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Mone1982
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Hallo

Ich habe seit ca. Ende August Schwindelgefühle. Weiß nicht wie ich das genau beschreiben soll. Ich habe das Gefühl mir ist schummrig oder schwindelig. Es dreht sich aber nichts vor meinen Augen. Ich kann das schlecht beschreiben. Habe das Gefühl zu schwanken und dass ich umkippe, also dass ich umfalle und nicht dass ich sterbe. Das ist es nicht. Eher dass ich zusammenklappe und hinfalle.
Es ist nicht so, dass ich das habe weil ich zu wenig trinke und Kreislaufprobleme habe. Damit hab ich eigentlich kein Problem. Wenn ich nämlich meinen Blutdruck messe ist der immer im normalen Bereich, nie zu hoch oder zu niedrig. Und trinken tu ich eigentlich auch genug, ok manchmal natürlich nicht. Aber das hat damit wohl nichts zu tun.

Es ist auch egal, ob ich stehe, sitze oder spazierengehe. Wenn ich vor dem Pc sitze wie jetzt hab ich auch so ein Gefühl, als ich ob zusammenklappen würde. Es dreht sich nichts, aber es ist halt so ein komisches Gefühl. Auch wenn ich stehe ist das so oder wenn ich mit den Hunden rausgehe. Wenn ich mich hinlege geht es eigentlich einigermaßen. Hab das auch nicht immer und jede Stunde, aber halt ziemlich oft am Tag.
Ich hatte das bisher noch nie. Im Mai war ich z.B. im Urlaub, da hatte ich das auch noch nicht. Glaub das fing so ungefähr Mitte oder Ende August an.
Weiß auch nicht woher das kommen kann.

Ich werde noch wahnsinnig.Vor 2 Jahren wurde schonmal ein Belastungs-EKG gemacht und ein Lungenfunktionstest, weil ich auch oft schlecht Luft bekomme bzw immer tief einatmen muss, weil ich sonst das Gefühl habe, dass ich kaum oder weniger Luft bekomme. Bei dem EKG und dem Lungenfunktionstest ist damals nichts rausgekommen. Danach hab ich kein EKG mehr gemacht.

Kennt jemand vielleicht so ein Problem mit dem Schwindelgefühl und Gefühl gleich umzukippen? Es ist so ätzend und es stört und man hat keine Freude mehr am Leben, wenn amn ständig diese Angst oder Gefühl hat gleich umzukippen und an fast nichts mehr anderes denken kann.

Vielleicht kennt ja jemand so ein ähnliches Problem und mag dazu was schreiben.

08.02.2015 #1


70 Antworten ↓
Romulus100

Romulus100
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Das Gefühl hatte ich über Monate, jetzt nur noch ganz selten und es stört sich nicht. Nennt sich phobischer Dauerschwankschwindel. Am besten kann man feststellen, dass man den hat, indem man Gleichgewichtsübungen macht. Denn bei einem normalen Schwindel, hat man kein Gleichgewicht mehr, beim Angstschwindel hat man perfektes Gleichgewicht, es kommt einem nur nicht so vor. Außerdem ist es bezeichnend für den Angstschwindel, dass er bei Alk. verschwindet, während der man ja normal bei Alk. eher schwindliger wird.

Hier das beste was ich dazu damals gelesen habe:

