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MrsAngst

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Also, die eine oder andere hat ja mitbekommen das ich diese zahnfleischtaschenentzündung hatte am weisheitszahn gestern wurd er in der zahnklinik gezogen!
Ich hatte so schmerzen und da hatte ich die nase voll!
Wie das zähne ziehen war will ich nicht erläutern hier gibts ja immer welche die sie ziehen lassen müssen und sonst machts keiner Very Happy in kurz: die spritze hat nicht gewirkt ubd der arzt hat nicht nachgespritzt! Sad
Ich hab halt so allgemein angst weil ich mich schlapp fühle und komisch Sad
ich würd mich über erfahrubgen freuen und vllt tipps was ich essen kann babybrei und suppe macht NULL satt Sad danke

02.10.2023 #1


81 Antworten ↓
Aliens.

Aliens.
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Hallo,
entschuldigt den längeren banalen Text, aber ich bin gerade sehr unsicher und würde gern ein paar Meinungen einholen.
Seit einiger Zeit habe ich an einem meiner Weisheitszähne immer mal wieder Probleme mit Entzündungen, da das Zahnfleisch noch halb darüber liegt und er nur langsam wächst. Eigentlich hatte ich vor, alle Weisheitszähne so lange zu behalten wie es geht, auch wenn die Prognosen immer eher zu "ziehen lassen" tendierten. Oben rechts der Zahn ist nun quasi draußen, wenn auch schief, aber er macht überhaupt keine Probleme. Daher war ich guter Dinge, auch alle anderen behalten zu können. Mein momentaner Zahnarzt sagte auch, wir könnten das erst mal so lassen, es könne sein, dass sich die Problematik irgendwann gibt.
Er hat bei einer Entzündung des betreffenden Zahnes/Zahnfleisches eine Salbe darauf gemacht, was immer gut geklappt hat. Nun hatte ich vor 2 Wochen erneut eine Entzündung, mein Arzt war gerade im Urlaub und ich war zum Übergang bei 2 verschiedenen Ärzten. Die Entzündung wollte nicht weggehen, und ein Arzt hat mir letztlich (das erste Mal in dem Zusammenhang) Antibiotika verschreiben müssen. Auch damit dauerte die Entzündung noch weiter an, auch wenn sie sich wesentlich gebessert hat. Ich war eine Woche später noch mal bei meinem Arzt, weil die Entzündung irgendwie wieder mehr wurde. Ein weiteres Mal Salbe drauf. Heute fühlt sich endlich wieder alles normal an, bis auf ein leichtes Ziehen. Ich habe ihm gesagt, dass ich den Zahn ziehen lassen werde, weil die letzte Entzündung mich dann doch davon überzeugt hat, dass es so keinen Sinn macht.
Nun habe ich erst mal einen Termin bei einer Praxis für Chirugie gemacht, bei der ich vor einigen Jahren eine Wurzelspitzenbehandlung mit Sedierung (oder Kurznarkose?) hatte. Die Praxis ist mordern und für die ist so was glaube ich ziemliche Routine. Am Mittwoch wäre der Termin für die Vorbesprechung. Mein Zahnarzt wollte allerdings beim letzten Besuch, als ich sagte der Zahn solle raus, direkt loslegen. Er sagte, das würde nur 5 Minuten dauern. Ich war völlig überfahren, hatte Angst und immense Entscheidungsschwierigkeiten, woraufhin er dann abgelassen und einen Termin am Dienstag angeboten hat. (Als ich dort im Vorfeld anrief, fragte die Sprechstundenhilfe bereits ganz entrüstet, warum ich denn bei einem Kieferchirugen einen Termin hätte, ich könne das doch auch in der Praxis machen).
Die Aussage, es würde ja ganz schnell gehen und man könne das mal eben so machen, hat mich einfach aus der Bahn geworfen. Ich hatte bei meinem jetzigen Zahnarzt nie eine "richtige" Zahnbehandlung, weil immer alles ok war, bis auf die Entzündungen. Ich vertraue ihm eigentlich, weil er eine lockere Atmosphäre schafft und mir bisher nichts aufzwingen wollte. Ich weiß aber nicht, wie das Ziehen von Weisheitszähnen bei ihm ist. Als ich nach einer Sedierung fragte, weil ich mehr Angst vor der Spritze als vor der eigentlichen Behandlung habe (weswegen ich bei allem, was nicht an den Nerv kommt, auch nie betäuben lasse), sagte er nach leichtem Zögern, das ginge schon. Aber eben nicht am Dienstag. Ich sagte, dass ich es mir überlege. Ich weiß auch, dass eine Kurznarkose für 1 Zahn etwas viel ist, aber ihr glaubt wirklich nicht, was für ein Grauen ich vor den Schmerzen der Betäubungsspritze habe.
Jetzt stehe ich vor der Wahl.
Entweder am Dienstag zum Zahnarzt, lediglich mit Betäubung. Und ich habe schon zu viele Horrorstories von Betäubungen gelesen, die nicht gut genug wirken. Es wird wohl kein Platz mehr sein, um irgendwas zu besprechen, bevor es ans Ziehen geht. Mein Zahnarzt hat einen "Master of science orale chirugie / Implantoligie, heißt das auf gut Deutsch Kieferchirug?
Oder Mittwochen zur Vorbesprechung zum Kieferchirugen? Einerseits will ich es einfach hinter mir haben und mich nicht so anstellen. Ich wüsste auch nicht, wie ich dem Arzt sagen soll, dass ich es doch woanders machen lasse. Andererseits stelle ich mir die Sache in der chirugischen Praxis irgendwie angenehmer vor, auch, weil Sedierung/Kurznarkosen da täglich geübt wird.
Ich will einfach, dass die ganze Sache so angenehm und komplikationslos wie möglich abläuft. Ich habe ehrlich gesagt ziemliche Angst vor dem ganzen Prozedere und dem Danach.

