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Natty

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Der Anfang diesen Themas steht hier:

einsamkeit-forum-f37/ist-in-nuernberg-nich-jemand-einsam-t79935.html#p1157992

Und daraus das letzte Posting von Sophie, nach dem ich nun hier weiter unten das Thema als separates Thema fortsetze:

Zitat von Sophie56:
Hallo Natty, da erzählst du mir leider nix Neues. Das ist nicht nur unter den Jungen so. Du glaubst gar nicht, was für verquere Typen ich schon im Internet kennen gelernt habe. Ich war bis vor kurzem anderthalb Jahre in einer Fernbeziehung (80 km...das ging also noch von der Entfernung her). Das war so eine richtige On-Off-Beziehung. Es hätte alles stimmen können. Er ist knapp 8 Jahre älter als ich. Allerdings für sein Alter ein Sahneschnittchen Laughing Er war sehr gerne mit mir zusammen. Ich kannte seine Familie, seine Freunde. Wir waren sogar zusammen im Urlaub. Es stimmte eigentlich alles....auch der Sex Herz Aber trotzdem...er konnte oder wollte nicht wirklich zu mir stehen...vor sich nicht, vor mir nicht und auch vor anderen nicht wirklich. Er flirtete in Facebook ganz offensichtlich mit anderen, viel jüngeren Frauen...und glaub mir, ich sehe absolut nicht aus wie 60. Ich war in dieser Beziehung total unglücklich, war irgendwann nicht mehr ich selber. Mehr als einmal hatte ich die Sache beendet. Und wie so oft, wurde ich dann wieder interessant für ihn und er meldete sich wieder...und ich sprang.

Als ich dann aber irgendwann wirklich realisierte, dass ich es mit einem "Emotionsvampir" zu tun hatte und im Grunde nur dazu diente, sein Ego aufzumöbeln, habe ich den Absprung (ich hoffe) endgültig geschafft. Das ist jetzt ein halbes Jahr her und es tut immer noch weh.

Lange Rede, kurzer Sinn: Diese Unfähigkeit, wirklich zu lieben und alle möglichen Formen von Beziehungsängsten findet man nicht nur unter der jungen Generation. Und ich persönlich glaube, dass das Internetzeitalter seinen Anteil daran hat.

Liebe Grüße
Sophie

11.05.2017 #1


746 Antworten ↓
M

m_eiche
Gast

Zitat von Fragender:
Kein Männchen in der Natur bekommt ein Weibchen wenn er es nicht versorgen kann.


Ganz ehrlich, @Fragender, ich würde lieber den Mund halten, bzw. nix schreiben, wenn ich so wenig Ahnung von Biologie hätte, wie die Kuh vom Eierlegen.

Ich amüsiere mich im Moment köstlich.

Auch wenn du ja anscheinend absolut beratungsresistent bist, versuch ich mal, dir ein paar Beispiele zu benennen.
( Ich weiß - Klugscheißermodus )

Wenn´s dich nicht interessiert , ignorier es einfach.

Nehmen wir mal die Singvögel, sagen wir mal ein Amselpärchen.
Es ist Frühjahr, der Amselmann hat heftig um seine Amseline gebalzt und ihr Herz erobert.
Die Amselweibchen suchen sich ihren Partner aus, nicht umgekehrt.
Die beiden bauen sich ein kuscheliges Nest, ( so nennt man das Haus bei den Amseln ) und beschließen, Nachwuchs zu zeugen.
Ach so - die bauen zusammen das Nest, nicht der Amselrich alleine, näh näh, Mutti hilft fleißig mit.
Also - Nachwuchs muss her. Sie v.ögeln was das Zeug hält und Mutti legt 5 schöne grüne, etwas braun gesprenkelte Eier ins Nest und setzt sich drauf, um diese kuschelig warm zu halten, damit sich die Kiddis unter der Eierschale auch schön entwickeln können. Da im Amselhaus aber Arbeitsteilung herrscht, Amseline ist schließlich emanzipiert, muss der Göttergatte auch ab und an auf die Eier und brüten und Mutti geht shoppen, hat ja auch mal Kohldampf.
Nach ungefähr 15 Tagen sind dann die Babies da und schreien nach Futter.
Also fliegen Männe und Alte los und schleppen Futter ran für die Schreihälse. Das machen die Alten zusammen, bis die Amselblagen in die Pubertät kommen und sich dann so nach und nach allein durchs Leben schlagen können.
Da der Nachwuchs aber unter Sperbern, Elstern , Krähen, Katzen, Eichhörnchen..... als Leckerbissen gilt, schafen es nur wenige bis ins Teeniealter, deshalb ziehen Amselrich und Amseline das Ganze bis zu 3x im Jahr durch.
Manchmal bleiben die Amselpärchen mehrere Brutperioden zusammen, meistens trennen sie sich aber und suchen sich zur nächsten Brutphase einen neuen Partner oder wieder den alten.

Fazit: die Amseline ist ganz schön emanzipiert.

Ich versuch mal mich Kurz zu fassen.