"Hallo ihr Lieben,
jaja, man staunt, dass es so viele Leidensgenossen gibt. Bevor ich diesen Schwindel hatte, habe ich davon noch nieee etwas gehört. Freilich wusste ich, dass es Menschen mit Panikattacken gibt, aber meine Beschwerden waren doch ganz anders.
Vielleicht zwei Hinweise:
1. Unsere Krankheit ist (!) eine Angststörung. Der Witz ist gerade, dass man gar nicht so die Angst (vor etwas Unbekanntem oder konkreten Situationen, wie U-Bahn, Supermarkt, etc.) spürt, sondern dass sich die Angst eben durch den Schwindel ausdrückt. Das erklärt vielleicht auch, dass in einer "richtigen Panikattacke" bei manchen der Schwindel weniger wird, weil die Angst sich dann auch andere Wege suchen kann.
Diese Angststörungen zeigen sich in typischen Angstsymptomen: Schwindel, Herzrasen, Magen-Darm-Problemen, Kreislaufprobleme, Muskelzucken, leichtes Erschrecken, Übelkeit (diese Symptome hatte ich am Anfang, aber halt vor allem Schwindel). Und zu diesem Symptomen können bei anderen natürlich beliebige weitere hinzu kommen, z. B. Schmerzen, Kopfdruck, Beklemmungsgefühl, Muskelkrämpfe...... (die Liste ließe sich fortsetzen).
2. Solange man glaubt, körperlich krank zu sein, kommt natürlich eine weitere Angst hinzu: Die Angst, (schwer oder für immer) krank zu sein, endlos diese Beschwerden zu haben. Auch diese Angst ist krankhaft, das heißt übertrieben.
Viele von uns, ich zum Beispiel, kennen diese Angst sicher schon von früher. Ich hatte schon seit Jahren immer wieder körperliche Beschwerden ohne Befund. Und immer dachte ich, dass es was ganz Schlimmes sei, bin von Arzt zu Arzt gerannt. Irgendwann, nach einigen Monaten ging's dann wieder von selber weg.
Diese Angst vor der Krankheit kann natürlich die Angst, die den Schwindel erzeugt verstärken. Angst macht Schwindel, Schwindel macht Angst, usw. Was am Anfang stand ist meist unklar.
Nur ganz selten hatte ich auch ein unklares Angstgefühl. Vor Ostern war's zum Beispiel so, dass ich bei einem Osterspaziergang plötzlich heftige Angst vor dem Sommer, der Sonne, der Wärme, etc hatte. Eine völlig surreale Erfahrung, die mir aber deutlich gemacht hat, dass ich außer dem Schwindel noch ein anderes (vielleicht schwindelauslösendes) Problem habe: Angststörung!
3. Es gibt Medikamente, die gegen Angststörungen helfen. Dazu zählen Serotoninwiederaufnahmehemmer, z. B. Seroxat oder Paroxetin. Theorie bei der Schwindeltherapie ist: Wenn die Angst weniger wird (und das bewirkt diese Sorte der Antidepressiva), dann wird auch der Schwindel weniger.
Und ich muss sagen: Es stimmt. Habe schon ziemlich bald mit Seroxat begonnen, aber zu gering dosiert und zu kurzzeitig. Nach Absetzen wurde es wieder richtig heftig. Seit April nehme ich jetzt 30mg und mir geht's jeden Tag besser. Man sollte die Dosis also ruhig bei 30-40mg ansetzen, so wie es die Ärzte und der Beipackzettel auch für Angststörungen empfehlen. (10-20 mg sind eher für depressive Menschen gedacht).
4. Natürlich ist man hilflos und meint, niemand könne einem helfen, man müsse halt selber nur ganz genau auf sich achten, dann könne man schon Zusammenhänge herstellen (z. B. Claudias Darmtheorie, Perles HWS-Theorie oder Kätzchens parallele Schmerzen an den verschiedensten Stellen).
