App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

8

N

neilan_91
Mitglied

Beiträge:
1
Mitglied seit:
Sammelthema
Hallo zusammen, mein Name ist Alain und ich muss jetzt einfach meinen Kopf frei schreiben und würde gerne eure Meinung zu meinen Beschwerden hören.

Im Voraus möchte ich euch was über mich erzählen: Ich bin 25 Jahre alt und leide seit ca. zwei Jahren an einen selbstdiagnostizierten Angststörung. Ich bin mir jedoch sehr bewusst darüber. Ich habe in regelmässigen Abständen irgendwelche Vermutungen, an einer Krankheit zu leiden (immer Krebs).

Momentan mache ich die schlimmste Phase durch. Alles hat angefangen, dass ich gelbe Augen hatte. Zuerst dachte ich an ein Leberleiden. Zusätzlich sind mir dann noch die Lymphknoten in der Leiste aufgefallen... Google, google, google , PANIK! (Wie immer). Da ich natürlich weiss, dass ich die Angst nur mit Wissen bekämpfen kann, habe ich mich sofort bei meinem Arzt angemeldet. Dieser hat meine Augen begutachtet und meinte, "Ja, die sind gelb!"! Er hat dann einen Bluttest + ein Ultraschall angeordnet. Nach ein paar Tagen konnte ich zur Besprechung in die Praxis gehen. Er meinte, dass alles in perfekter Ordnung sei mit meiner Leber und meinem Blut - AUSSER dass ich Morbus Meulengracht habe. Dies hat mir dein auch vieles Erklärt, da ich immer müde und gereizt war. Ich liess dann auch noch die Lymphknoten abtasten und er meinte, dass die ganz normal seien...

Ich bin dann ganz beruhigt nach Hause gegangen und habe mich dann mit meinen Freunden zum Feierabendbier getroffen. Wie schon so oft, hatte ich nach den ersten paar Schlücken extreme Bauch- / Brustschmerzen... Ich habe dass dann wieder "verdrängt".

Als ich dann gestern einen Anruf vom meinem Arzt erhielt, dass ich in einem Monat nochmals Blut abgeben muss, weil meine Lymphozyten erhöht sind, kamen mir diese "Alk." wieder in den Sinn. Ich habe gegoogelt und ich bin bereits wieder tot müde und habe Nackenschmerzen vor lauter Anspannung und Ängsten... Ich weiss nicht wie ich einen Monat mit dieser Angst durchstehen soll.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir mit ein paar beruhigenden Worten helfen? Ich habe es normalerweise gut im Griff mit den Ängsten, indem ich sofort den Arzt konsultiere - jetzt war ich jedoch bereits beim Arzt und kann schlecht wieder anrufen.

Ich danke euch bereits jetzt für eure Zeit und eure Antworten.

Lg Alain

31.12.2025 #1


68 Antworten ↓
Touzai

Touzai
Mitglied

Beiträge:
140
Themen:
13
Danke erhalten:
45
Mitglied seit:
Mach dir keine Sorgen. Ich hatte Morbus Hodgkin 2BE vor 13 jahren. Oft hatte ich angst vor Rezi oder Zweitkarzinom. Ich kenne alle diese Sorgen und weiss das die Psyche mir diese Sachen oft wieder abspielt. Besonders nach grippe oder Durchfall sind zytokine erhöht und der körper fällt in angst und depri. Habe es alles mitgemacht.

Denk daran! Sorge dich nicht! Lebe! Egal was kommt du wirst damit umgehen können! Hodgkin hat die besten Heilungsschancen schon vor 13 Jahren! Smile) mir gehts gut. Jetzt hab ich halt psychosomatische Probleme und auch körperjucken oder Kopf und Nackendruck. Das kommt aber weil sich alles um Sorgen, Krankheiten, Krebs dreht im kopf. So einen Film darf man nicht drehen im Kopf! Versuch es zu stoppen! Lass Differenziertes Blutbild machen alle 6 Monate mit speziellen Markern (gibt so einen Hodgkin wert) und beobachte ob du Fieber/ Nachtschweiss bekommst. Das ist immer ein nicht so gutes Zeichen und kann auf irgendeine Entzündung hindeuten. Aber versuch abzuschalten. Es macht keinen sinn sich verrückt zu machen. PS. Hodgkin kann sich an Vielen Körperzonen zu erst zeigen. Mediastinum wie bei mir ums Herz eher selten. Die psyche simuliert gerne Krebssymptome. Ich weiss es wird alles gut werden. Gruss Wink)