Graugänse: Auch hier sucht SIE IHN aus. Gänse leben in Einehe und bleiben normalweise ein Leben lang zusammen. Selbst wenn ein Partner stirbt, bleibt der andere i.d.R für den Rest seines Lebens allein. Bei den Graugänsen brütet nur die Gans, nicht der Kerl. Der passt aber höllisch auf, dass seiner Gänsegattin nix passiert. Die Gänsegören müssen nicht gefüttert werden, die können sofort nach dem Schlüpfen alleine fressen, laufen und schwimmen.

Fazit: @Fragender, das Lebensmodel müsste dir doch schon ein wenig entgegenkommen. Er spielt den Beschützer, passt auf seine Ollle und die Blagen auf und sie ist ihm ein Leben lang treu.

Habicht: Leben in Jahresehe, also eine Brutperiode zusammen. Sie brütet, er nicht, in der Endphase der Brut, also in den letzten Tagen vorm Schlüpfen der Küken, verlässt sie das Nest nicht mehr um für sich zu jagen, dann wird sie von Männe mit Beute versorgt. Die Küken werden von beiden gefüttert.
Vor der nächsten Brutperiode werden die Teenager aus dem Revier vertrieben, müssen sich ein eignes Revier suchen. Wenn die aber nicht wollen, kann´s schon mal richtig ruppig werden und dann kann´s auch passieren, dass ein Jungvogel getötet wird.
In Notzeiten, wenn grosser Nahrungsmangel herscht, kann auch vorkommen, das die Habichtsdame ihren Göttergatten killt, um zu überleben.

Tja: Lebensmodell - ?

Hirsche: Hatte ich ja beschrieben. Er trifft sich im Herbst mit seinen Hirschdamen zum Rudelbum.sen, danach kümmert er sich einen Schei.ß um seine Sippe, zieht lieber wieder alleine oder mit nen paar Kumpels durch die Wälder. Hirschmutti macht das schon.

Fazit: Alleinerziehende und Hallodri

Rotfuchs: Ich hab die Paarung von Rotfüchsen häufig in freier Wildbahn sehen können. Nicht selten wird die Fähe von mehreren
Rüden bedrängt und es beginnt eine ziemliche Rennerei, bei der sich die Rüden schon mal androhen, aber nicht beißen. Letztendlich entscheidet aber auch hier wieder die Dame, welcher Rüde sie decken darf. Und es ist nicht immer der stärkste, scheinbar kräftigste.
Die Aufzucht der Welpen liegt in der Verantwortung der Fähe. Oft versorgt der Rüde auch die Familie mit Futter und kümmert sich um den Nachwuchs, muss aber nicht zwangsläufig so sein.
Stirbt die Fähe, wenn die Welpen noch von ihrer Milch abhängig sind, sterben auch die Welpen. Werden sie aber nicht mehr gesäugt, versorgt häufig der Rüde die Welpen mit Futter, oder sie werden von einer anderen Fähe adoptiert.
Ich konnte selber einige Male solches Verhalten beobachten. Interessant ist es, dann zu sehen, wenn 2 ganz unterschiedlich alte Welpengruppen auf einem Bau sind.

Wildschweine: Eine Wildschweinrotte besteht aus einem oder mehreren Familienverbänden, unterschiedlicher Altersklassen.
Immer einer Leitbache, das ist in der Regel die älteste Bache, die mit der größten Erfahrung. Eine Leitbache ist immer auch eine führende Bache, dass heißt, sie hat auch selber noch Frischlinge. ( Junge bis zu 12 Monate alt ).Dann kommen rangniedrige Bachen mit ihren Frischlingen und Bachen ohne Frischlinge.
Das Paarungsverhalten wird überwiegend durch die Leitbache bestimmt. Sie hat großen Einfluss darauf, welche Nachrangigen Bachen beschlagen werden.
Die Keiler kommen erst zur Paarungszeit zur Rotte, sie ziehen das Jahr über meistens alleine ihrer Wege. Wenn die Bachen noch sehr kleine Frischlinge führen, kann es durchaus vorkommen, das Keiler versuchen, diese Frischlinge zu fressen. Das können auch die eigenen sein. Kannibalismus kommt bei Wildschweinen schon mal vor.

Die Natur gibt so viele Modelle von Lebensformen vor, die selbst bei einzelnen Arten nicht in Stein gemeißelt sind und durchaus Variationen möglich machen. Es ist einfach quatsch ist zu behaupten, " Kein Männchen bekommt in der Natur ein Weibchen, wenn er es nicht [b]versorgen[/b] kann.

Balzen, Paarung, ist immer ein Spiel, wo Zwei Seiten mitspielen müssen. Wenn eine Seite nicht, gleich welche, nicht mitspielt, gibt`s halt ein einseitiges Gebalze, aber keine Paarung.

Und eine Bindung zwischen Mann und Frau, wie du @Fragender sie hier predigst, ist DEIN WUNSCHDENKEN, hat aber mit angeblich vorgegebener Naturgesetzgebung nix zu tun. Wir sind als Menschen, ganz gleich ob Weibchen oder Männchen, frei in unserem Denken und Handeln. Das einzige was uns daran hindert, sind von Menschen für Menschen gemachte Konventionen. Die Wertung dafür muss jeder selber finden, und diese bei Nichtgefallen versuchen zu ändern oder bei Gefallen zu behalten.