Das ist sooooo typisch. Auch ich habe ständig auf alles geachtet. Einmal dachte ich sogar, ich hätte Hepatitis, weil mein Stuhl plötzlich eher etwas gelblich war. (Blutwerte waren aber ok!), auch die HWS-Theorie war lange mein Ding (zig Therapeuten haben an mir herumgedrückt und gerenkt...), eine Brille habe ich mir verschreiben lassen (vielleicht kommt's ja von den Augen...), plötzlich haben die Muskeln gezuckt....
All das liegt an einem weiteren Hauptproblem: Unsere ständige übertriebene Selbstbeobachtung. Was anderen Menschen gar nicht auffällt, ist für uns gleich etwas Schlimmes oder zumindest etwas, was mit dem Schwindel zusammenhängt.
Und jetzt das Wichtigste: Der Schwindeleffekt entsteht gerade dadurch, dass wir viiiiiiiieeeeeel zu sehr auf unser Gleichgewicht achten. Natürliche Schwankungen erscheinen uns bedrohlich. Wenn wir diese besser akzeptiern können (beim Joggen, Tanzen, Hüpfen...), dann geht's uns besser.... (euch auch?)
Wenn ihr hier ja sagt, dann seid ihr 100%-ig nicht körperlich schwindelkrank. Kein organischer Schwindel wird bei komplexeren Bewegungen besser oder gar im Dunkeln oder mit Alk.!
Je weniger wir auf den Schwindel achten, umso weniger wird er werden.
Mittlerweile ist es bei mir so, dass ich nur noch dann Schwindel habe, wenn ich kurz mal denke, "ich hatte doch mal Schwindel".
Es ist wie beim Treppensteigen. Wenn man nicht darüber nachdenkt, klappt's prima, aber wehe, wenn man sich darauf konzentriert. Oder: Wenn man sich seinen Namen viele Male bewusst laut vorspricht, kommt er einem am Ende ganz seltsam vor!
5. Problematisch ist halt, dass wir schon so lange negative Erfahrungen gesammelt haben: Zu bestimmten Uhrzeiten, zu bestimmten Gelegenheiten und an bestimmten Orten ist uns mehr oder weniger schwindlig. Das bedeutet aber nichts anderes als einen Lernprozess. Schließlich sind wir konditioniert und der Schwindel kommt wie erwartet.
Wichtig ist also, dass man keiner unangenehmen Situation ausweicht. Immer und immer wieder müssen wir alles (!), was zum Leben gehört, tun: Einkaufen, ins REstaurant gehen, ins Kino gehen... Und natürlich ganz besonders die Situationen häufen, in denen uns schwindlig war. Dann wird ganz langsam (!) und mit Hilfe des Seroxats z. B. ein umgekehrter Lernprozess einsetzen: Wir können den Schwindel verlernen. Immer öfter wird es Tage geben, an denen es uns besser geht. Irgendwann vergisst man den Schwindel und wundert sich am Abend, wo denn heute bloß der Schwindel war. Wahrscheinlich kommt er spätestens in diesem Moment! Wink
Es ist wie mit Vokabeln: Irgendwann klappt's ohne Nachzudenken und: Je weniger man nachdenkt, umso besser klappt's!
Fazit:
1. keine Beschäftigung mit dem Schwindel (steigert nur die schädliche Selbstbeobachtung)
2. keine Situation meiden (sonst wird's dort immer schlimm sein, denn wir haben ja nie positive Erfahrungen)
3. Angststörung behandeln (medikamentös, Psychotherapie)
4. sich öfters beweisen, dass man körperlich fit und ok ist: z. B. Joggen, Wandern, Radfahren...
5. keine schnellen Ergebnisse erwarten - nieee aufgeben!"

