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Liat
@Schlaflose Naja, wenn ich und du ihn lesen, warum dann nicht auch jemand mit einem sehr ähnlichem Problem? Dachte, es kann vielleicht trotzdem helfen.

#61


L

Angst vor Hodgkin und Alk.

Hi ihr lieben,

ich habe seit der Geburt meiner Tochter leider mit Krankheitsängsten zu kämpfen. Meine Therapeutin sagt das kommt von meiner traumatischen Geburt (Notkaiserschnitt, starker Blutverlust).
Nach der Geburt bekam ich plötzlich geschwollene Lymphknoten in den Achseln, ab da ging es bergab mit meiner Psyche. Plötzlich hatte ich riesige Angst vor Brustkrebs, nach so vielen Ultraschalluntersuchungen und einer Biopsie schaffte ich es diese Angst loszuwerden. Die LK schwellten auch wieder ab.
Nun seit 5 Monaten hat dann die Angst vor Hodkin begonnen bzw generell vor Lymphknotenschwellungen. Ich habe mich ständig abgetastet was vor 1 Jahr noch undenkbar war, ich habe noch nie irgendwas an meinem Körper „kontrolliert“ ich kenne mich aufgrund meiner Ausbildung auch sehr gut im Medizinischen Bereich aus und habe immer auf mein Gefühl vertraut.
Dieses Vertrauen ist eben seit den letzten Ereignissen irgendwie weg!
Nach ständigem tasten habe ich dann plötzlich vor 2 Monaten einen LK am Nacken gespürt, einen am Hals unten auf der anderen Seite, die sind immer noch da und laut HNO reaktiv vergrößert aber von der Struktur total harmlos, ich soll das Thema vergessen.
ABER nun um auf den Punkt zu kommen, ich habe früher mal alle 3 Wochen am Abend ein Glas Wein mit meinen Freundinnen getrunken, vorallem im Frühling und Sommer. Seit der Angst vor Hodkin traue ich mich nicht mehr, obwohl ich bei unseren treffen gerne mal abschalten möchte.
Ich habe es einmal probiert mit einem Schluck Wein und ich hatte ständig ein pieksen am Hals an verschiedenen Stellen, keine richtige Schmerzen, eher wie so ein zwicken, das hielt dann auch zwei Tage an weil ich dann ständig darüber nachgedacht habe. Ich habe aber gelesen dass der Alk. stark sein soll und auch nicht so lange anhält, also weiß ich nicht ob das einfach meine Psyche ist. Ich habe Angst es nochmal zu probieren, weil ich Angst habe dass ich mich so reinsteigere dass ich tatsächlich was spüre und mich selbst triggere.
Was würdet ihr tun?
Sich der Angst stellen und sehen was passiert und dann evtl abschließen können falls nichts passiert,
Oder es einfach sein lassen?

#62


A


Angst vor Morbus Hodgkin

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Sonnenzauber
@Liaza Alk. ist nicht gesund das weiß ja jeder. Aber deine Symptome sind rein psychosomatisch. Ob du jetzt trinkst oder nicht es ändert nichts daran, dass du wohl eine Therapie benötigst.

#63


Carmaax
@Liaza nimm mal morgen IBEROGAST und sag mir wie du dich damit fühlst bitte Google Nix ! Danach sag ich dir wieso

#64


Schlaflose
Zitat von Liaza:
Seit der Angst vor Hodkin traue ich mich nicht mehr, obwohl ich bei unseren treffen gerne mal abschalten möchte.

Man kann auch ohne Alk. sehr gut leben, feiern, fröhlich sein und auch abschalten. Ich trinke nie Alk., schmeckt mir nicht.
In diesem Fall ist die Angst eigentlich sinnvoll, da Alk. eine Dr.oge ist.

#65


F
Sagen wir so für deine Ängste ist Alk. nicht so toll,aber das man von dem Glas Wein oder auch mal 2 Gläser ein hodgkin Lymphom entwickelt ist völlig an den Haaren herbeigezogen.
Das ist so ziemlich die letzte Krebsart was durch den Konsum von Alk. verursacht wird.

Wärst du eine Kettenraucherin könnte man darüber diskutieren.
Wenn sich der Alk. nicht negativ auf deine Angsterkrankung auswirkt spricht nichts dagegen sich 1 bis 2 Gläschen zu gönnen um etwas mehr Spaß zu haben.
Wichtig ist das es nicht ausufert und du am Ende deine Ängste mit Alk. betäubst.
Man sollte sich von der Angst nicht das ganze Leben vermiesen lassen...erst ist es der Alk.,dann dies und später das auf was man verzichtet.Was bleibt dann am Ende noch vom Leben als Angst?
Mir ging's ähnlich und ich mache seit lagem nur das worauf ich Lust habe und nicht nur das was keine Ängste auslöst.

#66


A
@juuliet Bei mir ist es genau andersrum. Lymphknoten alle unauffällig, aber immer leicht zu niedrige Leukozyten und ab und zu sind die Eosinophilen minimal erhöht, dann wieder völlig normal. Beides kommt ja scheinbar bei Hodgkin vor, habe jedoch seit mindestens 1,5 Jahren konstant diese Werte und sonst nix. Allerdings hab ich öfter mal leichte Erkältungen, aber die klingen schnell ab und verlaufen meistens wirklich nur mild, kommt aber so 4 bis 7 Mal im Jahr vor. Weiß auch nicht weiter. Ärzte sagen, die Leukozyten sind bei mir halt einfach so normal, genauso wie ich z.B. schon immer "zu wenig" wiege laut BMI etc.
Dann liest man von einem Fall, wo Hodgkin erst im vierten Stadium durch kleine Lymphknoten auffiel und Infektanflligkeit und schon sieht man sich da auch. Oder Fälle, wo Ärzte die Patienten weggeschickt haben und es am Ende doch was Ernstes war.

#67


A
@Jaxiju Es kann schwer sein, dort einen Termin ohne Überweisung zu bekommen, aber es klappt. Zur Not bei mehreren Ärzten in der Region anrufen und gerne die Dringlichkeit betonen. Auch wenn es unangenehm ist, die ständige Angst ist doch viel unangenehmer, oder?

#68


A
@Liat Leider reagieren Ärzte bei Angstpatienten oft so, dass sie alle Symptome auf die Hypochondrie schieben und es noch weniger ernst nehmen. Gibt natürlich auch gute, einfühlsame Ärzte. Ich kann das inzwischen ziemlich gut einschätzen. Mein Hausarzt z.B. hat einen Lymphknoten, wegen dem ich mal da war, direkt abgewunken und nicht mal richtig untersucht. War dann beim HNO und der hat es gründlich untersucht und Ultraschall gemacht, auch ein anderer HNO, bei dem ich paar Wochen später zur Kontrolle war, hat ebenfalls Ultraschall gemacht und alles getastet. Bei beiden kam raus, dass tatsächlich ein leicht vergrößerter LK da ist, aber da der seit vielen Jahren unverändert ist, beweglich und vor allem im Ultraschall unauffällig (länglich, normale Struktur etc.) ist, hab ich da meine Ruhe gefunden.

#69






Dr. Matthias Nagel
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