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21.09.2009 23:24 • 19.07.2020 #1


510 Antworten ↓


Hallo!!

Du sprichst mir aus der Seele!! Seit März habe ich Angst vor einer Thrombose. Mal mehr, mal weniger. Momentan wieder mehr. Ich steiger mich da immer so rein, dass direkt ne PA folgt... Bei mir ist es das linke Bein. Ich hab mich dann irgendwann mal durchgerungen zum Arzt zu gehen. Der war sehr verständnissvoll als ich ihm das alles geschildert hab. Ich war dann im CT zwecks Bandscheibenvorfall (die wollten kuken, ob die Schmerzen von der BS kommen) und beim Ultraschall der Beinvenen. Mein Arzt wollte, das beide Beine geschallt werden und der blöde Doc hat dann nur das linke geschallt und das nur von Oberschenkel bis Kniekehle. Er meinte, da wäre alles ok. Super, und was ist mit dem unteren Stück? Für einen Moment war ich beruhigt, aber dann kam die Angst, dass in der Wade was nicht stimmt. (Achja, BSvorfall hat sich bestätigt, aber das beruhigt mich keineswegs...) So mach ich jetzt schon seit März rum und hab fast ständig Angst. Heute z. B. ist es wieder besonders schlimm. Mein Bein fühlt sich schwer an, und als ob es spannen würde. Hab mich schon mit Venensalbe eingeschmiert, aber irgendwie war das für die Katz!! Also ich denke sicher nicht, dass Du verrückt bist!! Ich kann Dich ganz ehrlich verstehen!! Ich bin ja fast froh, dass ich nicht die einzige bin. (Bitte nicht falsch verstehen, aber Du kennst das sicher, wenn man denkt, alle meinen man sei verrückt wegen seinen Problemen) Bei mir ist es übrigens auch die Angst, eine Lungenembolie zu bekommen.

Wie geht es Dir denn jetzt? Also nicht, wegen meiner Antwort sondern überhaupt. Ist es heute ein bißchen besser?

GLG
June22

22.09.2009 13:20 • #2



Angst vor einer Thrombose

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hallo ihr zwei!


Zu den ersten Anzeichen einer tiefen Venenthrombose der Gliedmaßen gehören:

* Spannungsschmerz in den Gliedmaßen
* starke Schwellung, wobei die direkt unter der Hautoberfläche verlaufenden Venen sichtbar werden (= „Warnvenen")
* Blauverfärbung und Überwärmung der betroffenen Gliedmasse

* Linderung dieser ersten Beschwerden durch Hochlegen der Gliedmaße
* Druckschmerz an der Innenseite des Fußes (Payr-Zeichen)
* Wadenschmerzen bei Beugung des Fußes (Homans-Zeichen) oder auf Druck (Meyer-Zeichen)

Diese Anzeichen kommen jedoch nur in 50% der tiefen Venenthrombosen vor und können vollkommen fehlen.

Wenn zusätzlich Brustschmerzen und Atemnot auftreten, kann dies auch ein Hinweis auf eine Lungenembolie sein. Hier handelt es sich um einen akuten Notfall - alarmieren Sie daher umgehend den Notarzt!

vielleicht hilft das ein wenig

lg

sunny

22.09.2009 14:27 • #3


Ich hangel mich momentan so durch den Tag,aber ich steigere mich auch immer so da hinein das ich PA's bekomme.Bei mir ist es das rechte Bein.Es fühlt sich schwer an,ist geschwollen(Wassereinlagerungen) und es schmerzt wenn man drauf drückt.Im Sommer ist es viel schlimmer,wenn es so warm ist hab ich schnell Wassereinlagerungen und vor/bei meiner Periode.

Jetzt ein Wort zur Thromboseerklärung,ist ja bestimmt nett gemeint von sunny, aber mich verunsichert es nur noch mehr.Wenn diese Symptome nur bei ca.50% der Betroffenen zutreffen gehöre ich bestimmt zu denen bei denen man es nicht merkt(zumindest denke ich das....),mein "Angstkreislauf" kommt dann erst richtig in Schwung........alles nur noch schrecklich!
Ist jemand da draußen der diesen Kreislauf schon durchbrochen hat??Und wenn ja wie??
LG

22.09.2009 22:34 • #4


wunna
Bei mir fing das letztes Jahr nach einer OP an, weil ich da echt Beinschmerzen hatte. Und ich war beim Angiologen, im Krankenhaus und zuletzt auch beim Venenspezialisten. Nichts.

Aber ich war nie beruhigt. Es kann ja immer sein, dass es vorher nicht da war und jetzt auftritt. Oder dass der Arzt etwas übersehen hat. Habe täglich mehrfach meine Waden abgetastet und nach Symptomen gesucht. Es hat mich zermürbt. Ich habe jeden Tag und beim Aufstehen und bei jeder Bewegung gedacht, dass sich jetzt ein Thrombus löst und ich elendig ersticke. Habe schon bei jedem kleinen Hustenreiz Todesangst gehabt.

