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Hallo,

mein Name ist Daniel und ich bin 27 Jahre alt. Ich bin seit Mitte Januar 2022 an einer Angststörung erkrankt und habe bereits eine stationäre Psychotherapie gemacht. Trotz dessen habe ich immer wieder Angst einen Herzinfarkt oder Herzstillstand zu erleiden und daran zu sterben. Ich habe sämtliche Untersuchungen wie Ruhe EKG, Langzeit EKG und Herzultraschall gemacht, welche alle unauffällig waren. Ich werde diese Gedanken/Zwangsgedanken einfach nicht los.

Hat jemand ähnliches erlebt und kann mir weitere Tipps geben, wie man damit umgehen kann?

16.06.2022 09:52 • 21.06.2022 #1


4 Antworten ↓


Beebi
@whyumad

Hey !

Zu diesem Thema gibt es ganz viele und hilfreiche Threads. Vielleicht schaust du dich einmal um und ich bin mir sicher , dass du fündig wirst .

Und ja , auch ich habe genau diese Ängste so wie ganz viele andere hier auch . Einfach zum ko… ist dieser Gedanke!

16.06.2022 11:21 • #2



Zwangsgedanken wegen Herzstillstand - was hilft?

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JniL
Das hatte ich vor vielen Jahren, mir hat geholfen zu lernen den Tod als Teil des Lebens zu akzeptieren. Herzstillstand wird uns alle irgendwann treffen, da geht kein Weg daran vorbei.
Ob das durch einen Herzinfarkt passiert oder anders weiß man nicht vorher. Der Herzinfarkt als solcher wird ja oft überlebt. Ich bin familiär vorbelastet, bei mir ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch da alle in der Familie, sowohl väterlicherseits als auch mütterlicherseits an entweder Herzinfarkt oder Schlaganfall gestorben sind. Wir haben extrem hohe Cholesterin Werte in der Familie, bei mir über 400. Auf der anderen Seite sind fast alle über 90 Jahre alt geworden so dass meine Sorgen etwas relativiert sind.
Wenn du alleine aus der Angstspirale nicht raus kommst kann ich nur empfehlen eine Therapie zu suchen wo du diese Akzeptanz lernen kannst

16.06.2022 11:29 • #3


@whyumad Bist Du nach Deiner stationären Therapie weiterhin in ambulanter Therapie? Der stationäre Aufenthalt dient ja erst einmal der Stabilisierung und der Initialzündung. Geheilt ist man danach ja in der Regel nicht, sondern es werden Weichen gestellt. Danach gilt es, den Weg weiterzugehen und dafür benötigst Du eine ambulante Therapie.

Ängste haben immer einen Grund und eine Funktion - und die gilt es herauszuarbeiten. Das braucht Zeit und viel Geduld.

16.06.2022 11:34 • #4


@Kruemel_68

Hey,

leider bin ich noch auf der Suche nach einer ambulanten Therapie. Leider gestaltet sich die Suche schwierig, da die Therapieplätze sehr rar sind. Aber ich bin dran.

Vor 3 Minuten • #5




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