Ein paar weitere Fragen, da mir bisher noch nie ein Zahn gezogen wurde: Wie lange wird die Heilung in etwa dauern, auf was muss ich mich generell einstellen? Ab wann kann man halbwegs normal essen und rauchen? Wie würdet ihr das mit Dampfen (zunächst ohne Nikotin) handhaben?

Danke schon mal.

27.04.2020 04:58 • #32


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Angst vor Weisheitszahn Operation - wer hat Erfahrungen?

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dolores

dolores
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Hallo Mrs Angst!

Ich kann deine Angst sehr gut verstehen. Ich habe mit meiner ehemaligen Zahnärztin auch schlimme Erfahrungen gemacht.
Letztes Jahr hatte ich das Horrorerlebnis schlechthin. Sie wollte auch alle WZ drinnen lassen(weil grade und Platz) und als unten der ein Loch hatte, hat sie ihn mir Überkront. Nach ca einem halben Jahr bekam ich dumpfe Schmerzen...diffus...konnte nicht genau beschreiben wo. Drei Zähne hat sie aufgebohrt und einen wurzel behandelt aber das der WZ unter der Krone vor sich hin gegammelt hat...mmmh. Ich also mit Schüttelfrost und Trigeminusneuralgie zu einer anderen Ärztin(mein Mann hat mich ins Auto gepackt und ist einfach gefahren) Die hat mir dann die Krone aufgebohrt(und dieser ganze tote Mist lief ab) es war die Erlösung. Zunächst wurde der Zahn behandelt mit AB(denn durch stake Entzündungen können lokale Betäubungen nicht wirken!)
ein paar Wochen später stand der Termin zum ziehen an. Ich war nach dem vorangegangenen Drama fix und fertig aber es musste gemacht werden...ich also hin(mit Mann und Stressball zum quälen)
Als ich dann auf dem Stuhl lag meinte die gute zu mir...so erst befreie ich sie von dem alten Stinker da unten und anschließend ziehen wir gleich oben den mit raus! Waaaaaaaaaaaaaaaas Haare raufen
Ich war kurz vor der Flucht...ich bin wohl etwas grün geworden denn innerhalb von sek befand ich mich in Schocklagerung und hatte Rescue Tropfen intus
Die Ärztin hat sich dann viel Zeit genommen und hat mir echt toll geholfen.
Die Infiltration saß perfekt. Okay der tote Zahn ging echt sch...raus(weil völlig porös..) aber oben der ging super(nicht einmal eine min)

Also wenn die Rö bilder zeigen das da keine extrem krummen Wurzeln zu erwarten sind dann dürfte es problemlos funktionieren.
Als Tipp...nimm dir etwas mit zum "quälen" ... so ein Anti-Stressball ist spitze. Ich habe vor dem Termin schon eine Ibu 600 genommen. Und am besten für hinterher gleich ein Kühlakku parat haben.

