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G

Gechigena
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Sammelthema
Hallo,

Habe seit ein paar Monaten ein Problem bzw. ein weiteres Problem!
Es begann vor ein paar Monaten. Ich bekam immer wieder beim sitzen so einen komischen Druck auf der Brust. Als ich diesen Druck immer wieder verspührte gings dann schön langsam los. Ich bekam immer mehr Angst das es etwas ernsthaftes ist. Ich greife mir immer wieder an die Brust um zu hören/spüren wie mein Herz schlägt. Mir kam immer wieder vor das mein Herz viel zu stark schlägt. Jedoch wenn es einmal schwach schlägt, mach ich mir die selbe Angst. Jedoch normalerweise mache ich mir immer Angst, weil es nach meiner Ansicht viel zu stark schlägt. War dann auch bei meinen Hausarzt und habe ein EKG machen lassen. Es war alles in Ordnung. Komischer Weise hatte ich wie ich das EKG habe machen lassen überhaupt keine Angst, das etwas nicht in Ordnung wäre. Vielleicht weil ich im inneren weis das es nur von der Psyche ausgeht. Der Doktor meinte dann das der Druck auf der Brust von meine mangelde Bewegung sein könnte. Es stimmt auch ich habe mich in den letzen Monaten schon sehr wenig bewegt. Er hat mich dann zu einen anderen Arzt geschickt wo ich mich massiert und geröntgt wurde. Er sagte auch nur das ich mich mehr Bewegen sollte. Auf den Röntgenphotos konnte er nichts erkennen. Nach den Arztbesuchen ist es auch immer besser und ich habe ein paar Tage keine Angst mehr. Aber ein bisschen später geht es wieder los. Wenn ich im Bett lege greife ich mir dauernd an die Brust und habe Angst das in meinen jungen Jahren schon alles vorbei sein könnte.

Sorry für die Frage, aber ich muss das einfach wissen.

12.09.2019 #1


210 Antworten ↓
Hotin

Hotin
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@ srnikola,

Hallo srnikola,

Zitat:
Angst kennt doch Jeder,; sie ist ja auch nützlich, aber bei uns ist das System mit falschen Informationen
gefüttert worden, so dass man in Situationen Angst bekommt, wo objektiv kein Grund vorliegt.
Die Situation sehen die meisten Menschen als nicht gefährlich und wird aufgrund der ersten PA falsch
bewertet. Dann wird der Sympathikus aktiviert, der die Symptome noch verstärkt, was wiederum mehr
Angst macht usw
Dann wird man im Laufe der Zeit sensibler, was die Symptome angeht, und die Spirale setzt immer früher ein.


Tolle Beschreibung von Dir. Da solltest Du der Lösung eigentlich nahe sein.

Darf ich da ein paar kleine Sachen etwas anders beschreiben?

Das (also Dein) System ist nicht mit falschen Informationen gefüttert.
Es ist auch vermutlich nicht so, das Du Angst bekommst, wo objektiv kein
Grund vorliegt.
Dies sehe ich komplett anders. Du funktionierst doch nicht falsch. Die Angst, die entsteht, ist fast
immer berechtigt. Dein System ist mit absolut richtigen Informationen gefüttert. Es funktioniert auch
vermutlich noch recht gut.
Deine Angststörung ist vermutlich entstanden, weil Dein inneres Bewertungssystem,
für das Du allein verantwortlich bist, sich verselbstständigt hat.
Du scheinst da vor längerer Zeit die Kontrolle aufgegeben zu haben.
Und dann kommt die erste Panikattacke.
Und wie Du beschrieben hast, hast Du die erste PA vermutlich falsch bewertet.
Und dann geht’s los.
Hast Du Mut die Kontrolle über Dein Bewertungssystem langsam wieder
zurück zu gewinnen?

Viele Grüße

Hotin

11.09.2015 22:28 • x 2 #94


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Herzangst Behandlung - welche Regeln beachten?

x 3


Hotin

Hotin
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@ srnikola,

Hallo srnikola,

Zitat:
Erstmal ein "Danke", dass du dich hier überhaupt auf mich einlässt.


Ein Dank an Dich zurück. Ich weiß, das ich mit meiner Art Leute sehr oft erschrecke,
verunsichere und auch überfordere wenn ich mit ganz neuen Sichtweisen komme.
Wie gesagt kenne ich mich mit Ängsten hervorragend aus. Dies bedeutet aber nicht,
dass ich alles weiß und erst recht nicht, das ich alles richtig sehe.
Daher gefallen mir auch immer Gespräche, wo jemand einfach mal versucht mit wenig eigener Angst
etwas ganz anderes, Neues zu denken. Dies kannst Du scheinbar ganz gut.
Ob Dir das später hilft, werden wir sehen.

