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M

mucki2002
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Sammelthema
Hallo, ich bin neu hier und schreibe meinen ersten Beitrag.

Ich habe heute durch Zufall hierher gefunden und beim Lesen einiger Schilderungen von euch habe ich mich sofort wiedergefunden und weil mir manches so bekannt vorkam hat es mich beruhigt und mir fast dir Tränen in die Augen getrieben.

Ich bin weiblich und 35 Jahre alt, leider habe ich hohes Übergewicht. Ich habe tatsächlich schon einige Krankheiten und auch Seltsames und Unbekanntes hinter mir. Das Heftigste war, dass mir mehrere Ärzte drei Wochen lang diagnostizierten an Lymphdrüsenkrebs im Endstadium zu leiden. Nach den drei Wochen kam dann ein noch ausstehendes Blutergebnis und man erkannte eine Vergiftung.

Mein Vertrauen in Ärzte ist gleich Null. Es wurde so viel falsch gemacht und falsch diagnostiziert.

Ich musste immer viel durchmachen, habe innerhalb von 12 Jahren neun Fehlgeburten erlitten. Eine Schwangerschaft hat zum Glück geklappt und mir und meinem Mann ein gesundes Mädchen geschenkt.

Ich hatte in den Jahren ab 2000 bis 2008 pro Jahr min. eine OP, natürlich waren einige davon durch die Fehlgeburten begründet.

Jetzt zum eigentlichen Thema:

Seit vier Jahren renne ich von Arzt zu Arzt weil ich Herzbeschwerden habe. Insbesondere im Liegen oder in Ruhezuständen habe ich Aussetzer, was wohl eher Extraschläge sind. Es ist mal ganz weg, mal furchtbar schlimm, mal einigermaßen erträglich. Ich habe auch vier LzEKGs hinter mir, immer ohne Befund. Pausen bis zu 1,5s steht drin. Scheint normal zu sein?

Vor vier Jahren wurde ich auf eigenen Wunsch ins Herzzentrum überwiesen und dort komplett durchgecheckt. Mit Belastung, Stress, Röntgen unter Kontrast und MRT vom Herzen. Alles o.B.
Blutdruck meistens okay, mal minimal erhöht.

Ich leide aber Höllenqualen! Ich habe solche Angst, dass ich durch mein Übergewicht einen Herzinfarkt bekomme.

Ich bin aber aktiv, fahre viel Rad und bin viel in Bewegung. Mein Blutdruck ist auch okay und ich habe auch kein Diabetes und ernähre mich sehr fettarm. Ich achte auf die Ernährung, trotzdem bleibt mein Gewicht seit der Geburt meiner Tochter so hoch.

Meine Ärztin und der Kardiologe nehmen mich nicht mehr Ernst. Ich meine auf dem heutigen EKG von 20 sek. was soll man da erkennen? Ich spüre fast jeden Herzschlag ganz fest, auch bei rhytmischen Schlägen. Die Schläge nach den Pausen sind dann sehr, sehr stark zu spüren.

Jeder Arzt sagt immer, das wäre ungefährlich und das käme, weil ich so stark darauf achte. Und das ich psychisch so angespannt bin, dass sich alle Muskeln verspannen und auch Nerven eingeengt werden. Das würde dann zu meinen Schmerzen im linken Brustkorb führen.

Ich bin auch seit einem Jahr in Heilpraktiker- Behandlung. Da hat mir Einiges geholfen. Daher nehme ich jetzt auch Beruhigungstropfen. Bringen aber kaum was. Die Heilpraktikerin meint auch, dass meine Schilddrüse mir Überfunktionssymptome macht. Dabei habe ich eine Unterfunktion und nehme da auch ein Medikament. Das L-Thyroxin. Es soll bei mir aber lt. Heilpraktikerin umgekehrt wirken.

Ich mache schon meinen Mann und meine Tochter verrückt. Möchte fast tägl. in die Notaufnahme fahren. Heute waren wir sogar da, aber die waren so abweisend und da bin ich vernünftig geworden und wieder nachhause gefahren. Mein Mann sagt mir auch, dass ich endlich aufhören muss, diese Angst zu haben. Die letzte OP von 2,5 Stunden war erst im Dezember, also vor 8 Wochen und da war alles okay mit dem Herzen!

In Psychotherapie wegen dieser Angst bin ich auch 16 Monate wöchentlich gewesen. Hat nicht geholfen und dann waren die Stunden verbraucht...