Ich wollte dir damit nicht noch mehr Angst machen. Ich verstehe deine Panik davor. Aber wie gesagt der obere (nicht schmerzende) ging ohne Probleme raus und super schnell.

Liebe Grüße
Dolo

28.11.2014 00:13 • #18


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N
Verstehe ich das richtig: Dir wurde EIN Weisheitszahn gezogen und du möchtest jetzt wissen was du essen kannst?

Im Grunde ist alles erlaubt, was nicht weh tut. Brot wäre auch ok, wenn nur ein Zahn gezogen wurde - dann eben auf der anderen Seite kauen. Lassen würde ich scharfe Sachen, oder Sachen, die in die Wunde kommen könnten (Reis beispielsweise). Ansonsten eben alles was nicht weh tut Wink

#2


MrsAngst
Ja EIN zahn, das tut auch weh Very Happy
Also gibt es keine tabus?... hab gestern nämlich notfallmäßig abends den zahn raus bekommen und hatte natürlich NUR semmeln da die bröseln ja wie sau

#3


N
Also wie geschrieben: Nichts scharfes, das könnte die Wunde reizen und eben nichts, wo größere Gefahr besteht, dass was in die Wunde kommt wie Reis oder eben Semmeln Very Happy

Ansonsten einfach essen wonach dir ist. Wobei Suppe natürlich am geeignetsten ist Wink

PS: Dass ein Zahn auch weh tut, ist mir durchaus bewusst. Aber es ist eben doch was anderes ob du dann noch eine Seite zum kauen "frei" hast oder nicht Wink

#4


MrsAngst
Ok dann werd ich mir weiche nudeln machen! Wenn ich nicht bald esse verdaut sich mein magen selbst Very Happy

ja das isr klar, will ich mir gar nicht vorstellen mit 2 dicken backen rum zu rennen!

#5


U
Als mir die Weißheitszähne jeweils einseitig gezogen wurden ging nur Babynahrung aus nem Glas, die würde ich dir auch eher empfehlen als Brei und Suppe, weil da einfach mehr drin ist was satt machen kann. Viele Leute schaffen es dann trotzdem normal zu essen wenn die eine Seite zum Kauen o.k. ist, kommt aber halt drauf an wie beweglich der Kiefer ist, bei mir ging es damals anfangs definitiv nicht.

#6


I
Also bei meinen 6 Zähnen, die mir bisher gezogen wurden, habe ich die ersten zwei Tage auch nur breiiges gegessen. Allerdings habe ich am zweiten Tag eine Suppe mit dünnen Nudeln gegessen. Was auch sättigt, ist Kartoffelpürree oder Haferinstantflocken, die rührst du einfach in Milch ein und dann sättigt es sehr gut. Was ich auch oft gegessen habe waren Butterkekse, die ich zerbröselt habe und in warme Milch eingerührt habe. Das hat gesättigt und schmeckt auch schön süß.

#7


I
Noch etwas, was mir gerade eingefallen ist: Banane zerdrücken oder wenn du einen Mixer hast, einfach einen Obstsmoothie zubereiten!

#8


N
Es kommt halt auch immer auf die persönliche Empfindung an... wie ich schon schrieb - "Alles was nicht weh tut."