10.06.2019 20:45 • x 1 #53


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angst vor Morbus Hodgkin

x 3


L

Liaza
Mitglied

Beiträge:
173
Themen:
17
Danke erhalten:
121
Mitglied seit:
Hi ihr lieben,

ich habe seit der Geburt meiner Tochter leider mit Krankheitsängsten zu kämpfen. Meine Therapeutin sagt das kommt von meiner traumatischen Geburt (Notkaiserschnitt, starker Blutverlust).
Nach der Geburt bekam ich plötzlich geschwollene Lymphknoten in den Achseln, ab da ging es bergab mit meiner Psyche. Plötzlich hatte ich riesige Angst vor Brustkrebs, nach so vielen Ultraschalluntersuchungen und einer Biopsie schaffte ich es diese Angst loszuwerden. Die LK schwellten auch wieder ab.
Nun seit 5 Monaten hat dann die Angst vor Hodkin begonnen bzw generell vor Lymphknotenschwellungen. Ich habe mich ständig abgetastet was vor 1 Jahr noch undenkbar war, ich habe noch nie irgendwas an meinem Körper „kontrolliert“ ich kenne mich aufgrund meiner Ausbildung auch sehr gut im Medizinischen Bereich aus und habe immer auf mein Gefühl vertraut.
Dieses Vertrauen ist eben seit den letzten Ereignissen irgendwie weg!
Nach ständigem tasten habe ich dann plötzlich vor 2 Monaten einen LK am Nacken gespürt, einen am Hals unten auf der anderen Seite, die sind immer noch da und laut HNO reaktiv vergrößert aber von der Struktur total harmlos, ich soll das Thema vergessen.
ABER nun um auf den Punkt zu kommen, ich habe früher mal alle 3 Wochen am Abend ein Glas Wein mit meinen Freundinnen getrunken, vorallem im Frühling und Sommer. Seit der Angst vor Hodkin traue ich mich nicht mehr, obwohl ich bei unseren treffen gerne mal abschalten möchte.
Ich habe es einmal probiert mit einem Schluck Wein und ich hatte ständig ein pieksen am Hals an verschiedenen Stellen, keine richtige Schmerzen, eher wie so ein zwicken, das hielt dann auch zwei Tage an weil ich dann ständig darüber nachgedacht habe. Ich habe aber gelesen dass der Alk. stark sein soll und auch nicht so lange anhält, also weiß ich nicht ob das einfach meine Psyche ist. Ich habe Angst es nochmal zu probieren, weil ich Angst habe dass ich mich so reinsteigere dass ich tatsächlich was spüre und mich selbst triggere.
Was würdet ihr tun?
Sich der Angst stellen und sehen was passiert und dann evtl abschließen können falls nichts passiert,
Oder es einfach sein lassen?

15.06.2024 00:43 • #62


Zum Beitrag im Thema ↓


laribum
ganz einfach nicht googlen. Ich meine du merkst ja das die googelei dir nicht gut tut warum machstes dann immer wieder?

#2


maikom
Hallo,

hast du den Test mit dem Alk. noch einmal wiederholt? Psychisch schmerzt ja ständig irgendwo etwas...

