29.05.2010 19:36 • #20



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