Als mir mein Weisheitszahn gezogen wurde, habe ich abends schon wieder mehr oder weniger normal gegessen, weil ich fast keine Schmerzen hatte. Andere Leute dagegen kriegen den Kiefer tagelang kaum auf... man muss eben schauen was geht Wink

#9


J
Hallo,
Mir wurde damals nach der Weisheitszahnentfernung gesagt, ich soll in den ersten Tagen keine Milchprodukte (also Joghurt und so) essen, wohl weil das die Bakterienvermehrung begünstigt. Sattmachendes Breiiges ohne Milch fällt mir leider auch nicht ein. Am ehesten noch Bananen und Stampfkartoffeln (halt ohne Milch und Butter) oder ganz fluffiges Gebäck, das man kaum kauen muss.
Gute Besserung!

#10


MrsAngst
Ok vielen dank! Babybrei hab ich auch da mittlerweile, die schmecken sau gut Very Happy
Also der mund geht nicht weit auf und erschwert zu aber so ne nudel geht da gott sei dank rein Very Happy
wie habt ihr das mit der mundhygiene gemacht krieg die zahnbürste kaum rein Sad

#11


I
Das mit der Milch ist so eine Sache, manche Zahnärzte sagen, man soll keine Milch essen, aber manche sagen auch, dass wäre überholt. Ich richte mich nach einem ganz alten Kieferchirurgen aus dem Ruhrgebiet, der heute nicht mehr praktiziert, aber sein Leben lang nur Zähne gezogen hat. Er sagte mir nachdem er den Weisheitszahn gezogen hat, dass man Milch trinken oder essen könnte, das wäre kein Problem. Und daher habe ich das auch gemacht und es ist nie was gewesen. Nach meinem letzten gezogenen Zahn habe ich sogar ein paar Stunden später geraucht, obwohl man das ja echt nicht machen sollte.

#12


J
Zum Thema "Mund geht nicht weit auf": Du sollst nicht "reißen", aber ein bisschen gegen den Widerstand (und Schmerz) arbeiten darfst du schon. So wurde das zumindest mir damals gesagt. Auch wenn's unangenehm ist: Nur ja nicht die Mundhygiene vernachlässigen, die ist jetzt besonders wichtig.

Dass die Regel "keine Milchprodukte" überholt ist, wusste ich nicht. Ist bei mir schon länger her.

#13


MrsAngst
Naja ich mag milchprodukte eh nicht SO gerne deswegen denke ich pass ich da ein wenig auf.
da sagt echt jeder was anderes...
ich komm beim putzen halt nicht so weit nach hinten hab mir aber ne mundspülung gekauft...

#14


MrsAngst
Ich wühle hier mal ein Altes thema von mir raus, weil ich ca. ein jahr später schon wieder vor einem Zahn der gezogen werden muss stehe.

Anfangs wurde mir gesagt, dass meine Rausgewachsenen Weisheitszähne oben drinnen bleiben dürfen, aber dank einem Kreuzbiss und deswegen massiv abgenutzten kiegergelenken wurde mir von einer anderen ZÄ dazu geraten oben auch zu ziehen, da diese sonst den Kreuzbiss eventuell verschlimmern.

Ja, nach meinem damaligen erlebniss, bin ich noch viel ängstlicher als davor. Schließlich hat die Spritze nicht gewirkt ich hab geweint und geschrien weil ich so schmerzen hatte und der arzt hatte es ignoriert. Ich wollte sogar aufstehen, mit halb raushängenden Zahn weil es so schmerzhaft war.
Ich hab danach Stundenlang geweint vor panik und glaube davon hab ich ein leichtes Trauma mitgenommen.
Ich zitter und weine seit dem sogar bei Rutineuntersuchungen.

Ich weiß die Zähnchen müssen raus, aber ich weiß nicht wie ich das schaffen soll? Hat jemand auch so eine schlimme angst? Ist oben ziehen weniger schlimm als unten? Wie ist es wenn sie ganz rausgewachsen sind?
Also laut meiner ZÄ liegen die Zähne wie auch die Wurzeln sehr gut, sodass sie leicht rausgehen sollten...sollten ja...

#15


Icefalki
Hallo Mrs.Angst,

Bist du noch beim gleichen Zahnarzt? Ich kenn das auch mit der zahnphobie. Hab mal eine Vollnarkose gebraucht, sonst wäre nichts gegangen. Die musste ich aber selbst bezahlen.