Zitat:
"Das geht alles viel einfacher, als du glaubst". Ja wirklich? Denke ich zu kompliziert?


Mir scheint, Du denkst überhaupt nicht kompliziert. Dein Verständnis von Deinem Körper und Deinem
Geist, also auch Dein Weltbild hast Du vermutlich so aufgebaut, dass Du nicht erkennst, was Du als
Frau alles steuerst und beeinflusst.
Durch unsere Erziehung, unser Bildungssystem und unsere Arbeitswelt wird uns auch systematisch
abgewöhnt vorrangig an uns (also egoistisch) zu denken.
Auch Du scheinst sehr fremdbestimmt zu sein. Jahrelang hast Du bestens funktioniert.
Oder sehe ich das falsch.

Zitat:
Ich nenne mich gern einen emotionalen Kopf-menschen, denn ich habe hin und wieder emotionale
Ausraster nach oben und unten und kann auch manchmal ne Dramaqueen sein.

So erlebe ich Dich hier auch. Das ist so in Ordnung. Du bist so, wie Du bist. Akzeptiere Dich so.
An Deinem Verhalten und Deiner Angstbewertung solltest Du aber einiges verändern.

Zitat:
Zur Zeit der ersten PA war das allerdings nicht so. Für meine Verhältnisse war ich regelrecht
entspannt und zufrieden mit mir.


Eventuell kam Deine erste Panikattacke, weil nach außen alles in Ordnung war.
Nur wo warst Du gefühlsmäßig, wie war Deine echte innere Zufriedenheit zu dem Zeitpunkt.
Ich vermute ehern nicht so gut.

Zitat:
Ich bin aber sehr neugierig auf deinen Lösungsansatz


Ich habe kein Patentrezept. Schließlich willst Du bestimmt nicht so leben wie ich.
Du würdest Dich wundern.

Daher versuche mal herauszufinden, wie es mit Deinen Wünschen und Lebenszielen aussieht.
Ist Dein Leben so gelaufen wie Du Dir das wünschst?
Das alles, was Du beschreibst passiert ehern, weil so einiges entscheidendes
in Deinem Leben nicht so läuft oder gelaufen ist. Oder hast Du überzogene,
kaum erreichbare Lebensziele?
Du schreibst Du hast kein Selbstbewusstsein. Dies empfinde ich zu einem Teil auch so.
Andererseits bist Du in Teilen sehr selbstbewusst.
Kannst Du beschreiben, warum Dir Dein eigener Wert nicht so bewusst ist oder
weißt du sogar genau, was an Deinem Selbstbewusstsein kratzt?

Neben einem anderen Umgang mit der Angst kann es helfen, Ursachen zu kennen.
Falls Du sie nicht findest, geht es auch ohne.



Viele Grüße

Hotin

12.09.2015 01:45 • x 1 #101


Zum Beitrag im Thema ↓


G
Danke für die zwei Antworten, bin dankbar für jede!
Ich hoffe das sich noch ein paar beteiligen!
Mich wundert jedoch, das keiner etwas schreibt, aber egal.
mfg

#2


C
Hi,

naja das kann ich dir leider nicht beantworten müsste mir mal Zeit nehmen und es im Spiegel beobachten, aber im Magenbereich und am Hals kann man den Herzschlag sehen.
Ich glaube es gibt keine Anlass dir Sorgen zu machen, denn ein Herz, daß zu stark schlägt, wenn es das wirklich gibt, ist nichts negatives, eher eins, daß zu schwach schlägt. Aber das sind halt Ängste die du jetzt entwickelt hast. Aber du mußt was gegen diese tun, und auch gegen deine Zwänge, denn diese können sehr freiheitsraubend sein, genau so wie deine Suchtkrankheit. Warst du schon bei einem Arzt oder hast du schon Therapie? LG Kopf hoch.

#3


G

Hallo, auc h immer wieder totale Herzangst

Hallo alle zusammen,

bin ich froh ein Forum mit meinem Thema gefunden zu haben.