07.12.2014 20:14 • x 1 #47


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Schwindelgefühle, Angst umzukippen - wer kennt das?

x 3


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optiman
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Hallo,

kann Euch sehr gut verstehen.

Bei mir fing es vor ca. 1,5 Jahren mit Übelkeit an, dann Schwindel und Schwäche. 15 Arztbesuche (von Magenspiegelung bis Kopf- und BauchMRT) mit allen möglichen Untersuchungen schlossen dann eine körperliche Ursache aus.

Mittlerweile akzeptiere ich, dass es eine psychische Sache ist.

Heute z.B. nachts sehr schlecht geschlafen, benommen aufgestanden, nach dem Frühstück kam meine Freundin die Übelkeit mal wieder zu Besuch, so weit wie möglich ignoriert. Hatte dann auf Arbeit um 11.00 Uhr einen Termin (Besprechung), das ging ganz gut , wobei die Benommenheit zumindest für mich spürbar war. Nach Ende des Termins setzte solche eine Benommenheit, Schwäche und Schwindel ein, dass ich dachte, ich muss nach Hause, um mich hinzulegen. Stattdessen Mittagessen und danach Tee mit etwas Schokolade (würde man ja kaum runterkriegen, wenn man was organisches am Magen hätte?!).

Etwa 1/2 Stunde nach dem Essen Besserung des Gesamtbefindens, konnte weiterarbeiten.

Was immer da ist, ist ein Tinnitus, mal mehr mal weniger.

Jetzt aktuell wiederum leichter Schwindel, komisches Gefühl im Magen (flau), Kopf liegt schwer auf den Schultern, etwas Lichtempfindlich, fühle mich etwas verpeilt. Freue mich trotzdem auf den Abend, weil es dann meist besser ist, erste Tageshälfte ist regelmäßig der Horror.

Hausarzt hatte mir mal Leif900 verschreiben, 100 Stück-1/Tag genommen, keine Besserung, Diagnose aktuell Reizmagen ggf. Depression, Hausarzt meint Depression ja, Neurologe gleichzeitig Psychiater meint somatoforme Störungen keine Deperession, wo auch immer der Unterschied ist, ein leichtes Antidepressivum wollte er nicht verschreiben ("das brauchen sie nicht" )

Versuche die Beschwerden durch Ablenkung zu bekämpfen, klappt dennoch gerade in der ersten Tageshälfte nicht.

Sorry für den langen Text, vielleicht hat ja jemand noch Ideen, Ratschläge ?

Danke Euch schon mal im Voraus

Schöne Grüße

18.11.2014 18:43 • #21


Zum Beitrag im Thema ↓


martin76
hallo Smile ja deine symptome ind mir sehr gut bekannt und gerade heute schlag ich ich wieder viel zu sehr damit rum Sad leider gibts dagegen kein wirkliches rezept und ich weiss auch nicht wielang der körper in der lage ist diese geschichten auszuhalten weils wie du ja selber weisst richtig brutal mit.
bei mir wurden auch alle möglichen unteruchungen gemacht und nicht gefunden...alles sei rein psychischer natur.wenn ich gut drauf bin glaub ich das auch,wenn nicht so wie heute,kann ich nur dran zweifeln.
nimmst du irgendwelche medikamente?

#2


M
Danke für deine Antwort martin76.

Schön, wenn man mit diesen Sachen nicht alleine dasteht und es Leute gibt, die auch so ein Problem kennen und mich verstehen. Nein ich nehme keine Medikamente.
Ich war deswegen noch nicht beim Arzt, wollte ich aber noch machen. Hab halt nur Angst, dass dabei dann nichts rauskommt und die mir nicht helfen können. Vielleicht ist es erstmal besser, ich besuche den Arzt und der soll mich mal untersuchen. Vielleicht habe ich ja was organisches oder einen Mangel und deshalb Schwindel. Ist ja nicht so, dass ich das schon lange habe. Das kam irgendwann. Ich weiß aber mit Sicherheit, dass ich das im Mai und im Juni noch nicht hatte.
Warum tritt sowas einfach plötzlich auf? Ok, wenn was dahinter steckt dann weiß man es ja. Aber wenn man sonst gesund ist? Naja ich werde wohl zum Arzt müssen und mal abklären ob das nichts ernstes ist.

Hab auch schon viel Mist hinter mir. Arbeitslos, Beziehung kaputt, mein Exfreund meinte er liebt mich und würde mich wegen Kleinigkeiten nicht verlassen und so und dann auf einmal doch Schluss ohne dass man darüber reden kann. Das macht einen auch alles fertig, wenn man ständig die falschen Männer kennenlernt und am Anfang hofft es ist für immer und dann irgendwann ist Schluss. Wer ist schon gerne alleine? Naja so ist das nunmal.

#3


martin76
definitiv is es der beste ansatz zum arzt zu gehen um sich checken zu lassen....blutbild,blutdruck,das herz...dann haste schon halb gewonnen.is da was dann weisste es geht sicher weg,haste da nix is es eben nah an der psyche.und was du beschreibst klingt durchaus stressbehaftet.
leider hab ich auch so keine idee wie man mit der sache ,also dem schwindel umgeht,such da ja auch schon länger danach.
ja das ist wahr...wer ist schon gern alleine...das macht keinen spass und die gesamtgeschichte nicht wesentlich einfacher.
hast du dennoch ein paar leute um dich rum mit denen du reden kannst und die dir helfen wie es geht?

