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Hallo Ihr,

ich bin gerade wirklich total unruhig und voller Angst...
Folgendes: Ich war im Sommer häufig mal infektanfällig (arbeite als Erzieherin und somit immer an der Viren-Bakterien-Quelle, also nix ungewöhliches dass man da was abkriegt)..und hatte öfter mal Halsschmerzen und sowas. Also bin ich im Juli zum HNO-Arzt, der dann meinte dass meine Lymphknoten wohl vergrößert wären (17mm!) und dass ich es beobachten soll, bzw. es wahrsch. vom Infekt kommt aber es wieder zurückgehen muss. DAs hat mich so verrückt gemacht dass ich zum Hausarzt bin der ein Blutbild gemacht hat, in dem alles in Ordnung war. Jetzt war ich letzte Woche, wieder wegen eines Infekts beim HNO der dann meinte, dass die Lymphknoten zwar kleiner wurden (so um 10,5 mm) aber trotzdem wohl zu groß?! Also die Lymphknoten am Hals meine ich. Ich bin dann gleich total erschrocken, bin auch sehr sensibel bei dem Thema, da mein Cousain mit 17 an Morbus Hodgkin starb und sagte der Ärztin sofort dass ich Angst vor Krebs hab. Sie meinte dann dass ja Angst nix gutes ist und man es abklären muss und gab mir eine ÜBerweisung für die HNO-Klinik. in der war ich heute morgen und der arzt meinte erst so nach dem motto "wenn sie immer mal erkältet waren ists normal dass die dinger anschwellen..." so nach dem motto warum ich dann da bin. er hat mich dann 1000 sachen gefragt, z.B. ob beim blutbild beim hausarzt pfeiffisches drüsenfieber getestet wurde usw. wurde es nicht. dann schickte er mich weiter in den ultraschall. da war dann eine nicht so sensible dame die meinte sie wolle mir ja keine angst machen aber ich hätte sehr viele lymphknoten am hals die wohl entzündet wären und dass das nicht normal sei. da ich ja aber aktuell wieder erkältet bin, ists doch normal oder?!also schlimmist die erkältung nicht, aber probleme mit den nasennebenhöhlen hab ich eh immer...naja dann musste ich nochmal zum arzt der sagte dass die dinger nicht soo groß wären und ja auch weh täten und dass das gut wäre. (es tun aber nicht alle weh!) und dass wir noch ein sehr großes blutbild machen mit test auch auch ebv-virus und drüsenfieber und herpes (?) und sowas und ich soll 4 wochen naproxen nehmen damit die dinger abschwellen und dann wieder kommen und wenns nach 4 wochen wieder gewachsen ist muß man einen rausschneiden. wenn nicht ist alles gut.
jetzt weiß ich nicht ob ich spinne oder nur verrückt mache oder mir ernsthaft sorgen machen muss....
sind vergrößerte lymhis nicht normal wenn man infektanfällig ist? habe auch schon von mehreren gehört dass es menshen gibt bei denen die immer oder oft anschwellen...
hab total angst hab sonst keine symptome wie gewichtsabnahme oder fieber.
bittre um antwort....

02.11.2012 18:53 • 05.11.2012 #1


8 Antworten ↓


Hallo Sancho, ich kann deine Angst und Aufregung sehr gut nachvollziehen. Zu große Lymphknoten können einem auch Angst machen, vor allem, wenn du in der Familie einen Morbus Hodgin Fall hattest.
Ich lag selber im Krankenhaus mit dem Verdacht auf malignes Lymphom. Der größte Lymphknoten wurde entfernt und ich mußte etliche Tage auf das Ergebnis der histologischen Untersuchung warten. Die Hölle muß dagegen lustig sein, wenn ich daran denke, was ich in dieser Zeit an Angst zuhause ausgestanden habe. Zumal meine Schwester an Leukämie in sehr jungen Jahren gestorben ist.

Der Anfangsverdacht des Onkologen hatte sich aber nicht bestätigt, sondern, meine Lymphknoten waren so angeschwollen, weil ich eine Allergie auf eine Tetanusimpfung !!hatte.

EBV-Virus war auch positiv und auch eine Herpes infektion (Gürtelrose) aber zu einem anderen Zeitpunkt.

Bei mir ist es auch so, dass ich viele Jahre teilweise bis zu acht!! Erkältungen bzw. Infektionen hatte. Nebenhöhlen sind chronisch entzündet bei mir. Die Lymphknoten mal mehr mal weniger angeschwollen. Es dauert sehr lange bis die Lymphknoten wieder eine normale Größe bekommen. Also wenn du derzeit wieder erkältet bist, kann das ohne weiteres davon kommen.

