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Mr.Froussard
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Da ich das "Glück" habe eine sehr sonderbare Hypochondrie zu haben, habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht wie eine Hypochondrie "funktioniert".



Zuerst gibt es eine bestimmte Vorgeschichte (Übervorsichtigkeit der Eltern betreffend Krankheiten, schwere Krankheiten im näheren Verwandten oder Bekanntenkreis, Medizinstudium etc. )

Die Vorgeschichte führt zu einer Übervorsichtigkeit gegenüber Krankheitssymptomen.

Irgendwann werden bestimmte körperliche Reaktionen bzw. Wahrnehmungen für die Symptome einer Krankheit gehalten.

Die Körperliche Reaktion ist Stress und erhöhte Aufmerksamkeit auf die betreffende Wahrnehmung.

Beides lässt die Phantom-Symptome noch stärker erscheinen, wodurch man sich in der Vermutung bestätigt fühlt tatsächlich krank zu sein.



Um diesen Kreislauf zu durchbrechen ist es hilfreich zu lernen die Hypochondrie zu verstehen und die Phantom-Symptome so wenig wie möglich ernst zu nehmen.


---------------------




Der Aufbau meiner Hypochondrie ist etwas anders:

Die Vorgeschichte war eine eher ungünstige Erfahrung mit Immipramin (das mir vor ca. 6 Jahren aufgrund einer Fehldiagnose verschrieben wurde) Dann kam die Sache mit der Dopingspritze usw.

Meine Angst vor Krankheiten ist bei mir eher eine Angst vor "schlechten Nerven" oder genauer gesagt: Angst vor Nervosität, Unruhe, Schlaflosigkeit, Angstzuständen und depressiver Verstimmung.

Das erste Phantom-Symptom, das ich wahrgenommen hatte war ein bluthochdruckartiges Gefühl (wobei es sich mehr so anfühlte als ob ich Kreislaufbeschwerden gehabt hätte).

Das führte dazu, dass ich fürchtete das meine Nerven wieder schlechter werden würden.

Daher kämpfte ich innerlich dagegen an, wodurch es noch schlimmer wurde und ich mich in meiner Vermutung bestätigt fühlte, dass etwas mit meinen Nerven nicht in Ordnung wäre.


Da die Hypochondrie allerdings nicht direkt, Unruhe, Stress, Angst und depressive Verstimmungen erzeugen kann, hatte meine Hypochondrie die sensorische Wahrnehmung von Unruhe, Stress, Angst und depressiven Verstimmungen nachgeahmt. Dadurch, dass Stress hinzukam erschien die Wahrnehmung relativ realistisch.

Vor Kurzem war es mir gelungen zwischen der fehlerhaften sensorischen Wahrnehmung und der Auswirkung der Stresshormone (und realen Empfindungen) zu trennen.

Die „falschen“ Empfindungen fühlen sich immer so an als würden sie irgendwie am Körper kleben. Sie sind zudem starrer bzw. statischer.


Was passiert bei einem Pseudo-Rückschlag?

Bei einem Pseudo-Rückschlag treten anfangs die Phantom-Symptome besonders penetrant auf. Dies führt zu dem Versuch sie verstärkt zu ignorieren, sie auszuschalten oder sie zu akzeptieren.
Der Versuch sie zu auszuschalten führt zu dem Problem, dass sie dann noch stärker wahrgenommen werden und der Eindruck entsteht als hätte man sie nicht mehr unter Kontrolle. Daraus resultiert Stress. Der Stress bewirkt zusammen mit der falschen sensorischen Wahrnehmung verstärkt wahrgenommene Phantom-Symptome. Das führt dann wiederum zu einem Gefühl des Kontrollverlustes bzw. der Machtlosigkeit.

Später kommen Ängste hinzu, die Hypochondrie nicht besiegen zu können, sondern ihr ausgeliefert zu sein.

Als Gegenmaßnahme ist es wichtig, die Symptome niemals ernst zu nehmen. Man muss versuchen sie vom Stress getrennt zu betrachten. (Zieldenkweise: die Symptome sind harmlos und der Stress vergeht von selbst)

Wenn einem das gelingt kann man die Hypochondrie immer wieder aushebeln. Bis sie irgendwann aufgibt und es bleiben lässt.

