✔ Empfohlene Antwort
War beim doc, kann dir jetzt erst antworten. Mach das mit dem Nasenballon, den Druck, du mit dem Pressen ausübst, ist manchmal zu stark. Allerdings nützt dir das nur was, wenn tatsächlich die Belüftung gestört ist. Normalerweise regelt sich der Druckausgleich beim Essen, kauen und schlucken.
Insgesamt sind beide Erkrankungen nicht wirklich schlimm. Alles easy. Nur schmerzhaft und unangenehm.
Zum Schwindel, ohrabhängig oder vom Gleichgewichtsorgan (jetzt im HNO Bereich) sind sehr typisch, also leicht zu diagnostizieren.
Dein Schwindel mag von Verspannungen ausgehen,die typisch sind, und die Menschen von
A nach B Rennen lassen. Es gibt auch den phobischen Schwindel, der der Angst zuzuordnen ist.
Rachen, bzw. Stimmritzenuntersuchung. Wenn wir über die Nase gehen, bekommst du eine lokale Betäubung. Damit das besser geht. Will man sehen, ob eine Sinusitis, also eine Nebenhöhlenerkrankung dahintersteckt, bekommst du ein abschwellendes Nasenspray gesprüht. Dann erkennt man die typischen Eiterstrassen, die am Rachen runterlaufen und weiß, hoppla da ist eine Erkrankung. Anschließend lässt man das CTmäßig abklären, welche Stirnhöhlen da noch mitbetroffen sind. Und ob an das dann chirurgisch angehen will.
Zum Kehlkopf, da kann man bis zur Stimmritze sehen und mit dem iiiiiihhhhhh, und dem hi hi hi hi auch erkennen, wie die sich schließen, und ob alles ok ist.
Diagnostisch gibt es den Räusperzwang, das Globussyndrom, alles Befunde, die ohne eine wirkliche echte körperliche Erkrankung, oder anders gesagt, ohne sichtbare Veränderung nur ein Gefühl darstellen. Sind es die Verspannungen, sollte die behandelt werden.
Orthopädisch hören wir immer, das da nix wäre. Ist es aber. Alles hängt mit allem zusammen.
Du glaubst gar nicht, wieviele Menschen total aufgelöst zu uns kommen. "Gefühle", ohne erkennbaren körperlichen Grund, wie soll da in der Schulmedizin behandelt werden?
Mein Chef betreibt Akupunktur, Bioresoanz, und Homöopathie, weil man alternativ nach Heilungschancen, bzw. irgendeiner Hilfe sucht, die den Patienten helfen können.
Allerdings wird vorher klassisch abgeklärt, ob nicht eine Organerkrankung dahinter steckt.
Nur alles rein auf die Psyche zu schieben ist verantwortungslos. Wenn dir aber der HNO Arzt sagt, da ist nix zu sehen, dann ist das auch so. Weil er kann auf seinem Gebiet wirklich schauen. Schilddrüse ist dann wieder anderes, da geht man zum
Endokrinologen.
15.04.2016 14:03 •
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