Wegen deinen häufigen Erkältungen würde ich persönlich auch mal an eine allergische Reaktion kennen. Meine Lymphknoten sind immer bei entsprechender Exposition mit Chemikalien angeschwollen. Seit ich alles meide was ich nicht vertrage, habe ich damit keine bzw. selten Probleme und auch nur ganz normal wie die meisten Menschen, zweimal im Jahr ne heftige Erkältung und das war es dann auch.

Warte ab und versuch dich bitte zu beruhigen, was anderes kannst du jetzt eh nicht machen.

LG krok

02.11.2012 19:30 • #2



Morbus Hodgkin Anzeichen / Symptome?

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hallo krok,
danke für deine antwort. ich bin immer noch total nervös und hoffe das beste. mir schwirrt jetzt schon das gesamte wochenende im kopf herum, dass es ja 6 wochen dauert bis ich in der klinik das ergebnis des blutes bekomm und ja nochmal hinsoll um zu sehen, dass die lymphis kleiner wurden. allerdings kam mir der gedanke, was ist wenn ich in 6 wochen wieder n infekt habe und die dinger wieder vergrößert sind? und warumd auert es so lange? ich bin total am ende! meint ihr, man kann früher n termin kriegen? wie lange dauert es bis solche dinger abschwellen und kann es nicht sein dass sie einfach öfter anschwellen weil man im winter infektanfälliger ist? habe noch ne überweisung für nen hämatologen, hab allerdings nicht so ne rechte ahnung was der macht. ich brauch bald gewissheit, sonst dreh ich durch, mein ganzer alltag steht kopf (((( wäre dankbar für antworten!

04.11.2012 17:02 • #3


Zitat von sancho:
hallo krok,
danke für deine antwort. ich bin immer noch total nervös und hoffe das beste. mir schwirrt jetzt schon das gesamte wochenende im kopf herum, dass es ja 6 wochen dauert bis ich in der klinik das ergebnis des blutes bekomm und ja nochmal hinsoll um zu sehen, dass die lymphis kleiner wurden. allerdings kam mir der gedanke, was ist wenn ich in 6 wochen wieder n infekt habe und die dinger wieder vergrößert sind? und warumd auert es so lange? ich bin total am ende! meint ihr, man kann früher n termin kriegen? wie lange dauert es bis solche dinger abschwellen und kann es nicht sein dass sie einfach öfter anschwellen weil man im winter infektanfälliger ist? habe noch ne überweisung für nen hämatologen, hab allerdings nicht so ne rechte ahnung was der macht. ich brauch bald gewissheit, sonst dreh ich durch, mein ganzer alltag steht kopf (((( wäre dankbar für antworten!


Hallo Sancho, also wenn es dir so schlecht geht aufgrund der Warterei, dann ruf den Arzt an, der dich in die Klinik überwiesen hat. Sag ihm wie schlecht es dir psychisch geht und bitte ihn, für dich die Blutwerte zu erfragen. Fertig sind die allemal. Also mit seinem guten Willen und seiner Hilfestellung, bist du bald schlauer.
Wer hat dir die Überweisung zum Hämatologen ausgestellt? Was steht da drauf und hast du schon einen Termin gemacht?

Wie lange es dauert bis Lymphknoten wieder normal groß sind ist ja individuell verschieden. Das kann dir wahrscheinlich niemand ernst beantworten. Was mach interessieren würde ist, warum du oft Infektionen hast.

LG krok

04.11.2012 17:48 • #4


Hallo Sancho


ich hatte Non Hodgkin und ich verstehe Dich sehr sehr gut und man hat angst keine Frage.

Allerdings war dein Blutbild beim Hausarzt gut , das sollte dich erstmal beruhigen .

Was mich stuzig macht das die Blutanalyse 6 wochen ddauern soll , das geht viel schneller.
Als ich pfeiffrisches hatte dauerte es 5 tage bis ergebnsi da war , allerdings bei HNO gemacht.

Zu den HNO Ärzten in der Klinik sowas sit normal hatte obwohl ich die Diagnose hatte die sind so charmant und sensibel wie ein Toilettenbürste.

Du scheinst ein Lmphmensch zu sein , da schwillt alles sofort an , sogar wenn sich beim rasieren schneidet können sie anschwellen.
Du hast Infekt und da ist es auch normal das alle lymphknoten in arbeit sind . ausserdem sieht man nicht im ultraschall ob die entzündet sind nur das sie geschwollen sind , bedeutet aber das selbe.