Ich bin jetzt bei einer Frau und die gehen sehr fürsorglich mit mir um. Seitdem geht es besser. Ich denke, die oberen Zähne gehen leichter raus, da der Oberkiefer starr ist.
Und eine vernünftige schmerzblockade müsste doch machbar sein.
Und die Wurzeln sind auch gerade drin. Aber deine Angst kann ich durchaus nachfühlen.

LG icefalki

#16


D
Freunde hallo MrsAngst
ich bin auch traumatisiert was zähne angeht.bin eines tages zum kiefernchirurg(za hatte mich dorthin überwiesen),er röntgte und sagte mir dann,dass alle 4 weißheitszähne+die 4 backenzähne daneben raus müssen.ich war im schock zustand,hatte mit einem zahn gerechnet.ich habe auch geweint und gezittert vor angst.bis zum termin war es der horror.ohne vollnarkose geht in sachen zähne eh nix und in diesem fall bei 8 eh schonmal garnicht nicht.ich dachte wunder wie ich hinterher aussehe.NIX,fast keine schmerzen.das glaubt mir kein mensch.ich empfehle ihn immer wenn ich höre jemand muss zum chirurgen weiter.

vllt. kann man es bei einem arzt der auf ängste spezialisiert ist versuchen,gibt es.
ansonsten hört es sich aber gut an.die zähne und wurzeln liegen gut und dann geht das eig.ratz fatz.manche ärzte geben einem auch vorher einen saft,da is man dann wohl in so nem high zustand.k.a.oder du lässt dir für diesen speziellen fall mal ne tavor oder valium von deinem arzt verschreiben.is ja wirklich etwas wo man enorme ängste hat.ich finde da kann man das auch mal nehmen.

wenn die spritze nicht gewirkt hat,hatteste vllt. ne entzündung welche man dann oft vorher erstmal mit antibiotika behandelt.
bei den zähnen oben hatte ich so tamponaden drinnen,diese werden nach ein paar tagen rausgezogen is aber nen klacks.

#17

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dolores
Hallo Mrs Angst!

Ich kann deine Angst sehr gut verstehen. Ich habe mit meiner ehemaligen Zahnärztin auch schlimme Erfahrungen gemacht.
Letztes Jahr hatte ich das Horrorerlebnis schlechthin. Sie wollte auch alle WZ drinnen lassen(weil grade und Platz) und als unten der ein Loch hatte, hat sie ihn mir Überkront. Nach ca einem halben Jahr bekam ich dumpfe Schmerzen...diffus...konnte nicht genau beschreiben wo. Drei Zähne hat sie aufgebohrt und einen wurzel behandelt aber das der WZ unter der Krone vor sich hin gegammelt hat...mmmh. Ich also mit Schüttelfrost und Trigeminusneuralgie zu einer anderen Ärztin(mein Mann hat mich ins Auto gepackt und ist einfach gefahren) Die hat mir dann die Krone aufgebohrt(und dieser ganze tote Mist lief ab) es war die Erlösung. Zunächst wurde der Zahn behandelt mit AB(denn durch stake Entzündungen können lokale Betäubungen nicht wirken!)
ein paar Wochen später stand der Termin zum ziehen an. Ich war nach dem vorangegangenen Drama fix und fertig aber es musste gemacht werden...ich also hin(mit Mann und Stressball zum quälen)
Als ich dann auf dem Stuhl lag meinte die gute zu mir...so erst befreie ich sie von dem alten Stinker da unten und anschließend ziehen wir gleich oben den mit raus! Waaaaaaaaaaaaaaaas Haare raufen
Ich war kurz vor der Flucht...ich bin wohl etwas grün geworden denn innerhalb von sek befand ich mich in Schocklagerung und hatte Rescue Tropfen intus
Die Ärztin hat sich dann viel Zeit genommen und hat mir echt toll geholfen.
Die Infiltration saß perfekt. Okay der tote Zahn ging echt sch...raus(weil völlig porös..) aber oben der ging super(nicht einmal eine min)

Also wenn die Rö bilder zeigen das da keine extrem krummen Wurzeln zu erwarten sind dann dürfte es problemlos funktionieren.
Als Tipp...nimm dir etwas mit zum "quälen" ... so ein Anti-Stressball ist spitze. Ich habe vor dem Termin schon eine Ibu 600 genommen. Und am besten für hinterher gleich ein Kühlakku parat haben.