Ich heisse Gabi, bin 50 J. und es ging 2004 bei mir los. Plötzliche massive Bollerschläge, Puls auf 180, Notfalleinweisung ins Intensiv.
Einstellung mit Betablockern nicht erfolgreich, Puls wurde zu sehr gesenkt,
auch im Krankenhaus immer dieses Gefühl, gleich bleibt mein Herz stehen.
Wurde nicht ernst genommen, sondern mit Atosil Tropfen beruhigt.
Kam sofort anschließend in eine Herzklinik, dort wurde ein Nerv im Herzreizleiter verödet, trotzdem nichts auffälliges im EKG jemals zu sehen war,
Trotzdem ging es wieter mit meinem Herzrasen und dem unruhigem Gefühl, gleich bleibt mein Herz stehen.
Ein Jahr habe ich Citalopram 20mg und einen leichten Betablocker genommen. Es ging mir super. Citalopram nach 3 Monaten wieder abgesetzt.
2005 im Sommer fing alles wieder von vorne an. Kardiologe hat mich zum Psychologen geschickt, wieder Citalopram nehmen und eine Psychosomatische Kur gemacht. Gelernt ,dass es wirklich nur aus Stress kommt und mein Körper so reagiert. Also den Betablocker abgesetzt.
Alles wieder easy, es ging mir sehr gut.

Nun seit eimen viertel Jahr fängt es wieder von vorne an. Schrecke auf, werde ganz unruhig, muss mich bewegen, weil ich die Idee im Kopf habe, mein Herz steht, danach Herzrasen. Immer wieder öfter Extrasystolen
und die totale Angst, das ich in diesen Momenten sterbe.
Wenn ich diese Anfälle habe, muss ich sofort zum Arzt, dort ist dann aber alles wieder in Ordnung.
Schrecklicher Zustand!!!
Mit Hormonen hat dieses Nichts bei mir zutun, alles getestet. Manchmal denke ich, dass ich einen Herzschrittmacher brauche.

Es tut schon gut zu lesen, dass ich scheinbar doch nicht allein mit diesem Mist bin.
Liebe Grüße Gabi

#4


G
Huhu Namensvetterin,

das hört sich auch sehr nach Angst und Panik an.

Ich denke Du musst einfach mal eine Therapie machen und die dauert länger als eine Kur - das kann einige Jahre dauern.

Da Du es ja selber nicht schaffst würde ich dringend einen Therapeuten suchen und loslegen.

Es ist ein langwieriger Prozess und erfordert viel Arbeit an und mit Dir selber - aber es ist zu schaffen.

LG
Gabi

#5


G
Hallo Gabi

Danke für Deine Antwort.
Ich war schon in Therapie ungefähr 35 Sitzungen. Ich weiss eigentlich auch, dass sich Gefühle in Körpersymptomen äußern, aber trotzdem habe ich wieder vermehrt Angst.
Wenn ich wochenlang nichts merke, haut mich ein kleiner Rückfall auch nicht um. Aber im Moment denke ich an nichts anderes, vielleicht hat ein Arzt doch etwas übersehen.
Aber , trotzdem immer wieder frohen Mutes, das es irgendwann ganz verschwindet.
LG Gabi

#6


H
hallo hab auch diese probleme bin aber herzgesund.wie sind die citalopram?hab die auch bekommen.nebenwirkung?wann beginnen die zu helfen?

#7


G
Hi,

nehme Citalopram 20 mg, habe keine Nebenwirkungen. Dauert aber schon etwa 6 Wochen bis man es merkt.
LG Gabi

#8


G
Also bei mir hat es fast drei Jahre Therapie bedurft und nach 2 Jahren hat es erst bei mir geschnackelt im Kopf.

Ich war sogar vor Jahren mal in einer Klinik, das hat alles nur sporadisch geholfen - aber dann kam es auf einmal als ich wirklich ernst an mir und mit mir gearbeitet habe.

Es kommt irgendwann

nur nicht aufgeben

LG
GAbi

#9


H
wie hast du an diur gearbeitet?? will keine medis nehmen unbedingt! nehm johanniskraut hoch onzentriert.und bin beim psycho doc

#10


T

krebsangst herzangst kann nimmer

Hey ihr lieben

also ich habe wahnsinnige Herzphobie und habe seit neuerdings angst vor krebs habe so rückenschmerzen meine Haltung laufe nach vorne gebückt also sehr schlecht trage au meinen sohn rum 4 mon. Habe ein muttermal ca nen cm groß und daneben ein stich von insekt allerdings scho seit juli her habe so angst das es Krebs ist was meint ihr?

#11


D
Hallo Tuti,

die meisten Rückenschmerzen sind psychisch bedingt. Du hast aktuell, so wie du erzählst viel Angst. Das geht natürlich auf die Psyche.