Ich weiß ja nicht was du negatives mit Frauen erlebt hast und wie du zu deiner Einstellung gekommen bist, aber mit Naturgesetzgebung hat das nix zu tun.
Um bei deinem Bezug zum Tierreich zu bleiben, der eine verhält sich wie der Ganter, der andere wie Amselmännchen, manch einer wie ne Wildsau oder ein Rothirsch.

Bei dir fällt mir der Kläffer ein, der zum ersten Mal versucht hat die heiße Hündin zu decken, der es aber vor lauter Hibbeligkeit nicht gebacken kriegt und sie ihn irgendwann nur noch abbeißt und immer wieder abbeißt. Und jetzt hat der Köter ein Trauma und verhaspelt sich in Wunschdenken, seine Hündin zu sein hat.

Ganz ehrlich Fragender, ich hab im meinem Leben noch nie so eine verquirlte Hünersch...... gelesen wie den Mist den du hier verzapfst.

26.04.2017 18:48 • x 13 #604


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Festen Partner finden, der treu und loyal ist

x 3


M

m_eiche
Gast

[quote="Fragender"][/quote]


Ein "balzen" gibt es nur unter *beep* - bei Säugetieren wählt das Weibchen grundsätzlich ncihts aus. Die Männchen kämpfen gegeneinander im Rudel und der Gewinner NIMMT sich die Weibchen, ohne dass diese ein Wahl hätten.
Oder glaubst Du die Weibchen alssen sich lieber mit dem Verlierer ein, weil der so schöne Augen hat?



@Fragender

Also, ich weiß ja nicht, woher du diesen Schwachverstand nimmst.

Ich habe viele Jahre lang Hunde gezüchtet und es gibt keinen Deckakt, wenn die Hündin das nicht will, wenn sie den Rüden nicht leiden kann.
In der Hundezucht, in meinem Fall Jagdhunde, versucht man ja, Hunde zusammen zu bringen, die von der Veranlagung her gut zusammen passen und z. B. möglichst wesensfeste, ausgeglichene, gesunde .... Welpen zur Welt bringen. Vor allem auch Hunde zusammen zu bringen, die nicht zu eng miteinander verwandt sind, um Inzucht zu vermeiden.
Dafür gibt es innerhalb des Jagdgebrauchshundeverbandes eigene Stammbücher zu den jeweiligen Rassen. Die Zuchten werden auch durch den Verband überwacht.
Ich kann also anhand der Stamm, - bzw. Zuchtbücher sehen, wo steht ein geeigneter Rüde bzw. Hündin. Man vereinbart dann ein Treffen mit dem Besitzer des jeweiligen Rüden / Hündin, um die beiden Hunde bei der nächsten Hitze der Hündin, also, wenn diese paarungsfähig ist, zusammen zu bringen.
In der Regel ist es so, dass man ein oder mehrere Kennenlerntreffen verabredet, damit die Hunde sich kennenlernen. Hier kann man manchmal schon erkennen, ob ein Deckakt evtl. Probleme bereiten könnte, z. B. weil der Rüde überhaupt kein Interesse an der Hündin zeigt, was sich bei einer deckungsbereiten Hündin aber schlagartig ändern kann.
Weit häufiger kommt es vor, das die Hündin den Rüden ignoriert, bei Zudringlichkeit sogar abbeißt. Auch das kann sich ändern.
Die Hündin bekommt ihre Hitze und man kann die besten Tage für einen fruchtbaren Deckakt, das heißt, wenn die Hündin " steht ", ausrechnen.

Normalerweise fährt man mit dem Rüden zur Hündin.
Warum nicht mit der Hündin zum Rüden?

Weil die Dame sich in ihrer vertrauten Umgebung wohlfühlt und sie hier am ehesten zugänglich ist.
Jetzt kommt der Rüde zur paarungsfähigen Hündin, die paarungsbereit, so g.e.i.l. ist, das sie schon seit Tagen mit dem kleinen Kläffer vom Nachbargrundstück lautstark kommuniziert, so laut, dass die Nachbarn nachts nicht schlafen können.

Jetzt kommt dieser Adonis von Rüde, den sie ja schon von einigen Treffen kennt. Vernünftige Züchter bringen ihren Rüden schon Tage vor dem empfängnisbesten Tag zur Hündin, dann kann man sicherer sein, das die Hündin ihn auch decken lässt.
Trotzdem kommt es sehr häufig vor, dass die Hündin den Rüden nicht lässt, das sie die Hitze verstreichen lässt, ohne das zum Deckakt gekommen ist.

Die Hündin hätte sich lieber mit dem ihr vertrauten Nachbarjungen eingelassen, als mit dem Zwangsbesteiger.

Und so eine nichtbereite Hündin kann für einen aufgeg.eilten , aufdringlichen Rüden zum echten Problem werden. Wenn so eine Furie den Adonis in seine Schranken verweist, kann das so g.eilen Jungs, die dieses NEIN - ICH WILL MIT DIR NICHT - auch schon mal erheblich Verletzungen zuführen.
So ein Rüde will einfach nur seine Spermien loswerden, sein Genpotential möglichst weit streuen. Das ist Natur. Aber die Hündin entscheidet letztendlich welches Genpotential SIE will.