Wer kennt das alles auch und kann mir Mut zusprechen? Ich bin völlig am Ende und fühle mich zur Zeit wieder totkrank. Jeden Abend denke ich, ich werde in der Nacht wohl sterben und frage mich, ob ich meine Familie jemals wiedersehen werde.

Bald gibt es wieder eine gesündere Phase, das ist alles was mich hochhält. Und, dass ich bestimmt längst tot wäre, wenn diese Aussetzer gefährlich wären, denn ich habe sie seit 4 Jahren immer wieder mal.

Über jedes Wort bin euch dankbar, denn in meinem Bekanntenkreis gibt es niemanden, der sowas hat...

Steffi

25.06.2024 #1


121 Antworten ↓
vioma

vioma
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Liebe Katha,
ich hatte selber eine ganze Zeit lang Herzstolpern, bin dann zu einer Kardiologin, habe ein Langzeit-EKG gemacht, Herzecho und alles was dazu gehört. Während des Langzeot-EKGs hatte ich auch einen dieser verhassten Stolperer, aber die Kardiologin meinte trotzdem, dass überhaupt nichts ungewöhnliches in den Aufzeichnungen sei und das vorrübergehende Herzstolperer völlig gewöhnlich sind. Tatsächlich haben wohl ca. 30% der Bevölkerung solche Stolperer.
Das witzige ist, dass nach dem beruhigenden Befund die Stolperer schlagartig seltener geworden sind! Ich habe heute nur noch ca. einmal im Monat einen Stolperer, während ich es damals so gut wie jeden Tag hatte.
Die Psyche hat verdammt viel Macht über unseren Körper und auch Herzstolperer gehören dazu. Ich habe in den Jahren danach noch sehr oft mitbekommen, dass gerade Menschen mit Angststörungen sehr oft unter diesen Stolperern leiden - das interessante ist dabei aber, dass diese Ängste das Herz viel eher stärken. Wie ein Sportler, der immer wieder rennt und damit sein Herz trainiert, können auch Ängste, die das Herz schneller schlagen lassen, diesen Muskel trainieren.
Durch eine Angststörungen hat (Statistiken zufolge) noch nie jemand einen Herztod erlitten!
Stress ist natürlich generell nicht gut für den Körper, aber Angst ist nicht immer gleich chronischer Stress.
Höre trotzdem gut auf die Bedürfnisse deines Körpers, wenn du dich überanstrengt fühlst, mach eine Pause. Aber lass dir von deiner Angst möglichst nicht zu viel vormachen =)
Ich weiß selbst, wie viel Macht sie über einen haben kann, aber das kann man auch kontrollieren lernen Smile

Kurz: Angstattacken (und Stolperer) führen NICHT zum Herzstillstand Smile

13.07.2019 11:02 • x 2 #82


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A


Angst vor Herzstillstand

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Daisho

Daisho
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Morgen @_desigirl_
Das Herz ist ein Muskel, welcher zu erstaunlichen Leistungen in der Lage ist. Von der Natur darauf ausgelegt, mehr als 100 Jahre zu funktionieren, wenn er einigermaßen gepflegt und trainiert wird. Ausnahme nur, wenn du einen angeborenen Herzfehler hättest. Bei den üblichen Untersuchungen in Deutschland ist das aber wohl eher auszuschließen, denn das wüsstest du längst. Also ist diese Sorge eigentlich unbegründet. Wenn du dir aber dennoch unsicher bist, lasse dich einfach durchchecken.

Das Problem hat einen anderen Ansatz: Deine Gefühle steuern deine inneren Organe. Wenn du Angst oder einfach Stress hast, werden Botenstoffe ausgeschickt, die deine höheren Hirnfunktionen, gleichzeitig die Verdauungsorgane und mehr herunter fahren. Alles, was man zu Flucht oder Kampf nicht braucht. Gleichzeitig werden aber weitere Stoffe ausgeschüttet, die die Reflexe und Leistungsfähigkeit des Körpers erhöhen sollen.

Ursache: Wenn unsere Ururur...urahnen Stress oder Angst hatten, war dieses zumeist mit einer Gefahr für Leib und Leben verbunden. Deswegen hat die Natur es eingerichtet, dass dem Körper alle Energie zur Verfügung steht, die es zum Überleben braucht, alles "abgeschaltet" wird, was nicht unbedingt nötig ist.