Und wegen deinem Muttermal:
Ich bin kein Hautarzt, kann dir aber versichern dass die allermeisten Muttermale nicht gefährlich sind.
Wenn du wirklich sicher gehen willst, dann lass doch ein Screening durchführen. Das dauert nicht lange und kosten auch nur ca 30 Euro.

Hast du schon einmal daran gedacht, eine Verhaltenstherapie zu starten?

Viele Grüße

#12


F
Krebs tut nicht weh
Keine Sorge!

Vorsichtshalber vom Hautarzt abchecken lassen; hab 1.000 Muttermale; könnte die gar nicht mehr zählen - sooo viele - und keiner ist bösartig

Und Rückenschmerzen; kein Wunder; wenn man immer so ein kleines Bündel mit sich rum schleppt *lieb gemeint*

ALLES GUTE!

#13


rosebud42

immer wieder herzangst trotz verhaltenstherapie

hallo, ich hatte vor fast 6 wochen eine ätzende bronchitis, die nun leider noch immer nicht völlig verschwunden ist und mich seit wochen noch mit trockenem reizhusten quält und ich zeitweise atemnot verspüre. besonders wenn ich stress im job habe und mich aufrege, was leider aufgrund einer mobbing-geschichte momentan dauernd der fall ist. nun kommen für mein empfinden auch noch herzstolperer dazu, hab den eindruck als würde das herz immer wieder "absacken" und mir würde kurz schwindlig.
ich wurde kurz vor der bronchitis kardiologisch voll durchgecheckt, alles soweit völlig okay. allerdings denke ich nun unentwegt darüber nach, dass das eine herzmuskelentzündung sein könnte, die halt erst nach der bronchitis ausgebrochen ist. gleichzeitig schäme ich mich so damit schon wieder zum arzt zu rennen... was soll ich nur tun ? für 'ne stunde denke ich dann: es ist nur ein husten und der rest kommt von der angst. aber dann setzt das herz für einen schlag aus und alles ist wie eh und je...ich mache seit monaten eine verhaltenstherapie und sehe leider keinerlei verbesserung. weder in meinem körperempfinden noch in meinen angstgedanken... hat jemand von euch schon positive therapieerfahrungen bei herzangst gemacht ? und wie sahen die verbesserungen aus ?

#14


H
Ich kann dein Gefühl absolut nachvollziehen. Mir geht es momentan ähnlich. Mich plagt auch seit einer Woche ein nervender Reizhusten und meine Gedanken kreisen um eine Herzmuskelentzündung Sad.

Ich bin auch seit gut 3-4 Monaten in Therapie und ich kann auch keine Verbesserung fest stellen.
Ich habe bemerkt, dass durch die Ängste, sich die Krankheitsdauer um einiges verlängert. Früher, wenn ich mal krank war, ging es mir viel schneller besser.
Also müssen mehr Psychohygiene machen. Nur wie weiß ich leider such noch nicht.

#15


Pucki_2
Hallo,

meine Mama hatte eine Herz-Muskel-Entzündung und die hat sich schon mehrere Monate vor der Entzündung total schlapp und kraftlos gefühlt. Konnte kaum noch was im Haushalt machen. Denke wenn ihr nicht gerade voll im Training und super fit seid, würde dies, wegen dem krankhaft vergrößerten Herzen, wohl auch bei euch der Fall sein. Und ich weiß wovon ich rede, wegen meiner Lungenembolie war meine rechte Herzhälfte auch etwas zu groß geraten. Ich konnte keine Treppenstufe mehr gehen ohne zu denken ich hätte einen Marathon hinter mir.

Da ich aber kurz nach er Herzmuskel-Entzündung meiner Mama Panik und Angstkrank wurde hab ich auch eine Verhaltenstherapie gemacht, 2 Jahre lang. Hat allerdings auch nicht viel genützt. Die Embolie kam ja dazwischen. Nach dem ich mich einigermaßen erholt habe versuche ich jetzt meine Risikofaktoren zu minimieren, d.H. Sport und abnehmen. Rauchen und trinken tu ich sowieso nicht. Für meine Nerven mach ich Akupunktur, PMR und QiGong. Ein Waldspaziergang ist aber auch nicht schlecht.

#16


rosebud42
hallo pucki, was war denn bei deiner mutter der auslöser für die herzmuskelentzündung ?