26.12.2010 #1


331 Antworten ↓
Christina

Christina
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Zitat von Mr.Froussard:
Wirklich zu bekloppt, dass ich nicht schon vorher kappiert habe wie ich mit den hypochondrischen Symptomen umgehen muss.

Anfangs dachte ich immer, dass ausschließlich Ablenkung dagegen helfen würde. Erst sehr spät habe ich begriffen, dass die Symptome als harmlos werten muss.

(das hätte Anfangs hervorragend geklappt, da die Symptome die ich da hatte noch relativ leicht zu ertragen waren)

Aber stattdessen habe ich sie massiv verstärkt indem ich panikartig versucht habe davon los zu kommen.
Du hast es damals nicht kapiert und kapierst es jetzt auch nicht! Das ist keine Hypochondrie. Recht hast du nur damit, dass die panikartigen Bekämpfungsversuche die Probleme verstärken. Aber diese panikartigen Bekämpfungsversuche behälst du bei.

Zitat von Mr.Froussard:
Ich würde ja gerne aufhören zu grübeln. Aber anderseits ist der Wunsch endlich wieder gesund zu werden zu stark.
Wenn du das Grübeln nicht stoppen kannst, dann geh' eben grübelnd, mit Symptomen und mit Angst raus. Es gibt keinen Grund, nicht aktiv zu werden!

Zitat von Mr.Froussard:
Vor allem da ich schon ganze 2 Wochen lang wieder vollkommen gesund war.
Symptomfrei und gesund ist bekanntlich nicht dasselbe. Auch Tumorpatienten im Endstadium haben schmerzfreie Zeiten.

Zitat von Mr.Froussard:
Diese schei. Hypochondrie! Ich könnte ausrasten vor Wut!

Kann mir denn keiner helfen?

Bitte helft mir. Ich will, dass dieser Spuk endlich aufhört.
"Wir" sind die ganze Zeit dabei, dir zu helfen. Aber von dir kommt nur "wasch mich, aber mach mich nicht nass!"

Zitat von Mr.Froussard:
Aber wie werde ich diesen Mist denn los?

Ablenkung hilft nur kurzfristig.

Mich mit den Symptomen anfreunden klappt nicht wirklich. (dadurch grübel ich nur noch mehr über sie nach)

Mich mit der Situation konfrontieren bringt auch nichts, da ich dann wieder auf die Symptome stoße.
Auf die Symptome zu stoßen, ist der Sinn der Konfrontation. Wenn du in den Übungssituationen keine Symptome hättest, müsste man sie provozieren, sonst bringt das nichts. Niemand behauptet, dass es leicht und angenehm wäre oder von jetzt auf gleich "funktioniert".

Zitat von Mr.Froussard:
Das einzige was mir aus meiner Sicht noch helfen kann ist Autosuggestion. Ich muss mir ständig einreden, dass alles in Ordnung ist, bis das tatsächlich auch so eintrifft.
Das ist Ablenkung und eine Ausrede, es wird nicht funktionieren. Glaubst du, du wärst der Erste und Einzige, der solche Auswege sucht, der um jeden Preis versucht, die unangenehmen (aber effektiven) Wege zur Besserung zu umgehen? Der glaubt, er müsse sich nur erholen, nur dies oder das begreifen und sacken lassen, nur den richtigen Trick finden etc.? Glaubt, man könne eine psychische Störung bekämpfen wie einen Infekt und danach ginge das Leben weiter wie vorher? Nein, die meisten hier haben das durch - inklusive der daraus folgenden Verschlimmerung. Du bekommst wertvolle Erfahrungen auf dem Silbertablett serviert, aber vielleicht musst du die doch erst selbst machen.

Was studierst du eigentlich und im wievielten Semester?

Liebe Grüße
Christina

19.12.2010 13:18 • #231


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Wie funktioniert eine Hypochondrie?

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Christina

Christina
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Zitat von Mr.Froussard:
Genau das hatte ich versucht.

