Zitat von Körni:@Kruemel_68 Hast du gute Erfahrungen mit einer Therapie gemacht? Falls JA, wie hat Deine Therapie ausgesehen? Ich kenne den Auslöser meiner Ängste, dies waren die Krebserkrankungen bzw. der zeitnahe darauffolgende Tod meiner Eltern. Ich kenne jetzt zwar den Auslöser, habe aber noch keine Lösung (auch nicht in ...
Ja, habe ich - wobei mein "Schwerpunkt" weniger Hypochondrie als eher generalisierte Ängste sind. Die äußern sich aber in körperlichen Symptomen wie Schwindel, Herzklabastern, Magen- und Darmprobleme etc. Aber wenn ich mit den Symptomen jedes Mal zum Arzt rennen würde, wäre ich auch ganz schnell in so einer Schleife drin.
Der Knackpunkt ist bei allen diesen Dingen, dass das "Selbstvertrauen" fehlt, das Vertrauen in den eigenen Körper und die Selbstregulation des Körpers. Stichwort "Kontrolle" - wir wollen alles kontrollieren. Das Leben ist aber leider nun mal unkontrollierbar. Und wenn Kontrolle nicht mehr funktoniert, kommt die Angst. Wie die sich dann im einzelnen äußert ist höcht individuell.
Daher ist es auch sinnbefreit, wenn manche Personen hier im Forum nur nach absolut gleichgelagerten Fällen suchen. Ratschläge werden abgelehnt mit dem Hinweis, dass die eigene Angst ja ganz anders und viel schlimmer wäre. Im Grunde is es aber alles die gleiche Sauce.
Ich persönlich habe die Lösung in einer Körperpsychotherapie, also einem körperorientierten Ansatz gefunden. Ich arbeite seit vier Jahren an Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen in mich und meinen Körper und nutze dafür Anteile aus allen Therapierichtungen, Atem-, Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen und Meditation. Wenn die tieferliegenden Ursachen erst einmal gefunden, angeschaut und aufgelöst sind lösen sich auch die Ängst einfach auf.