Aber ich habe die ganze Zeit Thrombosestrümpfe getragen bis vor ein paar Wochen und die Angst ist nicht weggegangen, nur etwas weniger geworden.

Auch im Moment, weil ich Husten habe und nervös bin, denke ich wieder an Lungenembolie.

Eine Zeit lang war es besser, auch weil ich weniger Stress hatte.

Aber was ich effektiv dagegen machen kann, weiß ich auch nicht. Ich habe so furchtbare Angst zu ersticken.

Eine Freundin von mir hatte eine Thrombose und sie geht viel lockerer damit um als ich.

Ich kann dich also voll verstehen.

24.09.2009 19:04 • #5


wunna
Sorry,
direkt ein Nachtrag. Ich habe in den letzten Tagen vermehr dicke Beine, auch morgens oder zumindest wirkte es so auf mich.
Ich trage ja z.Z. keine Thrombose-Strümpfe mehr und sitze tagsüber viel. Fahre aber auch mit dem Rad zur Arbeit und das soll ja gut sein.
Nur, ich habe die ganze Zeit eben die Beine auf den Stuhl gelegt und jetzt sehe ich, dass die Socken richtig tief eingeschnitten haben und beide Beine sehen irgendwie dick aus.
Aber nicht rot oder so. Nur irgendwie scheinen die Waden und die Knöchel dick zu sein. Dabei ist es doch gar nicht warm im Moment.
Ich wollte die Waden drücken, doch sie scheinen ziemlich gespannt und dick, schmerzen aber wohl nicht.
Ok, wegen dem Husten bin ich jetzt schon wieder auf 180.
Doch ne Lungenembolie? Thrombose?
Oder was kann es sein?

24.09.2009 19:17 • #6


Du sprichst mir aus der Seele!!!Genau die selben Gedanken und Handlungsweisen quälen mich auch (super intensiv im Moment).Ich dachte wirklich ich bin mit dem Problem allein bzw. kein anderer kann das nachvollziehen.
Ich habe schon lange PA mit allem was dazu gehört:Herzrasen,Übelkeit,Schwindel ect..........aber die PA die ich neuerdings habe sind schier unerträglich,diese Luftnot und Panik zu ersticken einfach nur mörderisch..........
LG

24.09.2009 19:19 • #7


Genau DIE Art dicke Beine meine ich und habe ich auch,macht einem ganz schön Angst,sind aber nur harmlose Wassereinlagerungen sagt mein Arzt,mir tun die Beine aber auch weh,wahrscheinlich drückt das Wasser in den Gelenken?!
Ich bewundere dich,wie schaffst du es denn damit arbeiten zu gehen?Ich bin Hausfrau und Mutter,da kann man sich schon mal so durchmogeln wenn es arg schlimm ist,aber mit festen Arbeitszeiten geht das doch bestimmt nicht,oder?Manchmal werde ich morgens schon mit Herzrasen und Atemnot/Übelkeit wach,dann brauche ich manchmal Stunden um mich wieder einigermassen in den Griff zu bekommen.....
LG

24.09.2009 19:28 • #8


wunna
Ziemlich übel war das letztes Jahr. Ich konnte mich praktisch gar nicht konzentrieren.
Ab Februar war ich dann mal in der Klinik und Tagesklinik, danach war es etwas besser, aber im Moment geht auch wieder nix.

Aushalten kann ich es nicht, nur durchstehen, überleben, versuchen, mir gut zuzureden oder wenigstens nicht in Panik zu verfallen.

Gut, dass ich damit nicht allein bin.

25.09.2009 17:22 • #9


Ich habe auch schon eine ambulante Therapie gemacht,half nur kurzfristig.Mit dem Gedanken in eine Klinik zu gehen habe ich auch schon gespielt,einerseits habe ich es satt immer diese Angstzustände und Panikattacken aushalten zu müssen andererseits habe ich auch Angst in eine Klinik zu gehen,aber es muß sich was ändern,so kann es ja nicht weitergehen,meine Lebensqualität geht gegen null..............Was soll ich bloss tun?
Nimmst du Medikamente?Wenn ja ,welche?
Ich nehme Neurapas Balance und bei bedarf Rescue Tropfen,hilft aber nur sehr wenig.
LG

25.09.2009 18:37 • #10


Ich habe übrigens gerade gesehen das du aus Münster kommst,ca.2Std. von uns entfernt,gibt es bei euch eine gute Klinik?Hier in der Nähe gibt es so was nicht,bzw. was es gibt hat nicht gerade den besten Ruf.