Als ich hinfuhr ging es mir noch gut. Als ich da war mittelmäßig und als ich nach Hause gefahren war ging es mir grauenvoll
Du zementierst Meideverhalten. Du hast keine Hypochondrie, sondern bewegst dich mit großen Schritten in die Agoraphobie. Wie sind "gut", "mittelmäßig" und "grauenvoll" denn definiert, wie äußern sich die jeweiligen Zustände?

Zitat von Mr.Froussard:
Eine Gefahr besteht ja auch genau genommen nicht. Mein Gehirn wertet scheinbar nur diese Symptome als Gefahr. (und produziert sie dadurch verstärkt) (manchmal könnte ich mein Unterbewusstsein verprügeln )
Das Unbewusste leistet dir wertvolle Dienste und versucht, dich vor allen Unannehmlichkeiten zu bewahren. Leider unterscheidet es nur zwischen angenehm und unangenehm und hat keine Ahnung von Karriere- und Zukunftsplanung. Mit deinen "Symptomen" hat deine Psyche einen Weg gefunden, dich von bestimmten Dingen abzuhalten, die dir anscheinend bisher nicht gut bekommen sind - findet jedenfalls dein Unbewusstes. Genau genommen findet es deine Lebensgestaltung so schei., dass es die Symptome mit ihren Einschränkungen vorzieht.

Zitat von Mr.Froussard:
Wobei ich dazu sagen muss, dass ich gar keine wirkliche "Angst" habe.

Es ist einfach nur so, dass mir diese Symptome auf die Nerven fallen. Das erzeugt mir Stress und der Stress belastet mich.
Wie denn nun - grauenvoll oder nur stressig und nervig? Und wenn du es wirklich nur stressig und nervig findest, wundert es dich gar nicht, dass solche "Symptömchen" dich derart lähmen? Sie scheinen für deine persönliche Identität, für deine Selbstwahrnehmung extrem bedrohlich zu sein, sonst hätten sie nicht eine solche Wirkung auf dich.

Zitat von Mr.Froussard:
Ich muss es daher irgendwie wieder lernen, dass mir die Symptome egal sind.

Wenn ich das gelernt habe, bin ich diesen Mist wieder los.

Aber der Weg dahin ist hart und steinig. Und ich kriege immer wieder Gedanken die mir einreden wollen, dass ich es nicht schaffe
Ich kann dir leider garantieren, dass du es auf diesem Wege niemals schaffen wirst. Du musst dir darüber klar werden, was du wirklich willst und was dir wirklich gut tut, und das dann tun - und wenn die Symptome dabei noch so nerven (und am Anfang verschwinden die nunmal nicht, so leicht lässt sich das Unbewusste nicht austricksen).

Zitat von Mr.Froussard:
Dabei habe ich es schon mehrfach geschafft (ich war mehrfach 2 Wochen lang symptomfrei)
Wach auf! Gemessen an dem Zeitraum, den psychische Entwicklungen (positiv oder negativ) brauchen, waren das Nanosekunden...

Liebe Grüße
Christina

15.12.2010 17:05 • #72


Zum Beitrag im Thema ↓


S
Kannste das nicht alles zusammenfassen ein Thread genügt doch,,?

Robbie wird sich freuen..

Alles Gute Dir viel Erfolg Mut und Kraft .. und was macht Deine Therapie??

suma

#2


C


ja er ist wieder da......

#3


S
Zitat von Chaosfee:
:schreck

ja er ist wieder da......

#4


C
ja ich auch natürlich.....aber irgendwie steckt er fest in seinen Gedanken....

Wenn sich das Leben nur noch um die Angst dreht und um den Kampf dreht sie möglichst schnell los zu werden...wird das wohl noch dauern..

#5


S
Zitat von Chaosfee:
ja ich auch natürlich.....aber irgendwie steckt er fest in seinen Gedanken....

Wenn sich das Leben nur noch um die Angst dreht und um den Kampf dreht sie möglichst schnell los zu werden...wird das wohl noch dauern..


Auch hier stimme ich Dir voll 100% tig zu liebe Chaosfee.