Maik

#3


K
Hallo,
Ich habe seitdem ich 6 bin Morbus Crohn.
Mit 13 bekam ich Azathioprin, welches ich jetzt mit 19 Jahren abgesetzt habe.
Ich habe eine sehr große Angst vor Krankheiten entwickelt und weiß garnicht mehr was ich dieses Jahr schon alles dachte zu haben.
Nun plagt mich abet seit Wochen die Angst vor Morbus Hodgin oder ähnlichem, da ich leicht geschwollene Lymphknoten in der Leiste fühle und einen großen Juckreiz aufgebaut habe seit ich diese Lymphknoten sehe.
War auch schon bei meiner Ärztin für Morbus Crohn und habe mich untersuchen lassen.
Blutbild und Ultraschall waren unauffällig und es gibt ,ausser den leicht geschwollen Lymphknoten welche nicht weh tun und nicht verschiebbar sind, keine Anzeichen nach Meinung meiner Ärztin.
Meine Angst wird von Tag zu Tag größer und ich hab das Gefühl meine Lymphknoten auch.
Hat jemand Erfahrung mit solch Ängsten und kann mir vielelicht einen Tipp geben wie ich vorgehen soll?

Mit freundlich Grüßen

#4


P
Ich kann Dir sagen, wie Du Dich verhalten sollst. Such Dir einen Therapeuten, falls Du keinen hast, und lass Deine Krankheitsangst behandeln.

x 1 #5


Psychic-Team
@neilan_91

Dein Thema ist jetzt hier. Schau Dir mal weiter unten die ähnlichen Themen an sowie:

angst-vor-krankheiten-f65/existentielle-angst-vor-krankheit-lymphknoten-t40560.html
angst-vor-krankheiten-f65/angst-vor-lymphknotenkrebs-t63164.html

#6


M
Ich habe seitdem ich denken kann geschwollene, tastbare LK am Hals und an der Leiste. Auch weil ich schlank bin, kann ich die besser ertasten. Das ist nicht gleich Lümphdrüsenkrebs

#7


N
Hallo, erst einmal ist kein Krebs über Jahre unentdeckt und irgendwann würde er auch Beschwerden machen. Ich habe selber Morbus Hodgkin und Lymphome wachsen! Sie sind auch oft wie miteinander verbacken wie eine Perlenkette. Lymphknoten können aus tausend Gründen anschwillen. Große Lymphknoten in der Leiste oder in den Achseln kommen auch durch das Rasieren und in der Leiste sind Lymphknoten bis zu 1,5cm möglich, ohne das Krebs dahinter steckt. Meine sind auch groß und sie sind nicht befallen sondern nur am Schlüsselbein und im oberen Mediastinum. Letzen Endes kann man einen Hodgkin nur festellen indem man eine Biopsie durchführt. Zu Alk. Schmerz kann ich dir leider nichts sagen, da ich keinen trinke.

Ich hatte zu Beginn keine Symptome bis auf einseitig geschwollene Lymphknoten und irgendwann fing es im Brustkorb an zu stechen. Später wurde es richtig schlimm und ich bin ins Krankenhaus gegangen.

Das einzige was ich noch sagen kann ist, dass ein Hodgkin super zu behandeln ist. Die Prognosen liegen bei fast 95%, mein Onkologe sagt sogar mittlerweile 100%. Natürlich hoffe ich das es bei dir kein Hodgkin ist!

x 1 #8


J
Hallo liebe Community, ich bin mal wieder völlig am Ende und drehe fast durch.
(männlich, 21 Jahre alt)
Im Dezember fühlte ich auf der linken Halsseite urplötzlich eine Schwellung. (keine Ahnung wie lang sie generell schon bestand)
Diese habe ich im Februar abklären lassen, sowohl mein HNO Arzt als auch Internist hielten ihn für völlig unbedenklich. Diese Schwellung ist jetzt nach 4 Monaten immernoch da. (hat sich nicht verändert). Juckreiz, Appetitlosigkeit, Räuspern oder Reizhusten habe ich immer mal wieder währenddessen. Durchgehend ist nie etwas davon.
Ich bin vorhin wieder googlen gegangen, was ich jetzt ne Zeit lang gut in den Griff bekommen habe, aber vorhin hat es mich überkommen und hab mir die größte Panik überhaupt machen lassen.
Es passt alles... der vergrößerte Lymphknoten, der Juckreiz, der Husten, (teilweise Müdigkeit u Abgeschlagenheit, auch nicht immer!). Ich könnt heulen!
worunter ich in den letzten 4 Monaten nicht litt, war Nachtschweiß oder Gewichtsverlust.