#4


M
Sorry, schreib jetzt erst. Lag die ganze Zeit mit Decke und Körnerkissen auf meiner Couch und hab TV geguckt.

Ja ich habe meine Familie, also meine Eltern und 2 Schwestern. Die sagen aber auch ich soll erstmal zum Arzt gehen und das checken lassen. Oder sagen halt, dass das an meiner Psyche liegt, weil ich mit meinem Leben nicht so zufrieden bin. Keinen Job derzeit, seit 1 Monat wieder Single und das macht mich ja auch nicht glücklich im Gegenteil.
Werde dann wohl mal zum Arzt müssen, damit ich weiß ob ich jetzt was habe und es wieder weg geht oder nicht.

#5


sunny212
Hallo ihr,

Ich habe das leider auch.
Das kommt bei mir auch von jetzt auf gleich.
Manchmal möchte ich nur über die Straße gehen und dann kommt es, es dreht sich nix, aber es wird so komisch so als wenn ich meinen Körper nicht mehr richtig unter Kontrolle habe, ich kann es gar nicht richtig beschreiben.

War deswegen auch noch nicht beim Arzt und werde es auch nicht tuen, weil ich mir das einbilde, ich weiß das !


Gruss

#6


martin76
Zitat von sunny212:
Hallo ihr,

Ich habe das leider auch.
Das kommt bei mir auch von jetzt auf gleich.
Manchmal möchte ich nur über die Straße gehen und dann kommt es, es dreht sich nix, aber es wird so komisch so als wenn ich meinen Körper nicht mehr richtig unter Kontrolle habe, ich kann es gar nicht richtig beschreiben.

War deswegen auch noch nicht beim Arzt und werde es auch nicht tuen, weil ich mir das einbilde, ich weiß das !


Gruss


und was machste dann wenn der schwindel zuschlägt?wie angewurzelt stehen bleiben (hab ich am anfang dieser Karriere gemacht) oder schaffste es dich davon gedanklich abzulösen und einfach weiter zu gehen? ich hab ghemerkt das wenn man es für nen moment aushält und einfach weitergeht ohne stehen zu bleiben lässt es relativ schnell nach,klappt aber auch nicht immer .

#7


sunny212
Ich gehe einfach weiter, muss ich ja auch wenn es passiert wenn man über die Straße geht.
Es fühlt sich so an als wenn ich volltrunkend wäre, ja so läßt es sich ungefähr beschreiben.

Es hört nicht sofort auf und meistens gehe ich dann schnell einkaufen, alson der Laden ist gegenüber von meinem Zuhause und bin froh wenn ich alles "heil" überstanden habe.

Es ist zum verrückt werden und es macht mir RIESIGE Angst.
Am schlimmsten ist es wenn ich Auto fahre, dann kommt ja auch noch meine Luftnot hinzu, ich halte dann manchmal die Luft an und denke ich muss nicht Atmen und zwinge mich dann dazu, was völliger Blödsinn ist, aber in diesem Moment kann ich nicht anders denken. seufzen

Gruß

#8


martin76
Zitat von sunny212:
Ich gehe einfach weiter, muss ich ja auch wenn es passiert wenn man über die Straße geht.
Es fühlt sich so an als wenn ich volltrunkend wäre, ja so läßt es sich ungefähr beschreiben.

Es hört nicht sofort auf und meistens gehe ich dann schnell einkaufen, alson der Laden ist gegenüber von meinem Zuhause und bin froh wenn ich alles "heil" überstanden habe.