Wenn sie keine Auswahl hat, wie bei Züchtungen ja meistens, wird sie sich auch meistens für den zur Verfügung stehenden Rüden entscheiden, aber nicht zwangsläufig.

Und noch eins. Normalerweise versteht ein Rüde die Sprache einer Hündin sehr gut und lässt irgendwann frustriert von ihr ab. Wenn einem Rüden so etwas 2 - 3 Mal, bei unterschiedlichen Hündinnen passiert ist, kann es vorkommen, das so ein frustrierter Rüde um die nächste heiße Hündin einen Bogen macht, selbst wenn diese " steht " und ihm signalisiert, KOMM SCHON - ICH WILL B......

Bei den Wölfen ist es nicht anders - außer, dass sie viel freier entscheiden können.
Die Wölfin entscheidet, mit welchem Rüden sie sich paaren will. Kein gesunder Wolfsrüde, Hunderüde schafft es, sich eine Wölfin / Hündin einfach gegen ihren Willen zu nehmen. Wenn du auch nur ansatzweise etwas von der nicht unkomplizierten Paarung bei Hundeartigen und etwas von Anatomie der Hunde kennst, solltest du das wissen und hier nicht so einen Stuss verbreiten.
Die Wölfin entscheidet, mit welchem Genpool sie sich paaren will. Wenn sie die Auswahl hat, wird sie in der Regel den am weitesten von ihr entfernt liegenden Genpool nehmen, eben um Inzucht zu vermeiden.
DAS IST NATUR !

Beim Rotwild ist es nicht anders, auch wenn es optisch täuschen kann.
Man sieht in Filmen immer die kämpfenden, kapitalen Platzhirsche, die ihre Nebenbuhler attackieren und ihrer Weiber zusammentreiben um sie zu decken.
Das Ganze ist aber wesentlich komplizierter.
Die Paarungszeit des Rotwildes ist immer von ca. Mitte September bis Mitte Oktober. Auf diesen Brunftplätzen finden sich dann nach und nach die Kahlwildrudel ein.

Ups.

Ich geh jetzt mal in den Klugscheißermodus und erklär ein paar Begriffe aus der Jägersprache - könnt mich ja nachher steinigen.

Rothirsche = männlich ( Geweih auf dem Kopp )
Brunft = Paarung
Brunftzeit = Paarungszeit, beim Rotwild von ca. Mitte Sep. bis ca. Mitte Okt.
Brunftplatz = ein Stelle, ein größerer Platz, bis zu Fußballfeld groß, wo die Brunft stattfindet ( Bumsbude )
Alttier]= weiblich, hat schon mindestens einmal ein Kalb geboren ( kein Geweih auf dem Kopp )
Rotkalb = Nachwuchs beim Rotwild, geb. im Juni, männl. od. weibl., im Sept. also ca. 3 M. alt
Schmaltier = weiblich, ist das Kalb vom Vorjahr, da die Kälber i.d.R. im Juni geboren werden, ist das Schmaltier im September also ca. 15 M. alt, Teenager, garantiert noch Jungfrau, wegen der schmalen Hüften = Schmaltier ( kein Geweih auf dem Kopp )
Schmalspießer = männlich, siehe oben, Teenager, männliche Jungfrau, ( Geweih auf dem Kopp, aber nur so einzelne Spieße bis ca 30 - 40 cm lang, halt erste Zeichen von Männlichkeit - wie bei Jungs die ersten Haare am Sa....
Kahlwildrudel = Alttier + Schmaltier + Nachwuchs ( Kleinfamilie, ohne den Papa, quasi alleinerziehend ), ein Kahlwildrudel kann aber auch aus auch mehreren Kleinfamilien bestehen, die sich, manchmal nur eine Zeit lang, zu einem großen Rudel zusammen finden. Ein großes Rudel bietet mehr Schutz.
Brunfthirsch = ein paarungsbereiter Hirsch
Platzhirsch = Brunfthirsch, der den Brunftplatz beansprucht und gegen andere Brunfthirsche verteidigt

So, weiter zum Brunftgeschehen. Jetzt sind also nach und nach alle Beteiligten eingetroffen. Hier röhrt ( schreit ) ein Brunfthirsch, 200 m weiter röhrt einer, was weiß ich, 500 m weiter röhrt einer.
Das Alttier sucht sich dann den ihr passenden Hirschen und zieht mit Teenager und Nachwuchs zu seinem Brunftplatz. Wenn ihr der Schreihals aber nicht gefällt und sie wieder weg will, versucht der schon sie zu hindern und sein Brunftrudel zusammen zu halten, was aber nicht immer gelingt, der arme Kerl hat ja alle Hände voll zu tun. Er muss sein Rudel zusammenhalten, er muss seinen Brunftplatz gegen Nebenbuhler verteidigen und sich mit denen kloppen, er muss den Damen zeigen das er selber paarungsbereit ist, macht riesige Glubschaugen, zeigt deutlich seine Brunftrute ( selbsterlärend ) und muss mit seiner Nase und seinem Lecker ( sebsterklärend ) am Geruch und Geschmack, vor allem der Schnalle ( selbsterklärend - oder ? ) prüfen, welche der Damen schon paarungsbereit ist, ihn auch lässt ( sonst geht nix ) und dann muss er auch noch die willige Dame beglücken.