Nun haben unsere Instinkte aber noch nicht gelernt, dass unsere heutigen Stresssituationen nicht mit Flucht oder Kampf zu beseitigen sind. (Stelle dir mal vor, dein Chef ruft dich rein, MEGASTRÄSS! Und du würdest dich gleich prügeln wollen?! Smile )
Unsere Urahnen flüchteten, bewegten sich also und verstoffwechselten die Botenstoffe daher umgehend. Wir Jetztmenschen haben dazu aber zumeist nicht die Gelegenheit. Dadurch reichern sich die Botenstoffe oft an und führen zu "seltsamen Beobachtungen". (Herzrasen, -Stolpern, Verdauungsprobleme, Verspannungen....) Und, da wir dieses oft nicht kennen, die Ursachen nicht einschätzen können, zu mehr Sorge und Angst, zu mehr Ausschüttungen, zu mehr Beobachtungen....

Die Abhilfe ist eigentlich denkbar einfach: Dem Körper Gelegenheit geben, die Botenstoffe zu verstoffwechseln, also mehr bewegen. Damit ist jetzt nicht Hochleistung gemeint, einfach nur mehr bewegen. Die Treppe an Stelle des Liftes nehmen, Fahrrad oder zu Fuß statt Bus und so weiter. Wenn das nicht reichen sollte, kannst du immer noch mehr machen...

Parallel solltest du nach den Ursachen der Stressoren schauen, diese lösen. Was deine Schwester betrifft, ich kenne eure Wohnsituation nicht. Wohl aber, dass ich nach der Arbeit auch eine Zeit für mich brauchte um runter zu kommen. Da ich das meiner Partnerin auch nicht ohne weiteres beibringen konnte, bin ich auf dem Weg nach Hause oft einfach raus und habe einen Spaziergang unternommen. Parallel dazu könntest du ja ruhige Gespräche mit Schwester oder Eltern führen um Änderungen zu erreichen.

Gutes Gelingen!

25.11.2019 09:27 • x 1 #92


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A
Ach herrje,

also ich kann dich voll verstehen, obwohl ich nicht aufs Herz höre- weiss ich was du durchmachst. Meine Freundin hört auch jeden SChlag.
Du hast auch bestimmt nichts am Herzen, denn es ist ja wirklich nach so vielen Untersuchungen alles ohne Befund. Ich selbst gehe auch zum Heilpraktiker, der Osteophatie bei mir durchführt. Was macht er bei dir?
Und was deinen Mann angeht................ meiner meinte auch immer das ich aufhören solle, tja wenn es so einfach wäre die Ängste zu lassen! Ich meine wer von uns Angst und Panikpatienten hat dies schon gerne? ER hat das nicht verstanden, bis heute! Ich habe ihn mit zur Neurologin geschleppt, die uns das wunderschön erklärt hatte, warum ich es bekommen habe. Danach sagte er das er mich jetzt verstehen kann und es ihm leid tue, das er mich nie ernst genommen hat.
Wenn du den Ärzten nicht vertauen kannst, vertraue deinem Körper, wenn etwas ernstes wäre, würdest du anders reagieren ! Versuche nicht so intensiv auf dein Herz zu hören. Versuch es mal mit Yoga !( Ich mache Yoga an der Wii , und das alleine beruhigt mich schon Wink .
Es ist ein schwerer Weg, ich weiss,
aber ich bin mir sicher auch Du schaffst das ,
Ich wünsche dir das beste,
Lg Anja

#2


Pucki_2
Zitat:
habe innerhalb von 12 Jahren neun Fehlgeburten erlitten


Hallo,

ich habe nach dieser Zeile aufgehört zu lesen, da es meiner Meinung nach auch einen Grund geben muss, das du so viele Fehlgeburten erlitten hast. Ich habe auch stark Übergewicht, und hatte 2 Jahre lang auch drücken und stechen in der Brust, und meine mein Herzchen pochert wie wild, allerdings nicht so lange wie du. Bei mir waren in der Zeit auch alle Werte beim Kardiologen immer wunderbar, doch konnte ich in der Zeit kein Sport machen, und lag auch oft nur faul im Bett, so das ich eine wundervolle Thrombose nebst Lungenembolie ausgebildet hat. Daraufhin wurde untersucht ob ich unter einer Thrombophilie leide, also eine Neigung habe Thrombosen zu bilden, und man hat eben ein Anti-Phospholipid-Syndrom gefunden.