Was glaubt ihr? Wie ist die Lage? Ich mach mich gerade extrem fertig und weiß nicht weiter.
Wünsche euch dennoch n tollen Abend

#9


domi89
Ich weiß nichtmal was Morbus Hodkin ist und ich will es auch eigentlich nicht wissen.

Aber: 4 Monate und nichts hat sich verändert bedeutet eigentlich immer dass es nix bösartiges ist. Warst du nochmal beim Arzt zwischenzeitlich?

x 1 #10


Blueblack
Hallo
Ich hab seit über 5 Jahren angeschwollene Lymphknoten bin auch von Arzt zu Arzt gelaufen und keiner hat was gefunden sind mittlerweile sogar mehr geworden aber ich mache mich da nicht verrückt dann wäre schon andere Symptome dazu gekommen..
Liebe Grüße

#11


J
@domi89 außer wegen nem grippalen Infekt, war ich nicht nochmal beim Arzt. (Kleines Blutbild von letzter Woche war perfekt)
Danke für deinen Beitrag.

x 1 #12


N
Hallo!
Ich habe seit 20 Jahren mehrere angeschwollene Lymphknoten im Halsbereich.
Anfangs hatte ich auch Angst, dass es Krebs ist.
Ich habe einen sehr netten HNO gefunden der diesen Verdacht sofort ausgeräumt hat und mich zur Sicherheit trotzdem zum Ultraschall geschickt hat. Man konnte die vergrößerten Lymphknoten gut erkennen, warum sie da waren konnte mir niemand wirklich sagen, aber gefährlich waren sie nicht.
An der Schwellung hat sich bis heute nichts geändert und ich lebe immer noch.
Liebe Grüße

#13


J
mir läuft es gerade wieder eiskalt den Rücken runter. Hab erneut den Alk. gemacht und ein mini Schluck Rotwein getrunken. Nach ca. 5 Minuten ging es los, Schmerzen im rechten Handgelenk, dann im Unterarm, dann im Oberarm. Ich hab panische Angst und bin kurz vorm Heulen. Ich will doch nur gesund sein

#14


domi89
Zitat von Jaxiju:
Hab erneut den Alk. gemacht und ein mini Schluck Rotwein getrunken. Nach ca. 5 Minuten ging es los, Schmerzen im rechten Handgelenk, dann im Unterarm, dann im Oberarm.

Kann es sein dass du dir diese Schmerzen "gewünscht" hast? Damit meine ich: Du bist an den Test rangegangen und hast gedacht, wenn ich schmerzen habe dann wars das. Naja dann kommen natürlich auch Schmerzen...

Wie gehts dir mittlerweile eigentlich?

#15


Importer
Mutexia - 14.05 21:31:40

Vermutlich war der Schluck auch zu klein? Nach 5 min. bei einem mini (!) Schluck dürfte keine nennenswerte Alk.ohol.menge im Blut sein, die diese Beschwerden verursachen könnte.

Nur meine Meinung als Laie, ohne Gewähr!

#16


J
Hallo :/
ich habe auch extreme Angst vor Morbus Hodgkin..

Ich habe einen vergrößerten Lymphknoten am Hals, was meiner Hausärztin aufgefallen ist .
ich hatte in den letzten 3 Monaten 2 große blutbilder , die waren beide immer super .
Am Montag war ich beim HNO und hatte ihn auf den geschwollenen Lymphknoten angesprochen , er hat abgetastet und nichts als krankhaft eingestuft ..
Hätte er oder die Blutwerte i.was erkennen müssen , wenn ich Morbus Hodgkin hätte ? ich bin am verzweifeln:(

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

J
Niemand da ?

#18


J

M
Ja den Verdacht auf MH hätte er gesehen und Dein Befund von vor 3 Monaten war negativ. Geschwollene Lymphknoten alleine stellen keine Krebsdiagnose! Ich habe am Hals und an der Leiste ziemlich dicke Dinger. Und das seit Jahren. Krankheitswert hat das aber nicht.

#20


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. Matthias Nagel
App im Playstore