Während er so beschäftigt ist, passiert es durchaus, das so ein emanzipiertes Alttier mit Kind und Teenager zum Nachbarschreihals wechselt und sich von dem beglücken lässt, weil der Genpool besser passt.

Und dann gibt's für den kloppenden Platzhirsch noch ein großes Risiko - verletzt oder getötet zu werden.
Normalerweise verhaken sich beim kämpfen die Geweihe ineinander und Kontrahenten versuchen sich solange durch die Gegend zu schieben, bis einer merkt er ist schwächer als der Gegner und aufgibt. Aber es kommt immer wieder vor, das ein vermeintlich körperlich schwächerer aber notgei.ler Hirsch auftaucht, mit einem genauso großen Geweih wie der Platzhirsch
aber weniger Enden ( Abzweigungen im Geweih ) und beim kämpfen nicht verhakt sondern abrutscht und den Muskelprotz und Schreihals forkelt und verletzt. Solche Verletzungen enden nicht selten tödlich.
Einem unterlegenen Hirschen, der die Kampfarena so schnell wie es geht verlässt, wird i.d.R. nicht ernsthaft nachgesetzt. Ein verletzter Hirsch aber, der vielleicht nicht mehr schnell genug abhauen kann, wird dann sehr schnell weiter von dem neuen Platzhirsch malträtiert.

Also, was sagt uns das ?

Es ist bei den Säugetieren eben nicht so, dass sich der stärkere auch immer der Gewinner ist und sich nehmen kann was er will.

[b]Wenn die Mädels NEIN sagen, heißt das auch NEIN![b

Das hat nix mit Feminismus zu tun. Das ist Natur!

Mann, Mann , Mann,

@Fragender und @Entwickler
ich versteh immer noch nicht, wie ihr Frauenfrustis an so ein Frauenbild kommt.

Auch wenn nicht immer glatt läuft im Leben, auch mit den Frauen, das Leben kann trotzdem so schön sein. Und neben dem männlichen Geschlecht, ist das weibliche doch das beste, was es gibt.


Hallo Mädels,

Wenn euer Männe vom Jogen nach hause kommt, seine Nüster flattern, Glubschaugen hat und der Lecker hängt bis zum Bauchnabel - dann - gebt ihm schnell was zu trinken, Traubenzucker und Magnesium - er ist schon fertig.

Wenn euer Männe abends beim Fernsehgucken neben euch auf dem Sofa rumhängt, nen halben Kasten B. und ne pulle Cognac intus hat, Glubschaugen hat und der Lecker bis zum Bauchnabel hängt - dann - fühlt mal lieber seinen Puls.

Wenn euer Männe früher von der Arbeit nach Hause kommt, Rosen in die Vase stellt, ne Flasche Wein aufmacht, Kerzen anzündet, Kuschelmusik auflegt, das Licht dimmt, das Feuer im Kamin anzündet, Glubschaugen hat, mit flatternden Nüster euren Nacken beriecht und mit seinem Lecker euer Ohrläppchen berührt - dann liegt´s an euch, ob ihr eure Buxse festhaltet oder nicht.
Aber merken, ihr entscheidet.

Wenn ein Pütti zu seinem Kunpel sagt: " Boah ej, hasse die Schnalle gerade gesehen ? "
Dann ist das nix anzügliches oder beleidigendes, sondern sagt nur aus, dass er ne begehrenswerte Frau gesehen hat und selber schon bedingt paarungsbereit ist.

23.04.2017 16:36 • x 10 #436


Zum Beitrag im Thema ↓


Brandungsburg
Ich habe bisher nur Männer kennengelernt, die kaum Gefühle zu ließen und zudem auch noch unehrlich waren. Für mich sind Lügen das Schlimmste, ich möchte auf den Punkt genau wissen, woran ich bei jemandem bin ohne Ausreden oder dergleichen.

#2


B
Niemals würde ich im Internet einen Partner suchen! Viel zu gefährlich. Da lassen sich viel zu viele Dinge noch leichter verbergen als draußen.

Außerdem ist heute Treue eine absolute Ausnahme, da das Internet es den Männern viel zu leicht macht, schnell eine andere zu finden.

Viele machen das auch immer nebenher und suchen sich was Besseres (finanziell, Aussehen), oder nur eine schnelle Nummer außerhalb.

x 3 #3


Natty
Liebe Sophie,

da hast Du ja wirklich nervenaufreibendes mitgemacht, mit Deinem ON/OFF-Freund, Du Arme!

Verquere Typen und Schlimmeres habe ich im Internet und über Anzeigen auch mehr als genug kennen gelernt. So schlimm, daß ich streckenweise den Eindruck hatte, die Welt besteht faßt nur noch aus Egoisten, Rücksichtslosen, Irrsinnigen und Psychopathen.