Es ist zum verrückt werden und es macht mir RIESIGE Angst.
Am schlimmsten ist es wenn ich Auto fahre, dann kommt ja auch noch meine Luftnot hinzu, ich halte dann manchmal die Luft an und denke ich muss nicht Atmen und zwinge mich dann dazu, was völliger Blödsinn ist, aber in diesem Moment kann ich nicht anders denken. seufzen

Gruß


ja das alles kenne ich auch.aber da du ja schön sagtest das du weisst das es nix organisches ist können wir eh nicht viel dagegen machen.einfach versuchen immer die aufmerksamkeit vom körper wegzulenken und auf andere sachen achten.beim autofahren hab ich mir dann immer die nummernschilder anderer angeschaut und überlegt wo die herkommen usw.,beim laufen versuch ich dann immer in der gegend rumzuschauen und mir eben das aussehen von dem was ich sehe mir nochmals innerlich zu beschreiben.manchmal sag ich auch zu meinem körper "ach leck mich doch..." manchmal oder sogar überwiegend klappt das.wir müssen irgendwie eine innere gelassenheit gegen unsere symptome erlernen meine ich und dann bekommen wir es auch in den griff.is leicht gesagt ich weiss...aber was haben wir schon für ne wahl Wink

#9


M
Oh man wusste gar nicht, dass das echt so viele andere Leute auch haben und das Gefühl so ungefähr kennnen. Leider kennt man diese Personen ja nicht persönlich. Ich erzähle das auch sonst niemanden. Die halten mich nachher noch für verrückt oder sowas. Muss ja nicht jeder wissen was ich habe.

Heute morgen fing der Tag auch schon wieder schei.. an. Ich hatte nach dem Frühstück Bauchschmerzen. Weiß auch nicht woran das schon wieder liegen kann. Vielleicht Laktoseintoleranz, aber abends trinke ich ja auch Milch also Kakao und da hab ich ja auch nicht immer was.
Zudem hab ich seit ein paar Tagen so ein Pochen im linken Oberarm und das nervt mich auch.

Ich weiß hört sich alles ein wenig bescheuert an und als ob ich mir das alles einbilde. Aber das tue ich nicht, das weiss ich. Muss wohl doch zum Arzt und dann weiß ich ja was ich habe. Kann sein, dass das Magnesiummangel ist, hab ich mal im Internet gelesen, dass das das sein kann wenn es im Arm pocht.

Auf jeden Fall macht es schon gar keinen Spaß mehr morgens aufzustehen, weil ich dann schon wieder daran denke, was kommt heute wieder. Sad

#10


martin76
hm also hier brauchst dir nicht bescheuert vorkommen,dafür is das forum ja da.
persönlich kennt man immer keinen weils eben auch keiner zugibt irgend was an der psyche zu haben.
magnesium is ein gutes stichwort und sollteste probieren.nimm aber nicht den billigmist ausm supermarkt sondern hol dir vernünftig dosierte aus der apotheke.wenn das muskelzucken daher rührt sollte es nach 2-3 tagen anwendung weg sein.bauchschmerzen hatte ich auch schon oft gehabt,hing aber mit verspannen /verkrampfen zusammen,ging auch mit magnesium weg.schädlich isses nicht also versuch es einfach mal Smile

#11


P
Hallo ihr lieben

All die Symptome kenne ich auch

Es geht wirklich wieder weg wenn man dem keine Beachtung
schenkt

Lg panikhase

x 1 #12


martin76
Zitat von panikhase:
Hallo ihr lieben

All die Symptome kenne ich auch

Es geht wirklich wieder weg wenn man dem keine Beachtung
schenkt

Lg panikhase


dafür kriegste n danke! bei dir is es weg oder kommts sporatisch wieder?

#13


Jaspi
Hallo,

ich hab das ja auch alles leider.
Und kenne auch diesen Schwindel. Wenn ich ganz schlimme Panik habe, dann hab ich das Gefühl ich kippe zur Seite, oder ich laufe wie auf Watte, oder wenn ich mich irgendwo gegen lehne habe ich das Gefühl die Gegenstände geben nach.
Mit dem Schwankschwindel komme ich aber so langsam zurecht, habe Panikattacken ja schon seit vielen Jahren.
Muss auch sagen, sehr oft habe ich körperliche Symptome und dann kommt die Panik. Bin mir aber sicher, das sich hinter den Symptomen die Angst versteckt und die Angst so zum Ausdruck kommt.
Drehschwindel macht mir da noch viel mehr Panik.