#17

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Pucki_2
Glaube bei meiner Mama wurden Anti-Körper im Blut gefunden, die das Herz schädigten. Sie hat sich dann freiwillig für eine klinische Studie gemeldet, wo ihr Blut gewaschen wurde und diese Anti-Körper raus gefiltert wurden. Ok, die Studie war doppelblind, d.H. weder die Mama noch der behandelnde Arzt wissen ob wirklich etwas gefiltert wurde oder nicht, aber Tatsache ist, das sie von 18% Herzleistung wieder hoch auf 45% gekommen ist.

Gut, hab gerade meine Mama gefragt. Wir waren in dem Sommer irgendwo auf einem Sportplatz gewesen wo auch einmal ein heftiges Unwetter einsetzte und und wir eine Stunde nur in einem Zelt Unterschlupf suchten. Seit diesem Tag hatte sie Husten und wahrscheinlich auch ne chronische Erkältung, oder so. Im Herbst ging es ihr dann aber immer schlechter, aber weder ein Pneumologe noch ein Kardiologe haben etwas bei ihr entdeckt. Bis sie dann im November nur noch mit Müh und Not aus dem Bett konnte. Aber selbst da hat eine Notaufnahme noch nichts bei ihr gefunden, aber da waren wir auch wegen einem vermuteten Schlaganfall, ich schätze die haben nicht weiter geschaut. Eine Woche später hatte sie dann ein Blutbild wie nach einem Herzinfarkt und bei der anschließenden Herzkatheter Untersuchung ist dann die Herz-Muskel-Entzündung festgestellt worden. Aber mehr als Anti-Körper hat man dann nicht mehr gefunden.

So, hoffe geholfen zu haben.

#18


V

ich habs so satt diese ständige Herzangst

Hey Leute, lange habe ich hier nicht geschrieben......ich sags euch, ich habs so satt, mich ständig um mein zum Glück gesundes Herz kümmern zu müssen. Ständig kommen komische Gefühle und Gedanken deshalb und dann muss ich zum Millionsten Male meinen BD kontrollieren und dann passen mir die besten Werte nicht (alles könnte immer noch niedriger sein, derweilen ist er zu 90% völlig in Ordnung, aber wehe er geht mal auf 145/70 hoch, dann bricht für mich eine Welt zusammen, obwohl ich es besser weiß - aber hilft mir dann kein BesserWissen, keine Fakten... ich denke jedesmal wieder: jetzt ists es soweit, ich bekomme eine Hochdruckkrise... ) und wenn dann noch ein ständiger Druck in der Mitte meines Oberkörpers dazu kommt, dann ists irgendwie ganz vorbei. Ich bin dann sehr verspannt und bekomme schlecht Luft, weil ich auch total falsch atme.
Also, ihr seht, eigentlich müsste ich es besser wissen, aber nein, ich falle immer wieder auf mich rein.
Was soll das, wie soll das weitergehen? Ich habe doch zwei kleine Kinder, die ich versorgen will und muss und dann kann ich mir so doofe Panikgeschichten nicht leisten. und gleichzeitig habe ich angst, dass ich es nicht schaffe sie zu so gut zu versorgen, dass ich es vermassel... wenn es so schlimm kommt muss ich ein Medikament nehmen, welches die Angst runterregelt (nenne hier keine Namen) und das mache ich zur Zeit auch schon viel zu oft. Crying or Very sad

Nach 3 VTs und 6 Wochen Tagesklinik kenn ich die Regeln der VT fast auswendig.
Warum klappt es nicht, wenn ich doch weiß, dass ich nicht sterbe- zumindest jetzt noch nicht. Warum fühlt es sich immer wieder aufs neue sooooooo schrecklich an?

Wie geht ihr denn damit um?

Sorry, musste mich mal ausheulen. Heute ist nicht mein TAG! Sad

die traurige Vita

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K
Hallo, ich kann dich soooo gut verstehen. Mir geht es genauso. Ich bin total reflektiert, jeder bewundert mich immer, wie vernünftig ich über meine Ängste sprechen kann, so bewusst und all das Zeug..., und trotzdem: kommt mein körperliches Symptom, habe ich Angst. Da hilft natürlich schon mein Wissen um damit klar zu kommen. Trotzdem laufen die quälenden Gedanken und Gefühle. Ich verstehe auch nicht genau, warum dieses Muster immer noch so viel Kraft hat und mich so einnehmen kann.
Bin mal gespannt, ob hier noch andere mit guten Ratschlägen antworten.

Mehr hier:

angst-vor-krankheiten-f65/herzphobie-herzneurose-t26989.html

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Dr. Matthias Nagel
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