Lg suma

#6


M
Zitat von Suma:


Danke

Die letzte Woche war ich auch schon wieder gesund. Ich war sogar wieder soweit gesund, dass ich wieder richtig lange schlafen konnte. Bis gestern Morgen war ich noch felsenfest davon überzeugt, dass ich keine Rückschläge mehr zu erwarten habe. Aber dann habe ich den Fehler gemacht mir Sorgen darüber zu machen, dass ich mich etwas weniger konzentriert und aufmerksam fühle als ich mich vorher immer gefühlt habe.

Deshalb hatte ich mir Sorgen gemacht, im Internet nach Symptomen gesucht und schon hatte ich wieder einen Rückschlag




Aber immerhin weis ich jetzt noch mehr über die Hypochondrie (wie sie funktioniert und was ich gegen sie tun kann)

#7


M
Zitat von Chaosfee:
ja ich auch natürlich.....aber irgendwie steckt er fest in seinen Gedanken....

Wenn sich das Leben nur noch um die Angst dreht und um den Kampf dreht sie möglichst schnell los zu werden...wird das wohl noch dauern..


Darüber war ich eigentlich schon drüber hinaus Zumindest ca. 2 Wochen lang.

Ich war wieder dermaßen fit, dass ich gar nicht mehr darüber nachgedacht hatte, dass ich dieses Problem mit der Hypochondrie mal hatte.

Aber dann habe ich einen Fehler gemacht und einen Rückschlag bekommen

#8


P
Zitat:
Da ich das "Glück" habe eine sehr sonderbare Hypochondrie zu haben

Du bist kein spezieller Fall- sondern ein normal, narzisstischer Hypochonder scheint mir.
Vielleicht macht es das schwerer, weil die Welt sich um Dich zu drehen hat Mr.

Zitat:
Robbie wird sich freuen.
Da passiert gar nichts.
Er sieht das gelassen denke ich.

#9


M
Zitat von pax:
Zitat:
Da ich das "Glück" habe eine sehr sonderbare Hypochondrie zu haben

Du bist kein spezieller Fall- sondern ein normal, narzisstischer Hypochonder scheint mir.
Vielleicht macht es das schwerer, weil die Welt sich um Dich zu drehen hat Mr.


Mag sein, dass Hypochonder häufig zum Narzismus neigen. Bei mir ist das allerdings nicht der Fall.

Ich hatte einfach nur das Pech in eine Situation zu gelangen in der mein Körper angefangen hat mir ständig vorgaukeln zu wollen, dass es mir nervlich schlecht gehen würde.

Und ich würde alles darum geben diesen Mist endlich loszuwerden.

#10


S
Zitat von Mr.Froussard:
Zitat von pax:
Zitat:
Da ich das "Glück" habe eine sehr sonderbare Hypochondrie zu haben

Du bist kein spezieller Fall- sondern ein normal, narzisstischer Hypochonder scheint mir.
Vielleicht macht es das schwerer, weil die Welt sich um Dich zu drehen hat Mr.


Mag sein, dass Hypochonder häufig zum Narzismus neigen. Bei mir ist das allerdings nicht der Fall.

Ich hatte einfach nur das Pech in eine Situation zu gelangen in der mein Körper angefangen hat mir ständig vorgaukeln zu wollen, dass es mir nervlich schlecht gehen würde.

Und ich würde alles darum geben diesen Mist endlich loszuwerden.

sollange Du es dir nicht selbst eingestehst Das Du Psychisch / Nervlich krank bist ist eine ( Deine Heilung) sehr schwierig. aber nicht aussichtslos, Geh zum Arzt ( Therapie) So klink mich hier aus,,
suma

#11


P
Zitat:
Mag sein, dass Hypochonder häufig zum Narzismus neigen. Bei mir ist das allerdings nicht der Fall.

Ich hatte einfach nur das Pech in eine Situation zu gelangen in der mein Körper angefangen hat mir ständig vorgaukeln zu wollen, dass es mir nervlich schlecht gehen würde.

Und ich würde alles darum geben diesen Mist endlich loszuwerden.

Nun, so klar ist mir das noch nicht.

Dann überlege Dir mal, wann die Symptome wieder anfangen.
-wenn Du Dich überfordert fühlst
-Dich alleine und einsam siehst-ohne große Beachtung von Anderen
-zuviel googlest..........