LG

x 1 #14


martin76
hm drehschwindel kenn ich in den bezug noch gar nicht....ich hoffe das bleibt mir erspart denn das stell ich mir wirklich finster vor.

#15


Jaspi
Ich hatte bisher zum Glück wenige Anfälle davon. Am Ende weiss ich immer noch nicht ob es HWS, Innenohr oder Panik war. Das war auch nur sehr kurz aber unangenehm. Und erst nachdem ich einen Bericht von einem Arzt in einer Schwindelklinik gelesen hatte, der sagte das ALLE Schwindelformen psychisch bedingt sein können, habe ich angefangen es auch psychosomatisch einzustufen.

Deine Panik und Deinen Schwankschwindel bekommst Du nur am besten weg, wenn Du ihn akzeptierst. Glaube mir, jeder Gedanke der sagt, ich möchte das nicht mehr, wird es schlimmer. Nimm den Schwindel an und sag Dir das ist jetzt schon ok. Nimm das Schwanken an und schwank durch die Gegend, so mache ich das auch immer, wenn man das tut verliert es immer mehr an Bedeutung und es kann weg gehen.

LG

#16


martin76
problematisch is das aber alles auf arbeit wo man ansich funktionieren sollte! ich hab den schwankschwindel auch nicht jeden tag,in letzter zeit einfach wieder vermehrt.manchmal schaff ichs es einfach zu ignorieren,manchmal eben nicht.wäre besser man wäre gar nicht mehr geplagt davon.aber irgendwie verschwinden alle symptome immer mal---hatte auch üble magenprobleme ne gabze zeit,dann ma fürchterliche probleme mit dem sehen...irgendwie is alles weg.selbst die richtigen panikattacken mit herzrasen und allem rundum sind verschwunden.wahrscheinlich alles nur noch diese angst vor der angst,anders kann ich es mir nicht erklären!

#17

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Jaspi
Keiner MUSS funktionieren. Wenn Dir schlecht wird, oder übel wird, dann gehst Du raus und sagst Dir ist grad nicht gut.
Wahrscheinlich steckt da auch Agoraphobie noch mit drin bei Dir, wenn Du sagst es passiert auf der Arbeit, oder die Gedanken kreisen darum das es dort passieren kann.

LG

#18


martin170de
Ich kann mich nur meiner Vorrednerin anschließen.
Heute auch wieder typischer Ablauf bei mir; ich fühlte mich etwas "schwankend". . .mit einmal die (wie meinst negative) Vision im Kopf "oh. . .setz ich mich lieber hin? - was, wenn es jetzt richtig losgeht und ich hier halb zusammenbreche. . .oje. . .". . .sofort natürlich Blick völlig nach Innen. . .und schlechter, benommen, tunnelblickmäßig gefühlt. Dann aber gesagt "NEIN! Weg mit dem Quatsch. Egal!". . .und, alles in Ordnung.
Jaspi, ich hoffe, es geht Dir auch einigermaßen, aktuell!
Viele Grüße!
Martin

#19


Jaspi
Hallo Martin,

ja zum Glück alles ok. Die letzten Tage sogar sehr gut. Heute leichtes unruhiges Gefühl in mir. Hab dann aber auch versucht kurz es anzunehmen und dann wird es auch schon wieder besser.
Das ist wirklich das beste. Hinsetzen, klappe halten, fliessen und geschehen lassen, akzeptieren und gut ist.
Meist kommen erst solche Einstellung nach längerer Angstkarriere. Meine Therapeutin sagte damals zu mir, das diese Art von Erkrankung nicht komplett heilbar ist, man lernt aber damit umzugehen. Und das stimmt absolut. Die Qualität verändert sich im laufe der Zeit. Es geht nicht weg, aber es verändert sich. Es kommt darauf an was wir daraus machen.

LG

#20


A


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Dr. Matthias Nagel
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