Wurdest du auf sowas schon untersucht worden ? Weil bei Wiki steht ja, das ein APS bei Frauen Fehlgeburten auslöst.

http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Phospholipid-Syndrom

Wünsche dir dann alles gute, und das du dich von deiner Angst lösen kannst.

Viel Spaß dann hier im Forum.

lg

Pucki

#3


M
Ja darauf wurde ich untersucht. Hatte man auch vermutet wegen der Fehlgeburten. Aber alles bestens.

Es war eine hormonelle Sache und ich hatte ganz viele große Myome. Aber seit 12/2013 ist die Gebärmutter raus und sowohl der Leidensdruck als auch die Hoffnung auf ein weiteres Baby sind damit Geschichte!

Die Heilpraktikerin vermutet auch dass die Organentnahme vieles im Körper verschoben hat und einiges durcheinander ist.

Ich will einfach nur gesund sein und noch ein schönes Leben haben.

Danke für eure Antworten!

#4


Pucki_2
Gut, da die anderen Symptome erinnern mich doch stark an mich selbst, wie das beim Langzeit-EKG Pausen gefunden wurden.. (Bei mir bis zu drei Sekunden lang..)

Ansonsten kann ich dir wie A.S._80 auch nur empfehlen, Meditationsübungen zu machen, Yoga, Progressive Muskelrelaxation, Qi Gong, Akupunktur, Mass., etc.. Ich schätze du machst einen Teil auch schon, da du ja zum Heilpraktiker gehst, aber um die Nerven zu beruhigen kann man fast nicht zu viel machen.

Und äh, mir hat mal jemand gesagt, das man einen Herzinfarkt nicht in der linken Brust, sondern eher mittig spürt. Was man so links oder rechts spürt sollte von der Wirbelsäule her kommen.

Und, auch wenn es schwer fällt, hab einfach ein schönes Leben.. Smile

#5


A
Hallo,

Ich leide seit zwei Jahren an einer GAS mit Panikattacken. Wegen Herzrasen, Todesangst usw. war ich zu Beginn auch mal in der Notaufnahme, die jedoch nichts organisches feststellen konnten. Auch der Kardiologe könnte vor 1,5 Jahren nichts finden. Mittlerweile habe ich kein Herzrasen mehr, dafür aber ein eigenartiges Gefühl in der Brust, das mir richtig Angst macht. Es ist schwer zu beschreiben. Es fühlt sich so an, als würde in meiner Brust kurzzeitig ein Vakuum entstehen und ich habe das Gefühl, als würde mein Herz aussetzen. Bis ich dann den Puls allerdings gefunden habe, ist wieder alles normal, bis auf die Angst, die dann hochsteigt. Kennt das jemand?

#6


B
hallo

dieses gefühl kenn ich leider auch.
manchmal denk ich das es vom essen vl. kommen könnte? oder auch vom Magen. dann läuten bei mir auch immer die alarmglocken. man denkt herzinfarkt etc. das reinsteigern was es sein könnte versetzt einen noch mehr in panik. mit der zeit lernt man oder man bemerkt das dies alles von der panik und angst kommt. ich kenn die absurdesten symptome der angst, einfach schrecklich, du bist damit nicht allein.

lg becean

#7


M
Eben, du hast das Gefühl und mehr ist es auch nicht. Deine Gedanken steuern deine Gefühle.

#8


happy04
Huhuu,

Also so wie du das beschreibt, fühlt sich das bei mir an, wenn ich Herzstolpern habe...ich hasse dieses Gefühl Very Happy

Liebe Grüße Smile

#9


V
Ich hatte eine Zeit lang auch Herzstolpern und dachte, dass ich irgendwann einen Herzinfarkt bekommen könnte. Nachdem ich dann aber in zwei Herzzentren und zwei anderen Kliniken kardiologisch untersucht wurde, stellte sich immer wieder heraus, dass mein Herz völlig in Ordnung ist. Nach dieser Erkenntnis sind dann irgendwann das Herzstolpern und die Herzangst verschwunden. Wink

Leider ist es aber so, dass sich die Missempfindungen bei mir dann auf andere Körperbereiche verlagern. Rolling Eyes

#10


Z
Aber selbst wenn man herzstolpern hat und das Herz untersucht worden ist , und man gesund ist , sind diese stolperer nicht gefährlich .