Ich finde du solltest zu dem Hämatologen gehen der ist spezalisiert auf blut lympahtische erkrankungen , nur zu deiner sicherheit.


jetzt mal ein tipp zu deinem Infekt , täglich ingwertee trinken , ist super das Zeug , dann hole dir weil ja akut mal umkualuabo tropfen die sind spitze, den ich war auch so infektanfällig und als ich die anamese zu meiner erkrankung hatte , hatte ich einem im hals die meinten der wäre auch krank , ich nahm aber diese tropfen und er wurde kleiner , was kleiner wird ist nicht krank.


Ich kenne deine angst , ich hatte ja leier auch die diagnose und bekam chemotherapie . bin aber geheilt ist 10 jahre her.


Ich möchte dich mal was fragen , was ist den wenn du auch wirklich hodgkin hast .

04.11.2012 18:04 • #5


auf der Überweisung zum Hämatologen steht eben dass die Lymphknoten angeschwollen sind ohne direkte Ursache (weil die Infekte ja nicht sooo wild waren). Das ding ist,dass ich, als ich beim hno arzt war und sie einen ultraschall von mir machte ich ganz doll panik bekam u sofort äußerte, dass ich angst vor hodgkin hab. ich bin auch in psychotherapie u meine therapeutin meinte dass die ärztin meine angst damit dämpfen wollte. hat sie aber nicht.
das blutbild war ok, klar, aber im normalen blutbild beim hausarzt sieht man ja nicht alles, oder?
ich hab öfter infekte, weil ich mich alle schieß lang bei den kindern in der arbeit anstecke (arbeite als erzieherin) udn die kommen teilweise sehr krank in die einrichtung, geht nicht nur mir so auch meine kollegen sind vergleichsweise öfter krank als ich. wenn ichd ann krank bin kuriere ich mich auch nicht richtig aus, das solltei ch vielleicht auch mal tun.

meint ihr, ich kann zu meiner hausärztin gehen und sie fragen ob sie in der klinik die blutwerte anfordern kann,d Ar. ich sie bei ihr bekomme? ihr vertraue ich und sie kennt mich. und zum nachkontrollieren der lymphknoten könnte ich auch auch nochmal zum HNO oder? möchte niht mehr so gerne in diese klinik.

danke fürs anworten!

04.11.2012 18:39 • #6


Hallo Sancho, also ich würde mir hämatologisch alles untersuchen lassen. Dann bist du wirklich auf der sicheren Seite.
Und ja, bitte deine Hausärztin dir zu helfen wegen den Blutwerten, es ist absoluter Unsinn, dass die Krankenhäuser die Patienten so lange auf Befunde warten lassen. Was bei dir untersucht werden soll sind ganz normale Blutwerte die maximal ne Woche dauern aber nicht länger.

Und wie rockshaver schon geschrieben hat, es gibt Leute die extrem mit Lymphknotenschwellung reagieren wegen jedem Hühnerschiss. Ich gehöre da auch dazu.

Also versuch dich zu beruhigen und werde aktiv, das lenkt auch von der Angst ab. Wenn du den Befund aus der Klinik hast auf dem die Größe der Lymphknoten steht, dann kannst du natürlich auch zu deinem HNO gehen um sie nochmal kontrollieren zu lassen.

Die Tropfen die rockshaver meint heißen Umckaloabo das ist ein Knöterichgewächs und wird eingesetzt auch in der Homöopathie, bei Infektionen der Atemwege. Angeblich sollen sie auch bei bakteriellen Infektionen wirken.
Also das würde ich auf alle Fälle mal ausprobieren.

LG krok

04.11.2012 19:39 • #7


es wurde auch nach ebv viren und pfeiffischem drüsenfieber u sowas getestet. dauerts deshalb so lange? die blutuntersuchungen die beim hämatologen gemacht werden, was sind das für welche? ich hab nur die angst dass ich beim nächsten hno besuch wieder nen infekt hab, und dann die lymphknoten wieder vergrößert sind. ich glaube auch dass das bei mir immer so ist, v.a. im winter. ich mag keine angst mehr haben, das frisst mich auf. die ärzte in der hno waren auch wirklich nicht die sensibelsten. aber gut, sie wissen ja nichts von meiner angsterkrankung. dauern ergebnisse beim hämatologen auch so lange?

04.11.2012 19:55 • #8


hallo

test Ebstein barr dauert analyse 4 tage ich montags abnahme und freitags das ergebniss.

05.11.2012 19:59 • #9




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