#12


G
Zitat von Mr.Froussard:
Mag sein, dass Hypochonder häufig zum Narzismus neigen. Bei mir ist das allerdings nicht der Fall.

Du bist nicht wegen deiner Hypochondrie narzisstisch, Froussard.

Sondern deine narzisstische Tendenz ist daran ersichtlich, dass du das ganze Forum mit deinem Anliegen überschwemmst. Obwohl es dir schon oft gesagt wurde, dass das unüblich und störend ist.

Leider können Narzissten ihren Narzissmus nur selten selber als solchen anerkennen. Das ist ein echtes Problem, denn solange sie ihre Krankheit nicht als Krankheit erkennen, gehen sie natürlich nicht in eine Therapie ...

http://www.dr-gumpert.de/html/narzissmus.html

#13


S
Hallo

Aber wenn ihm das hilft damit es ihm besser geht, dann finde ich das ok.
Ich meine, es wird doch jedem selbst überlassen ob er auf Beiträge antwortet oder nicht. Man kann es doch auch ignorieren wenn man es nicht gut findet oder?

lg Schäfchen

#14


M
Zitat von GastB:
Zitat von Mr.Froussard:
Mag sein, dass Hypochonder häufig zum Narzismus neigen. Bei mir ist das allerdings nicht der Fall.

Du bist nicht wegen deiner Hypochondrie narzisstisch, Froussard.

Sondern deine narzisstische Tendenz ist daran ersichtlich, dass du das ganze Forum mit deinem Anliegen überschwemmst. Obwohl es dir schon oft gesagt wurde, dass das unüblich und störend ist.

Leider können Narzissten ihren Narzissmus nur selten selber als solchen anerkennen. Das ist ein echtes Problem, denn solange sie ihre Krankheit nicht als Krankheit erkennen, gehen sie natürlich nicht in eine Therapie ...

http://www.dr-gumpert.de/html/narzissmus.html



Das wird jetzt sicherlich so rüberkommen, als ob ich mich sehr wichtig nehmen würde. Aber tatsächlich ist das nur purer Aktionismus. (genauer gesagt mache ich das mehr aus Verzweiflung)

Wenn es mir besonders schlecht geht, durchstöbere ich Internetforen und schreibe massenhaft Beiträge in der Hoffnung, dass ich somit vielleicht doch noch an Informationen gelange die mir weiterhelfen.

#15


P
Zitat:
dass ich somit vielleicht doch noch an Informationen gelange die mir weiterhelfen.

Soweit so gut. Wie verarbeitest die Informationen dann?
Beantwortest Du auch Fragen zu Dir-oder überliest Du diese?

#16


M
Zitat von pax:
Zitat:
dass ich somit vielleicht doch noch an Informationen gelange die mir weiterhelfen.

Soweit so gut. Wie verarbeitest die Informationen dann?
Beantwortest Du auch Fragen zu Dir-oder überliest Du diese?


Die Antworten sind ja gerade das worauf es mir ankommt. Deshalb lese ich alle akribisch durch in der Hoffnung auf Informationen zu stoßen die mir weiterhelfen.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

jadi
was bringt es dir darüber nach zudenekn wie du funktionierst als hypo...ist doch völlig wurst,wichtig ist das du dir nicht länger was vor machst...deine threads wiedersprechen sich in einer tour....arbeite an dir weiter....und denke nicht soviel nach.....aktzeptieren,annehmen und nicht beachtung hilft weiter...........

#18


G
Zitat von Mr.Froussard:
Das wird jetzt sicherlich so rüberkommen, als ob ich mich sehr wichtig nehmen würde. Aber tatsächlich ist das nur purer Aktionismus. (genauer gesagt mache ich das mehr aus Verzweiflung)

Da du aber fast alle Antworten als falsch auffasst, nützt dir diese Überschwemmung und dieser Aktionismus gar nicht.

Du wirst zwar nicht unfreundlich dabei, aber die Kurve, die du dann kratzt, ist immer diese:

"bei mir ist das anders"

"bei mir ist das merkwürdigerweise so"

du glaubst, du seiest anders als andere, du seist etwas Besonderes innerhalb deiner Krankheit ...

#19


jadi
genau gastB ich stimme dir mal zu.....

#20


A


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