25.09.2009 18:40 • #11


wunna
Also, ich war in der LWL-Klinik hier in Münster, die ist gleich bei mir um die Ecke. Aber ich kann es jetzt echt nicht sagen, ob es noch besser geht.

Ich würde jedenfalls nicht in eine private Klinik gehen, also von einem Privatunternehmen.

Sonst weiß ich hier nur von der Uniklinik, wo man aber wohl eher nur eine Nr. sein soll. Sagten mir jedenfalls Mitpatienten. Und in Telgte und in Hiltrup oder so gibt es wohl noch was. Das soll wohl ok sein.

Da müsstest du aber selbst googeln.

Von der LWL-Klinik kann ich sagen: Es war ok, aber erwarte dir da keine intensive Betreuung. Die Stationen sind eben ziemlich groß und gewöhnlich ist - außer in Notfällen - auch nicht mehr als ein Gespräch pro Woche drin.

Plus wenig hilfreiche Visiten. Nur, im Moment muss ich sagen: Ich habe das Gefühl, dass es auch in anderen Kliniken nicht wirklich besser läuft.

Wenn, dann würde ich gleich Tagesklinik (6-8 Wochen) machen oder die Therapiestation, da musst du aber schon 2-3 Monate einplanen. Und dich zügig vorstellen und anmelden, weil du einige Wartezeit hast.
Habe aber schon gehört, dass man schnell drankommen kann, wenn man Glück hat und jemand abspringt.

Nicht spontan kommen, dann besteht das Risiko, dass auf der offenen Station kein Bett mehr frei ist und du auf die Geschlossene kommst.

Auf der Offenen ist wenig zu tun, in den o. g. Stationen hast du noch Tanztherapie, Musiktherapie, usw. Da kannst du wirklich was machen den ganzen Tag.

Tja, das ist so meine Erfahrung hier aus Münster.

26.09.2009 09:15 • #12


Hallo liebe Mitleidenden,

mir geht es genauso. Immer begleitet von der Angst, dass etwas passieren kann.
Ich habe eine chronisch venöse Insuffizienz und muss immer Kompressionsstrümpfe tragen. Zudem ist mein Onkel vor 1 Jahr mit 49 Jahren an einer Lungenembolie gestorben.
Mal sind die Beschwerden vorhanden, dann wieder nicht. Kommt immer auf meine Verfassung und körperliche Aktivität an. Ich übe einen sitzenden, nicht für diese Krankheit geeigneten Beruf aus.
Seid ihr mal bei einem Phlebologen gewesen?
Es gibt auch sogenannte Lipödeme, die Wasseransammlungen oder Schmerzen verursachen.

Liebe Grüße

12.10.2009 17:43 • #13


27.08.2010 20:13 • #14


hallo

auch ich habe heute wieder schmerzen...
ich denke das wetter dieses dunkle wiederliche regnerische das tut uns seinen teil bei...

ich vermute das du einen muskelkater durch innere anspannung haben könntest
ich bin natürlich kein arzt

aber versuch ruhig zu bleiben
woher solltest du als aktiver mensch denn nun eine thrombose bekommen?

ich weiss es ist schwer
ich sitz hier mit schmerzen im arm und denke hmm könnte doch n herzinfarkt werden
nein es kommt von der anspannung und von meinen ewig nicht endenen rückenschmerzen

es wird alles gut

27.08.2010 20:42 • #15


Hallo,
ich habe auch Schmerzen in meiner rechten Wade - heute hab ich gelesen, dass sich da ein Blutgerinnsel lösen kann und zur Lunge wandern kann..Echt super..Allerdings kann ich Dich beruhigen - ich hab das schon seit fast 4 Monaten (seit meiner Schwangerschaft) - werde nächste Woche mal zum Arzt damit gehen..
Mach Dich nicht verrückt - ist bestimmt nichts Schlimmes!
LG
Lucky

27.08.2010 21:53 • #16


Ich mach mir wirklich große Gedanken darum!
Ich hab erst am Dienstag einen Arzt termin...


Ich hab Angst das heute Nacht was passiert...

27.08.2010 22:36 • #17


big-mutti

06.08.2011 00:01 • #18


Schlaflose
Hallo big-mutti,

wenn dir die dicke Krampfader solche Sorgen bereitet, kann du sie dir entfernen lassen.
Wegen den Besenreisern brauchst du dir keine Gedanken zu machen.
Übrigens, meine Oma und mein Vater hatten schon in jungen Jahren Krampfadern bekommen und zwar wirklich schlimm. Beide Beine, Unter-und Oberschenkel, waren voll,
aber eine Thrombose hatten beide nie bekommen.

Viele Grüße

06.08.2011 09:25 • #19


18.09.2011 23:09 • #20



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