Ich bin inzwischen zu dem Schluß gekommen, daß im fortgeschrittenen Alter viele Männer (wahrscheinlich auch Frauen) überhaupt gar keine ernsthafte, feste Beziehung mehr wollen. Somit schränkt sich für unser Alter die Auswahlmenge schon mal doppelt ein (inklusive derer die in festen Händen sind). Und von denen die übrig sind, also sich gerne auf eine feste Beziehung einlassen würden, sind so einige nicht beziehungsfähig, bzw. mehr oder weniger viele zählen zu der oben aufgezählten Weltauswahl. Und von denjenigen die ernste Absichten auf eine feste Beziehung haben und beziehungsfähig sind, muß man erst mal denjenigen finden mit dem es paßt.

Deprimierend ist das oft.

Mir wird oft gesagt, "Du darfst nicht suchen", dann lernst Du ganz von alleine jemanden passenden kennen. Damit habe ich aber die Erfahrung gemacht, daß ich dann überhaupt niemanden kennen lerne, wenn ich so die letzten Jahrzehnte zurückdenke.

Ich drücke Dir die Daumen, daß Du diesen Menschen überwunden hast und daß für Dein Leben ein schöner Weg weitergeht!

Liebe Grüße
Natty

x 2 #4


Natty
Zitat von Brandungsburg:
Ich habe bisher nur Männer kennengelernt, die kaum Gefühle zu ließen und zudem auch noch unehrlich waren.

Hallo Brandungsburg,
mit dem "kaum Gefühle zulassen" und unehrlich sein bei Männern habe ich leider auch Erfahrungen.
Hinsichtlich der Gefühle hängen noch die alten Rollenmuster fest.

Zitat von Brandungsburg:
Für mich sind Lügen das Schlimmste, ich möchte auf den Punkt genau wissen, woran ich bei jemandem bin ohne Ausreden oder dergleichen

Nur, wie findet man das heraus, woran man wirklich ist? Ich denke, da muß man ein Stück (mit Rettungsring) ins Wasser springen und in Kauf nehmen daß man naß wird. Anders geht es wohl nicht. Man kann einem Menschen ja nicht in die Gedanken und Gefühle hineingucken.

Liebe Grüße
Natty

#5


S
Hach, ich ziehe irgendwie auch diese verschlossenen Emotionskrüppel an.

Meine Ex-Freunde/-Romanzen/-Affären waren alle lieb, süß und sozusagen auch loyal. Untreue war nie ein Problem.

Aber - so ehrlich muss ich ja nun mal sein - ein großes Problem liegt auch tatsächlich bei mir selbst: Ich gebe (zuviele) Freiheiten und fordere zu wenig. Permanentes Fordern liegt mir einfach nicht. Kann ich nicht, will ich nicht. Das fanden die Jungs alle total super und das führte eben dazu, dass stets ich diejenige war, die über die Zeit unglücklich wurde, weil ich immer viel gegeben aber kaum etwas zurückbekommen habe.

Ich bin also einerseits selbst schuld, aber es muss doch irgendwo noch ein paar Männer geben, die sich auch hin und wieder mal von sich aus mit ihrer Freundin beschäftigen wollen, ohne dass sie sich immer erst zu Wort melden muss, und die sich nicht gleich verziehen, sobald es mal etwas schwieriger wird.

Soll ja kein Klammern und Mit-Blumen-und-Süßigkeiten-und-Liebesbriefen-überhäufen sein, auf sowas steh' ich eh nicht, aber einfach jemand, der gerne Zeit mit seiner Partnerin verbringt und der sie nicht am ausgestreckten Arm verhungern lässt.

Ich hab', nachdem ich erst ganz kürzlich wieder etwas beendet habe, was in die Richtung ging, beschlossen, dass damit endlich Schluss sein muss.

Ich werd' nicht suchen, bin sowieso noch zu sehr mit meiner letzten Beziehung beschäftigt, aber ich werde auf meinem Weg zur Selbstliebe mal verstärkt die Augen offenhalten. Irgendwo läuft der rum. Muss einfach. Meine Freundinnen haben doch auch alle Glücksgriffe gelandet. Wink

Internet kommt für mich übrigens auch nicht in Frage. Ich glaube gar nicht mal, dass da nur Verbrecher und Idioten rumlaufen, ganz und gar nicht. Für manche funktioniert das anscheinend super. Ich bin da einfach irgendwie altmodisch. Ich brauch die direkte Begegnung, den ersten Blick... all das.

#6


Natty
Zitat von Blackstar:
Niemals würde ich im Internet einen Partner suchen! Viel zu gefährlich. Da lassen sich viel zu viele Dinge noch leichter verbergen als draußen.

Außerdem ist heute Treue eine absolute Ausnahme, da das Internet es den Männern viel zu leicht macht, schnell eine andere zu finden.

Viele machen das auch immer nebenher und suchen sich was Besseres (finanziell, Aussehen), oder nur eine schnelle Nummer außerhalb.