Ich wollte dir damit nicht noch mehr Angst machen. Ich verstehe deine Panik davor. Aber wie gesagt der obere (nicht schmerzende) ging ohne Probleme raus und super schnell.

Liebe Grüße
Dolo

#18


Kuntergrau
Bei meinem 1. WH-Zahn lief das bei mir genauso ab, wie bei dir MrsAngst! Der Anästhesist hat dafür anschließend selber Eine von mir auf den Kiefer bekommen Evil or Very Mad

Bei meinem 2. neulich, war ich nicht unbedingt Über-panisch (ist ja auch schon 10 Jahre her), aber ich habe meinem (neuen) Zahnarzt den Vorfall geschildert und er hat mir vor dem Eingriff irgendwas zur Beruhigung gegeben.
Hast du Angst vor Spritzen? Wir wollten absolut sicher gehen, dass alles taub ist und ich habe daher 3 Spritzen ins Zahnfleisch bekommen. Das ist unangenehm, aber ich hab wirklich GARNICHTS gemerkt von dem Eingriff.

Der lag bei mir auch oben und war deutlich unproblematischer, als der 1., welcher unten lag. (Bei mir wachsen die alle in die Zahnreihe, liegen also quer)

#19


Celestine
Hallo ihr lieben Zahnarzt-Phobiker,

ich finde es jetzt spannend, dass gerade heute dieser Thread wieder aktiviert wurde.
Heute morgen hatte ich einen ZA-Termin, zwar "nur" eine professionelle Zahnreinigung. Aber das hat bis vor einem Jahr bei mir auch schon zu heftigsten Panik-Attacken geführt. Grund für diese massive ZA-Angst ist eine sehr schmerhafte Karies-Behandlung ohne Betäubung, die ich vor Jahrzehnten erleiden musste. Seitdem bin ich nur noch zum ZA gegangen, wenn es wirklich zwingend nötig war. Vor einem Jahr wurde mir dann eine Praxis empfohlen und ich habe diese ausprobiert. Und ich kann Euch sagen, es ist der Hammer! Die sind da so freundlich, zuvorkommend unf arbeiten absolut professionell.Sie gehen sehr behutsam mit all Ihren Patienten um, besonders aber mit Angst-Patienten. Man kommt z.B. rein und es riecht kein bisschen nach ZA, dieser ekelhafte Geruch nach Desinfektionsmittel, ihr wisst bestimmt was ich meine. Alle sind immer gut gelaunt, es werden Witzchen gemacht, es gibt kaum Wartezeiten, es wird alles ausführlich besprochen, während der Behandlung wird ganz oft gefragt ob alles in Ordnung ist, ob man eine Pause braucht etc.

Ich habe jetzt schon eine Paradontose-Behandlung gehabt, zwei Zähne gezogen bekommen und wie gesagt regelmäßig Zahnreinigungs-Termine (habe ein problematisches Zahnfleisch, deswegen muss das sein.) Und heute morgen, als ich da so auf dem Stuhl lag und die völlig schmerzfreie Behandlung gemacht wurde, dachte ich, dass ich noch nie so entspannt zum Zahnarzt gefahren bin und das ich dies unbedingt hier posten muss, um allen LeidensgenossInnen zu sagen: Es lohnt sich, mehrer Zahnärzte auszuprobieren, bis man den richtigen gefunden hat!

Und, was ich aus eigener Erfahrung sagen kann ist, bei größeren Geschichten wie Weisheitszahn-OP, wo ist sich unsicher ist, sollte man immer eine zweite Meinung einholen.

Apropos Zahn ziehen: ich habe auf Empfehlung meiner Zahnärztin jedesmal Staphisagria C 30 und Arnica D 6 genommen und hatte kaum Schmerzen, kein Nachbluten und eine sehr schnelle Heilungsphase.

Lieben Gruß

#20


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Dr. Matthias Nagel
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