#11


V
Ich hatte das vor Jahren wie gesagt einen Tag ganz extrem. Jeder zweite oder dritte Schlag war aus dem Takt. Ich schätze es dürften um die 30.000 Extrasystolen innerhalb 24 Stunden gwesen sein. Mr. Green
Gefährlich war auch das nicht. Aber es ist in dem Moment durchaus beunruhigend.

#12


Z
Ja kann ich mir vorstellen ich Dreh ja schon durch wenn ich 2 hinter einander habe

#13


M
Vertigolo, das hab ich sogar öfter mal, solche Tage wo jeder zweite oder dritte Schlag fehlt und es ein totales Durcheinander ist. Beim ersten mal dachte ich jetzt wär alles aus, das Herz ist jetzt kaputt, aber ich lebe immer noch und hab das wie gesagt oft und ich glaube es auch den Ärzten dass es trotz beängstigender Wirkung ungefährlich ist. Wenns gefährlich wär, wär ich längst nicht mehr hier Smile

#14


V
Die Angst wird sich irgendwann legen. Wobei eigentlich jeder Mensch täglich einige Extrasystolen hat. Nur die meisten merken es gar nicht. Wink

#15


Z
Ja das hat mir mein Kardiologe auch gesagt !

#16


M
Bei mir liegts gar nicht an der Angst sondern in dem Fall wirklich am Herz. hab ne Herzkrankheit und die Extrasystolen sind bei mir halt da, aber unabhängig von der Krankheit. Der Kardiologe meinte man könnte die Stelle auch veröden aber auch wenns viele ES sind dann ist es nicht gefährlich. Also vielleicht für die anderen zur Beruhigung, mein Herz ist nicht das beste, ich hab teilweise mal den ganzen Tag wirklich NUR ES und ich lebe trotzdem noch. Bin also das lebende Beispiel, dass einem die Extrasystolen nichts anhaben.

x 3 #17

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Zitat von mucler:
Bei mir liegts gar nicht an der Angst sondern in dem Fall wirklich am Herz. hab ne Herzkrankheit und die Extrasystolen sind bei mir halt da, aber unabhängig von der Krankheit. Der Kardiologe meinte man könnte die Stelle auch veröden aber auch wenns viele ES sind dann ist es nicht gefährlich. Also vielleicht für die anderen zur Beruhigung, mein Herz ist nicht das beste, ich hab teilweise mal den ganzen Tag wirklich NUR ES und ich lebe trotzdem noch. Bin also das lebende Beispiel, dass einem die Extrasystolen nichts anhaben.


Uha veröden das stell ich mir jetzt wirklich krass vor gerade wenn man noch unter Ängsten und Panikattacken leidet Flucht
Es kann dir ja auch keiner garantieren das du nicht auf dem OP Tisch bleibst...80-90% Chance das es gut geht hört sich ja gut an aber wenns schei. läuft gehörst du zum Rest.
Vor gut 2 Jahren war ich auch mal in der Klinik und dann wollten die einen Herzkatheter machen wegen einer mini Abweichung im Belastungs-ekg.
Ich konnte dann die ganze Nacht nicht schlafen und hab mich dann aus Feigheit für die andere Option ein Cardio CT entschieden.Ich hab ehrlich keinen Plan was ich machen würde wenn ich täglich Extrasystolen hätte.
Es reicht ja schon wenn man eine Herzneurose hat aber dann auch noch eine echte Herzerkrankung dazu ist wirklich krass.

#18


V
Wenn die ES sehr zahlreich sind oder extrem nerven, kann man ggf. eine Ablation durchführen lassen oder auch einen Schrittmacher implantieren. Aber solange die ES als harmlos befunden werden, würde ich auch nichts machen lassen. Ich selbst hab übrings jetzt schon ein paar Jahre weitgehend Ruhe und merke nur noch selten vereinzelte ES. Wink

#19


M
Ich bin ja die Angst in Person, aber die Krankheit macht mir echt überhaupt nichts aus. Die Nebenwirkungen von den Tabletten (Müdigkeit und öfter mal Übelkeit) schon, aber ich weiß dass ich normal alt werden kann und das passt schon. Ehrlich gesagt würd ich alles drum geben irgendwann (also möglichst spät) einen Herzinfarkt zu bekommen. Da gibt's keine Diagnose vom Arzt, komisch angeschaut werden und langsam dem Ende zu gehen, da fällt man einfach um und kann sich nicht mal mehr drüber ärgern Smile

#20


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Dr. Matthias Nagel
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