Hallo Blackstar,

ja, da hast Du Recht mit dem gefährlich und daß Treue wohl die Ausnahme ist. Nur, wie findet man dann einen Mann für eine treue und loyale Beziehung? Wenn ich die letzten 35 Jahre zurückdenke, dann habe ich außerhalb des Internets eine an weniger als einer Hand abzählbare Menge Männer kennengelernt, die sich für mich interessiert haben. Was noch nicht heißt, daß ich mich für sie interessiert habe und was noch nicht heißt, daß das loyale und treue Männer gewesen wären.

Liebe Grüße
Natty

#7


Natty
Zitat von suekre:
Irgendwo läuft der rum. Muss einfach. Meine Freundinnen haben doch auch alle Glücksgriffe gelandet. Wink


Hallo Suekre,
da rätsel ich auch öfter, wieso etliche Freundinnen Glücksgriffe gemacht haben, aber es bei mir ein Desaster ist.

Nunja, bei manchen denke ich mir, "na den möchte ich auch nicht, dann lieber alleine bleiben".

Liebe Grüße
Natty

#8


B
Zitat von Natty:
Nur, wie findet man dann einen Mann für eine treue und loyale Beziehung?


Zum Glück, geht es mir allein sehr gut. Weshalb ich mich auch nicht mehr, mit dieser Frage herumquäle.

In unserem Alter sind die meisten Männer schon mindestens einmal geschieden und wollen nur noch Freundschaft plus möglichst ohne unbequeme Verbindlichkeiten,

dafür bieten sich natürlich auch viel besser die jüngeren und unerfahrenen Frauen an, da die das länger, freiwilliger mitmachen und davon gibt es genug.

Mit diesem Thema habe ich einfach abgeschlossen und versuche es mir ohne Partner so schön wie möglich zu machen. Es geht auch sehr gut ohne!

x 1 #9


J
Zitat von Natty:
Mir wird oft gesagt, "Du darfst nicht suchen", dann lernst Du ganz von alleine jemanden passenden kennen. Damit habe ich aber die Erfahrung gemacht, daß ich dann überhaupt niemanden kennen lerne, wenn ich so die letzten Jahrzehnte zurückdenke.

Ging/geht mir auch so. Die einzigen "Dates" hatte ich in jungen Jahren, als ich gezielt über Onlineportale suchte. Ich wünschte manchmal, ich hätte nicht damit aufgehört. Jetzt, mit fast 40, kann ich das Thema vergessen Confused Der Gedanke, für immer allein zu sein und seine Bedürfnisse und Gefühle unterdrücken zu müssen, ist nicht schön.

x 6 #10


S
Hey Natty,

ich bin mir sicher, den Grund zu kennen, warum alle meine Freundinnen glücklich geworden sind. Die haben im Gegensatz zu mir alle eine gehörige Portion Selbstwertgefühl abbekommen und sich im Zweifel nicht ansatzweise so lange mit den falschen Männern abgegeben wie ich.

Ich hab' schon immer massive Probleme mit meinem Selbstbewusstsein gehabt. Gerade in meiner letzten Beziehung wurde mir das leider zum Verhängnis. Ich hab' den Mann abgöttisch geliebt, auf eine gewisse Art haben wir tatsächlich super zusammengepasst und er hat mir auch immer gesagt, dass ich seine Eine bin. Ich hatte aber leider auch riesengroße Verlustangst, "So einen finde ich nie wieder!", und da hab' ich leider viel öfter die Augen vor dem verschlossen was mir wehtat, als es jemand anderes getan hätte. "Wir lieben uns doch, dass wird alles schon!"

Das war ein Trugschluss und ich hab einen so eklatanten Schaden von dieser "Beziehung" davongetragen, dass ich mir heute manchmal nicht mehr sicher bin, ob ich mich überhaupt jemals wieder auf jemanden einlassen kann/will.

Ich geb' aber nicht auf. Wird sicher nicht leicht aber was ist schon leicht im Leben? Eins hab' ich jedenfalls gelernt: Ich bin die wichtigste Person in meinem Leben. Und will mich einfach nicht mehr mit weniger zufriedengeben als ich verdiene.

Deswegen kümmer ich mich jetzt verstärkt um mich selbst, halte aber die Augen offen. Ich habe keinerlei Probleme damit, Kontakte zu knüpfen. Und wenn's erst mal wieder ein paar Frösche sind, die ich auf dem Weg küssen muss - dann ist das auch so. Solange ich da ab jetzt rechtzeitig den Absprung schaffe, kann ich daraus nur lernen.

Und wenn dann irgendwann der Richtige vor mir steht, werd ich's hoffentlich merken und den dann auch nicht mehr gehenlassen. Mr. Green

#11


Natty
Zitat von juwi:
Ging/geht mir auch so. Die einzigen "Dates" hatte ich in jungen Jahren, als ich gezielt über Onlineportale suchte. Ich wünschte manchmal, ich hätte nicht damit aufgehört. Jetzt, mit fast 40, kann ich das Thema vergessen Confused Der Gedanke, für immer allein zu sein und seine Bedürfnisse und Gefühle unterdrücken zu müssen, ist nicht schön.

Hallo Juwi,
mit knapp 40 solltest Du aber bitte noch nicht kapitulieren. Mit den Gedanken für immer allein sein zu müssen und Bedürfnisse und Gefühle zu unterdrücken, geht es mir genauso schlecht wie Dir.

Fühl Dich mal umarmt Trost

Liebe Grüße
Natty

#12


Natty
Zitat von suekre:
Ich hab' schon immer massive Probleme mit meinem Selbstbewusstsein gehabt.


Hallo Suekre,
daran hat es im Laufe meines Lebens auch viel gehapert bei mir. Das ist schon ein gewichtiger Punkt. Sad

Liebe Grüße
Natty

#13


S
Das seh ich aber genauso wie Natty, juwi. Hör' mal auf mit dem Unsinn. Knapp 40 ist doch nicht ansatzweise zu alt. Wink

Klar, ich denk mir in meinen schlimmsten, deprimiertesten Momenten auch manchmal, dass mein Zug abgefahren ist. "Bin ja schon Anfang 30, um Himmels Willen, wer will denn so 'ne alte Säckin?"

Ist aber Unsinn. Smile Die Mama meiner besten Freundin hat bis Anfang 50 noch fröhlich gedatet und immer mal tolle Beziehungen gehabt. Mit 54 hat sie ihren jetzigen Partner kennengelernt.

Es ist also nie zu spät. Wink

Das Einzige, wovon ich selbst mich eventuell wirklich verabschieden muss, ist die Entscheidung vielleicht mal eigene Kinder zu bekommen. Klar ist das heute kein Riesenproblem mehr, manche Frauen kriegen ihr erstes, völlig gesundes Kind mit 40+ aber ich persönlich wollte nie so spät Mutter sein.

Da ich aber bis heute nicht mal ansatzweise einen Kinderwunsch verspüre (was vielleicht auch mit der Tatsache zusammenhängt, dass die Männer nie passten), wird das vielleicht nicht mal ein großes Problem.

Ich werd's sehen.

#14


S
Zitat von Natty:
Das ist schon ein gewichtiger Punkt. Sad


"Unglücklicherweise" ist das so, ja.

Hab's in Klammern gesetzt, weil's eigentlich gar nicht so unglücklich, aber eben etwas ist, was ich in meinen Verzweiflungsphasen nie hören wollte.

Wobei ich nach wie vor ein klarer Gegner des allseits beliebten Spruches "Du musst erst dich selbst lieben, bevor andere dich lieben können!" bin. Seh' ich nicht so, finde den Spruch richtig schlimm. Die totale, bedingungslose Selbstliebe ist einfach unendlich schwer. Ich möchte sogar mal so weit gehen und behaupten, dass sich niemand zu jeder Zeit hundertprozentig selbst liebt. Ich glaube einfach nicht, dass das möglich und menschlich ist.

Und ich glaube, dass andere Leute einem sogar bei der Selbstliebe helfen können.

Ich denke, man muss einfach ein gesundes, solides Verhältnis zu sich selbst haben, die Tiefen im Leben akzeptieren und aushalten, Zeit mit sich selbst verbringen können und so gut es geht das eigene Leben gestalten.

Sonst macht man sein Glück immer von anderen Leuten abhängig. Das wird natürlich wirklich über kurz oder lang immer zum Problem.

#15


FeuerWasser
Ich bin davon überzeugt, dass die Frauen die "Glücksgriffe" machen eine weit höhere Stresstoleranz haben als jemand der schon vorsichtig und misstrauisch an die
Partnersuche ran geht. Die einen setzen eine Fehlschlag damit gleich, dass mir ihnen als Person etwas nicht stimmt, nehmen es übermäßig persönlich, ein anderer
lässt einen Menschen in der Kennenlernphase erst gar nicht so nahe an sich heran. Auch zu merken "was tut mir gut und was nicht", sich abgrenzen können und die
Reißleine ziehen wenn es einem nicht mehr gut geht. Ich bin auch davon überzeugt, dass man am ehesten einen Partner findet wenn man mit sich selbst im Reinen ist.
So wird es auch kommen, dass die einen augenscheinlich mehr Glück haben und die anderen frustriert zuhause sitzen.

x 3 #16


S
Auf den Punkt gebracht. Danke, FeuerWasser. Wink

x 1 #17

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N
Hey,

Doch, gibt es. Leider sind wir für die Frauen uninteressant. Zu lieb, zu viel Sicherheit, zu wenig Macho...

Hab bisher noch keine Frau getroffen, die mich so angenommen hat, wie ich bin. Viel Erfolg

#18


S
Zitat von Namb:
Zu lieb, zu viel Sicherheit, zu wenig Macho...


Wir stehen nicht alle auf Ars.chlöcher/Machos. Ganz und gar nicht. Schade, dass dieses dämliche Gerücht einfach nicht totzukriegen ist. :/

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Natty
Zitat von Namb:
Hey,

Doch, gibt es. Leider sind wir für die Frauen uninteressant. Zu lieb, zu viel Sicherheit, zu wenig Macho...

Hab bisher noch keine Frau getroffen, die mich so angenommen hat, wie ich bin. Viel Erfolg


Hallo Namb,
das glaube ich nicht, daß ihr für alle Frauen uninteressant seid! Das muß an anderem liegen.

Liebe Grüße
Natty

#20


A


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